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Tag des Denkmals- Festungsarchitektur

10. September @ 00:00

Tag des Denkmals- Festungsarchitektur Das Kölner Institut für Festungsarchitektur zeigt Spuren der Vergangenheit gegen das Vergessen. Angesichts der aktuellen Geschehnisse in der Ukraine scheinen Bunker und ähnliche Schutzbauwerke wieder in das Blickfeld der Menschen zu geraten. Doch die „Aufräumarbeiten“ der beiden Weltkriege führten nicht selten dazu, dass die Spuren dieser Zeit für die meisten Menschen nicht mehr sichtbar sind. Festungsanlagen und Bunker wurden abgerissen, hinter Glas gelegt, zu Wohnungen umgebaut oder anderen zivilen Zwecken zugeführt. Damit verschwanden die stummen Zeitzeugen und mit ihnen die Spuren aus dem Bewusstsein. Am kommenden Tag des offenen Denkmals in Köln, 10. und 11.09., lädt das Kölner Institut für Festungsarchitektur (CRIFA) mit einem breiten Führungsangebot in die verborgene Geschichtswelt der Bunker und Festungsbauten ein. 5 Programmpunkte führen zu Spuren der Bunker und Festungen! Das Kölner Institut für Festungsarchitektur (CRIFA) hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Geschichte sämtlicher Kölner Schutzbauwerke – hierzu zählen Forts, Luftschutzanlagen wie auch Atombunker – nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Daher zeigt die Geschichtsorganisation am kommenden Wochenende an zwei Tagen mehre dieser Schutzobjekte, die im Zusammenhang mit den Weltkriegen stehen. Spuren im Kölner Stadtbild dank der Preußischen Forts Fort V, Fort VI und Fort XI sind Verteidigungswerke aus dem ersten Weltkrieg, die unter fachkundiger Führung besucht werden können. Die geziegelten Bauwerke mögen an einen großen Weinkeller erinnern, stehen aber stellvertretend für die preußischen Verteidigungsbauten, die Köln bis zum Ende des ersten Weltkriegs schützen sollten. Sie prägen bis heute das Stadtbild vor allem Kölns Stadtgrün. Spurensuche im Unbekannten Hier geben die ehrenamtlichen Geschichtsforscher Einblicke in eine, für viele immer noch völlig unbekannte Epoche Kölns, in der sich die Stadt gegen eine feindliche Bedrohung wappnete. In den Preußen- Bauwerken selbst finden sich zahlreiche Hinweise auf die verschiedenen Nutzungen, von der einst militärischen bis hin zu den verschiedensten zivilen Verwendungszwecken. Spuren-Highlight WK2-Hochbunker Ein weiteres Besichtigungs-Highlight am Kölner Tag des offenen Denkmals ist der im Zweiten Weltkrieg genutzte Hochbunker in der Elsaßstraße – vermutlich das letzte Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Er ist einer der letzten sichtbaren Spuren der Zeit der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Auch er wird am Sonntag von 12-18 Uhr gezeigt! Sonderausstellungen hinterlassen Spuren Neben kontinuierlichen und leicht verständlichen Führungen bieten das CRIFA und ihre ehrenamtlich arbeitenden Mitglieder ein Vortrags- und Ausstellungsprogramm an. Themen der Ausstellung sind die Kölner Hochbunker des Zweiten Weltkrieg und der Kalte Krieg. Zusätzlich beteiligt sich der „Chaos Comic Club“ mit einer Sonderausstellung im Bunkerinnern. Extra-Angebotsspur für Menschen mit Behinderung Und, last but not least, ganz nach dem Motto, niemand auszuschließen, können in speziellen Programmpunkten während der Hochbunker-Öffnung Menschen mit Behinderung am Kulturangebot teilnehmen. Mehrere Programmsequenzen mit einem Gebärdensprachdolmetscher und Blindenführern sollen so die Barrierefreiheit für Personen, die in Fragen der Teilhabe oft leer ausgehen, sicherstellen. Weitere Informationen (Orte, Zeitpunkte) entnehmen Sie den nachfolgenden Seiten aus dem offiziellen Programm der Stadt Köln und der Website https://welt.unter.koeln. (Text: Georg Ruppert/Cologne Research – Institute of Fortification Architecture, CRIFA Kölner Festungsmuseum e.V. Dokumentationsstätte Kalter Krieg e.V.)

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Datum:
10. September
Zeit:
00:00

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10. September
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