Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Ereignisse, Veranstaltungsberichte, Reportagen, Hinweise und Berichte rund um das Leben in den Stadtteilen des Kölner Südens.

2004 übernahm der TV Rodenkirchen 1898 e.V. als einer der Ersten eine Offene Ganztags-Trägerschaft in Köln, um genau zu seinen – die OGS an der Grüngürtelschule in Rodenkirchen.

Mit Marlene und Iris Januszewski, der damaligen Schulleitung Frau Weber-Statz und Anna Jedrzejewski startete ein innovatives, engagiertes Dreamteam.

Von der ersten Stunde an – war Anna Jedrzejewski als pädagogische Leitung an der TVR OGS-MuBiKuS mit am Start. Das Leitungsteam mit Anna, Marlene und Iris waren unschlagbar – erst sehr viel später kam Hanne Spees als stellvertretende pädagogische Leitungskraft dazu.

Nachdem Frau Weber-Statz (jetzige Statz) in den Ruhestand ging, waren es turbulente Zeiten – denn jetzt musste eine neue Schulleitung gefunden werden.

Über Jahre wurde die Schule – kommissarisch von verschiedenen Schuleiter:innen geleitet so u.a. Herr Heuchel-Kleineidam (aus Rondorf) und Frau Schmidt-Schiffers (aus Sürth) bis Frau Lücking das Amt übernahm. 

Dank der tollen Elternschaft und dem sensationellen OGS-Team wurde auch diese Zeit gemeistert.

Viele neue Ansätze wurden entwickelt, kreativ und zukunftsorientiert umgesetzt – immer mit dem Blick auf das Wohle der Kinder ausgerichtet. Marlene, Anna und Iris stellten neue Angebote zusammen aus Bewegungs-, Kreativ-, Sprach-, Naturwissenschaftlichen-, Musikalischen-Angeboten. Natürlich stand die Unterstützung der Kinder wärend der Hausaufgabenzeit und die Kleingruppenförderung im Focus.

Anna’s Schwerpunkte lagen in der pädagogischen Arbeit vor Ort – ihre einfühlsame, verständnisvolle und dem Kind zugewandte Art zeichnete sie aus. Mit Iris hatte Anna zu jeder Zeit die koordinative und organisatorische Unterstützung vom Vorstand.

Anna: „Die Anfangszeit war so erfrischend im Aufbruch, unkompliziert, wertschätzende und respektvoll und der Austausch auf Augenhöhe.“ – „Leider nimmt der Bürokratismus immer mehr zu und hemmt viele Arbeitsprozesse.“ „Ich möchte mich hier ganz besonders bei Marlene und Iris für die außergewöhnliche, harmonische Zeit bedanken.“

Erst sehr viel später kam Hanne Spees in das OGS-Team dazu. In den Anfängen startete sie mit der Gruppenleitung einer Klasse und später kam sie als Stellvertretung ins Leitungsteam der OGS-MuBiKus. 

Nach einem außergewöhnlichen und besonderem Corona-Pandemie Jahr – hatte Iris Januszewski, Vorsitzende des TV Rodenkirchen 1898 e.V. / OGS MuBikuS das gesamte Team zu einem gemeinsamen Abschluss ins TVR Clubhaus eingeladen. Hier richtete sie ihren Dank ans gesamte Pädagogen Team für ihren Einsatz und den Zusammenhalt.

Herzlich gratulierte Iris den Auszubildenden bzw. Absolvent:innen zu den bestandenen Prüfungen soJanek Monschau und Christian Schönenbergzum Sport- & Fitness-Kaufmann, Ipek Sönmez zur Erzieherin, Marc Erpenbach zum Erzieher, Kira Januszewski zur Fachwirtin für Erziehungswesenund Lea Januszewski zur Fachwirtin für Erziehungswesen. 

Bevor es zum ganz gemütlichen und geselligen Teil ging – Stand die offizielle Verabschiedung des Pädagogischen Leitungsteam an. Mit ergreifenden, sehr emotionalen Worten verabschiedete das Vorstandsteam mit Iris Januszewski und Mike Homann – Anna Jedrzejewski und Hanne Spees. Es wurde sich gedrückt und dass ein oder andere Tränchen floss. „Niemals geht man so ganz“ – und so verabschiedeten die Beiden sich vom ganzen Team mit der Option – „Wenn was sein sollte, wir sind für Euch da!“ 

Das neue pädagogische Leitungsteam mit Jannik Kostelnik, Paulina Hass und Birgit Graul  ist bereits mit Engagement voll im Einsatz. Wir wünschen Ihnen
viel Spaß und Fingerspitzengefühl  bei der Arbeit mit den Kindern und mit dem Team, so Januszewski und Homann.

(Text und Foto-TVR)

Die Bilder der Hochwasserkatastrophe in der Eifel haben uns tagtäglich begleitet, sehr mitgenommen, unser Mitgefühl angesprochen und inspiriert. So hat Anke Bonadonna, seit zwei Jahren Leiterin der ASB Seniorenresidenz in Rodenkirchen in der Ringstraße, zusammen mit ihren Senioren eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Innerhalb von zwei Tagen sammelte sie unglaubliche 1.265,00 Euro, die sie am 23. Juli 2021 nachmittags Ute Schoormann überreichte. Das Geld wird in Gaskocher und Töpfe investiert, die vor Ort gebraucht werden, da die meisten Haushalte noch ohne Strom sind. Frau Schoormann war überglücklich und freute sich gleich noch einmal, da diese Summe durch die Weißer Rheinbogenstiftung verdoppelt wird und somit viele Haushalte versorgt werden können, um wenigstens einen Teil Selbständigkeit zurückzuerlangen. In der nächsten Woche wird Anke Bonadonna zusammen mit ihren Mitarbeitern und Senioren Kuchen backen. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung. Jede Hilfe ist willkommen. Zusammen ist Vieles möglich! In jedem Alter!

(Text und Foto Anke Benadonna) 

Oberbürgermeisterin Reker bedauert Entscheidung

Der vom Rat der Stadt Köln am 24. Juni 2021 gewählte Beigeordnete für Wirtschaft, Digitalisierung und Stadtentwicklung, Niklas Kienitz, hat heute die Oberbürgermeisterin darüber informiert, dass er aus persönlichen Gründen nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung steht.

Oberbürgermeisterin Reker:

Ich habe diese Entscheidung zu respektieren, aber ich bedaure sie sehr. Niklas Kienitz wäre ein sehr guter Beigeordneter geworden. Durch seine Vernetzung, seine Erfahrung und langjährigen Kenntnisse der Stadtentwicklung wäre er ein Gewinn für den Verwaltungsvorstand und die Stadt Köln gewesen. Den Rat der Stadt habe ich bereits über seine Entscheidung informiert.

Der Rat der Stadt Köln muss nun über die nächsten Schritte beraten und entscheiden. Die nächste reguläre Ratssitzung findet am 18. August 2021 statt.

( Text. PI- Stadt Köln -Alexander Vogel)

Text und Fotos TVR

Voller Erwartung startete die Gruppe des TV Rodenkirchen 1898 e.V. / SBSV 2 Köln unter der Leitung der Vorsitzenden Iris Januszewski zur diesjährigen Segelwoche.

Doch, bevor es los gehen konnte – wurde ganz den Hygieneverordnungen und Corona konform von allen Teilnehmer:innen u.a. der Impfpässe kontrolliert – ob auch jeder Doppelgeimpft ist.
Jetzt konnte gestartet werden. In Harlingen angekommen, wartete bereits Skipper Jerke von As mit seinem Schiff, der Nil Desperandum auf das Kölner Segelvölkchen.

