Beiträge

Medizinische Fachangestellte (m/w) ab sofort in Vollzeit, zur  Verstärkung  in unserer immer größer werdenden neurochirurgischen Praxis gesucht.

Es erwarten sie anspruchsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem netten Team, bei übertariflicher Bezahlung und Jobticket (wenn Gewünscht).

Wir freuen uns auf ihre Bewerbung!

Neurochirurgie
Operatives Wirbelsäulenzentrum

Dr. med. Djamschid Akbarpour
Dr. med. André Seeliger
-Profesor ónorific Uni. Pitesti-
Dr. med. Heike Wiedemayer
Stephan Carl Wenzel
Dr. med. Carolin Marsen
Dr. med. Vilem Fuchs

Schillingsrotter Str. 39-41
50996 Köln

Telefon 0221.398 00-260
Fax 0221.398 00-266

Weitere Informationen unter: www.links-vom-rhein.de

SÜDBLICK FÜR BESSEREN DURCHBLICK

Wie Bürger den Dialog miteinander neu organisieren – ein Modell für ganz Köln ist entstanden

Wie können wir durch moderne Formen der Kommunikation den gesellschaftlichen Zusammenhalt im lokalen Alltag fördern? Wie schaffen wir es, die  Bürgerinnen und Bürger bei den großen Veränderungen und Herausforderungen der Zukunft durch einen engen regelmäßigen Dialog in ihrem Wohngebiet aktiv mitzunehmen?

Dazu wurde im südlichsten Kölner Veedel im Sommer 2018 die Idee geboren, die Bürgerinnen und Bürger durch einen neuartigen online-Dienst, für den es in ganz Köln bisher kein Beispiel gibt, miteinander zu vernetzen. Seitdem gibt die Dorfgemeinschaft Rondorf, Hochkirchen, Höningen e.V. jeden Monat einen  online-newsletter heraus, der als moderne social media-Plattform gestaltet ist. Den   SÜDBLICK kann jede und jeder mit eigenen Ideen und Beiträgen mitgestalten. So werden die Mitbürger nicht nur laufend über alles Wichtige und Aktuelle aus dem Veedel informiert, sondern sie können auch mitreden über alle  Themen, die ihnen wichtig sind.

So stellt zum Beispiel in jeder Ausgabe ein Anwohner ganz persönlich seine Straße vor, in der er wohnt. Dies soll Nachbarschaft  fördern und dazu einladen, das eigene Umfeld näher zu entdecken.

Oder Bürger testen: Wie ist es um unsere Spielplätze bestellt?

Ebenso konnten SÜDBLICK-Leser/innen zum Beispiel kostenlos E-Autos testen und Vorschläge machen für ein modernes Mobilitätskonzept in dem Wohngebiet von 10.000 Einwohnern.

In der  Sommerausgabe Anfang Juli 2019 konnten SÜDBLICK-Leser-/innen selbst prüfen, wie gut sie ihr Veedel wirklich kennen. Als Belohnung winkten attraktive Preise: Von einem kostenlosen Kochkurs bis zu wertvollen Einkaufsgutscheinen.

Die örtliche Wirtschaft zu stärken ist ein weiteres Anliegen des Dienstes. Örtliche Geschäfte bieten spezielle Beratungstage für ihre Angebote an; umgekehrt helfen Experten, wie sich mittelständische lokale Firmen und Selbständige im Internet besser präsentieren können, um im Zeitalter des E-commerce mitzuhalten. Ziel ist ein virtueller Marktplatz, der Geschäfte und Dienstleister vor Ort enger mit der Wohnbevölkerung verbindet.

Ebenso werden alle lokalen Vereine und Initiativen in den kostenlosen monatlichen SÜDBLICK eingebunden und können so ihre vielfältigen Aktivitäten optimal darstellen.

Aber auch zentrale gesellschaftliche Fragen bilden in dem monatlichen online-Format einen starken Schwerpunkt. In regelmäßigen Porträts kommen Mitbürger zu Wort, die sich in besonders vorbildlicher Weise engagieren. Etwa für die Organisation eines Musikprojektes, die Erforschung der  Ortsgeschichte, Hilfen für Benachteiligte. Große Resonanz fand auch eine junge Flüchtlingsfrau aus Syrien, die aus ihrer persönlichen Sicht die Probleme bei der Integration in den Alltag geschildert hat.

„Wir wollen mit dem Projekt Menschen bewusst Mut machen, sich  in die kommunale Entwicklung und wichtige gesellschaftliche Fragen einzumischen“ sagt dazu Berno Huber, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft.

