Spenden werden heute dringender gebraucht als je zuvor, und mit Ihrer Spende tun Sie zweifach Gutes, einmal zum Beispiel bei einer gemeinnützigen Organisation und einmal bei Ihrer Steuer. Beim Finanzamt können Sie nämlich Ihre Spende von der Steuer absetzen und damit Steuern sparen. Als Sonderausgaben können Sie diese geltend machen und so Ihre Steuerlast senken. Das geht natürlich nur, wenn Gelder nachweislich an gemeinnützige Zwecke, Vereine, die Kirche, Universitäten, an politische Parteien oder Wählervereinigungen oder an Stiftungen gehen. Zurzeit sind viele Initiativen, Vereine und Organisationen auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Gleich, ob sie Krisengebiete unterstützen, den örtlichen Sportverein, Schulen oder Kulturstätten, überall wird man ihnen dankbar sein. Auch im Ausland können Sie sich an Projekten beteiligen. Gelegenheiten und Gründe für eine Spende gibt es wahrlich mehr als genug! Inländische Spendenempfänger können bis zu einem gewissen Betrag auch durch die Buchungsbestätigung der Bank nachgewiesen werden und brauchen keinen extra Beleg. Der vereinfachte Spendennachweis geht auch bei Online-Bezahlsystem wie PayPal, Name und Kontonummer von Auftraggeber sowie Empfänger samt Betrag und Buchungstag müssen natürlich immer ersichtlich sein. Geld-, Sach- oder Aufwandsspenden für Ehrenamtler, das sollten Sie einmal mit ihrem Steuerberater besprechen. Denn bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte sind als Spende absetzbar. Für Selbstständige gibt es natürlich auch einen Spenden-Höchstbetrag. Sollten Sie einmal in einem Jahr so viel spenden, dass sich Ihre Zuwendungen nicht vollständig absetzen lassen, dürfen Sie den unberücksichtigt gebliebenen Betrag zeitlich unbegrenzt ins jeweils nächste Jahr übertragen.

Glaubt man auch im ersten Moment, dass es sich um einen Vor- und Nachnamen handelt, weiß man spätestens nach einer Veranstaltung des Bürgervereins Bayenthal und Marienburg, das hinter diesen Namen viel mehr steckt. Denn der 1. Vorsitzende heißt Dr. Berthold Hannes, die 2. Vorsitzende Helgard Heckendorff und der Geschäftsführer Jochen Walther, dazu gehören noch einige Beisitzer, Beiräte, Kassenprüfer und viele sehr informierte Menschen, die sich kontinuierlich für ihren Stadtteil einsetzen. Zusammen schauen sie hin, wie sich ihre Veedel entwickeln, was in der Nachbarschaft geschieht und wo ein Bürgereinsatz wichtig ist. Zusammen packen sie hoch brisante Themen an und gehen sehr erfolgreich mit der Stadt und den Entscheidungsträgern in den Dialog. Fluglärm, Ausbau des Bonner Verteilers, Abriss der Rodenkirchener Brücke, die Parkstadt Süd und die Entwicklung der Goldsteinstrasse, das alles sind Themen, für die sich die Bürgervereinigung einsetzt.

Hochprofessionell werden Themen ausgearbeitet, man geht fachkundig, sachlich informiert und vorbereitet in den Austausch und bietet dazu regelmäßig tolle Veranstaltungen für die Bürger aus Bayenthal sowie Marienburg an, um diese mitzunehmen, zu informieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Darum wird die Bürgervereinigung auch immer größer, denn sie beschützen, was die Menschen lieben, für viele ist das Veedel seit Jahren ihr Zuhause, hier ist ihre Arbeitsstätte oder ihre geliebte Immobilie, für die sie eine gewisse Verantwortung haben.

Ein Bürgerverein wie dieser ist wegweisend und sieht sich als Schnittstelle zwischen Bürgern und Institutionen. Einen ähnlichen Verein gibt es auch in Sürth. Pro Sürth hat es zum Beispiel geschafft, dass das Naturschutzgebiet bleibt und kein neues Hafenbecken gebaut wurde. Auch in Rodenkirchen hat die Bürgervereinigung schon einiges bewegt, so ist für die Bürgervereinigung der Abriss der Rodenkirchener Brücke ein großes Thema. In Zollstock gibt es natürlich auch eine Interessengemeinschaft, bei ihnen geht es allerdings eher um die Belebung des Stadtteils und um die Verbindung unter den Bürgern und weniger um politische Themen und Stadtentwicklung.

