Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit informiert

Chinesische Firma „mobike“ folgt den städtischen Qualitätsvorgaben

Das Angebot an Leihrädern in Köln wird ab Mitte Juli 2018 weiter ausgebaut. Der chinesische Leihradanbieter „mobike“ hat der Stadt Köln mitgeteilt, dass er die von der Stadt aufgestellten Qualitätsvorgaben, an die ein solches Leihradgeschäft in Köln geknüpft ist, akzeptiert. In der Qualitäts-Vereinbarung ist unter anderem geregelt, wo und wie die Räder abgestellt werden dürfen, dass sich die Räder jederzeit in einem fahrtauglichen Zustand befinden müssen und wie der Anbieter für einen reibungslosen Ablauf des Verleihsystems sorgen muss.

Der Anbieter hat zudem eine fortlaufende Optimierung des Fahrradverleihsystems zugesagt und erklärt, den Anregungen und Vorgaben aus der Bürgerschaft und von der Verwaltung nachzugehen. „mobike“ will mit zunächst 500 Leirädern in Köln starten. Die Firma hat angekündigt, dass sie kurzfristig mit der Auslieferung der Räder beginnen möchte.

Roncalli & Co 

Schon seltsam, was sich um unseren Dom herum so tummelt. Eine Schlange hab ich entdeckt, einen Hahn und Rosen. Sogar Päpste. Nein, ich hatte nicht zwei Kölsch zuviel…

Ich befinde mich auf der Südseite des Domes, am Roncalliplatz. Und genau hier läßt sich all das finden. Hier wurde, nein anders…MUSSTE leider vor 22 Jahren, im April 1996, ein Zaun errichtet werden, um den Dom vor Vandalismus zu schützen. Dieser Zaun mit allerlei Verzierungen, wie eben genannter Schlange zum Beispiel oder auch den Rosen entstammt der Metallwerkstatt der Wesselinger Kunstschmiede Paul Nagel und Michael Hammers. Acht Schmiede arbeiteten an dem 58 m langen Zaun, der um das gesamte Südportal reicht.

Etwas weiter links kommen wir zu besagten Päpsten. Wir finden hier zwei Gedenktafeln vor. Auf der ersten wird des Namensgebers des Platzes gedacht, auf dem ich stehe. Und auch wenn ich, man möge es mir verzeihen, zu meinen „Köln-Anfängen“ noch den Zirkus Roncalli damit in Verbindung brachte, ist es doch jemand anderes gewesen, dem dieser Platz seinen Namen verdankt, nämlich Papst Johannes XXIII. Bürgerlicher Name: Angelo Giuseppe Roncalli. Bereits 1921 kam der damalige Priester (in seiner Eigenschaft als Präsident des Zentralrates des Päpstlichen Missionswerkes in Italien und zum Monsignore erhoben) zu Besuch nach Köln und feierte am 27. Dezember im Dom die heilige Messe. Am 28. Oktober 1958 wurde er zum Papst gewählt.

Die zweite Gedenktafel, an einem Strebepfeiler der Langhaussüdseite auf der Papstterrasse, zeigt die Übergabe des Logos zum 20. Weltjugendtag von Papst Johannes Paul II an Papst Benedikt XVI. Im Hintergrund erkennt man den Petersdom und den Kölner Dom. Zu ihren Füßen sieht man die Mitras mit den Wappen beider Päpste.

Wenn ich jetzt ein paar Meter zurücktrete und mein „Kapellchen“ so betrachte, empfinde ich diesen Anblick wieder (oder besser gesagt, wie immer) einfach nur gigantisch. Und himmlisch. Apropos himmlisch. Das bietet eine gute Überleitung zum dem Kunstwerk, welches sich hinter mir befindet. „Columne pro Caela“, wie der Künstler Heinz Mack sein Werk nennt. Besser bekannt aber wahrscheinlich als „Himmelssäule“. 1984 wurde die Säule als Geschenk des Lions-Clubs an die Stadt Köln dort errichtet. Eine Himmelssäule am Kölner Dom. Passt!

Zum Abschluss meines heutigen Ausfluges um den Dom herum, mache ich mich auf den kurzen Weg über die Domplatte und stehe vor einer originalgetreuen Kopie einer Kreuzblume. Das heißt, eigentlich ist dies schon die zweite Kopie, denn die erste, die aus Kunststoff bestand, wurde in einem Sturm in der Nacht zum 1. März 1990 völlig zerstört. Deshalb fertigte man die zweite aus Beton. 
Die Kreuzblume ist ein Denkmal (gestiftet vom Verkehrsamt für die Stadt Köln anläßlich der 100-Jahr-Feier zur Domvollendung, an welchem rundherum Tafeln in verschiedenen Sprachen dazu angebracht sind. Eine davon sogar auf kölsch.