Die Wiedersehensfreude war groß, hatte man sich zuletzt im Sommer 2019 gesehen. Doch, bevor man ans Segeln denken konnte, mussten die Maskottchen Joker und Jeffrey sowie das Proviant bei Niedrigwasser, über den Anleger mit fünf Meter Höhendiversen gebracht werden.

Bei sonnigem Wetter ging es auf die erste Etappe und zum Trockenlaufen vor Terschelling. Über die Bordleiter kletterten die Kölner Landratten ins Hüfthohewasser ab, um im Anschluss eine Sandbankwanderung genießen zu können. Doch zu weit vom Schiff durfte sich nicht entfernt werden – denn die Flut kommt schneller als man denkt und so kletterten alle zeitig wieder an Bord, um am Abend im Hafen von Terschelling zu übernachten.

Der nächste Tag begann mit einem mehrstimmigen Ständchen für Lea,  die ihren 25. Geburtstag   mit Kuchen, Luftballons und guter Stimmung feiern konnte.  Natürlich wurde auch mit einem Hoch auf Sie angestoßen. Anschließend ging es motiviert und mit viel Tatendrang an die Taue, Musekelkraft war gefragt, denn auf der „Nil Desperandum“ ist nichts elektrisch. Nachdem die komplette Takelage hochgezogen war und in den Wind gestellt war, gleitet das Schiff über die Wellen des Wattenmeers, vorbei an Seehundbänken. Ein wunderbarer Segeltag an dem viel gekreuzt wurde – so musste das ein oder andere Mal schnell die Köpfe eingezogen werden,  wenn die Segel von Backbord nach Steuerbord umgeschlagen wurden sowie umgekehrt. Das Ziel des Tages war an diesem Tag die traumhafte Nordseeinsel Ameland.

Am Hafen angekommen ging es zum Fiedjes-Verleih und per Pedes wurde die ganze Insel vom Leuchtturm über den Dünen-Fahrradrundweg erkundet. Nach dieser 4-stündigen Radtour kamen alle hungriger wieder aufs Schiff. An diesem Abend zauberte Kira für die ganze Mannschaft das Abendessen.  Mit einem Spieleabend endete der Tag erst um Drei Uhr in der Früh.

Am nächsten Morgen frischte der Wind gut auf, was für das Segelsetzen eine wirkliche Herausforderung war.– Alle Mann/Frau an Deck und an die Seile,  jetzt musste alles gegeben werden – pull, pull, pull, hängt Euch rein, gebt alles – so Matrosin Merle. Nach dem alle Segel gesetzt waren geleitete die „Nil Desperandum“ wie der fliegende Holländer oder die Pearl über die Wellen des Meeres zum nächsten Ziel, der Insel Schiermonnikoog.

Auch an diesem Tag gab es einen besonderen Anlass, denn Ingo machte seiner Sandra einen romantischen Heiratsantrag – der auch mit einem „Ja, ich will“ im Anschluss gefeiert wurde.

Jerke hatte für den nächsten Tag etwas Besonderes vor. Durch die Schleuse ging es ins Naturschutzgebiet und aufs Lauwermeer. Angesteuert wurde eine kleine unbewohnte Insel auf der wir als einziges Schiff anlegen durften. Nach dem Anlegemanöver wurde der Mast ausgestellt und einem dicken Taue befestigt. Jetzt konnten sich mit Schwung vom Boot ins Wasser gestürzt werden.
Kleine Akrobatische Einlagen gab es von Jannik, Janek, Carl, und Efe oder einer Arschbombe u.a. von Ramon. Die Grillmeister Ben und Nick packten am Abend den Grill aus und bereiteten ein ausgiebiges Menü von Spießchen, Koteletts, Würstchen, vegatrischen Grillleckerei zu. Außerdem gab es auch an diesem Tag etwas zu feiern, Luca’s Geburtstag. Nach dem es bereits stockdunkel, die Nacht schon fortgeschritten war – kam spontan die Idee auf der kleinen Menschenleeren Insel Verstecken zu spielen. Was für ein Spaß kam bei diesem alten Kinderspiel auf. Danach vielen alle müde in ihre Kojen.

