„GRÜN hoch 3“ soll angepasst und erweitert werden
Die Stadt Köln möchte weitere Anreize für Förderungen schaffen
Das städtische Förderprogramm „GRÜN hoch 3“ soll für Antragsteller*innen attraktiver werden. Gleichzeitig möchte die Stadt die mit dem Programm angestrebte Klimaanpassung im privaten Bereich erhöhen. Eine entsprechende Beschlussvorlage zur Anpassung und Erweiterung der Förderrichtlinie soll am 18. Juni 2026 in die Sitzung des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün (AKUG) eingebracht werden. Eine Beschlussfassung durch den Rat der Stadt Köln ist für die Sitzung am 2. Juli 2026 geplant.
Oberbürgermeister Torsten Burmester: „Mit der Weiterentwicklung von ‚GRÜN hoch 3‘ machen wir es den Kölnerinnen und Kölnern noch leichter, aktiv mitzuwirken. Klimaanpassung gelingt am besten, wenn Stadt und Bürgerschaft Hand in Hand gehen. Indem wir die Zuschüsse erhöhen und neue Anreize schaffen, investieren wir gezielt in die Zukunft unserer Stadt.“
William Wolfgramm, Beigeordneter für Klima, Umwelt, Grün und Liegenschaften der Stadt Köln: „Begrünung ist ein wesentlicher und sehr effektiver Schutz vor Hitze. Regenwasserspeicherung ermöglicht es, überschüssiges Wasser sinnvoll für den Garten zu nutzen. Mit den neuen Fördermöglichkeiten möchten wir Gebäudeeigentümer*innen in Köln noch stärker dabei unterstützen, Klimaanpassungen im privaten Bereich umzusetzen.“
Um den Kostenentwicklungen für Begrünungsmaßnahmen gerecht zu werden und einen noch stärkeren Anreiz für Begrünungen zu schaffen, sollen die maximalen Zuschüsse erhöht werden. Zudem werden weitere Fördertatbestände ergänzt. So soll unter anderem zukünftig die zusätzliche Pflanzung eines großkronigen Baumes oder die Begrünung von bestehenden Teichrandbepflanzungen gefördert werden können, wenn gleichzeitig eine förderfähige Begrünungsmaßnahme umgesetzt wird.
Darüber hinaus wird ein stärkerer Fokus auf die Regenwasserspeicherung gelegt, die einen wichtigen Beitrag zur Bereitstellung von Wasser in Trocken- und Hitzephasen leistet. Hier ist zum einen geplant, die Richtlinie um die Förderung von Reaktivierungs- und Sanierungsmaßnahmen bestehender Zisternen zu erweitern. Zum anderen soll der fachmännische Umbau von geeigneten Speichermedien zur Nutzung von Regenwasser, wie zum Beispiel ehemaligen Tanks, zukünftig finanziell unterstützt werden.
Das Förderprogramm „GRÜN hoch 3“ wird weiterhin sehr erfolgreich in Anspruch genommen. Seit seinem Start im Oktober 2018 wurden bereits rund 800 Begrünungsmaßnahmen finanziell unterstützt und umgesetzt. Pro Jahr und Objekt können bis zu 20.000 Euro gefördert werden.
In der Begrünung von Gebäuden liegt ein wichtiges Potential zur Anpassung an den Klimawandel. Mit der individuellen Förderung von Dach- und Fassadenbegrünungen sowie der Bodenentsiegelung und Wiederbegrünung, wird im dicht besiedelten Stadtgebiet ein Beitrag zur Verbesserung des lokalen Stadtklimas geleistet. Die in der Zukunft zunehmende sommerliche Hitzebelastung wird verringert, die Staubbindung verbessert und die Verdunstungskühlung erhöht. Die dezentrale Zwischenspeicherung von Regenwasser auf Dächern und Grünflächen leitet darüber hinaus Niederschlagswasser bei Starkregenereignissen ab und leistet einen Beitrag zur Grundwasserneubildung.
(Text(Stadt Köln/ PI/-wot-)
Fahrradbeauftragter und Fußverkehrsbeauftragte on Tour
Austausch zum Fuß- und Radverkehr auf Kölner Wochenmärkten
Das Team des Fahrradbeauftragten Jürgen Möllers und das Team der Fußverkehrsbeauftragten Britta Buch machen auch 2026 mit dem Lastenrad Station auf den Kölner Wochenmärkten. An neun Terminen – in jedem Stadtbezirk einer – ist das Team des Fahrradbeauftragten vor Ort. Interessierte sind eingeladen, Lob, Kritik, Fragen oder eine gute Idee für den Fuß- oder Radverkehr mitzubringen. Zudem steht praktisches Zubehör für sicheren Radverkehr bereit.
