WiSü- Willkommen im Rheinbogen e.V. informierte am 27.8.2018 über den aktuellen Stand zum Bau des Flüchtlingswohnhauses in der Josef-Kallscheuer-Straße in Sürth.

Der bereits 2013 an dieser Stelle geplante Bau eines Wohnhauses für geflüchtete Familien war damals Anlass zur Unruhe und Sorge der Anwohner. Aus diesem Grund wurde zu diesem Zeitpunkt die Willkommensinitiative WiSü gegründet.

Der Bau des Wohnheims wurde aufgrund der hohen  Flüchtlingszahlen in den Jahren 2014 und 2015 zurückgestellt. Es wurden stattdessen große Not- und Erstunterkünfte benötigt und errichtet.

Nun aber befindet sich das Flüchtlingswohnhaus im Rohbau und soll Mitte 2019 bezogen werden.

Es besteht aus 15 Wohneinheiten mit je 2- bis 5 Zimmerwohnungen und bietet für ca. 80 Personen Platz. Im Keller befindet sich ein Gemeinschaftsraum.

WiSü – inzwischen ein gemeinnütziger Verein – steht schon jetzt und in Zukunft den Bürgern bei allen Fragen oder auch Sorgen beratend zur Verfügung.

Durch ihr vielschichtiges Engagement in der Flüchtlingsarbeit verfügen die ehrenamtlich Tätigen von WiSü über einen bereiten Erfahrungshintergrund, fundierte Kenntnisse und ein gut funktionierendes Netzwerk.

Selbstverständlich wird WiSü auch den zukünftigen Bewohnern des Flüchtlingswohnhauses beim  Ankommen sowie bei der Eingewöhnung und Integration im Kölner Süden alle notwendige Unterstützung und Hilfe zukommen lassen.

Ergänzung:

Es kamen etwa 80 Personen zur Informationsveranstaltung.

Frau Adams vom Amt für Wohnungswesen der Stadt Köln und ihre Kollegin Frau Bokranz

Mike Homann und Herr Tempski Bezirksvertretung Rodenkirchen

Vertreter aller Parteien

Frau Adams und Frau Bokranz gaben einen Überblick über das Wohnhaus und antworteten auf Fragen der Bürger und Bürgerinnen.

Es werden geflüchtete Familien bevorzugt, die bereits im Kölner Süden Fuß gefasst haben, deren Kinder hier zur Schule gehen etc.

Noch ist es zu früh, die künftigen Mieter festzulegen.

Das Orgateam von WiSü dankte bei der Gelegenheit den engagierten Ehrenamtlern von WiSü, die sich nun schon z.T. seit über vier Jahren in der hiesigen Flüchtlingsarbeit engagieren.

Auch M. Homann betonte die engagierte und unermüdliche Unterstützungsarbeit von WiSü.