Mit einer großen letzten Party ging die Zeit für das Rodenkirchner Dreigestirn in ihrer Hofburg dem „Brauhaus Quetsch“ zu Ende. Ein letztes Mal Prinz, Bauer und Jungfrau – ein letztes Mal: Rote Lippen, weiße Strumpfhosen und schweres Kettenhemd. Es ist Veilchendienstagabend, der Abend vor Aschermittwoch, und alles ist vorbei. In vielen Kneipen wird der Nubbel verbrannt, doch in der Rodenkirchner Quetsch wird noch einmal richtig gefeiert. Das ganze Hofvolk war gekommen. Auf dem Programm stand das Auskleiden des Dreigestirns und das Wiedereintauchen in ein ganz normales Leben. Ein letztes Mal dreimal „Kölle Alaaf“ bevor es hieß: An Aschermittwoch ist alles vorbei. Eine wunderschöne Zeit liegt hinter ihnen, wie der Prinz Tommy I immer wieder bekundete. Pünktlich um 24 Uhr bedankte sich das Dreigestirn bei allen Unterstützern, kleidete sich aus und schunkelte nicht mehr im Ornat, sondern wieder in Jeans und Polo-Shirt mit ihren Freunden.

 

 

Fotos: Ellie Wijman