In vier Bezirken ist auch das Team der Fußverkehrsbeauftragten mit am Start. Im nächsten Jahr folgen die fünf anderen Stadtbezirke.
An einigen Terminen ist auch die mobile Zweirad-Prüfstation des ADAC Nordrhein vertreten. Hier können Radfahrer*innen ihre Fahrräder, Pedelecs oder E-Bikes kostenlos überprüfen und kleinere Reparaturen sofort durchführen lassen. Die Fachleute testen beispielsweise Licht, Bremsen, Gangschaltung und Motor.
An folgenden Wochenmarkt-Terminen ist das Team des Fahrradbeauftragten vor Ort und freut sich auf den Austausch
– Dienstag, 9. Juni 2026, 9 bis 12 Uhr:
Wochenmarkt Apostelnkloster (An St. Aposteln – Stadtbezirk Innenstadt)
– mit Team der Fußverkehrsbeauftragten
– Mittwoch, 10. Juni 2026, 9 bis 11 Uhr:
Wochenmarkt Höhenhaus (Wupperplatz – Stadtbezirk Mülheim)
– mit Team der Fußverkehrsbeauftragten
– Donnerstag, 11. Juni 2026, 9 bis 11 Uhr:
Wochenmarkt Neubrück (An St. Adelheid – Stadtbezirk Kalk)
– Freitag, 12. Juni 2026, 9 bis 12 Uhr:
Wochenmarkt Ehrenfeld (Neptunplatz – Stadtbezirk Ehrenfeld)
– mit Zweirad-Prüfstation
– Mittwoch, 17. Juni 2026, 9 bis 12 Uhr:
Wochenmarkt Rodenkirchen (Maternusplatz – Stadtbezirk Rodenkirchen)
– Samstag, 20. Juni 2026, 9 bis 12 Uhr:
Wochenmarkt im Stadtwald (Kitschburger Straße – Stadtbezirk Lindenthal)
– mit Zweirad-Prüfstation
– Mittwoch, 24. Juni 2026, 9 bis 12 Uhr:
Wochenmarkt Riehl (Riehler Gürtel – Stadtbezirk Nippes)
– mit Team der Fußverkehrsbeauftragten und Zweirad-Prüfstation
– Donnerstag, 25. Juni 2026, 9 bis 11 Uhr:
Wochenmarkt Urbach (Am Schwanebitzer Hof – Stadtbezirk Porz)
– mit Team der Fußverkehrsbeauftragten und Zweirad-Prüfstation
– 17. September 2026, 9 bis 12 Uhr:
Wochenmarkt Chorweiler (Liverpooler Platz – Stadtbezirk Chorweiler)
– mit Zweirad-Prüfstation
(Text:Pi/Stadt Köln/-rob-)
Die evangelische Kirche in Sürth öffnet wieder ihre Türen für alle Jugendlichen ab 13 Jahren, die Lust auf Gemeinschaft, Spaß und besondere Abende haben. Wenn ihr gerne Zeit mit netten Menschen verbringt, Neues ausprobiert und euch wohlfühlen möchtet, dann seid ihr hier genau richtig. Denn auch in diesem Jahr hat das engagierte Teamer-Team, bestehend aus Jonathan, Jule, Kristina, Lars, Lucil, Lukas, Milla, Elias und Pfarrer Simon Manderla, viele kreative Ideen und abwechslungsreiche Aktionen vorbereitet. Ob spannende Herausforderungen, fröhliche Spiele oder entspannte gemeinsame Abende – beim Club-Abend geht es darum, zusammen eine gute Zeit zu haben. Bringt gerne eure Freundinnen und Freunde mit oder bringt euch mit eigenen Vorschlägen ein. Eure Ideen sind willkommen! Das erwartet euch am 5.3. Escape Room, am 26.3. – Kickerturnier, 16.4. – Spieleabend, am 7.5. – Karaoke, am 28.5. – Switch-Spiele, am 11.06. – Wikingerschach, am 25.06. – Special: You choose und am 9.7. – Grillen. Der Beginn ist immer um 18 Uhr und das Ende um 21 Uhr. Damit ihr immer auf dem Laufenden bleibt, gibt es außerdem eine WhatsApp-Gruppe, in der alle Neuigkeiten und Infos geteilt werden, dazu könnt ihr euch beim Club-Abend anmelden.
Ende 2025 lebten 1.100.076 Menschen in Köln – 2.557 mehr als im Vorjahr
Köln bleibt auf Wachstumskurs: Ende 2025 lebten 1.100.076 Menschen in der Stadt – 2.557 mehr als im Vorjahr. Zwar gingen die internationalen Zuzüge deutlich zurück, dennoch verzeichnete Köln erneut ein positives Wanderungssaldo von plus 3.041 Personen. Besonders junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren ziehen weiterhin verstärkt nach Köln. Die Stadt Köln hat dazu den Bericht „Bevölkerungsbewegungen in Köln 2025“ veröffentlicht. Er zeigt, wie sich Zu- und Wegzüge sowie Geburten und Sterbefälle im vergangenen Jahr entwickelt haben.