Das Konzept kommt bestens an: Der SÜDBLICK erfreut sich nach nur einem Jahr bereits einer so großen Popularität, dass sich schon ein Viertel aller Wohnungen in dem Einzugsgebiet zu dem kostenlosen Service angemeldet hat.

Die Macher hoffen, dass mit diesem Infoangebot auch die nächste große Herausforderung gut bewältigt werden kann: Rondorf ist einer der Kölner Stadtteile mit der größten Wachstumsdynamik. Vor allem junge Familie suchen hier zwischen viel Natur und Stadtnähe ein zuhause. Allein mit dem viel diskutierten Großprojekt „Rondorf Nordwest“ soll die Bevölkerung in dem Veedel in den kommenden Jahren um weitere 50 Prozent wachsen. Dies alles stellt  das  historisch gewachsene Wohngebiet vor große Herausforderungen, etwa bei der Infrastrukturentwicklung, beim Mehrbedarf an öffentlichen und geschäftlichen Einrichtungen des täglichen Lebens, bei der Lösung der heute schon enormen Verkehrsprobleme.

Im Rahmen  einer intensiv geführten „Bürgerwerkstatt“  haben die Akteure der Dorfgemeinschaft frühzeitig erkannt: Um alle Bürger in diesem Aufbruchsprozess gut mitzunehmen, braucht es eine enge und  wechselseitige  Information, Vernetzung, ständigen Dialog.

Deshalb soll der SÜDBLICK jetzt, da er in sein zweites Jahr startet, noch weiter ausgebaut werden.

Wer den kostenlosen newsletter SÜDBLICK bestellen möchte, kann sich  unkompliziert anmelden unter: www.dorfgemeinschaft.koeln.

Oder er schreibt eine email an die Adresse: newsletter@dorfgemeinschaft.koeln.

 

Gastbeitrag für Stadtteilliebe geschrieben von MARKUS SCHÖNEBERGER- 

Modell Rondorf: Vorfahrt für die Veedel

„Wie leben wir in Köln im Jahre 2030?“ Mit dieser Fragestellung hat die Kölner Oberbürgermeisterin

Henriette Reker  einen bemerkenswerten Strategieprozess angestoßen zum  Zukunftsbild der Stadtgesellschaft. Titel des ehrgeizigen Projektes „ Kölner Perspektiven 2030“. Sie hat alle  Kölnerinnen und Kölner, Politik, Verwaltung, Expertinnen und Experten ausdrücklich eingeladen, mit Ideen daran mitzuarbeiten, wie sich die wachsende Millionenstadt im Blick auf das kommende Jahrzehnt  weiterentwickeln soll. Ihr ambitionierter Anspruch dazu lautet: So nutzen wir das Wissen von heute für die Stadt von morgen!

Ob diese Aufgabe gelingt, hängt allerdings nach meiner festen Überzeugung von einem entscheidenden Umdenken ab:  Die Kölner Kommunalpolitik, die ich seit  20 Jahren aufmerksam beobachte,  ist traditionell zu sehr auf die Innenstadt zentriert – und dort wiederum auf „Großprojekte“. Aber für die soziale Entwicklung einer Millionenstadt sind lebendige Veedel die Grundlage. Köln ist einerseits stolz auf seine vielen „Veedel“ – aber andererseits: Wird es den dortigen Ansprüchen auch gerecht?“

Nehmen wir als konkretes Beispiel Rondorf.

Die 10.000 Bürgerinnen und Bürger in diesem südlichsten Kölner Stadtteil konnten bisher nicht

gerade behaupten, mit einem Übermaß an Aufmerksamkeit bedacht worden zu sein. Die

Vereinskultur ist bedroht, weil es keinen geeigneten Raum für Veranstaltungen gibt; selbst die

Bürgeranhörung zu dem umstrittenen Neubaugebiet Rondorf Nordwest musste im Sommer 2018

nach Sürth ausweichen; trotzdem kamen mehr als 500 neugierige Bürger, was zeigt, wie

ausgeprägt  das Interesse an lokalen Entwicklungsfragen ist. Der Fußballclub SC Rondorf, 1912

gegründet ( und somit älter als der FC Köln, gegründet erst 1948) und vor allem dank seiner

engagierten Jugendarbeit  ein stadtweit anerkanntes Vorbild, wartet bereits seit mehr als zehn

Jahren  auf die versprochene neue Anlage, weil das derzeitige Gelände teilweise nicht mehr nutzbar

ist. Bereits 2001 wurde der Schulausschuss der Stadt beauftragt, die Einrichtung eines Gymnasiums

in Rondorf vorzubereiten. Von den seit Jahrzehnten ungelösten Verkehrsproblemen gar nicht erst zu

reden.