Die Umgebung des Domes bietet noch einiges sehens- und wissenswertes. Doch davon erzähle ich ein anderes Mal.

Bis bald
eure Ramona

Weitere Informationen siehe die Kölschgänger im www 

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Liebe Whitney Houston Fans und Freunde des Swing, Silvester 2018 ist es soweit.

Ikenna Amaechi und Ingo Duee freuen sich darauf, in der Rheinstation-Köln-Rodenkirchen eine Silvester Gala zu präsentieren.

Sie freuen sich auf und einen wunderbaren Abend direkt am Rhein und wenn am Himmel die Stääne danze, dann geniessen wir den unvergesslichen Blick auf das Kölner Silvester-Feuerwerk. Man sollte sich für dieses Event frühzeitig vormerken lassen- da die Karten sicher schnell vergriffen sind

Weiter Infos in Kürze auf www.rheinstation-koeln.de

Karl-Heinz Muhs 1.Vorsitzender und Jugendwart vom TuS Rondorf e.V. informiert:

Die erste Ferienwoche mit Outdooraktivitäten liegt hinter uns. Am Montag und Dienstag konnte der TuS Rondorf je 16 Teilnehmer für eine Wanderung zu Finkens Garten, in den Friedenswald und in den Forstbotanischen Garten motivieren. Das Alter der Gruppe reichte von 6-14. Die ideale Mischung für GeoCache, Karte Kompass, Naturerlebnis, Abenteuer- und Erlebnissport, Ultimate Frisbee und Indiaca.

Pflanzenkunde, Nasengarten, Himmelsrichtungen bestimmen, echte freilaufende Pfauen treffen und zum Ausklang ein lecker Eis im Eiscafe van der Put in Rondorf. So konnte man auch dieser Hitze begegnen.
Heute am Mittwochmorgen stand noch Nichtschwimmerausbildung auf dem Plan.
An Sporthallenaktivitäten wurde Basketball für die Altersgruppen 6-99 geboten. Heute geht’s mit Tischtennis 6-99 und Fit4Fun weiter, bevor am Donnerstag ein Fahrradtechnikworkshop und Kinderturnen U6 / Eltern-Kindturnen durchgeführt werden.

Am Freitag stehen noch Breakdance und Parcour auf dem Programm. Und dann werden erstmal 2 Tage die Füße hoch gelegt.
In den nächsten Wochen bis Ende Juli locken noch Zumba, Rad Touren, Volleyball für Kids und Teens u.v.m.

ACHTUNG: Alle Angebote in diesen 3 Ferienwochen sind kostenlos, auch für Nichtmitglieder die diese Sport mal kennen lernen möchten.

 

cof

 

Wir danken Peter Fells für wundervolle Bilder-  einfach  Impressionen anklicken 

rptoz

„Lobby für die Südstadt“ berichtet:

Seit rund zehn Jahren hat sich die Lobby für die Südstadt als offener kommunalpolitischer Arbeitskreis der Südstadt-SPD den wichtigen Fragen, Problemen und Themen der Südstadt angenommen. Viele Projekte wie die Umgestaltung Severinstraße, Alteburgerstaße und Chlodwigplatz gehörten dazu. 2012.erhielt dieLobby den Friedrich-Jacobs-Preises der Kölner FDP als Teil des Aktionsbündnisses
für die Teilinbetriebnahme der Nord-Süd-Stadtbahn, der heutigen Linie 17. Das Bündnis bestand aus der Interessengemeinschaft Severinsviertel (IGS), der Aktionsgemeinschaft Bonner Straße Chlodwigplatz (ABC), der IG Gestaltung des Chlodwigplatzes und der Lobby für die Südstadt.

Um sich breiter aufzustellen und möglichst vielen Südstädtern die Gelegenheit zu konstruktiver und verantwortlicher Mitarbeit zu geben, wird die Lobby nun zum eingetragenen Verein.

Es waren 12
12 Südstadter*innen gründeten in Anwesenheit von zwei Gästen am 12. Juli 2018 im „El Greco“ am Ubierring den neuen Verein „Lobby für die Südstadt“. 

