Sind wichtig und zurzeit ausgebremst

Schützen-, Kegel- und Fußballverein, Freiwillige Feuerwehr, Karneval, Krabbelgruppe und Nachbarschaftshilfe: In Deutschland gibt es so viele Vereine wie noch nie. Verrückt, fast jeder zweite Mensch ist Mitglied eines Vereins und doch fehlen viele Ehrenamtliche an der Spitze. Hat sich auch einiges verändert, hat das gesellschaftliche Zusammenkommen gleicher Interessen und Ziele sowie das Gemeinschaftsgefühl in den letzten Jahren deutlich zu genommen und wird jetzt schwer auf die Probe gestellt. Denn durch die Coronavorschriften ist ein direktes Treffen (Vereinsleben) nicht möglich und ein Stück Lebensqualität bricht für viele Menschen zurzeit weg. Immer mehr Vereine kämpfen jetzt um ihre Existenz. Doch das darf nicht sein und Zusammenhalt ist gefordert. Vor ein paar Wochen kamen noch ganz unterschiedliche Menschen zusammen: Umweltschutz, karnevalistische Kindertanzgruppe, Kulturverein, Seniorentreffen, oder der Förderverein in der Schule. Alles ist auf Sparflamme und auf Zoom umgestellt und macht es natürlich schwer. Doch sollten wir alle an unserem Verein festhalten und nach Möglichkeiten suchen, wie es zukünftig weitergeht. So denkt der Schützenverein über flexible Schießzeiten nach, die Unternehmerinnen über eine gemeinsame Stadtführung und der Literaturkreis über Lesen unter Bäumen. Auch ist mit Sicherheit der Forstbo eine gute Alternative statt eines Sitzungssaals.