Noch mehr Beispiele?

Nein, reden wir lieber nicht über die Versäumnisse der Vergangenheit. Reden wir über die Chancen der  Zukunft. Denn die Zeichen stehen auf Veränderung. Alles wird gut, vielleicht. Der entscheidende Faktor: Die Bürger von Rondorf und Hochkirchen haben  ihre lokalen Angelegenheiten in den letzten Jahren selbst aktiv in die Hand genommen. In einer „Bürgerwerkstatt“ wurden in mehreren Fachrunden die zentralen Probleme analysiert und Lösungsmodelle entwickelt. Die konzeptionelle Vorgehensweise der Dorfgemeinschaft ist inzwischen als „Rondorfer Modell“ bei Stadtplanern bundesweit bekannt. Kernpunkt: Städtebauliche Veränderungen gelingen nur, wenn die Bürger dabei mitgenommen werden und sich mit ihren Anliegen in der Stadtplanung wiederfinden. Rondorf soll weiter wachsen, einerseits. Allein mit Rondorf Nordwest kommen mehr als 4000 Neubürger in den kommenden Jahren hinzu. Andererseits besteht die Absicht, mit diesem neuen Bauboom zugleich das in der Vergangenheit versäumte nachzuholen, die gesamte Infrastruktur zu einer neuen Qualität zu führen:  Das Gymnasium  kommtendlich, auch wenn lange dafür gekämpft  werden musste. Dazu zwei neue Grundschulen, Kindergärten. Für den Sport in dem Veedel hat die Stadt sogar ein eigenes Modellprojekt aufgesetzt –  nicht nur der SC Rondorf kann dann aufatmen.  Ein Marktplatz soll dem Ort zudem einen neuen belebenden Mittelpunkt schaffen. Für die Verkehrsprobleme sind Lösungen, teils noch vage, in Sicht. Aber die Stadtbahn soll kommen, die Ausschreibung läuft demnächst. Dies alles sind gute Nachrichten. Aber sie sind nicht zufällig. Sie sind vielmehr begründet durch die entschiedene Botschaft der Dorfgemeinschaft: Keine neuen Bauprojekte ohne gleichzeitige Verbesserung der Infrastruktur und der örtlichen Attraktivität.  Die Botschaft scheint angekommen zu sein.

Kürzlich konnte ich mich mit Kölns oberstem Bauherrn, Markus Greitemann über Rondorfs Zukunft unterhalten. Ich traf auf einen Fachmann, der aufmerksam zuhörte, sich sensibel zeigte für die kritischen Punkte und klar auf Dialog setzt.

Das sind schon mal gute Voraussetzungen für die Entwicklung einer lebendigen Stadtgesellschaft. Anderes bleibt offen.

Etwa ein innovatives Mobilitätskonzept.  Als Rondorfer im Rahmen einer Aktion des newsletters SÜDBLICK kostenlos E-Autos testen konnten, war die Resonanz erfreulich hoch. Aber auf eine „E-Tankstelle“ muss der Stadtteil bis auf Weiteres warten. Zu viele Projekte in Köln beschränken sich zudem auf eine städtische Kernzone und lassen die Veedel wie Rondorf  außerhalb außen vor. Ein schwerer Fehler.

Rondorf könnte  im Zuge des Großbauprojektes „Rondorf Nordwest“ ein Vorzeigeprojekt für das Köln von morgen werden – wenn man mit dem Ernst machen möchte, was Henriette Reker vorschwebt. Dafür muss nicht alles neu erfunden werden. In München steht zum Beispiel  nicht nur ein Hofbräuhaus; sondern auch eine neue Wohnsiedlung, die mit 4000 Einwohnern etwa vergleichbar ist mit den viel diskutierten Bauplänen für Rondorf. Jener „Domagkpark“ im Münchner Norden gilt als europaweites Modell, wie moderne Mobilität in Großstädten der Zukunft aussehen könnte. Unterschied zu Köln: Das Viertel in der Bayernmetropole wurde bereits 2012 gebaut, in einem Jahr wird der Erfahrungsbericht vorgelegt. Da geht es  um das Zusammenspiel der verschiedenen Verkehrspartner wie Carsharing, park and ride, Leihroller, E-Lastenräder,-PKWs, Ladesäulen für E-Autos, besseren Nahverkehr, Raum für Fußgänger  usw.