Mit einem gutem Morgen Gruß und einem Kaffeeduft kamen alle schnell aus ihren Kajüten. Doch, bevor das Schiff wieder ablegte, sprangen alle noch einmal ins kühle Nass. Jetzt war man wieder hellwach.

An diesem Tag war Skipper Jerke‘s und Matrosin Merle‘s Können gefragt – durch Schleusen, die gerade einmal an jeder Seite 30cm Platz zur Bordwand Steuer- & Backbord hatten – manövrierten Sie  das über 36 Meter lange und 6,25 Meter breite Schiff durch diese Nadelöhre. Wir waren die Attraktion auf dem Weg quer durchs Land und über die Kanäle nach Leeuwarden, der Provinzhauptstadt und Kulturhauptstadt von 2018,  denn auch auf dem Weg gleitet das Schiff unter vollen Segeln mit Wind im Rücken. Das war für Alle ein sensationelles Erlebnis – was wir in all den Jahren noch nie erleben durften. Nach dem das Schiff in Leeuwardener Hafen angelegt hatte, gab es erst einmal einen tosenden Applaus für Jerke und Merle. Im Anschluss ging das Kölner Segelvölkchen auf Landgang und Erkundung Corona konform – mit Maske – die Stadt.

Der nächste Morgen begrüßte die Crew mit strahlen blauen Himmel, golden Sonnenschein und klarer Friesischer Luft. Die Rettungsringe wurden raus gekramt und Rosa, Juni, Flora, Emily und alle anderen Schwimm-Meerfrauen und -männer sprangen wieder einmal ins Wasser, um sich fit für den Tag zu machen. Mit Saltos von Bord und anderen akrobatischen Einlagen war die Gruppe der Hingucker und die Attraktion.

Viel zu schnell ging diese wunderschöne, abwechslungsreiche Segelwoche mit einer tollen, lustigen und harmonischen Gruppe zu Ende.  Nachdem Iris von allen das Feedback bekommen hatte, ist es klar – wir kommen nächstes Jahr im Sommer wieder. Wer auch einmal dabei sein möchte, kann sich ab sofort schon einmal auf die Interessentenliste setzen lassen – info@tvr1898.deWichtig! Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Gesundheitsamt und Kölner Mediziner*innen unterstützen bei Versorgung

53 Mobile Medizinische Hilfe

© Stadt Köln  Bus des „Mobilen Medizinischen Dienstes“ der Stadt Köln

Der Bus des „Mobilen Medizinischen Dienstes“ der Stadt Köln ist am heutigen Freitag, 23. Juli, im von Hochwasser- und Unwetterschäden besonders betroffenen Ahrtal im Kreis Ahrweiler eingetroffen. Er wird an diesem Wochenende in der Ortschaft Dernau zum Einsatz kommen. Aufgrund der schwierigen Situation im Kreis Ahrweiler und der großen Schäden, ist die medizinische Versorgung vor Ort eingeschränkt und viele Arztpraxen müssen geschlossen bleiben.

Der Bus, als kleine mobile Arztpraxis, bietet eine Liege zur Untersuchung/Versorgung von Patient*innen, Medikamente, Salben und Verbände – und alles Notwendige zur schnellen Versorgung. Amtsleiter Dr. Johannes Nießen verabschiedete am Freitag ein fünfköpfiges Team in Richtung Krisenregion. In dem Bus werden normalerweise obdachlose Menschen in medizinischen Notlagen versorgt. Im Zeitraum der Ausleihe sind keine Versorgungstermine mit Obdachlosen in Köln betroffen.