Der Gründungsvorstand besteht aus Heidi Irlenbusch (Vorsitzende), Dr. Sabine Schaaf (stv. Vorsitzende).und Karl-Heinz Walter (Kassierer). Heidi Irlenbusch hat die Kölner Stadtschulpflegschaft geründet und hat diese Jahre lang geleitet. Die Juristin Dr. Sabine Schaaf bringt neben ihrem beruflichen Sachverstand die Erfahrungen junger Familien aus der Südstadt mit ein. Karl-Heinz Walter, der seit vielen Jahren als Ratsmitglied Südstadtinteressen im Kölner Stadtrat vertritt, wird sich um die Finanzen kümmern.

Was will der neue Verein?
Dazu zitiert Heidi Irlenbusch aus der Satzung: „Zweck des Vereins ist die Förderung der Beteiligungskultur in der Kölner Südstadt durch die Organisation von Diskussionsforen zu stadtteilrelevanten Themen der Kölner Südstadt“ Alle Themen, die den Südstädtern auf den Nägeln brennen sind uns wichtig. Egal ob 11.11., Karneval oder insgesamt die Nutzung des öffentlichen Raums, wir machen alles zum Thema.

„Darüber hinaus will der Verein Veranstaltungen gestalten, die der Präsentation der in der Kölner Südstadt beheimateten Initiativen und Einrichtungen aus den Bereichen Jugend, Soziales, Kultur und Umwelt dienen.“ Beispiel dafür war das Bürgerfest im Oktober 2017 anlässlich der Umgestaltung des Chlodwigplatzes. 2019 soll es eine Neuauflage des Festes geben.

Die „Lobby für die Südstadt“ will einen positiven Beitrag zu einem friedfertigen und sozial ausgewogenen Zusammenleben in der Kölner Südstadt leisten“. Die Lobby will weiterhin eng mit Initiativen, Vereinen und Interessengemeinschaften zusammenarbeiten, die in der Südstadt wirken und denen diese am Herzen liegt.

Wer kann Mitglied der Lobby werden?
Jede natürliche Person, die bereit ist, den Verein zu unterstützen, mitzuarbeiten und mindestens 24 € (Geringverdiener die Hälfte) Mitgliedsbeitrag pro Jahr zu zahlen.

Wie geht’s weiter?
Jetzt müssen erstmal noch einige formale Dinge in die Wege geleitet werden. Dann wird in einer Mitgliederversammlung im Herbst der Vorstand komplettiert und ein erstes „Aktionsprogramm“ verabschiedet. Die Lobby für die Südstadt freut sich auf eine gute Zukunft, interessante Diskussionen und Projekte und lädt alle Interessierten zur Mitarbeit ein.


Kontakt: Heidi Irlenbusch
Pfälzer Str. 6
50677 Köln
0221-42301516
01577-4728864
lobbysuedstadt@koeln.de

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Immer führt mein Weg an Dir vorbei in die Südwestecke des Stadions: Heinz „Flocke“ Flohe.

Ich selbst habe Dich nie spielen gesehen. Elf Jahre war ich, als Du Dein letztes Spiel für den 1. FC Köln gemacht hast. Zu dieser Zeit hattest Du schon zwei Jahre länger für den FC gespielt, als ich alt war.

Ich meine, dreizehn lange Jahre von 1966 bis 1979 immer nur ein Verein: 1. FC Köln. Und das ist nur die Spielerkarriere. Heute fast unvorstellbar.

Dein Denkmal – kann es schöner sein? Nicht nur die Statue allein, die 2014, ein Jahr nach Deinem Tod aufgestellt wurde. Anton Fuchs, Dein Freund, hat viel von seiner Zuneigung in sein Werk gelegt. Ich finde, das sieht man. Ein Foto aus den Siebzigern, das Dich im Spiel zeigt, war die Vorlage. Der Kopf gehoben, den Ball wie beiläufig am Fuß, richtest Du den Blick nach vorn. Suchst mit den Augen den Mitspieler, den Kameraden – oder das Tor. So stehst Du lebensgroß unter den Fans, die zum Spiel streben. Du strahlst es aus: Hier regiert der FC Köln.

Dein Denkmal ist aber noch viel größer. Letztens saß ich wieder im Stadion, es lief gut. Die Dribblings gingen schön durch die Reihen der Gegner, Pässe und Flanken fanden tatsächlich den Mitspieler. – Gut, im Abschluss haperte es etwas. – Bei einer Szene rutschte mir ein „Was für ein Kicker!“ heraus. Mein Nachbar, ungefähr 10 Jahre älter, guckte mich an, lachte und sagte „Du hast Flocke nie gesehen. Wenn der am Ball war, klebte der Ball am Fuß. Das war unglaublich. Und Pässe konnte er spielen, die gingen über das ganze Feld und dem hättest du eine Briefmarke auf den Punkt legen können, wo der Ball hinsollte.“ Seine Augen leuchteten auf einmal.
Wer Dich spielen gesehen hat, bewundert Dich noch heute. Und die Begeisterung schwappt auch auf Leute wie mich über.