Es würde sich nach meiner Meinung sehr lohnen, vom Rhein mal an die Isar zu schauen, bevor in Rondorf Nordwest die Bagger anrollen. Dann könnte das geplante neue Wohnquartier im Kölner Süden sogar  eine Blaupause werden   für  die nächste Generation moderner Stadtplanung, die Wohnen, Verkehr, Umwelt intelligent  miteinander verbindet. Für dieses Ziel arbeitet die Dorfgemeinschaft jedenfalls  sehr nachdrücklich.

Daraus könnte eine mutige Vision werden:  Ein lebendiges Veeedel, das seine gewachsene Struktur mit neuen Zukunftsideen verbindet. So gesehen ist die Entwicklung in Rondorf in den kommenden Jahren ein Testfall. Soll das Reker-Projekt 2030 gelingen, muss Köln „von unten“ wachsen. Aus der Kraft seiner Veedel. Erst ihre Summe ergibt die „Stadtgesellschaft“. Frau Reker sagt: „Lassen Sie uns gemeinsam unser Alltagswissen zusammentragen und aus diesen Puzzleteilen ein Bild zusammensetzen, das unsere wachsende Metropole mit all ihren Besonderheiten zeigt und mit den passenden Zielen weiterentwickelt“.

Wenn sie Anschauungsmaterial sucht, sollte sie beim nächsten Frühjahrsempfang in Rondorf mal vorbeischauen! Denn wie sagte sie so zutreffend: „ Ich bin sicher, dass wir noch  viele Potenziale für die künftige Entwicklung unserer Stadt im Rahmen der „Kölner Perspektiven 2030“ sichtbar machen werden“.

 

„Un et Arnöldche fleut…“ singen wir immer noch. „Fleuten Arnöldche“ muss ja ein Popstar seiner Zeit gewesen sein, so oft, wie man in Köln immer noch von ihm hört. Oder? Wer war er?

Eigentlich heißt er „Arnold Wenger“. Geboren wird er am 12. Februar 1836 in der Sankt-Apern-Straße 34. Sein Vater, Theodor Wenger, hat dort sein Auskommen mit einer Wirtschaft. Von ihm hat Arnold auch sein musikalisches Talent. Dar Vater schon spielt gut und unterhält seine Gäste mit Musik. Eigentlich ein großartiges Talent, dass ihm ja auch zur Berühmtheit verhilft. Aber dieser frühe Kontakt zur Wirtschaft bringt Arnold eben auch zu seinem größten Problem. Natürlich wird „Et Arnöldche“ mit den Weinkrügen in den Keller zu den Weinfässern geschickt, um diese zu befüllen. Befüllt bekommt er diese, indem er den Wein über einen Schlauch ansaugt. Natürlich landet ein Schluck im Mund… Und jetzt mal ehrlich: Wer hier spuckt ihn aus? Na? Arnöldche sicher auch nicht.

Der kleine, rundliche Arnold beherrscht seine Querflöte virtuos. Er kann einiges spielen, vom Volkslied bis zur Opernarie, insbesondere den „Freischütz“ mag er sehr. Er ist ein harmlos, geduldiger Mensch, der keine großen Ziele hat. Aber genau eines kann er nicht: sich einfügen. Orchester und Kapellen spielen für ihn keine Rolle. Er möchte allein spielen. Er entscheidet sich tatsächlich für ein einfaches, vielleicht naives Leben, ohne große Zwänge. Und so ist der Weg vorgegeben.

Morgens zieht es ihm zum Markt. Die derben Frauen, die im Sommer wie im Winter ihre Waren auf dem Alter Markt anbieten, sind seine Freunde. Die derbe, zotige Art, die jeden heutigen Köbes rot werden lässt, liegt ihm. Auch die Marktfrauen mögen ihn. Und so zieht es alle oft gemeinsam in die nächste Wirtschaft.

Hier ist er in seinem Element. Er wird fröhlich begrüßt, wenn nicht gerade ein anderer Lebenskünstler anwesend ist: Maler Bock. Die beiden mögen sich nicht. Aber diese herrliche Geschichte erzähle ich an anderer Stelle. War er nicht da, war alles gut. Hier war er der Star. Er lehnt an der Theke, spielt mit der Flöte und begleitet sich mit einem „Bass“, wenn er mit der nackten Ferse über das Thekenholz streicht. Und dabei trinkt und trinkt er. Ein Kreislauf. Ein Kreislauf? Eine Abwärtsspirale.

