Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder…

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder…

Gerade zu Coronazeiten haben viele Menschen festgestellt, wie gerne sie doch singen. Wer viel singt, stärkt die Gesundheit und das Wohlergehen. Wissenschaftler betonen nämlich ausdrücklich, dass sich das Singen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit auswirkt. Wer viel singt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit. Singen schützt vor Erkältungen und stärkt das Immunsystem, außerdem regt das Singen den ganzen Körper an. Die Verdauung wird auch stimuliert, und schlau macht das Singen auch noch, da die Konzentration gesteigert wird und sich die Synapsen im Gehirn immer wieder neu vernetzen. Darüber hinaus bietet das Singen in jeder Altersklasse Geselligkeit und viel Spaß. Im Kölner Süden haben wir unzählige Chöre und Singgemeinschaften, die sich freuen, dass es nun wieder los geht. Einige stellen wir einmal hier vor.

Über 125 Jahre Kirchenchor Rondorf
Der Kirchenchor „Cäcilia Rondorf“ blickt stolz auf seine lange Tradition zurück. Damals wie heute kommen die Sängerinnen und Sänger gerne zum Singen, zurzeit sind es 28 an der Zahl. Die Kirchenchormitglieder widmen sich mit viel Spaß der musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten, insbesondere an hohen Feiertagen und zu den Festen in der Gemeinde. Recht anspruchsvoll ist es dagegen beim Maternuschor in Köln-Rodenkirchen, Bach, Mozart und Mendelssohn stehen hier auf dem Programm, sie proben übrigens im Erzbischöflichen Irmgardis-Gymnasium in der Marienburg. Der Rodenkirchener KammerChor mit Orchester ist ebenfalls recht anspruchsvoll. Sie haben immer wieder das Ziel, große Konzerte zum Beispiel in der Philharmonie zu geben und proben dafür in der Emanuelkirche in Rondorf. Ja und dann gibt es natürlich auch noch einen reinen Philippus-Frauen-Chor, dieser probt in Raderthal und singt nicht nur in der Kirche, sondern auch auf so manchem kölschen Nachmittag. Die Chorleiterin Karin Sehmsdorf ist begeisterte Texterin, so überrascht dieser Chor mit so manch eigenem Stück. Der Piratenchor ist auch etwas ganz Besonderes. Das Niveau ist sicherlich nicht mit dem der Wiener Sängerknaben zu vergleichen, doch hier gibt es jede Menge zu lachen, denn die Piraten sind körperlich und geistig eingeschränkte Menschen, die rein aus Lust singen und nicht, um perfekt zu sein. Dieser Chor trifft sich in Michaelshoven in der Diakonie. Ja und dann gibt es noch den Männer Quartettverein Frohsinn in Immendorf, bei dem auch Frauen erwünscht sind. Dieser Chor probt oft vierstimmig in der alten Schule und ist aus dem Dorfleben nicht mehr wegzudenken. In Bayenthal und Marienburg trifft man sich natürlich auch zum Singen, hier gibt es neben einen Gospelchor auch den St. Matthias Chor, dieser singt gerne in Heiligen Messen zu persönlichen Anlässen wie Hochzeiten, Taufen oder unterschiedliche Ehejubiläen. Aber nicht nur Erwachsene singen im Kölner Süden, auch Kinder. So gibt es ein ganz tolles musikpädagogisches Projekt in den Kitas Hl. Drei Könige in Rondorf und St. Blasius in Meschenich. Die Kinder sollen hier erleben, dass Musik gut tut und dass die musikalische Fähigkeit Freude macht.