Rebecca Schneider schreibt: 

Schätzungsweise bis zu 50% der Vogelküken sterben jährlich in der Stadt, weil ihre fürsorglichen Eltern Plastiktüten in den Nestbau eingearbeitet haben. Das muss nicht sein: Jetzt kann noch im Unterholz Tüten, Plastik, Unrat entsorgt werden, damit den Vögel für den Nestbau kein fehlerhaftes Material zur Verfügung steht.

An Parks, Grünanlagen, Gebüsch und Naturgebiet mangelt es nicht und an Müll leider auch nicht.

Darum ist JEDER Bürger aufgerufen „Ziehen Sie sich Handschuhe an und nehmen Sie alles mit, was nicht natürlich entsteht, um unsere Tiere zu schützen“  

Zur Info: Das Nest des Buchfinken besteht neben Reisig aus Moos und Haaren und Federn, die Brutstätten sind weich gepolstert, das Nest der Meisen gleicht einem eilig zusammengetragenen wirren Haufen aus Wurzeln, Moos, Blättern und Halmen. Den Zaunkönig, zieht es in geschlossene Nester mit seitlichem Eingang. Neben Gräsern, Moos und eigenen Federn verwenden einige Singvögel für den Nestbau zusätzlich Papierfetzen, kleine Rindenstücke oder auch Tierhaare. Wer die Vögel im eigenen Garten beim Nestbau unterstützen möchte, kann ihnen deshalb Hundehaare oder auch Schafswolle an Sträuchern befestigen. Auch für die Vogelbeobachtung ist es anschließend sehr interessant zu sehen, welche Vogelarten sich ihr Nistmaterial „abholen“.