Maternus Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen

Traditioneller Neujahrsempfang im Maternus Seniorencentrum Köln-Rodenkirchen

Bezirksbürgermeister Mike Homann legte in seiner Neujahrsansprache am 9. Januar den Senioren ans Herz, sich für die Demokratie in Deutschland einzusetzen.

Foto und Text: Regine Hamacher

Foto und Text: Regine Hamacher

Zu Beginn eines jeden Jahres lädt Einrichtungsleiter Jordi Kuhl die Bewohner und Mieter des Maternus Seniorencentrums zum Sektempfang und zur gemeinsamen Einstimmung auf das neue Jahr ein. Ein Termin, den auch Bezirksbürgermeister Mike Homann immer wieder gerne wahrnimmt. Großen Beifall erhielt er für seine Neujahrsansprache, in der er sich besorgt über die Veränderung der politischen Landschaft in Deutschland äußerte. Der engagierte Politiker betonte die Verantwortung eines jeden Einzelnen für die Stärkung der Demokratie gegenüber extremistischen Strömungen. „Jenseits aller Parteigrenzen, möchte ich ihnen ans Herz legen, wählen zu gehen und ihre Stimme einer der Parteien zu geben, die für unsere demokratische Grundordnung eintreten“, so Homann.

Auch Einrichtungsleiter Kuhl sprach ein politisch brisantes Thema an: „Auch bei Maternus ist der vielbesprochene Pflegenotstand längst Realität. Gutes Fachpersonal ist auf dem Markt kaum noch zu bekommen.“ Daher begrüßt er die zum 1. Januar 2019 in Kraft getretene Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung. Der Beruf müsse attraktiver werden und dazu gehöre auch eine gute Bezahlung. „Im eigenen Haus begegnen wir dem Fachkräftemangel mit hoher Qualität in der Ausbildung – derzeit haben wir mehr als 10 Auszubildende“, erläutert Kuhl.

Zum Ausklang der Feier begeisterten sechs Musiker der Kölner Mary-Castle Jazz Band mit beschwingtem Sound im Stile des klassischen englischen Dixielands der 50ziger und 60ziger Jahre. Neben bekannten traditionellen „Jazz-Klassikern“ standen darüber hinaus Kompositionen aus der Blues-, Ragtime- und frühen Swing-Ära auf dem Programm. „Wir wollen den Zuhörern die Lebensfreude des Old Time Jazz vermitteln“, sagt Bandleader Walter Bungard. „Der Funke ist in jedem Fall übergesprungen, wie die vielfachen Bravorufe zeigten“, freut sich Jordi Kuhl. „Dem Wunsch unserer Bewohner, die Gruppe wieder einmal einzuladen, werden wir gern entsprechen.“ Passend dazu, spielte die Band als Zugabe den Titel „We’ll meet again“ aus dem Jahr 1939.

Foto und Text: Regine Hamacher

Foto und Text: Regine Hamacher