Verwaltung will schnell das Rathaus in Rodenkirchen abreissen

Beschlussvorlage und Lageplan sind veröffentlicht.

In der Beschlussvorlage steht:

„Der Kostenrahmen für die Abbruchmaßnahme ist nach derzeitigem Kenntnisstand auf rund 5,1 Mio. Euro brutto beziffert. Zudem wird ein Risikozuschlag in Höhe von 25 % bezogen auf die nicht-indizierten Gesamtgrobkostenschätzung veranschlagt. Dies entspricht einem Betrag von rund 1,3 Mio. Euro brutto. Die Gesamtgrobkostenschätzung der Abbruchmaßnahme beträgt demnach rund 6,4 Mio. Euro brutto.“

Weiterhin:

„Die Verwaltung beabsichtigt bereits im Vorgriff auf den Baubeschluss den Bestand abzubrechen. Die Vorteile für das Vorziehen der Abbruchmaßnahme liegen in folgenden Aspekten:

  • Verkürzung der gesamten Projektphase
  • Verringerung des Risikos von Vandalismus und Hausbesetzung
  • Verkürzung des Zeitraumes an noch notwendigen Unterhaltungskosten für den Bestandsbau im Leerstand
  • schnellere Abschreibungsmöglichkeit
  • Schaffung von Raum/geräumten Flächen zur Klärung von Kampfmittelfreiheit und Denkmalpflege-rischen Untersuchung vor Beginn der Neubaumaßnahme“

„Sobald Planungssicherheit über die Kubatur besteht wird mit der Baustellenplanung fortgefahren und eine verkehrsgutachterliche Stellungnahme zur Baustelleneinrichtung eingeholt.“
Wann mit Beginn des Neubaus und seiner Fertigstellung zu rechnen ist, wagt man keine Aussage.


https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=104904