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Kaspar from Abroad

23. September @ 00:00 - 26. September @ 00:00

Kaspar from Abroad

Diphthong

In Kooperation mit dem Orangerie Theater Datum: Do. 23.-25.09.2021 – 20:00 Uhr &  So.26.09.2021 18:00 Uhr
Nach dem Vorbild des Kaspar Hauser zeigt Handkes Kaspar einen Menschen auf der Bühne, der zunächst nur einen Satz beherrscht. Dieser Satz und der damit verbundene Wunsch ein anderer zu werden, bildet das Zentrum der Inszenierung. In dem geplanten Vorhaben wird Kaspar zum Schauspieler, der seine Heimat verlassen hat und dessen Handwerkszeug, die Sprache, in seiner neuen Heimat nutzlos geworden ist. Kaspar sieht sich einer Welt gegenüber, deren Bühnensprache ihn in seinem Ausdruck limitiert und deren Produktionsstrukturen sich als feindlich erweisen. Die Inszenierungsidee kam dem Regisseur und Hauptdarsteller als er nach 8 Jahren in Deutschland seine erste Rolle komplett auf Deutsch spielte. Was wie Folter begann, entpuppte sich als Befreiung. Versatzstücke aus seinem persönlichen Erfahrungshorizont, als auch Einblendungen von Interviews mit migrantischen Schauspieler*innen, die ihre Erfahrungen auf deutschen Bühnen schildern, bilden den Rahmen. Kaspar from abroad markiert neben der Bedeutung von Sprache als Medium der Selbstvergewisserung explizit auch die Bedeutung der Beherrschung von Sprache als Kriterium der Beurteilung durch Dritte Nach dem Vorbild des Kaspar Hauser zeigt Handkes Kaspar einen Menschen auf der Bühne, der zunächst nur einen Satz beherrscht. Dieser Satz und der damit verbundene Wunsch ein anderer zu werden, bildet das Zentrum der Inszenierung. In dem geplanten Vorhaben wird Kaspar zum Schauspieler, der seine Heimat verlassen hat und dessen Handwerkszeug, die Sprache, in seiner neuen Heimat nutzlos geworden ist. Kaspar sieht sich einer Welt gegenüber, deren Bühnensprache ihn in seinem Ausdruck limitiert und deren Produktionsstrukturen sich als feindlich erweisen. Die Inszenierungsidee kam dem Regisseur und Hauptdarsteller als er nach 8 Jahren in Deutschland seine erste Rolle komplett auf Deutsch spielte. Was wie Folter begann, entpuppte sich als Befreiung. Versatzstücke aus seinem persönlichen Erfahrungshorizont, als auch Einblendungen von Interviews mit migrantischen Schauspieler*innen, die ihre Erfahrungen auf deutschen Bühnen schildern, bilden den Rahmen. Kaspar from abroad markiert neben der Bedeutung von Sprache als Medium der Selbstvergewisserung explizit auch die Bedeutung der Beherrschung von Sprache als Kriterium der Beurteilung durch Dritte Nach dem Vorbild des Kaspar Hauser zeigt Handkes Kaspar einen Menschen auf der Bühne, der zunächst nur einen Satz beherrscht. Dieser Satz und der damit verbundene Wunsch ein anderer zu werden, bildet das Zentrum der Inszenierung. In dem geplanten Vorhaben wird Kaspar zum Schauspieler, der seine Heimat verlassen hat und dessen Handwerkszeug, die Sprache, in seiner neuen Heimat nutzlos geworden ist. Kaspar sieht sich einer Welt gegenüber, deren Bühnensprache ihn in seinem Ausdruck limitiert und deren Produktionsstrukturen sich als feindlich erweisen. Die Inszenierungsidee kam dem Regisseur und Hauptdarsteller als er nach 8 Jahren in Deutschland seine erste Rolle komplett auf Deutsch spielte. Was wie Folter begann, entpuppte sich als Befreiung. Versatzstücke aus seinem persönlichen Erfahrungshorizont, als auch Einblendungen von Interviews mit migrantischen Schauspieler*innen, die ihre Erfahrungen auf deutschen Bühnen schildern, bilden den Rahmen. Kaspar from abroad markiert neben der Bedeutung von Sprache als Medium der Selbstvergewisserung explizit auch die Bedeutung der Beherrschung von Sprache als Kriterium der Beurteilung durch Dritte. TEAM: Regie/ Schauspiel: Nikos Konstantakis Produktionsleitung / Videoart: Stephanie Felber Co – Regie: Andrea Bleikamp Dramaturgie: Mareike Theile Lichtdesign/ Technischer Leiter: Daniel Swoboda Bühnenbild/ Kostüm: Eleonora Pedretti Fotografie / Film / Grafik Design: Alessandro de Matteis Credits KASPAR from abroad wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein Westfalen. Tickets: 19 €, ermäßigt 12 €, KölnPass 8€

Details

Beginn:
23. September @ 00:00
Ende:
26. September @ 00:00

Veranstaltungsort

Orangerie-Theater,
Volksgartenstr. 25,
Köln Südsatdt, 50677
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Beginn:
23. September @ 00:00
Ende:
26. September @ 00:00

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Volksgartenstr. 25,
Köln Südsatdt, 50677
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