Er trinkt so viel, dass er oft morgens in der Gosse wach wird. Seine Kleidung zerlumpt, er stinkt, sein Gesicht ist rot und mit kleinen Eiterpusteln übersät. Das ist kein Verhalten und kein Zustand, den die preußische Polizei lange durchgehen lässt. Er wird 1875 in die Arbeitsanstalt Brauweiler geschickt. Körperliche Arbeit für unseren kleinen Arnold…

Arnold ist aber auch ein Glückspilz. Er erbt in diesem Sommer 6000 Mark. Das macht es ihm möglich, mit der Stadt Köln einen Vertrag zu schließen. Er gibt die 6000 Mark ab und zieht dafür als Invalide in ein Bürgerhospital ein, wo er versorgt wird. Keine Arbeit mehr… Dieses aber wiederum platzt bald wegen Überbelegung aus allen Nähten. Zudem kann er eines nicht sein lassen: das Saufen. Bereits ein Jahr später wird er in die Krankenanstalt Lindenburg verlegt, wo er ein Pensionärshaus bezieht.

Hier wird er eine bisschen glücklicher. Oft stellt er sich neuen Patienten stolz mit „Ich bin hier Pensionär“ vor. Sein Gesundheitszustand bessert sich zusehends. Er übernimmt leichte Gartentätigkeit und wird bei dieser Gelegenheit von alten Freunden mit Alkohol versorgt…

Mit den Jahren aber, gerät er in Vergessenheit. Er stirbt letztlich erst am 25. Oktober 1902 – an einem Kehlkopfleiden, nicht am Alkohol.

Und? Was sagt Ihr zu diesem Leben?

Michael

„Un et Arnöldche fleut…“ singe mer immer noch. Et „Fleuten Arnöldche“ muss jo ene Popstar zo singer Zigg gewäse sin, su off, wie mer en Kölle noch vun im hürt. Oder? Wä wor hä?

Eigentlich heiß hä Arnold – Nolles – Wenger. Gebore weed hä am 12. Februar 1836 en der Zint-Apern-Stroß 34. Singe Papp, der Döres Wenger, hät do si Uskumme met ener Weetschaff. Vun im hät et Arnöldche och sing natürliche Aanlag för Musik. Der Papp ald spillt god un ungerhäld sing Kunde met Musik. Eigentlich en großaatige Aanlag, die en jo och bekannt weede lööt. Ävver dä fröhe Kontak zor Weetschaff brängk et Arnöldche evvens och am mieste en de Bräng. Natörlich weed et Arnöldche met de Wingkrög en der Keller gescheck, öm se voll ze maache. Voll kritt hä die, wann hä der Wing üvver ene Schlauch aansaug. Natörlich kütt dobei e Schlückelche en de Schnüss… Un jetz ens ihrlich: Wä speit et us? No? Et Arnöldche secher och nit.

Dä kleine, mobbelige Nolles beherrsch sing Querfleut virtuos. Hä kann baal alles spille, vum Volksleed bes zor Opernarie, vür allem der „Freischötz“ hät et im aangedon. Hä es ene harmlose, langmödige Minsch, dä keine große Ziele hät. Ävver präzis dat eine kann hä nit: sich enföge. Orchestere un Kapelle spille för in kein Roll. Hä mööch allein spille. Hä well wirklich e einfach, villleich naiv Levve, ohne große Zwäng. Un esu es der Wäg vürgegevve.

Fröh trick et in nohm Maat. Die deftige Wiever, die em Sommer wie em Winter ehr War om Alder Maat aanbeede, sin sing Fründe. Die deftige, zotige Aat, die jede hüggige Köbes rud weede lööt, litt im. Och de Maatwiever möge in. Un su trick et all off zesamme en de nöchste Weetschaff.

Hee es hä zohus. Hee weed hä löstig begröß, wann nit grad ene andere Levvenskünsler do es: der Möler Bock. Die zwei möge sich nit. Ävver dat löstige Kreppche verzälle ich an anderer Stell. Wor hä nit do, wor alles god. Hee wor hä der Star. Hä lähnt an der Thek, spillt met der Fleut un mäht sich met der nacke Hack, die hä üvver et Thekeholz strich, ene Bass. Un dobei süff un süff hä. Ene Kreislauf. Ene Kreislauf? En Spiral, die tirek erav geiht.

