Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Die Evangelische Kirchengemeinde Rodenkirchen gibt bekannt, dass die Trägerschaft des Ev. Kindergartens Rodenkirchen ab dem 1. August 2024von der Diakonie Michaelshoven Kindertagesstätten gGmbH übernommen wird. Die offizielle Unterzeichnung dieses wegweisenden Schritts zum Betriebsübergang erfolgte am 13. Juni durch Sabrina Wagner und Franziska Lang (Geschäftsführung der Kitas Diakonie Michaelshoven), sowie Herrn Karsten Waschke (Finanzkirchmeister) und Herrn Udo Weller (Baukirchmeister) für die Ev. Kirchengemeinde Rodenkirchen.

Die zweigruppige Einrichtung betreut derzeit 40 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Im Rahmen dieses Übergangs werden sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kita von der Diakonie Michaelshoven übernommen. Die Eltern wurden bereits in einer Vollversammlung über die bevorstehenden Veränderungen informiert.

Die Entscheidung zur Übernahme erfolgte nach intensiven Teamgesprächen, in denen sich eine positive Grundstimmung abzeichnete. Das bestehende Team zeigt sich erfreut über die Zusammenarbeit mit der Diakonie Michaelshoven und sieht in dieser Veränderung eine Chance für die Weiterentwicklung der Einrichtung.

Die Übernahme der Trägerschaft durch die Diakonie Michaelshoven stellt eine Lösung dar, um den Fortbestand der Kita zu sichern. Diese Maßnahme wurde ergriffen, bevor eine Aufgabe der Trägerschaft in Erwägung gezogen werden musste. Durch die Synergieeffekte der gemeinsamen Arbeit von evangelischer Kirche und Diakonie Michaelshoven wird eine nachhaltige Zukunftsperspektive für die Einrichtung geschaffen.

Text&Foto:Pia Kramer/Diakonie Michaelshoven e.V.

Das Jugendamt der Stadt Köln ist über diesen Schritt informiert und begrüßt diese nachhaltige Lösung, da die Plätze in der Kitaplanung der Stadt berücksichtigt sind und benötigt werden.

22.06.2024, 18:00
Evangelische Kirchengemeinde Köln-Bayenthal
Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27, 50968 Köln
„Dichterliebe“ von Robert Schumann
Liederabend in Bayenthal
„Dichterliebe“ ist der Titel eines Liederabends am Samstag, 22. Juni, 18 Uhr, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal im Martin-Luther-Haus, Mehlemer Straße 27. Seungjik Kim (Tenor) und Young-Ah Kim (Flügel) präsentieren Klavierwerke von Robert Schumann. Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 5 Euro.
www.kirche-bayenthal.de

Es ist durch Studien belegt: Beim Singen werden Glückshormone ausgeschüttet. Sie heißen Endorphin, Serotonin, Dopamin und Adrenalin und verbessern den Gefühlszustand der Singenden. Da zeitgleich Stresshormone wie Cortisol abgebaut werden, verringern sich Ärger und Stresssymptome. Darüber hinaus ist Singen gut für Herz, Lunge und die allgemeine Fitness. Eine stabile Herzfrequenz ist für das ganze Herz-Kreislauf-System von Vorteil, und ein gutes Lungenvolumen sorgt für eine positive Aufnahme von Sauerstoff. Notenbücher und Liedertexte regen dazu die Gehirnleistung an, und die regelmäßigen Treffen kommen der Seele zugute. Singen schützt vor Erkältungen und stärkt das Immunsystem, außerdem regt das Singen den ganzen Körper an. Die Verdauung wird auch stimuliert, und schlau macht das Singen auch noch, da die Konzentration gesteigert wird und sich die Synapsen im Gehirn immer wieder neu vernetzen. Darüber hinaus bietet das Singen in jeder Altersklasse Geselligkeit und viel Spaß. Im Kölner Süden haben wir einige Chöre und Singgemeinschaften, die sich freuen, dass nun immer mehr Menschen das Singen für sich entdeckt haben. In jedem Stadtteil gibt es heute wieder einen Chor, und diese Chöre bieten oft wundervolle Gesangserlebnisse. So kann man den Chor aus Immendorf für eine Hochzeit oder eine Festlichkeit buchen und den Chor in Rondorf regelmäßig in der Kirche Heilige Drei Könige hören. Recht anspruchsvoll ist der Maternuschor in Köln-Rodenkirchen, Bach, Mozart und Mendelssohn stehen hier auf dem Programm. Einmal im Jahr gibt es ein Konzert. Der Rodenkirchener KammerChor mit Orchester ist ebenfalls recht anspruchsvoll. Dieser hat immer wieder das Ziel, große Konzerte zum Beispiel in der Philharmonie zu geben und probt dafür mit viel Leidenschaft. Ja und dann gibt es natürlich auch noch einen reinen Philippus-Frauen-Chor, dieser probt in Raderthal und singt nicht nur in der Kirche, sondern auch auf so manchem kölschen Nachmittag. In Bayenthal und Marienburg trifft man sich natürlich auch zum Singen, hier gibt es neben einen Gospelchor auch den St. Matthias Chor, dieser singt gerne in Heiligen Messen zu persönlichen Anlässen.

Am 06.06.2024 wurde die Brüder-Grimm-Schule in Sürthmit dem Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet.

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein bundesweites Netzwerk und eine Selbstverpflichtung für die Gegenwart und die Zukunft.

