Weiß das Dorf vor den Stadtmauern

Grüne Wiesen, ein Krokodil am Rhein, eine große Schildkröte vor dem Kindergarten und viele Heilige, das ist Weiß am Ende des Rheinbogens. In Weiß scheint die Welt noch in Ordnung und oft die Zeit still zu stehen, doch der Schein trügt, hier pulsiert noch eine aktives Vereinsleben. Karneval, Senioren, die Kaffeerunde im Eiscafe und das Hundetreffen- in Weiß kennt man sich. So weiß man auch, dass es auf dem Lorbachhof täglich frische Roh-Milch gibt. Auch ist bekannt, dass beim Bäcker, die Wurst vom Metzger Schlömer angeboten wird und das im einzigen Gemüseladen alle Kinder etwas Süßes bekommen. Auch sind die Weißer stolz auf Ihr Kiosk „Auf der Ruhr“, welches gleichzeitig Ihre Postfiliale ist. Bei Kevin Schiffer gibt es kein langes Anstehen, ab 7:30 Uhr hat er sein Geschäft geöffnet, in der Mittagszeit hat er natürlich zu, hier ist man nun Mal auf dem Dorf. Leider verlässt die Postbank zum Ende Oktober das Geschäft „Ich habe alles getan um das zu verhindern, doch mir sind die Hände gebunden. Gerade die Senioren tun mir leid, für sie wird es jetzt schwer an Ihr Geld zu kommen.“