Hä süff esu vill, dat hä off morgens en der Sod wach weed. Sing Pluute weede fludderig, hä stink, sing Visage es rud un met kleine Eiterbüülcher üvversiet. Dat es kei Verhalde, dat de preußische Polizei lang durchgonn lööt. Hä weed 1875 en die Arbeidsaanstalt Brauwieler gescheck. Körperliche Arbeid för unse kleine Nolles…

Et Fleuten Arnöldche es ävver och ene Glöckspilz. Hä erv en däm Sommer 6000 Mark. Dat mäht et im möglich, met der Stadt Kölle ene Verdrag ze schleeße. Hä gitt die 6000 Mark av un trick doför als Invalidd en e Bürgerspidol en, wo hä versorg weed. Kein Arbeid mih… Dat ävver widderöm platz baal us alle Nöht, weil et üvverbelaht es. Zodäm kann hä dat eine nit looße: et Suffe. Ald ei Johr späder weed hä en de Krankeaanstalt Lindenburg verlaht, wo hä en e Pensionshuus entrick.

Hee weed hä e bessche glöcklicher. Off stellt hä sich neue Patiente huffäädig met „Ich ben hee Pensionär“ vür. Met der Gesundheit geiht et birgop. Hä üvvernimmp leichte Gaadearbeid un weed bei dä Gelägeheit vun aale Fründe met Schabau versorg…

Met de Johre ävver weed hä vergesse. Hä stirv letzlich am 25. Oktober 1902 – an enem Kehlkoppligge, nit am Schabau.

Un? Wat saht Ehr zo däm Levve?

Mechel

Teilt gern, wenn es Euch gefällt und bleibt neugierig!

Alle unsere Beiträge findet Ihr hier: www.koelschgaenger.de

Die ganze Geschiche vom Fleuten Arnöldche findet ihr in Reinold Louis‘ Werk „Kölner Originale“. Erschienen im Greven Verlag Köln unter ISBN: 3-7743-0241-3. Mit seiner unglaublichen Recherchearbeit hat er ein buntes Sammelsurium Kölner Typen zusammegestellt.

Die Figur des Fleuten Arnöldche befindet sich im Foyer des Hänneschen Theaters.

Das Köln-Meschenicher Künstlernetzwerk SüdArt lädt auch in diesem Jahr zu den,

vom Bundesverband Bildender Künstler (BBK) organisierten und in ganz Köln stattfindenden, „Offenen Ateliers 2019“ ein.

Am Wochenende des 28. und 29.09. öffnet SüdArt die Tore der Alten Dorfschule in Meschenich für Kultur- und Kunstinteressierte Besucher.

Dieses Jahr sind einige neue Künstler dabei, die ihre Werke zeigen.

Neben der Kunst fürs Auge gibt es auch Kunstaktionen zum Mitmachen und Experimentieren.

Am Sonntag, den 29.9.2019 öffnet zusätzlich die Kreative Druckwerkstatt von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Erwachsene und Kinder können mit verschiedenen Drucktechniken aus dem Hochdruckverfahren kleine Kunstwerke auf umweltfreundlichen Tragetaschen drucken.

Die Druckstöcke/Druckplatten können in der Druckwerkstatt selber angefertigt werden.

Heike Lülsdorf, Künstlerin und Youtuberin betreut die Kreative Druckwerkstatt.

Auch in diesem Jahr wird Heike Lülsdorf, Mitglied des Künstlernetzwerks Südart,

einen “ do it yourself Film “ zum Thema Drucktechnik auf ihrem You Tube Kanal“ Heike Pinsel “ bereitstellen.

Wir freuen uns auf Sie.

Die teilnehmenden Künstler der Ausstellung sind: Bo Bosshammer, Henning Brück, Lena Hemme, Marianne Krause, Heike Lülsdorf, Jürgen Hoffmann, Erwin Molter, Christine Pohl, Ruth Weise, Sylvia van den Heuvel, Adam Sochaj, Kosta Djurasinov, Angelika Wellhausen.

Es werden Werke aus Malerei, Fotografie und Skulptur gezeigt.

Die Künstler sind anwesend und geben gerne Auskunft über ihre Arbeiten.

Informationen über die Künstler finden Sie auf www.suedartkoeln.de

SüdArt ist ein Projekt von FSM e.V., Förderverein Soziales Meschenich

Öffnungszeiten:

Samstag 28.09 von 17.00 bis 20.00 Uhr Sonntag 29.09. von 11.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Alte Dorfschule

Brühler Landstrasse 428

50997 Köln – Meschenich

Das Köln-Meschenicher Künstlernetzwerk SüdArt lädt auch in diesem Jahr zu den,

vom Bundesverband Bildender Künstler (BBK) organisierten und in ganz Köln stattfindenden, „Offenen Ateliers 2019“ ein.

Am Wochenende des 28. und 29.09. öffnet SüdArt die Tore der Alten Dorfschule in Meschenich für Kultur- und Kunstinteressierte Besucher.