Wenn auch Sie für Ihren Stadtteil aktiv werden möchten oder einfach etwas mehr wissen wollen, setzen Sie sich doch einfach einmal mit einer dieser Bürgervereinigungen in Verbindung, es wird kein Nachteil sein. Diese Arbeit ist hochinteressant und wichtig für die Zukunft. Denn zusammen ist Vieles möglich.

In Rodenkirchen spielt die Interessengemeinschaft der Geschäftswelt eine wichtige Rolle, um die Vielfalt und Attraktivität des Ortes zu zeigen und zu erhalten. In einer Zeit, in der die Internetpräsenz ständig zunimmt, ist es für sie umso wichtiger, dass sich Unternehmer gemeinsam dafür einsetzen, dass der Ort lebendig und liebenswert bleibt. Dafür nehmen sie viel Geld und Zeit in die Hand, um den Ort immer wieder von einer anderen Seite zu zeigen. Die Geschäfte spielen nämlich eine entscheidende Rolle, wenn es um Veranstaltungen und Lebensqualität im Ort geht. Als erste Ansprechpartner haben sie nämlich die Möglichkeit, Events zu organisieren und dadurch das Gemeinschaftsgefühl und die Verbundenheit der Bewohner zu stärken. Straßenfeste wie die Winetime, die Frühlings- und Herbstmärkte, die Sommertage sowie die Kunstmeile tragen dazu bei, dass die Menschen sich in Rodenkirchen wohl fühlen und den Ort genießen können. Der Treffpunkt Rodenkirchen fungiert jedoch nicht nur als Veranstalter, sondern auch als Bindeglied zwischen der Stadtverwaltung und gewerblichen Fragen. Diese Verbindung ermöglicht es, dass Anliegen der Geschäftswelt gehört und berücksichtigt werden können. Darüber hinaus hat der Treffpunkt viele Kontakte zu Vereinen und Initiativen im Veedel, was eine weitere Möglichkeit bietet, das soziale und kulturelle Leben im Ort zu fördern. Es ist beeindruckend zu sehen, wie der Treffpunkt Rodenkirchen sich seit Jahren für die Belange im Veedel einsetzt und eine aktive Rolle dabei spielt, Rodenkirchen als lebendigen und lebenswerten Ort zu erhalten. Die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsleuten, Stadtverwaltung, Vereinen und Initiativen ist von großer Bedeutung, um das Beste für die Gemeinschaft zu erreichen. Darum ruft der Treffpunkt Rodenkirchen auch immer wieder zur Mitgliedschaft und aktiven Zusammenarbeit auf. Denn nur, wenn die IG mit Kompetenzen bestückt ist und wirtschaftlich gut dasteht, sind weitere Dinge möglich. Nur durch die gemeinsame Anstrengung kann Rodenkirchen weiterhin ein Ort sein, in dem Menschen gerne leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Falls Sie weitere Informationen über den Treffpunkt Rodenkirchen oder Unterstützung benötigen, schauen sie doch einmal auf deren Internetseite. Auch können Sie sich gerne als Unternehmer einbringen, ein Gespräch mit dem Vorsitzenden Wolfgang Behrendt ist quasi fast immer möglich, da er ebenfalls Geschäftsinhaber ist und täglich in seinem Laden steht.

Erneut stellt die Stadt Köln für das Förderprogramm zur Gleichstellung von Frauen und Männern 100.000 Euro zur Verfügung. Auf Antrag werden Projekte mit einem Betrag zwischen 500 und 15.000 Euro unterstützt. Die Projekte müssen Handlungsfelder wie tradierte geschlechtsspezifische Rollenzuweisungen, gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsmarkt oder Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen und Mädchen sowie Männer und Jungen aufgreifen und die Gleichstellung in der Kölner Stadtgesellschaft voranbringen. Die Antragsfrist für das diesjährige Förderprogramm endet am 30. April 2024. Die Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein grundlegendes Menschenrecht und ein unverzichtbares Ziel für eine gerechte und friedliche Gesellschaft. Gezielte Maßnahmen und Projekte sind notwendig, um bestehende Ungleichheiten abzubauen und Frauen zu stärken.