5 von 9 Schulschwimmbädern geschlossen – FDP/KSG fordert Antworten Breite: Kinder sollen schwimmen lernen und nicht auf Reparatur warten

Die FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln fragt erneut nach dem Zustand der Schulschwimmbäder in Köln. Hintergrund ist der vergangene Sachstandsbericht aus März 2025, nach dem fünf der neun Schulschwimmbäder in Köln nicht nutzbar waren. Für die Fraktion ist dieser Zustand angesichts der zunehmenden Schwimmdefizite bei Kindern nicht akzeptabel.

„Schwimmen ist eine grundlegende Fähigkeit und im Zweifel lebensrettend“, erklärt Ulrich Breite, sportpolitischer Sprecher der FDP/KSG-Fraktion. „Wenn Schulen ihre eigenen Schwimmbäder nicht nutzen können, fällt ein wichtiger Teil des Schwimmunterrichts schlicht aus. Das darf nicht der Normalzustand sein.“

Mit der Anfrage will die Fraktion klären, welche der betroffenen Schulschwimmbäder inzwischen wieder vollständig in Betrieb sind, welche zumindest eingeschränkt genutzt werden können und bei welchen weiterhin Stillstand herrscht.

Breite kritisiert, dass Köln bei der sportlichen Infrastruktur immer wieder hinter den eigenen Ansprüchen zurückbleibt. „Eine Stadt, die sich gerne als Sportstadt bezeichnet und sich um die Austragung der Olympischen Spiele bemüht, muss auch dafür sorgen, dass ihre sportliche Basis funktioniert. Wenn mehr als die Hälfte der Schulschwimmbäder ausfällt, ist das schlicht ein Armutszeugnis.“

Die FDP/KSG erwartet von der Verwaltung mehr Tempo bei Sanierungen und Instandsetzungen. „Es kann nicht sein, dass Kinder und Schulen jahrelang auf funktionierende Schwimmbäder warten müssen. Wir brauchen Transparenz über den Zustand der Anlagen und vor allem Fortschritte bei ihrer Wiederinbetriebnahme.

(Text: FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln)