Im Jahr 1955 begann in Rodenkirchen der Aufbau des Diakoniedorfs Michaelshoven. Es war außergewöhnlich, modern und anders, denn die Anlage zeichnet sich durch ihre klar strukturierten Häuser aus, die kreisförmig angeordnet sind und so den Charakter eines Runddorfs schaffen. Eingebettet ist das Wohnkonzept in einen weitläufigen, idyllischen Park aus Bäumen, Sträuchern und Blumen. Selbst eine Pferdekoppel gibt es. Das Vorbild war übrigens einmal ein englischer Landschaftsgarten, was seiner natürlichen Gestaltung eine besondere Atmosphäre vermittelt.

Die Erzengel-Michael-Kirche, die ebenfalls dazugehört und 1964 eingeweiht wurde, hat ein architektonisch außergewöhnliches Erscheinungsbild. Die skandinavische Stabkirche ist besonders markant und erinnert mit ihren Formen an ein großes Zelt. So bildet die Kirche das Herzstück der größtenteils denkmalgeschützten Anlage und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von moderner und traditioneller Baukunst.

Carlos Stemmerich hat dazu eine tolle und sehr interessante sowie informative Parkführung zusammengestellt. Am 20.6. um 14 Uhr fand diese statt, und es hat sich gelohnt, dabei zu sein. Die Veranstaltung war zudem barrierearm gestaltet, sodass möglichst viele Interessierte daran teilnehmen konnten. Treffpunkt war die Zentrale der Diakonie in Michaelshoven in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1, wozu es ebenfalls viel zu sagen gibt.

Die Teilnahme ist übrigens kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Diesen Artikel finden Sie in unserer Sommerausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

Am 6. September 2026 ist es wieder so weit: Köln feiert im südlichen Teil des Rheinauhafens, rund um den Elisabeth-Treskow-Platz, ein besonderes Jubiläum: den 25. Ehrenamtstag!

Seit 25 Jahren steht dieser Tag nämlich ganz im Zeichen der Menschen, die sich mit Engagement, Herz und Zeit für unsere Gemeinschaft einsetzen. Die Stadt Köln lädt ganz herzlich ein, gemeinsam das vielfältige Ehrenamt in unserer Region zu erleben und zu würdigen.

Große Ehrenamtsbörse
Man kann sich informieren, engagieren oder vernetzen.  Auf der Ehrenamtsbörse präsentieren sich nämlich zahlreiche Vereine, Initiativen und Organisationen, dort haben Sie die Möglichkeit:
• neue Tätigkeitsfelder zu entdecken
• direkt mit Engagierten ins Gespräch zu kommen
• Projekte kennenzulernen, die Unterstützung bedürfen
• Kontakte zu knüpfen
• eigene Ideen einzubringen

Es ist der ideale Ort für alle, die aktiv mitgestalten wollen!
In diesem Jahr werden erneut unter dem Motto „Ehrenamt für ALLE“ viele Einrichtungen auch speziell zum Ehrenamt von Menschen mit Behinderung informieren und beraten. Zahlreiche Kölner Hilfsorganisationen beteiligen sich demnach mit beeindruckenden Vorführungen, Mitmach- und Unterhaltungsaktionen.

Außerdem können Besucher*innen alles über die Vereinsarbeit und Partnerschaftsprojekte der internationalen Partnerstädte erfahren. Die Kölner Elf, die Bürgerzentren Kölns, informiert zudem über die ehrenamtlichen Einsatzmöglichkeiten in ihren Häusern.

Verleihung des Ehrenamtspreises
Ein Höhepunkt des Tages ist die feierliche Vorstellung und Ehrung der Preisträger*innen des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2026“. Mit dieser Auszeichnung werden Menschen gewürdigt, die sich in besonderem Maße für das Gemeinwohl einsetzen. Ihre Geschichten inspirieren, motivieren und zeigen, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement für unsere Gesellschaft ist.
Seien Sie dabei, feiern Sie mit uns das Ehrenamt und lassen Sie sich von der Vielfalt und Kraft bürgerschaftlichen Engagements begeistern.

Vielfältiges Bühnenprogramm
Freuen Sie sich auch auf ein Bühnenprogramm mit Musik und Tanz und inspirierenden Geschichten aus der Welt des Ehrenamtes. Für Unterhaltung und bewegende Momente sorgen regionale Künstler*innen. Der Höhepunkt des Bühnenprogramms ist natürlich der Auftritt der Bläck Fööss.

Die Ausstellung „Silber für die Goldwerten“ – eine Fotoausstellung zum 25. Kölner Ehrenamtstag
Anlässlich des 25. Kölner Ehrenamtstags porträtiert diese besondere Fotoausstellung Bürger*innen, die mit Zeit, Herz und Engagement Verantwortung übernehmen – in Nachbarschaften, Vereinen, sozialen Einrichtungen und vielen weiteren Bereichen des städtischen Lebens. Die Fotografien zeigen nicht nur Gesichter, sondern Geschichten von Zusammenhalt, Mitmenschlichkeit und stillem Einsatz. Das „Silber“ steht dabei symbolisch für Wertschätzung – für Menschen, deren Engagement für unsere Stadt von unschätzbarem Goldwert ist.

Die Ausstellung wird ab dem 6. September 2026 zunächst im Historischen Rathaus Köln präsentiert und anschließend durch die Stadtbezirke wandern, um möglichst vielen Kölner*innen diese besonderen Einblicke zu ermöglichen. Eine Einladung zum Innehalten, Hinschauen und Danke sagen.