( Text und Foto PI- Stadt Köln- Katja Reuter)

Die verehrenden Wassermassen des Starkregens haben die ganze Reitsportanlage
in Weilerswist überflutet. Alle Pferde wurden in einem Kraftakt evakuiert. Nichts ist mehr wie vorher. Aus dem kleinen idyllischen Rinnsal der Swift ist bei dieser Flutkatastrophe ein reißender Fluss
von einer Minute auf die andere geworden. Ganz in der Nähe der Reitanlage ist die A61 weggebrochen. Von der Anlage ist vieles Schwerts beschädigt und einfach weggespült worden.
Gott sei Dank sind keine Menschen und Pferde in Not geraten oder ums Leben gekommen – die Pferde konnten in einer halsbrecherischen Aktion in Sicherheit gebracht werden, dank der viele helfenden Hände und Höfe die direkt ihre Hilfe angeboten haben, so Dani Starck. Auch die drohende Gefahr das der Damm der Steinbachtalsperre brechen könnte, hat alle um schlaflose Nächte gebracht.

Doch jetzt fangen die Aufräumarbeiten an – denn von dem Hof sind große Teile den Fluten zu Opfer gefallen. Der Schaden geht in die Hundertausende.

Der TV Rodenkirchen 1898 e.V. mit der Vorsitzenden Iris Januszewski möchte den sehr in Mitleidenschaft gezogen Hof durch seine Spende beim wieder Aufbau helfen.

Iris Januszewski freut sich sehr das bei ihrer spontanen Aktion, der TVR 2022,00 € an Dani Starck als Spende überreichen kann, und so ein wenig zum Wiederaufbau dazu beitragen kann.

Iris Januszewski – es ist unsere Pflicht den Menschen und Vereinen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft mit unseren Möglichkeiten zu unterstützen. Das unsagbare Leid ist bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch unfassbar.

Auch die eigene Verwandtschaft von Januszewski hat es getroffen – umso mehr sind wir in Gedanken bei allen Flutopfern, so Januszewski.

Wer auch aktiv etwas Spenden möchte – kann dies direkt an Starck Reit & Pferdetherapie,
Kontodaten – IBAN: DE85 3708 0040 0131 7088 00 bei der Commerzbank AG machen.
Jeder Cent kommt zu 100% an!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sammeln weiter Gummistiefel,
Bauhandschuhe,Schneeschieber, Schüppen, Schubkarren, Werkzeug,
Sonnencreme, Feuchttücher, Stirn- und Taschenlampen- natürlich mit Batterien, Desinfektionsmittel, Putzzeug, Eimer, Aufnehmer, Besen, Schrubber und Handyladestationen.

Unsere Sammelstelle ist vom 26.7-30.7 in den Zeiten von 9-18 Uhr bei
GoldRichtig
Weißer Straße 157
50999 Köln
Bitte VOR dem Betriebsgelände parken.

Wir bedanken uns bei ALLEN ausdrücklich – es ist großartig und zeigt „Zusammen ist vieles möglich“

Gartenschläfer

© Stadt Köln Gartenschläfer

 

Die Bestände des Gartenschläfers sind in den vergangenen 20 Jahren um 50 Prozent zurückgegangen. Eine Ursache dafür stellt vermutlich die Wohnungsnot für die Tiere dar. Um dem Gartenschläfer wieder Wohnraum zu schaffen, wurden in einem Gemeinschaftsprojekt der Stadt Köln und des BUND dazu im äußeren Grüngürtel und auf verschiedenen Friedhöfen gerade 100 Nistkästen aufgehängt. Dies zeigt ersten Erfolg, denn die ersten Kästen wurden bereits besiedelt. Weitere 100 Gartenschläfer-Wohnungen sollen folgen.  

Außerdem erforscht das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt gemeinsam mit dem BUND NRW mögliche Aktivitäten durch Spurentunnel und Wildtierkameras. Ein Erlebnispfad zum Gartenschläfer ist geplant genauso wie eine kontinuierliche Aufklärung über die Entwicklung der Population.  

