Sie ist die heimliche Siegerin der jüngsten Kölner Kommunalwahlen: Marion Volkmar, die 1997 nach Rondorf zog, darf sich dort demnächst auf ein ganz privates Abendessen mit Kölns frisch wiedergewählter Oberbürgermeisterin HenrieIe Reker freuen. Die Diplom BetriebswirMn hat nämlich mit sicherer Spürnase die Wahlbeteiligung in dem Veedel im Kölner Süden ziemlich exakt vorausgesagt.
Die Rondorfer DorfgemeinschaP haIe mit einem ungewöhnlichen Wahlquiz in ihrem monatlichen NewsleIer SÜDBLICK Anfang September alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, eine Prognose zur Wahlbeteiligung in dem Wohngebiet abzugeben. Und Marion Volkmar lag unter allen Einsendungen am genauesten am offiziellen Ergebnis. „Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet“ nahm sie die Nachricht mit großer Verblüffung auf. Doch wenn die 61jährige demnächst bei einem gemütlichen Essen HenrieIe Reker tri`, weiß sie schon ziemlich genau, bei welchen Themen sie bohren will: Bezahlbarer Wohnraum, öffentlicher Nahverkehr und bessere AusstaIung unserer Schulen. Da sie sich im Vorstand des Mehr-GeneraMonen- Wohnprojektes „Hof der Familie“ engagiert, das im Neubaugebiet Rondorf Nordwest entstehen wird, verfolgt Marion Volkmar auch die Stadtplanung mit großem Interesse. Und findet: „Manches ist da schon ziemlich verwirrend“. Auch dies will sie zur Sprache bringen beim „Chefgespräch“in einer noch geheimen Rondorfer Lokalität.
Auch die Rondorfer DorfgemeinschaP freut sich über das Ergebnis des Wahlquiz: Denn die AkMon im newsleIer SÜDBLICK hat erfolgreich dazu beigetragen, dass in dem südlichen Kölner StadIeil die Wahlbeteiligung am 13. September mit 57,52 Prozent deutlich über dem städMschen DurchschniI von 51,1 Prozent lag.

(Text: Torsten Röcher
Geschäftsführer
Dorfgemeinschaft Rondorf-Hochkirchen-Höningen e.V.
Foto: Marion Volkmar)