Umweltfreundlich Gärtnern: Wie bekämpfe ich Unkraut ohne Chemie?

Wer einen Garten hat, der kennt das Problem: Im Beet wächst meist das am besten, das wir nicht wollen: Unkraut – und das hat leider immer Saison. Auch wenn einige Unkräuter nützlich und sogar essbar sind, wie beispielsweise Giersch, Löwenzahn oder Gänseblümchen, möchte man diese nicht überall haben. Das einfachste Mittel ist manchmal das effektivste. Kochendes Wasser und Abbrennen sind wirkungsvolle Mittel. Die Hitze zerstört lebenswichtige Eiweiße in den Pflanzenzellen und tötet das Unkraut damit ab. Auf Salz und Essig sollte verzichtet werden, auch wenn es oft thematisiert wird. Sie wirken, weil sie der Pflanze Wasser entziehen und das Bodenmilieu stark verändern. Doch genau das kann auch den Nutzpflanzen im näheren Umfeld des Unkrauts schaden und sie gehen ebenso ein. Bieten Sie lieber pflanzliche Konkurrenz oder binden Sie das angebliche Unkraut mit in die Gartengestaltung ein. Bodendeckende Pflanzen, Immergrün, eine für Bienen und Insekten attraktive Pflanz-Planung, die übrigens voll im Trend liegt und schließlich eine Beratung beim Fachmann können beste Möglichkeiten bieten, damit die Beete schön aussehen und den lästigen, nicht einzugrenzenden Samenflug als Vorteil nutzen.