Dieses Jahr sind einige neue Künstler dabei, die ihre Werke zeigen.

Neben der Kunst fürs Auge gibt es auch Kunstaktionen zum Mitmachen und Experimentieren.

Am Sonntag, den 29.9.2019 öffnet zusätzlich die Kreative Druckwerkstatt von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Erwachsene und Kinder können mit verschiedenen Drucktechniken aus dem Hochdruckverfahren kleine Kunstwerke auf umweltfreundlichen Tragetaschen drucken.

Die Druckstöcke/Druckplatten können in der Druckwerkstatt selber angefertigt werden.

Heike Lülsdorf, Künstlerin und Youtuberin betreut die Kreative Druckwerkstatt.

Auch in diesem Jahr wird Heike Lülsdorf, Mitglied des Künstlernetzwerks Südart,

einen “ do it yourself Film “ zum Thema Drucktechnik auf ihrem You Tube Kanal“ Heike Pinsel “ bereitstellen.

Wir freuen uns auf Sie.

Die teilnehmenden Künstler der Ausstellung sind: Bo Bosshammer, Henning Brück, Lena Hemme, Marianne Krause, Heike Lülsdorf, Jürgen Hoffmann, Erwin Molter, Christine Pohl, Ruth Weise, Sylvia van den Heuvel, Adam Sochaj, Kosta Djurasinov, Angelika Wellhausen.

Es werden Werke aus Malerei, Fotografie und Skulptur gezeigt.

Die Künstler sind anwesend und geben gerne Auskunft über ihre Arbeiten.

Informationen über die Künstler finden Sie auf www.suedartkoeln.de

SüdArt ist ein Projekt von FSM e.V., Förderverein Soziales Meschenich

Öffnungszeiten:

Samstag 28.09 von 17.00 bis 20.00 Uhr Sonntag 29.09. von 11.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Alte Dorfschule

Brühler Landstrasse 428

50997 Köln – Meschenich

Pressewart der KG LÖSTIGE ÖHS
MAX BROICHER informiert:

Die KG LÖSTIGE ÖHS veranstalten dieses Jahr wieder ihren Herbstball.

Und zwar am Mittwoch den 2.10.19 ( Donnerstag ist Feiertag).

Einlaß ist ab 18 Uhr, Beginn 19 Uhr.

Im frisch renovierten kath. Pfarrheim in Köln-Rondorf in der Hahnenstr.21.

Das heißt wieder Tanzen,Lachen und Schwaade bis zum umfallen.

Für Essen und Getänke wird gesorgt, und alles wie immer zu zivilen Preisen.

Karten gibt es im VVK bei Schreibwaren Moser,Optik Sichtbar,Gaststätte Grossrotter Hof

und bei allen Mitgliedern der KG für 5,50 Euro.

Die neue Session kann kommen.

Das Köln-Meschenicher Künstlernetzwerk SüdArt lädt auch in diesem Jahr zu den,

vom Bundesverband Bildender Künstler (BBK) organisierten und in ganz Köln stattfindenden, „Offenen Ateliers 2019“ ein.

Am Wochenende des 28. und 29.09. öffnet SüdArt die Tore der Alten Dorfschule in Meschenich für Kultur- und Kunstinteressierte Besucher.

Dieses Jahr sind einige neue Künstler dabei, die ihre Werke zeigen.

Neben der Kunst fürs Auge gibt es auch Kunstaktionen zum Mitmachen und Experimentieren.

Am Sonntag, den 29.9.2019 öffnet zusätzlich die Kreative Druckwerkstatt von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr. Erwachsene und Kinder können mit verschiedenen Drucktechniken aus dem Hochdruckverfahren kleine Kunstwerke auf umweltfreundlichen Tragetaschen drucken.

Die Druckstöcke/Druckplatten können in der Druckwerkstatt selber angefertigt werden.

Heike Lülsdorf, Künstlerin und Youtuberin betreut die Kreative Druckwerkstatt.

Auch in diesem Jahr wird Heike Lülsdorf, Mitglied des Künstlernetzwerks Südart,

einen “ do it yourself Film “ zum Thema Drucktechnik auf ihrem You Tube Kanal“ Heike Pinsel “ bereitstellen.

Wir freuen uns auf Sie.

Die teilnehmenden Künstler der Ausstellung sind: Bo Bosshammer, Henning Brück, Lena Hemme, Marianne Krause, Heike Lülsdorf, Jürgen Hoffmann, Erwin Molter, Christine Pohl, Ruth Weise, Sylvia van den Heuvel, Adam Sochaj, Kosta Djurasinov, Angelika Wellhausen.