Der Rückgang der bedrohten Art blieb länger unentdeckt, weil das mausgraue Tier mit dem buschigen Schwanz und der schwarzen Augenmaske nur im Schutz der Dunkelheit unterwegs ist. Deshalb ist es nur schwer zu beobachten. Ursprünglich in naturnahen Wäldern zu Hause dringt der kleine Verwandte des Siebenschläfers zwar zunehmend in Gärten und Friedhöfe vor, wo er sich an Vogel- und Katzenfutter bedient und es sich mit seinem Nachwuchs oder zum Winterschlaf in Vogelnistkästen bequem macht. Dennoch hält der Abwärtstrend weiter an. Umso wichtiger ist es, die in Köln noch vorhandenen Populationen zu erhalten und zu stärken.  

Informationen für Bürger*innen, die selbst aktiv werden wollen:

  • Mit der Meldung von Beobachtungen, egal ob tot oder lebendig, können Bürger*innen das Forschungsprojekt des BUND unterstützen. Informationen rund um den Gartenschläfer gibt es unter: www.gartenschlaefer.de
  • Ein Kasten lässt sich mit ein wenig handwerklichem Geschick schnell selber bauen und kann im eigenen Garten eine gute Nist- und Schlaggelegenheit bieten.
  • Zum Aufhängen im öffentlichen Grün bedarf es unbedingt einer vorherigen Genehmigung. Eine Bauanleitung ist hier zu finden:https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/bauanleitung-nistkasten-fuer-gartenschlaefer/
  • Wichtig: Gartenschläfer brauchen auch genügend Nahrung. Hier hilft mehr Natur im Garten. Heimische Gehölze und wilde Ecken bieten wichtige Quellen, damit die Tiere und ihr Nachwuchs satt werden. Informationen zum naturnahen Garten sind abrufbar unter: www.stadt-koeln.de/naturgarten

Spurensuche Gartenschläfer

Bauanleitung: Nistkasten für Gartenschläfer

Bunte Gärten und Balkone – damit Tiere nicht nur Zaungäste bleiben

Vom 26. bis 30. Juli 2021 findet in Köln-Mülheim ein inklusives Freizeitprogramm für junge Menschen ab 16 Jahren in Poldis Straßenkicker Base, dem Stuntwerk und auf dem Rendsburger Platz statt. Neben In- und Outdoorsportarten wie Fußball, Basketball und Boxen, können sich die Teilnehmenden auch in Tanzworkshops, einer Sportolympiade, Rollstuhlbasketball, Graffiti Sprayen und Cool-Down Training erproben.

Mit „Gemeinsam raus“ wird jungen Menschen nach der langen Zeit des Lockdowns eine Woche lang die Möglichkeit geboten, durch Abenteuer- und Erlebnissport gemeinsam kreativ zu sein. Zudem bietet das kostenfreie Ferienprogramm die Möglichkeit, Orte wie Poldis Straßenkicker Base, das Stuntwerk auf dem Carlswerk und den Rendsburger Platz in Köln-Mülheim genauer zu entdecken. Das offene Angebot täglich zwischen 11 und 16 Uhr sieht wie folgt aus:

  • Montag: Poldis Straßenkicker Base, Kicker-Turnier, Fußball, Cool-Down Training
  • Dienstag: Rendsburger Platz, Selbstverteidigung
  • Mittwoch: Poldis Straßenkicker Base, Basketball, Rollstuhlbasketball
  • Donnerstag: Stuntwerk Mülheim, Klettern, Bouldern, Ninja-Warrior
  • Freitag: Rendsburger Platz, Streetball Turnier, Soccer-Turnier, Graffiti, Abschluss

Das vom Sportamt geförderte Programm wird von der Jugend des Stadtsportbundes Köln und der Rheinflanke umgesetzt und findet in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln statt. Die Sportferienwoche findet unter Einhaltung der aktuell gültigen Corona-Schutzverordnung statt.

( Text: PI-Stadt Köln- Nicole Trum)