Waldbrandgefahr in Köln

Spaziergänger*innen werden um erhöhte Vorsicht gebeten

Aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit besteht auch in den Kölner Wäldern eine erhöhte Waldbrandgefahr. Trockene, abgestorbene Bäume im Wald, die aufgrund der Dürre der vergangenen Jahre und der Borkenkäferschäden gelitten haben, können leicht in Brand geraten. Besonders in Nadelwäldern können durch Unachtsamkeit schnell Feuer ausbrechen. Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe genügt, um trockenes Gras an Waldrändern zu entzünden.

Die Forstverwaltung der Stadt Köln bittet daher alle Waldbesucher*innen um erhöhte Vorsicht und weist auf die bestehenden gesetzlichen Verbote zum Schutz des Waldes vor Waldbränden hin. Danach ist es grundsätzlich verboten im Wald – und auch am Waldrand bis zu einem Abstand von 100 Metern – zu rauchen, Feuer zu machen oder zu grillen. Rauchen im Wald wird mit einem Bußgeld von 150 Euro geahndet. Feuer machen ist mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro belegt.

Sollte es brennen, sollten die Brände mit möglichst genauer Angabe der Örtlichkeit sofort an die Feuerwehr unter der 112 gemeldet werden.

(Text:PI/Stadt Köln/Jutta Doppke-Metz)