Um dem Netzwerk beizutreten, müssen mindestens 70 % aller Mitarbeitenden und Schüler*innen der Schule abstimmen, ob sie Teil des Netzwerks werden möchten. Damit sagt man, dass es an der Schule regelmäßige Projekte gibt, die sich mit dem Thema befassen. Sobald Rassismus im Schulalltag vorkommt, soll man sich damit befassen und aktiv dagegen vorgehen.

An der Brüder-Grimm-Schule haben über 90 Prozent aller Mitarbeitenden mit „ja“ gestimmt. Initiiert und federführendbegleitet wurde das Projekt durch die beiden Fachkräfte für Soziale Arbeit Frau Reißmeier und Frau Spiekermann.

In der Brüder-Grimm-Schule gibt es seit mehreren Jahren das Projekt „Gewaltfrei Lernen“, im 2-jährigen Rhythmus finden Sponsorenläufe statt, bei dem Spenden für die Partnerschule in Nigeria gesammelt werden. Auch der Schülerrat ist regelmäßiger Bestandteil des Schullebens.

Das Projekt wird durch einen Projektpaten begleitet. Hier konnte der bekannte ehemalige Beachvolleyballer Julius Brink als Pate gewonnen werden. Während seiner aktiven Zeit im internationalen Sport ist er mit vielen Kulturen in Kontakt gekommen und kann die Brüder-Grimm-Schule so bestens begleiten.

Der Festakt zur Titelverleihung fand mit allen Schülerinnen und Schülern, dem gesamten Lehrerkollegium, dem OGS-Team, einem Vertreter des Trägervereins Rapunzel-Kinderhaus e.V., der Schulpflegschaftsvorsitzenden und weiteren Elternvertretungen sowie zwei Vertreterinnen des Kommunalen Integrationszentrums statt. 

Maya und Yasemin, Schülerinnen einer vierten Klasse,haben souverän durch das Programm der Titelverleihung geführt. Während der Feststunde hielt Frau Schmidt-Schiffers, Schulleiterin der Brüder-Grimm-Schule, eine Ansprache, außerdem fand ein Interview mit Julius Brink statt und die beiden jungen Moderatorinnen stellten die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vor. Als Höhepunkt wurde der Schule der Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ durch Frau Coerschulte und Frau Zdunek vom Kommunale Integrationszentrum feierlich verliehen.

Die Titelverleihung wurde durch einen Auftritt des Schulchors abgerundet.

Die Brüder-Grimm-Schule freut sich über die Aufnahme ist das bundesweite Netzwerk und auf viele spannende Projekte!

(Text und Foto Rachel Reißmeier)

Line-up der kölschen Leckerbissen

Die achte Auflage der kölschen Unplugged-Reihe „Nit för Kooche“ am 20. Juni steht unter dem Motto „Mer mööt och jünne künne“

Nachdem Mitte März bei der siebten Veranstaltung von „Nit för Kooche“ das Chlodwig Eck aus allen Nähten platzte, stehen die Chancen gut, dass die achte Runde ebenfalls ein fulminanter Erfolg wird. Schließlich haben die Organisatoren Heiner Wiencke und Stephan Breuer für den 20. Juni erneut ein spannendes Line-up zusammengestellt. Traditionell werden alle Künstler in der kölschen Kultkneipe ohne Strom – also komplett „usjestöpselt“ – musizieren. Das Motto lautet dieses Mal „Mer mööt och jünne künne“, und das neue Programm sollten sich alle Fründinnen und Fründe kölscher Leckerbissen wirklich gönnen.

Bereits zum zweiten Mal macht das Quartett Wat ess!? bei „Nit för Kooche“ Station. Die Gewinner des „Kölsche Musik Bänd Kontest 2023“ um Frontmann Ralf Kautz überzeugen mit Gitarrensongs in heimischer Mundart – mal ganz höösch, mal voll auf die Zwölf.

Hinter dem Projekt Rotznas verbirgt sich der Multiinstrumentalist Jens Büttemeyer. Live spielt Rotznas neben „singer Jitta“ noch Ukulele, Flitsch, Mundharmonika und Bassdrum. Das aktuelle Programm „Zesamme laut!“ besteht ausschließlich aus kölschen Nummern aus eigener Feder.

Butterweich und akustisch kommt der Sound von La Mätta daher. Die Combo von der Schäl Sick hat ihren ganz eigenen Kölsch-Folk-Stil entwickelt, der schon Fans im gesamten Kölner Raum begeistert hat.

Engk vum Daach haben sich ganz der handgemachten kölschen Musik verschrieben. Die Bandbreite ihrer Lieder reicht von tanzbaren bis hin zu nachdenklichen Kompositionen. Und gelacht werden darf zwischendurch auch mal.

Das abwechslungsreiche Aufgebot runden Bohei ab. Die Gruppe lässt mit ihrer Musik beim Publikum den Alltag in Vergessenheit geraten. Ihr Debütalbum „He un jetz“ von 2023 warf Hits ab, die bei „Loss mer singe“ und im „WDR4-Jeckduell“ erfolgreich waren.

Der Eintritt bei „Nit för Kooche“ ist wie gewohnt frei, stattdessen geht der Hut für einen guten Zweck herum. Der Erlös am 20. Juni komm dem Förderverein der LVR-Johann-Joseph-Gronewald-Schule zugute, der sich um Kinder mit Hörschädigung kümmert. Damit wieder eine stattliche Summe zusammenkommt, verzichten die Künstler übrigens auf eine Gage.

  1. Juni 2024, Einlass 18.00 Uhr: „Nit för Kooche – Mer mööt och jünne künne“, Chlodwig Eck, Annostraße 1, Eintritt frei