Es werden Werke aus Malerei, Fotografie und Skulptur gezeigt.

Die Künstler sind anwesend und geben gerne Auskunft über ihre Arbeiten.

Informationen über die Künstler finden Sie auf www.suedartkoeln.de

SüdArt ist ein Projekt von FSM e.V., Förderverein Soziales Meschenich

Öffnungszeiten:

Samstag 28.09 von 17.00 bis 20.00 Uhr Sonntag 29.09. von 11.00 bis 18.00 Uhr

Ort: Alte Dorfschule

Brühler Landstrasse 428

50997 Köln – Meschenich

Veranstaltungen

Die Dorfgemeinschaft Rondorf informiert
Beratung für Familien
Beratung  bei Erziehungsproblemen, persönlichen und sozialen Krisen, Konflikten in der Familie, etwa auch bei Scheidungen, bietet das Familienzentrum Heilige Drei Könige an. Das Angebot  ist vertraulich, kostenfrei und offen; dies können auch Familien in Anspruch nehmen, deren Kinder nicht den katholischen Kindergarten besuchen.
Die Diplompädagogin und ausgebildete Familientherapeutin Andrea Kilian von der Internationalen Familienberatung der Caritas Köln steht in der Zeit von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Kita Heilige Drei Könige Am Höfchen zur Verfügung.
Beratungstermine am gleichen Ort und zur gleichen Zeit sind am Donnerstag, 22. August, Donnerstag, 24. Oktober,  Donnerstag 21. November und Donnerstag 19. Dezember 2019.
Telefonische Voranmeldung: 02233 – 9 79 16 71 (Frau Stapelmann, Leiterin des Kindergartens).
Wer anonyme Beratung wünscht, kann sich auch per email melden an ifp.koeln@caritas-koeln.de                   
Telefon: 0221 92 58 430

Weitere Information auf https://dorfgemeinschaft.koeln/

Die Dorfgemeinschaft Rondorf informiert:

Willkommen im Jugendkeller
Wer hat Lust zu gemeinsamem Spielen, Kochen, Filme schauen und will sich mit anderen gern austauschen?
Im neu eingerichteten Jugendkeller der Kirchengemeinde Heilige Drei Könige in der Hahnenstraße treffen sich Mädchen und Jungen  ab 16 Jahren künftig einmal im Monat am Dienstagabend ab 19.00 Uhr.
Die nächsten Termine: 27. August, 24. September, 19. November und 17. Dezember.
Die Jugendlichen verabreden dort auch jeweils gemeinsame Aktionen.

Weitere Information auf https://dorfgemeinschaft.koeln/

Die Dorfgemeinschaft Rondorf informiert
Beratung für Familien
Beratung  bei Erziehungsproblemen, persönlichen und sozialen Krisen, Konflikten in der Familie, etwa auch bei Scheidungen, bietet das Familienzentrum Heilige Drei Könige an. Das Angebot  ist vertraulich, kostenfrei und offen; dies können auch Familien in Anspruch nehmen, deren Kinder nicht den katholischen Kindergarten besuchen.
Die Diplompädagogin und ausgebildete Familientherapeutin Andrea Kilian von der Internationalen Familienberatung der Caritas Köln steht in der Zeit von 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr in der Kita Heilige Drei Könige Am Höfchen zur Verfügung.
Beratungstermine am gleichen Ort und zur gleichen Zeit sind am Donnerstag, 22. August, Donnerstag, 24. Oktober,  Donnerstag 21. November und Donnerstag 19. Dezember 2019.
Telefonische Voranmeldung: 02233 – 9 79 16 71 (Frau Stapelmann, Leiterin des Kindergartens).
Wer anonyme Beratung wünscht, kann sich auch per email melden an ifp.koeln@caritas-koeln.de                   
Telefon: 0221 92 58 430

Weitere Information auf https://dorfgemeinschaft.koeln/

Die Dorfgemeinschaft Rondorf informiert:

Willkommen im Jugendkeller
Wer hat Lust zu gemeinsamem Spielen, Kochen, Filme schauen und will sich mit anderen gern austauschen?
Im neu eingerichteten Jugendkeller der Kirchengemeinde Heilige Drei Könige in der Hahnenstraße treffen sich Mädchen und Jungen  ab 16 Jahren künftig einmal im Monat am Dienstagabend ab 19.00 Uhr.
Die nächsten Termine: 27. August, 24. September, 19. November und 17. Dezember.
Die Jugendlichen verabreden dort auch jeweils gemeinsame Aktionen.

Weitere Information auf https://dorfgemeinschaft.koeln/