Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

Neubau der Ernst-Moritz-Arndt-Schule wartet auf den Einzug der Schulkinder

Inklusion, moderne pädagogische Konzepte und hochwertige Architektur, all das findet man zukünftig in der Sürther Straße 201 in der neuen Ernst-Moritz-Arndt-Grundschule (EMA). Hat es auch lange gedauert, so wurde die fünfzügige Grundschule mit Zweifachturnhalle nun endlich fertig und wartet nur darauf, von den Schulklassen bezogen zu werden. Der Neubau wurde übrigens nach den modernsten Anforderungen nachhaltig gebaut und wird von zwei Photovoltaikanlagen zur Gewinnung regenerativer Energien unterstützt. Zusätzlich wurde eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Lichtdurchflutete Räume und ein großer Lichthof im Innenbereich sowie eine ansprechende Farbgebung zeichnen diese Schule vorbildlich aus. Für sommerlichen Wärmeschutz sorgen eine Sonnenschutzverglasung, Raffstores und motorisch betriebene Fensterflügel zur Nachtlüftung. Die Mensa mit kleiner Bühne bietet neben der großzügigen Bauweise eine hohe Aufenthaltsqualität und viele Möglichkeiten für Schulveranstaltungen in der Zukunft. Eine große Treppe verbindet das Gebäude mit dem Obergeschoss, wo nicht nur in Klassenräumen, sondern auch in offenen Lernbereichen unterrichtet wird. Die dazugehörigen Differenzierungs-, Aufenthalts- und Erholungsbereiche bilden eine Einheit, die einzigartig in unserer Stadt ist. Sie dient als variabel nutzbare, zentrale Lernlandschaft für die jeweilige Jahrgangsstufe und bietet eine ganz neue Lernmöglichkeit. Im Raumkonzept wurden Therapie- und Krankengymnastik-Räume zur Unterstützung der psychomotorischen Aspekte berücksichtigt, da es sich bei der EMA um eine Schule des gemeinsamen Lernens mit dem Schwerpunkt auf Integration von Kindern mit und ohne besonderen Förderbedarf handelt. Das dreiflügelige Schulgebäude bildet mit der Sporthalle und zwei unterschiedlich gestalteten Pausenhöfen eine ganz neue Art von Schule. 44 Solitärbäume unterschiedlicher Arten wie französischer Ahorn, Hopfenbuchen, Robinien sowie Amberbäume geben dem Außengelände einen weiteren Charme, sind für zukünftige Klimaveränderungen gut geeignet und ebenfalls für eine Schule etwas ganz Besonderes. Zur Straße wird die Schule von großen begrünten Erdwällen geschützt und hat einen Haupt-Zugangsweg nur für Fußgänger und Radfahrer, den sie sich mit der gegenüberliegenden OSK- der offenen Schule Köln teilt und die Anbindung an das angrenzende neue Wohngebiet sicherstellt.

Nötiger denn je – Kleidung für Bedürftige

Eigentlich ist es kaum zu glauben – auch im wohlhabenden Stadtbezirk Rodenkirchen gibt es jede Menge Menschen, die sich nicht mal die nötigsten Kleidungsstücke für ihren Alltag leisten können. Diesen Menschen steht Angelika Keller bei. Seit 35 Jahren organisiert sie mit vielen ehrenamtlichen Helfern die Kleiderkammer an der Erlöserkirche. Besonders stolz ist sie auf die Unterstützung von sechs früheren Obdachlosen, die die ihr treu zur Seite stehen. Jeden Mittwoch von 10 bis 14 Uhr stehen sie zusammen in der Ausgabe und versorgt die Menschen mit dem Nötigsten. Die Kleiderkammer ist zum Glück immer gut gefüllt und die Qualität und der Zustand der Kleidung hervorragend. „Die meisten Sachen sind wie aus dem Laden, oft fast ungetragen und von moderner Aussage.“ So kann sie mit Freude auch den Menschen aus der Ukraine, so manch schönes Teil überreichen, denn diese sind oft nur mit einem Koffer gekommen und sehr dankbare Menschen. Als Oma liegen Angelika Keller die Kinder ganz besonders am Herzen. Auch hier sollte sich niemand schämen, zur Kleiderkammer zu kommen: „Viele wissen gar nicht, dass wir auch für Kinder eine große Auswahl anbieten.“ Schlechte Erfahrungen, dass sie ausgenutzt wurde, hat sie in den ganzen 35 Jahren nicht gemacht. „Wenn man das so lange im Geschäft ist, hat man einen Blick dafür, wer wirklich bedürftig ist.“ Die Kleiderkammer findet man übrigens hinter der Erlöserkirche an der Sürther Straße gegenüber dem Rodenkirchener Gymnasium.