In Deine Karriere fallen die Meisterschaft von 1978 und die drei DFB-Pokalsiege von 1968, 1977 und 1978 sowie zahlreiche internationale Spiele.

Aber wenn man genau hinguckt: in dieser Zeit war meistens Bayern München oder Borussia Mönchengladbach Meister. Der Titel war nicht selbstverständlich, international hat es gar nicht zu etwas gereicht. Deine Karriere war oft harte Arbeit und meist wurde diese nicht belohnt. Fast selbstverständlich hätten die Titel für Dich aber sein können. Hättest ja nur wechseln müssen, nach Gladbach oder München. Hast Du nicht. Hast lieber für Deinen Verein gespielt.

Und was würdest Du heute tun? Wechseln? Nach Bayern oder nach Gladbach? Bundesliga spielen? Oder würdest Du Dich hier in Müngersdorf auf den Platz stellen, den Ball wie beiläufig am Fuß durch die Reihen dribbeln, den Blick heben und nach dem Mitspieler suchen – oder eben nach dem Tor – von Sandhausen?

Ich will Deinen Charakter als Profi nicht überhöhen. Diese Antwort bleibt ungewiss. Deine Antwort als Fan aber ist klar, Flocke. Fans wechseln nicht. Hier regiert der FC – wenn nicht auf dem Platz, dann zumindest im Herzen.

Michael

Luuter föht minge Wäg an Dir vörbei en de Südwesseck vum Stadion: Heinz „Flocke“ Flohe.

Ich selvs han Dich nie spille gesinn. Elf Johr wor ich, wie Do Di letz Spill för de 1. FC Kölle gemaht häs. För dä Zigg hatts Do ald zwei Johr länger för der FC gespillt, wie ich ald wor.

Im meine, drücksehn lange Johr vun 1966 bes 1979 luuter nor eine Verein: 1. FC Kölle. Un dat es nor die Spillerkarrier. Hüggzedags baal unvürstellbar.

Di Denkmol – kann et schöner sin? Nit nor die Statue allein, die 2014, ei Johr noh Dingem Dud opgestallt woodt. Der Antun Fuchs, Dinge Fründ, hät vill vun singer Zoneigung en si Werk gelaht. Ich finge, dat süht mer. En Foto us de Sibbsiger, dat Dich em Spill zeig, wor de Vürlag. Der Kopp gehovve, der Ball wie beiläufig am Foß, luurs Do noh vürre. Söks met de Auge ne Metspiller, ne Kamerad – ov et Tor. Su steihs Do levvensgroß unger de Fans, die nohm Spill gonn. Do strohls es us: Hee regeet der FC Kölle.

Di Denkmol es ävver noch vill größer. Letz soß ich widder em Stadion, et leef god. De Dribblings gingke schön durch de Reihe vun de Gegner, Päss un Flanke funge ungeloge der Metspiller. – God, em Avschluss dät et nit esu fluppe. – Bei einer Szen rötschte mer en „Wat för ene Kicker!“ erus. Minge Nevvemann, wall zehn Johr älder, dät mich aanluure, laachte und saht „Dö häs der Flocke nit spille gesinn. Wenn dä am Ball wor, dät der Ball am Foß klevve. Dat wor nit ze gläuve. Un Päss kunnt hä spille, die gingke üvver et ganze Feld und däm hätts do en Breefmark op der Punk läge künne, wo der Ball hinsollt.“ Sing Auge däte op eimol leuchte.
Wä Dich spille gesinn hät, bewundet Dich noch hügg. Un die Begeisterung schwapp och op Lück wie mich üvver.

En Ding Karrier falle de Meisterschaff vun 1978 un de drei DFB-Pokalsiege vun 1968, 1977 un 1978 suwie unzällige internationale Spille.

Ävver wann mer genau hinluurt: en dä Zigg wor miestens Bayern Münche ov Borussia Mönchegladbach Meister. Der Titel wor nit selvsverständlich, international hät et gar nit för jet gereck. Ding Karrier wor off haade Arbeid un miets woodt die nit beluhnt. Baal selvsverständlich hätte de Titele för Dich ävver sin künne. Hätts jo nor wähßele müsse, noh Gladbach ov Münche. Häs Do nit. Häs leever för Dinge Verein gespillt.

Un wat wöödts Do hügg maache? Wähßele? Noh Bayern ov noh Gladbach? Bundesliga spille? Ov däts Do Dich hee en Müngersdorf op der Platz stelle, der Ball wie beiläufig am Foß durch de Reihe dribbele, der Kopp hevve un noh dinge Metspiller söke – ov evvens nohm Tor – vun Sandhause?

