Andreas Henseler berichtet:

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Das Netzwerk „Radiomuseum ins Funkhaus“ setzt sich dafür ein, dass das auf Veranlassung
von Konrad Adenauer 1926 errichtete historische WERAG-Sendegebäude für eine
denkmalnahe Nutzung als Radio- und Medienmuseum umgebaut wird. Im Netzwerk arbeiten
u.a. neben dem Deutschen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz der Bürgerverein
Raderberg und –Thal, die Fördergesellschaft Radio- und Tonbandmuseum, das CD- Museum
und die Anwohnerinitiative Englische Siedlung zusammen. Zahlreiche Einzelpersonen
unterstützen das Projekt (siehe https://radiomuseuminsfunkhaus.de).
Das historische Gebäude müsste für die Bedarfe eines Radiomuseums umgestaltet werden.
Die beiden Technischen Hochschulen Köln und Ostwestfalen-Lippe unterstützen das Netzwerk
bei der Ideenfindung für Konzepte und Entwürfe. Professorin Dipl.-Ing. Eva-Maria Pape und
Professor Dr. Norbert Schöndeling (beide Architekturfakultät der TH Köln) haben dazu
Semesterarbeiten vergeben, die sich schwerpunktmäßig mit der Gebäudeanordnung, –
infrastruktur, -energieversorgung und den Auflagen des Denkmalschutzes befassen. Die
Arbeiten sollen bis März 2020 fertiggestellt werden.
Angeregt durch Professorin Pape beteiligt sich die TH Ostwestfalen-Lippe in Detmold unter
Leitung von Professorin i.V. Anna Tscherch an dem Vorhaben und konzentriert sich mit einer
Gruppe von Studierenden auf die Entwicklung von Ideen und Konzepten für den Innenausbau.
Entsprechend lautet deren Aufgabenstellung: „Im Bestandsgebäude soll für das neue
Radiomuseum eine Dauerausstellung, Flächen für Wechselausstellungen, ein Museumscafe,
eine Garderobe, der Ticketverkauf und ein Museumsshop neu organisiert werden… für
Museum und Dauerausstellung ist ein inhaltliches und räumliches Konzept zu entwerfen. Ziel
des Radiomuseums ist es, Herkunft, Entwicklung und Zukunftsperspektiven der
Informationsgesellschaft rund um das Thema Radio erleb- und begreifbar zu machen.“
Die Aufgabe wird von 30 Innenarchitektur-Studierenden angegangen. Unterstützt von der
Lehrbeauftragten Dipl.-Ing. Ruth Lorenz unternahm Prof. i.V. Tscherch zum Auftakt ihres
Projekts am 14.10.2019 mit den Studierenden eine Exkursion zum historischen
Sendegebäude in Raderthal. Dort standen für ihre Fragen die Mitglieder des Netzwerks
„Radiomuseum ins Funkhaus“ Hermann Broich (CD Museum), Dr. Peter Kirchoff
(Fördergesellschaft Radio- und Tonbandmuseum) und Andreas Henseler (Sprecher des
Netzwerks) bereit. Ebenfalls als Ansprechpartnerin dabei war Architektin Teresa Steinnus von
der Explorado-Group. Letztere betreibt das Kindermuseum in Duisburg und das Odysseum in
Köln-Kalk. Sie hat sich bereit erklärt zu unterstützen und stellt dafür Frau Steinnus zur
Verfügung. Inspiriert durch die Studentenarbeiten soll so ein zuschussfähiges
Investitionskonzept entstehen.

Weitere Informationen unter  https://radiomuseuminsfunkhaus.de