„ALL YOU CAN READ…
…beim 10-jährigen Jubiläum auf der größten Bücherbörse Kölns! “

Für deine Sammlung: 30.000 großartige Bücher warten zu kleinen Preisen auf Dich.
Für deine Seele: gute Musik, gutes Essen und gute Vibes!
Auch dieses Jahr bauen wir mit den Einnahmen eine Schule, diesmal in Tansania. Insgesamt konnten wir so mit Eurer Hilfe bereits 15 Schulen für 4.000 Kids in Ostafrika bauen.

WANN? 20. & 21. August
WO? Campus Th Köln, Claudiusstraße 1, 50678 Köln

Wir freuen uns auf ein unvergessliches Event!
📚 Eure gespendeten Bücher
🤝 werden von uns verkauft
🎓 und vom Erlös Schulen gebaut

Weitere Infos unter www.buecherboerse.org

Immer mehr Taschendiebstähle – sei achtsam
In den letzten Monaten sind immer mehr Langfinger unterwegs. Auf dem Markt, beim Discounter, auf der Sonnenwiese, beim Sport und ganz besonders überall da, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht, finden Taschendiebe ihre Opfer. Leider sind Senioren, körperlich eingeschränkte und gedachte Tabuorte wie ein Friedhof, der Sportplatz und das Krankenhaus kein Hinderungsgrund mehr. Gerade abgelenkte und arglose Personen werden dort oft ausgespäht und bestohlen. So war es in den letzten Monaten auffällig, dass gerade im Handel ältere Personen beklaut wurden. Sie betrachten oft sehr intensiv die Waren in den Auslagen und merken oft nicht, wie die Langfinger den Weg in die Tasche suchen. Auch in Umkleidekabinen sind Kunden beliebte Opfer, denn Taschendiebe sind oft professionelle, international agierende Täter. Schon ein kleiner unaufmerksamer Augenblick reicht, und das Handy oder die Geldbörse sind weg. Darum sei achtsam! Taschendiebe lieben unruhige Einkaufssituationen, hektisches Markttreiben und volle, dicht gedrängte Menschengruppen. Überall da, wo viele Menschen zusammenkommen kann ein Dieb dieser Art lauern. Darum raten wir, tragen Sie keine Wertsachen und Dokumente mit sich in der Handtasche! Wenn es einmal sein muss, verteilen Sie die Dinge in verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung. Empfehlenswert sind auch Brustbeutel, Gürteltaschen und Bauchtaschen unter dem Pullover. Verschlossene Taschen sollten natürlich die Grundvoraussetzung sein, und eine Geldbörse gehört in die Hand und nicht in die Jackentasche.

Ausweichquartier für die weiterführende Schule wird derzeit untersucht

Das denkmalgeschützte Gebäude der Europaschule am Raderthalgürtel muss generalsaniert werden. Die Stadt Köln hat nun einen geeigneten Ersatzstandort gefunden, an den die Europaschule während der Umsetzung der Baumaßnahme standortnah ausquartiert werden kann. Die Fläche liegt an der Alteburger Straße im Plangebiet der Parkstadt Süd und war bis zum Frühjahr 2005 Standort der Dombrauerei. Derzeit wird die Fläche intensiv auf das Vorhaben hin untersucht. Ziel ist es, dass der Standort zum 1. Januar 2023 bereit steht, um ihn baulich für die Errichtung des Ersatzstandortes vorzubereiten. Die nötigen Maßnahmen stimmt die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt ab. Aktuell finden unter anderem Gespräche mit den derzeitigen Nutzern statt, die in unmittelbarer Umgebung einen neuen Standort beziehen. Die Fertigstellung des Baus am Ersatzstandort in der Alteburger Straße wird mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen. Ein konkreter Zeitplan wird noch ausgearbeitet. Die Generalsanierung der denkmalgeschützten Europaschule am Raderthalgürtel ist Bestandteil des zweiten städtischen Schulbaumaßnahmenpakets mit General- und Totalunternehmen und soll gemäß Ratsbeschluss bis Ende 2027 realisiert werden. Die Europaschule kann im Anschluss an ihren dann generalsanierten Standort am Raderthalgürtel zurückkehren. (Text:PI/Stadt Köln/Jutta Doppke-Metz)