Ich well Dinge Charakter als Profi nit huh spille. De Antwood bliev ungewess. Ding Antwood als Fan ävver es klor, Flocke. Fans wähßele nit. Hee regeet der FC – wann nit om Platz, dann zomindes em Hätz.

Mechel

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Foto: ChemCologne

 

Von der Schulbank auf den Chefsessel

Gewinner der ChemCologne-Aktion „Meine Position ist spitze!“ stehen fest

Zum vierten Mal startete die Brancheninitiative ChemCologne den Schüler-Wettbewerb „Meine Position ist spitze!“. Bis Anfang Juni konnten sich Schüler ab 16 Jahren auf eine leitende Position in einem Chemieunternehmen der Region Rheinland bewerben. Nun erhalten die neun Gewinner für einen Tag die Möglichkeit, den Arbeitsalltag von unterschiedlichen Führungskräften kennen zulernen. Bei einem gemeinsamen Treffen in Köln erfuhren sie, was sie an ihrem Einsatztag erwarten wird.

ChemCologne hatte seit Februar gemeinsam mit Unternehmen der chemischen Industrie aus der Region zu der Aktion „Meine Position ist spitze!“ aufgerufen. „Bei uns im Rheinland gibt es zahlreiche Chemieunternehmen und wir wollen die Schüler auf die vielschichtigen Berufsbilder in dieser Branche aufmerksam machen“, betont ChemCologne-Geschäftsführer Daniel Wauben. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist entschied eine Jury über die jeweiligen Gewinner. Am Donnerstag, 12. Juli 2018, versammelten sich die zehn Kurzzeit-Führungskräfte zu einem Auftakttreffen. Auch die Stelleninhaber der Mitgliedsunternehmen, die einen Tag lang ihren Chefsessel räumen werden, nahmen daran teil.

Nachdem sich Schüler und Unternehmensvertreter in einer kurzen Begrüssungsrunde kennen lernten, konnten bereits erste Fragen zu den individuellen Tagesabläufen geklärt werden. Die Vorfreude auf den Einsatztag war den Gewinnern sichtlich anzumerken. „Das wird bestimmt spannend“ oder „Ich kann es kaum erwarten“ befanden sie.

Folgende Kandidaten wurden von der Jury ausgewählt:

  • Natalya-Maria Chetverova aus Köln, Leiterin Forschung und Entwicklung bei Evonik am 18. Juli 2018
  • Maren Jung aus Leverkusen, Leiterin Werkfeuerwehr bei CURRENTA am 25. Juli 2018
  • Sally Lin aus Köln, Leiterin Sonderabfallverbrennungsanlage bei CURRENTA am 26. Juli 2018
  • Tibor Warschun aus Aachen, Leiter Online-Analytik und Labor bei der Shell Rheinland Raffinerie am 1. August 2018
  • Liv Marit Frey aus Köln, Globale Leiterin Kunststoffadditive bei LANXESS in Köln/Leverkusen am 7. August 2018
  • Gala Gottschalg aus Düsseldorf, Werkleiterin bei AkzoNobel am 22. August 2018
  • Jonas Boos aus Straelen, Geschäftsführer bei Rhein-Erft-Akademie am 27. August 2018
  • Matthias Schmickler aus Bergisch-Gladbach, Leiter Berufsausbildung bei CURRENTA am 26. Juli 2018
  • Niklas Lambert aus Dormagen, Leiter Prozess- und Verfahrenstechnik bei InfraServ Knapsack am 18. Oktober 2018

Über ChemCologne:

ChemCologne ist eine Initiative mit dem Ziel, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Chemie-Region weiter zu entwickeln und sie bei in- und ausländischen Investoren noch bekannter zu machen. ChemCologne wird gefördert und unterstützt von den Chemieunternehmen der Region, dem Arbeitgeberverband Chemie Rheinland, Städten und Kreisen der Region, den IHKs Düsseldorf und Köln, der Bezirksregierung Köln, Hochschulen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landes NRW.INVEST sowie der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie. Die ChemCologne-Region erstreckt sich von Krefeld bis Bonn und von Aachen bis Wuppertal. Sie zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Agglomeration sowohl von Chemie- und Industrieparks sowie bedeutender Industrieunternehmen als auch Bildungsinstituten wie Hochschulen und Akademien aus. Sie ist mit mehr als 20 Prozent des gesamten deutschen Chemieumsatzes die stärkste Chemieregion Europas.