Die Corona-Pandemie schränkt wieder zunehmend Menschen in ihrem häuslichen Alltag ein. Das betrifft einerseits Infizierte und deren Kontaktpersonen, die sich in Quarantäne befinden. Andererseits betrifft es gefährdete Menschen (Vorerkrankte und ältere Menschen), für die die Erledigung täglicher Aufgaben derzeit mit einem hohen Risiko verbunden ist. Zudem kann der Fall eintreten, dass diejenigen, die üblicherweise die Versorgung übernehmen, selbst unter Quarantäne stehen. Viele Menschen helfen sich gegenseitig – Familie, Freunde und Nachbarn. Es gibt jedoch auch Menschen, die auf eine solche Unterstützung nicht zugreifen können. Solidarität untereinander ist in diesen Zeiten besonders wichtig. Achten Sie daher verstärkt auf Mitmenschen, die alleine leben und leisten Sie bitte die benötigte Unterstützung. Vielleicht braucht jemand im nachbarschaftlichen Umfeld Hilfe beim Einkaufen oder der Hund muss ausgeführt werden. Falls kein Kontakt zu den Nachbarn besteht, gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, per Aushang im Treppenhaus Hilfe anzubieten oder zu suchen. Die nachfolgend genannten Träger bieten Unterstützung an. Dabei werden natürlich immer die Abstandsregeln und Hygieneregeln beachtet. Schnell und kurzfristig vermitteln sie Ehrenamtliche, die kostenfrei helfen zum Beispiel bei:
  • Einkaufsdiensten
  • Apothekengängen
  • Telefonaten gegen die Einsamkeit
  • Medikamentenabholungen
Kölnweit helfen die Kölsch Hätz Coronahilfen des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V. in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk Köln und Region. Telefon: 0221 / 569 578 16, (Erreichbarkeit Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr, Freitag von 10 bis 13 Uhr). E-Mail an die Corona-Hilfe der Caritas Die Kölner Freiwilligen Agenturveröffentlicht eine Übersicht der Kölner Nachbarschaftshilfen, Telefon: 0221 / 888278-0 (Erreichbarkeit Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr).E-Mail an die Kölner freiwilligen Agentur  Die „Helfenden Hände“ der Diakonie Michaelshoven bieten in den Stadtbezirken Rodenkirchen und Porz sowie im Stadtteil Deutz Unterstützung an (Erreichbarkeit Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr). Helfende Hände Deutz In Deutz organisiert das Centrum zur nachberufliche Orientierung (Ceno) e. V. die Hilfen gemeinsam mit dem Bürgerzentrum Deutz und der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Deutz & Poll, Telefon: 0221 / 9959980. Helfende Hände Rodenkirchen Telefon 0173 / 905 9135 Helfende Hände Porz Telefon 0173 / 905 9165 Freiwillige, die Hilfe anbieten möchten, können sich ebenfalls an die oben genannten Einrichtungen wenden. (Text: Sabine Wotzlaw /Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)