Ausweichquartier für die weiterführende Schule wird derzeit untersucht

Das denkmalgeschützte Gebäude der Europaschule am Raderthalgürtel muss generalsaniert werden. Die Stadt Köln hat nun einen geeigneten Ersatzstandort gefunden, an den die Europaschule während der Umsetzung der Baumaßnahme standortnah ausquartiert werden kann. Die Fläche liegt an der Alteburger Straße im Plangebiet der Parkstadt Süd und war bis zum Frühjahr 2005 Standort der Dombrauerei. Derzeit wird die Fläche intensiv auf das Vorhaben hin untersucht. Ziel ist es, dass der Standort zum 1. Januar 2023 bereit steht, um ihn baulich für die Errichtung des Ersatzstandortes vorzubereiten. Die nötigen Maßnahmen stimmt die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln mit dem Umwelt- und Verbraucherschutzamt ab. Aktuell finden unter anderem Gespräche mit den derzeitigen Nutzern statt, die in unmittelbarer Umgebung einen neuen Standort beziehen. Die Fertigstellung des Baus am Ersatzstandort in der Alteburger Straße wird mindestens zwei Jahre in Anspruch nehmen. Ein konkreter Zeitplan wird noch ausgearbeitet. Die Generalsanierung der denkmalgeschützten Europaschule am Raderthalgürtel ist Bestandteil des zweiten städtischen Schulbaumaßnahmenpakets mit General- und Totalunternehmen und soll gemäß Ratsbeschluss bis Ende 2027 realisiert werden. Die Europaschule kann im Anschluss an ihren dann generalsanierten Standort am Raderthalgürtel zurückkehren. (Text:PI/Stadt Köln/Jutta Doppke-Metz)

Nach Hause– Was für zwei Worte! „Ich bin zu Hause“. Oder: „Ich fahre nach Hause“. Diese Worte sind Orientierung, stehen für Heimat, in der man sich sicher fühlt und wo man Menschen schätzt und Freundschaften pflegt.

Darüber hat in seinem fünften Buch Reza Chatrrus, Jg. 1954, seine Gedanken und Erlebnisse niedergeschrieben. Er floh vor 39 Jahren vor dem Chomeini-Regime nach Deutschland. Sein kleiner Elektroladen an der Hauptstraße in Rodenkirchen ist beliebt, denn die Hilfsbereitschaft und Findigkeit eine Lösung für ein Problem zu finden, sind nur zwei seiner Fähigkeiten. Reza liebt den Umgang mit Menschen und so kommen oft Menschen vorbei, um zu sehen und zu hören, ob es ihm, seiner Frau Sudabe und seiner Familie gut geht.

Reza Chatrrus lädt die Rodenkirchener und seine Freunde üblicherweise traditionell zum Norouz ein, aber in den beiden letzten Jahren war die Lesung wegen der Pandemie ausgefallen. Nun ist es am Mittwoch, den 17. August 2022, endlich soweit, ab 18 Uhr gibt es in der Aula am Rodenkirchener Gymnasium persische Live Musik, einige musikalische Überraschungen, die gute Freundinnen und Freunde des Schriftstellers vorbereitet haben und die Lesung aus dem neuen Buch „Nach Hause“. Er hat das Buch verfasst unter seinem Künstlernamen Omidvar e Irani.

Das Buch hat einen Umfang von 120 Seiten und kostet 9,95 € und ist im Selbstverlag 2020 erschienen. Aber erst jetzt mit der Buchvorstellung zählt für Reza Chatrrus das Buch als tatsächlich veröffentlicht.

Mittwoch, 17. August 2022, Einlass ab 17.30 Uhr, Beginn um 18 Uhr.

Der Eintritt ist frei, Voranmeldung notwendig: 0221/394422

Sürther Str. 55, 50996 Rodenkirchen

Seine Bücher:

2014 Wenn die Hyänen lachen

2015 Meine erste große Liebe

2016 Ich hatte Angst 2018 In meinem kleinen Laden

2020 Nach Hause

 

Keiner spaziert auf der A1 – Lebensmüde schwimmen aber im Rhein

In Köln klettern die Temperaturen nach oben und am Strand von Rodenkirchen ist die Hölle los. Zugegeben, die Kribben, der Sand, die hohen Bäume und das fließende Wasser sind so wundervoll, dass es oft scheint, man ist im Süden am Meer. Doch ist und bleibt der Rhein ein fließendes Gewässer mit starken Strömungen und Schiffsverkehr, das sollte keiner vergessen. Reizt es auch, darin zu schwimmen, sollte man es unbedingt seinlassen. Denn schon nah am Ufer lauern große Gefahren. Die Flussströmung ist so stark, wenn man hineingerät, hat selbst der geübteste Schwimmer keine Chance. Jedes Jahr sterben Menschen, weil sie Helden sein wollen und nicht daran glauben. Doch der Rhein ist eine Bundeswasserstraße und kein Badeteich. Ebenso ist das Wiesen- und Strandgebiet keine Müllhalde und jeder sollte mitnehmen, was er mitgebracht hat. Am Strand sollte es sauber, glas- und kippenfrei bleiben. Wichtig ist: Reichlich alkoholfreie Getränke sollte auch jeder dabeihaben. Am Rhein gibt es keinen Kiosk, kollabiert der Kreislauf, ist das für niemanden besonders angenehm. Demnach achte auf Dich – sei ein Vorbild!