Im Jahr 2025 zogen insgesamt 56.321 Menschen nach Köln, gleichzeitig verließen 53.280 Personen die Stadt. Damit ergibt sich ein „Wanderungsplus“ von 3.041 Personen. Sowohl die Zu- als auch die Fortzüge lagen allerdings unter den Werten des Vorjahres. 2025 wurden in Köln 9.059 Kinder geboren. Gleichzeitig gab es 10.123 Sterbefälle. Damit starben erneut mehr Menschen als geboren wurden, der Saldo lag bei minus 1.064. Dieser Trend ist in Köln seit dem Jahr 2022 zu beobachten.
Vor allem die Zahl der Zuzüge aus dem Ausland ging 2025 im Vergleich zu 2024 zurück – um rund 3.000 Personen auf 16.356 Personen. Auch die Zahl der zuziehenden Menschen ohne deutschen Pass sank deutlich auf 24.866 (minus 3.036 im Vergleich zum Vorjahr). Besonders stark gingen die Zuzüge aus der Ukraine und aus Syrien zurück: Die Zahl der Ukrainer*innen sank auf 2.309, die der Syrer*innen auf 1.302 Personen. Erstmals seit 2021 hatten damit wieder die meisten Zuziehenden die türkische Staatsangehörigkeit (2.528).
Die Altersgruppe der 18- bis unter 30-Jährigen sorgt weiterhin für einen Zuzugs-Überschuss. 2025 lag dieser bei plus 9.449 Personen und damit leicht über dem Vorjahreswert. Familien ziehen dagegen häufiger aus Köln weg als nach Köln. Das Minus fiel mit minus 3.736 Personen jedoch geringer aus als 2024 (minus 4.024).
Der vollständige Bericht „KSN 8/2026: Bevölkerungsbewegungen in Köln 2025“ ist im Ratsinformationssystem der Stadt Köln verfügbar: SessionNet | Bevölkerungsbewegungen in Köln 2025: Wanderungsplus trotz des Rückgangs der internationalen Zuzüge
(Text: Stadt Köln/PI/-md-)
Immer mehr Menschen schaffen sich ein elektrisch unterstütztes Fahrrad an, denn Bewegung ist gesund, macht mobil, schont Ressourcen und es fährt sich ja so leicht. Was viele Menschen nicht überdenken, dass sie diese Räder körperlich sowie von der Reaktion und der Übung gar nicht beherrschen. Ein solches Fahrrad fährt nämlich bis zu 25 km/h, ein Speed-Pedelec kann sogar das doppelte erreichen. Was das bedeutet? Sie sind oft so schnell wie ein Mofa oder Kleinkraftrad und dafür braucht man einen Führerschein. Bei einem E-Bike ist das leider nicht so und so sieht, man oft Menschen, die völlig unsicher oder gar unvorsichtig damit fahren.
So fährt die junge Generation mit solch einem Fahrrad oft, als gäbe es kein Morgen. Sie wechseln häufig in Windeseile ihre Strecke und fahren vom Radweg auf die Fahrbahn, vor dem Gehweg überqueren sie 5 Meter vor dem Zebrastreifen mal eben die Straße. Rote Ampeln, andere Verkehrsteilnehmer und die eigene Sicherheit scheinen sie oft nicht zu interessieren. Auch von hinten an einem Verkehrsstau vorbeizufahren, ist für sie oft völlig legitim. Bei der mittleren Altersgruppe ist es dann eher die Gefahr der Überschätzung. Sie schätzen oft ihre Geschwindigkeit nicht richtig ein, bei einem Lastenrad vergessen sie oft Breite und Länge sowie das Gewicht.
Die älteren Verkehrsteilnehmer sind dagegen oft vorsichtiger im Verkehr, aber leider auch oft besonders unsicher in der Handhabung. Viele haben jahrelang nicht mehr auf einem Rad gesessen oder sind durch körperliche Einschränkungen nicht mehr so fit wie jüngere Verkehrsteilnehmer. Das möchte man nicht gerne hören, denn ein E-Bike ermöglicht ja quasi jedem das Radfahren doch mit dem kontinuierlichen Wachstum des Radverkehrs, kommt es aber auch immer mehr zu Unfällen mit oft schweren Verletzungen, die schreckliche Folgen haben können. Knochenfrakturen, Muskulatur-Verletzungen und seelische Belastungen sind nicht selten. Mal abgesehen davon, dass manche Unfälle auch tödlich enden.
Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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