Die Lederfabrik öffnet die Türen für die Kunst
11. September @ 14:00 - 18:00

Am 11. und 12.09. sind von 14 h – 18 h im Rahmen der offenen Ateliertage die Ateliers von Wolfgang Freund, B!irka und Walter Asmuth im Künstlerhaus Alte Lederfabrik Oberbuschweg 32, 50999 Köln Sürth geöffnet.
Gleichzeitig wird die Ausstellung „retrofuturenature“ von B!rka präsentiert, die an den Wochenenden 11./12. und 19./ 20. September in der Zeit von 14 h – 18 h sowie im Rahmen des Konzerts „Weiß- Wein und Gesang zu besichtigen ist.
Die Acrylmalereien von B!rka entfalten ein eigenständiges abstrakt-malerisches Universum, das sich im Spannungsfeld von Makro- und Mikrokosmos sowie den vielfältigen Erscheinungsformen der Natur bewegt. Organische Strukturen, räumliche Tiefen und vielschichtige Farbräume verdichten sich zu Bildwelten, die Assoziationen zwischen biologischen, kosmischen und imaginären Dimensionen eröffnen.
Der Ausstellungstitel „Retrofuturenature“ verweist auf einen zentralen Aspekt der künstlerischen Praxis: Motive, Formen und Farbkonstellationen aus früheren Werkphasen werden aufgegriffen, transformiert und in neuen Kontexten weiterentwickelt. Vergangenheit und Zukunft treten dabei in einen produktiven Dialog, in dem Erinnerung nicht als Wiederholung, sondern als Ausgangspunkt kontinuierlicher künstlerischer Evolution verstanden wird.
Kontrastreiche Farbkompositionen, dynamische Bildrhythmen und ungewöhnliche Perspektivwechsel verleihen den Werken eine starke visuelle Präsenz. Sie entziehen sich einer eindeutigen Lesart und laden die Betrachterinnen und Betrachter ein, in eine geheimnisvolle, zwischen Abstraktion und Naturerfahrung oszillierende Bildwelt einzutauchen und immer neue Bezüge und Bedeutungsräume zu entdecken.
Ergänzt wird die Ausstellung durch skulpturale Objekte – unter anderem aus Pappmaché und Latex –, die formale und motivische Bezüge zu den Gemälden aufnehmen. Im Zusammenspiel von Malerei und Objekt entsteht ein erweiterter Bildraum, der die Grenzen zwischen zweidimensionaler Darstellung und plastischer Form bewusst überschreitet.
