Knoten in der Muskulatur können heftige Schmerzen auslösen

Was ist ein Triggerpunkt?

Triggerpunkte oder Myogelosen sind knötchenförmige Verhärtungen in der Muskulatur, die durch Über- oder Fehlbelastung, Haltungsstörungen, Verspannungen oder zugrundeliegende andere Erkrankungen (z.B. einen Bandscheibenvorfall) entstehen. Sie können an allen Muskeln des Körpers auftreten, sind jedoch besonders häufig im Nacken, am Kiefer, an der Schulter, im Gesäß und an den Waden zu finden.

Triggerpunkte können ausstrahlende Schmerzen auslösen (“triggern”), die oft wie Nervenschmerzen anmuten. So können z.B. Triggerpunkte im Trapezmuskel am Nacken Kopfschmerzen und Schmerzen hinter dem Auge auslösen, Triggerpunkte im mittleren Gesäßmuskel “Ischias”-ähnliche Schmerzen, die bis ins Bein ausstrahlen.

Schaut man sich einen Triggerpunkt unter dem Mikroskop an, sieht man stark zusammengezogene Muskelfasern, deren Durchblutung gedrosselt wird. Dadurch können sich Stoffwechselgifte und Entzündungsstoffe ansammeln, wodurch Schmerzen ausgelöst werden. Der Druck auf einen Triggerpunkt ist sehr schmerzhaft.

Hier setzen unsere Therapieformen an:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Triggerpunkttherapie.

Ein-Nadel-Akupunktur / Triggerpunktakupunktur (Dry Needeling):

Sehr Empfehlenswert!

Dabei wird der Triggerpunkt mit einer Akupunkturnadel angestochen und stark gereizt, bis der Patient einen ausstrahlenden Schmerz verspürt. Meistens wird die Nadel dann sofort entfernt. Die Triggerpunktakupunktur ist auch in Kombination mit einer traditionell chinesischen Akupunktur möglich.

Neuraltherapie / Therapeutische Lokalanästhesie (“Spritze”):

Es handelt sich um Injektionen mit Procain oder einem anderen Lokalbetäubungsmittel in den Triggerpunkt. Dadurch werden die Schmerzfasern betäubt und der Verspannungspunkt gelockert.

Faszientherapie

Behandlung der Bindegewebshäute

Die Behandlung der Faszien spielt eine wichtige Rolle in der Behandlung akuter und chronischer Schmerzen. Vor allem beim myofaszialen Schmerzsyndrom, also anhaltenden Muskelschmerzen, ist sie sehr hilfreich. Dabei werden durch unterschiedliche Techniken – mit der Hand, der Faszienrolle oder anderen Hilfsmitteln – die feinen Häute, die alle Gewebe miteinander verbinden und voneinander trennen, gelockert. Hilfreich kann auch das klassische Schröpfen oder die Faszienlösung mit der Pneumatischen Pulsationstherapie sein.

Faszienverspannungen und -verklebungen können sehr hartnäckige Schmerzen verursachen. Leider wird diese Schmerzquelle häufig übersehen.

Fachpraxis für med. Ästhetik VitaWell Köln

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