Die Gesundheitsversorgung in Deutschland gehört zu den besten weltweit. Im Bundesschnitt, nach Angaben des statistischen Bundesamtes, liegt die Ärztedichte bei 43 praktizierenden Ärzten pro 10.000 Einwohner. Wir im Kölner Süden, besser gesagt in Rodenkirchen, liegen mit 75 Medizinern deutlich über dem Schnitt. Damit liegt der Vorort von Köln weltweit gleich mit Kuba auf Platz eins. In Rodenkirchen gibt es neben der modernsten Technik auch die meisten Fachärzte und spezialisierten Therapeuten. Prävention, Heilung und Begleitung wird hier großgeschrieben. Bei den Zahnärzten sieht das leider ganz anders aus, da liegen wir bundesweit eher im unteren Drittel. Den Zahnarzt teilt man sich in Köln im Durchschnitt mit 1610 weiteren Patienten. Erfreulich ist, dass wir im Kölner Süden die innovativsten Praxen vorzeigen können. Dank technischer Neuerungen und fortschreitender Digitalisierung ermöglicht dieses Therapiemethoden, die vor ein paar Jahren noch undenkbar waren. In den regelmäßigen medizinischen Netzwerk-Treffen ist der Fortschritt immer wieder Thema. Aufklärungs- und Vorsorgemaßnahmen rücken neben minimalinvasivem Vorgehen zunehmend in den Mittelpunkt und machen das Stadtgebiet weit über die Stadtgrenzen bekannt.

Das Gesundheitsnetz Köln-Süd e.V. -GKS-: „Zusammen ist vieles etwas leichter.“

Ein Großteil der Mediziner des Kölner Südens ist Mitglied im Gesundheitsnetz Köln-Süd (GKS). Gemeinsam verfolgen sie als Ziel die Zusammenarbeit zwischen den ärztlichen Fachdisziplinen in Praxis und Klinik sowie der Heilberufe, den medizinischen Dienstleistern und den Apotheken zu intensivieren. Das Hauptanliegen des GKS ist es, durch diese fachliche Kooperation die Patienten besser zu unterstützen und zu begleiten. Der Zusammenschluss nutzt die vorhandenen Ressourcen, um Pateienten und Mediziner zu verbinden und um eine bestmögliche medizinische Versorgung zu ermöglichen. Das GKS setzt sich ein für eine wohnortnahe, individuelle medizinische Versorgung auf einem sehr hohen Niveau. Dazu sieht sich das GKS der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens im Kölner Süden verpflichtet, da niemand die gesundheitsfördernde Situation vor Ort so gut kennt, wie die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte. Gerade zu Corona Zeiten wurde das sichtbar. Durch eine regelmäßige Kommunikation und Abstimmung zwischen Hausarzt und Antonius Krankenhaus konnte die Versorgung von COVID Patienten wie aus einer Hand ohne Informationsverluste zum Wohle der Betroffenen erfolgen. Darüber hinaus wurden in Windeseile die Sicherheitsmaßnahmen in den einzelnen Praxen gesteigert, Masken und Schutzkleidung gemeinsam besorgt und sich unter den Medizinern ausgetauscht. Das Wesselinger und das Krankenhaus Porz gehören auch zum GKS und arbeiten eng mit allen Medizinern zusammen. Bis zum heutigen Tag stehen die Mediziner in regelmäßigem Austausch über die Entwicklung des Corona Virus und geben sich wichtige Daten und Fakten weiter.