Weitere Informationen: www.ehrenamt.koeln

Die anhaltenden sommerlichen Temperaturen und der fehlende Niederschlag der vergangenen Wochen haben sichtbare Spuren in den Kölner Parks, Wäldern und Grünanlagen hinterlassen: Die Böden sind ausgetrocknet. Aus diesem Anlass wendet sich die Stadt Köln mit einem dringenden Appell an alle Kölner*innen und Gäste der Stadt: Verzichten Sie in den kommenden Tagen bei Ausflügen in Wälder und Grünanlagen auf das Grillen und das Rauchen.
Ein einziger Funkenflug reicht aus, um verheerende Flächen- oder Waldbrände auszulösen, die nicht nur Flora und Fauna zerstören, sondern auch Menschenleben in Gefahr bringen.

Unterschätzte Gefahrenquellen
Besonders heimtückisch sind Hitzequellen, die im Alltag oft unbedacht bleiben:

– Zigaretten: Eine achtlos weggeschnippte Kippe reicht aus, um trockenes Gras am Waldrand oder Böschungen sofort zu entzünden.
– Shishas und Kohle: Die glühende Kohle von Wasserpfeifen (Shishas) wird vom Wind leicht verweht oder beim Entleeren unzureichend gelöscht.
– Grillgeräte und Einweggrills: Insbesondere Einweggrills, die direkt auf dem Boden stehen, übertragen extreme Hitze auf die Grasnarbe. Und auch der Funkenflug ist gefährlich.
– Heiße Autoteile: Auspuffanlagen und Katalysatoren erreichen enorme Temperaturen. Wer sein Fahrzeug auf trockenen Grasflächen oder Feldwegen abstellt, riskiert einen sofortigen Brand.
– Unkrautbeseitigung: Beim Entfernen von Unkraut auf Geräte mit offener Flamme verzichten.

Absolute Verbotszonen und hohe Bußgelder
Die Stadt Köln weist nachdrücklich auf die geltenden Regeln und Strafen hin. Das Rauchen im Wald ist gesetzlich vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten.
Zudem gilt ein absolutes Grill- und Feuerverbot in folgenden sensiblen Bereichen:

– in allen Wäldern sowie im Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand
– Botanischer Garten, Forstbotanischer Garten und Finkens Garten
– Rheinpark und Rheingarten
– Stadtgarten, Wild- und Tierparks (beispielsweise Tierpark Lindenthal)
– auf ausgewiesenen Spielwiesen, Hundefreilaufflächen und Spielplätzen
– unterhalb von Baumkronen (sowie in einem Abstand von unter zwei Metern dazu).

Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Stadt Köln kontrolliert verstärkt die Grünflächen. Das achtlose Wegwerfen einer Zigarettenkippe kann mit bis zu 150 Euro geahndet werden. Wer in den städtischen Verbotszonen grillt, zahlt bis zu 300 Euro. Noch höher sind die Strafen beim Grillen im oder am Wald: Hier sieht das Landesforstgesetz Bußgelder von 50 bis 5.000 Euro vor. Entsteht ein Brand, schalten sich Polizei und Staatsanwaltschaft ein.

Um Waldbrände zu verhindern, sollte nicht im Wald geraucht, sollten keine Zigaretten aus dem Auto geworfen sowie Grasflächen, Feldwege und Felder nicht mit Fahrzeugen befahren oder auf ihnen geparkt werden. Heiße Auspuffe und Katalysatoren können trockenes Gras entzünden.

Alle Kölner*innen und Besucher*innen werden gebeten, sofort den Notruf 112 zu wählen und zu melden, wenn sie bemerken, dass ein Feuer oder Brand entsteht. Als Orientierungshilfe in Waldgebieten können die Rettungspunkte – grüne Schilder mit einer Buchstaben-Zahlenkombination – dienen.

(Text:Stadt Köln/PI/-reu-)

Gemeinsam für unsere Straßenbäume – Stadtgebiet Rodenkirchen Kölner Süden

Auch in diesem Sommer brauchen unsere Bäume an der Straße wieder Unterstützung, denn längere Trockenperioden setzen ihnen stark zu. Gemeinsam können wir etwas dagegen tun und aktiv dazu beitragen, dass unser Stadtgrün gesund und lebendig bleibt. Jeder einzelne Beitrag zählt: Mit ein wenig Einsatz können wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Kölner Bäume gut durch den Sommer kommen.

Die Stadt Köln stellt daher erneut kostenfreie Wassersäcke zur Verfügung, die gezielt bei der Bewässerung helfen. Diese können bis zum 25.9. in Rodenkirchen, Industriestraße 161 – Haus 1, 50999 Köln abgeholt werden. Und so geht es: Die Wassersäcke werden direkt am Stamm befestigt und geben das eingefüllte Wasser über einen längeren Zeitraum tröpfchenweise an den Wurzelbereich ab. Dadurch wird eine gleichmäßige und nachhaltige Versorgung gewährleistet, die die Vitalität der Bäume stärkt und ihr Wachstum unterstützt.

Besonders sinnvoll ist ihr Einsatz bei jüngeren Bäumen mit einem Stammumfang bis etwa 40 Zentimetern oder bei Bäumen, die auf schwierigen Untergründen wie zum Beispiel Tiefgaragen stehen. Wichtig ist, dass die Wassersäcke jederzeit abnehmbar bleiben, damit notwendige Baumkontrollen problemlos durchgeführt werden können. Auch behält sich die Stadt Köln vor, falsch angebrachte Säcke zu entfernen. Bäume, die bereits über einen Gießring verfügen, benötigen übrigens keinen Wassersack – hier genügt es, den Ring regelmäßig mit Wasser zu befüllen. Außerdem sollten die Säcke im Herbst wieder entfernt werden, da sich sonst Feuchtigkeit stauen kann und Krankheiten begünstigt werden. Weitere Informationen finden Sie online unter dem Titel „Trockenheit – Kräfte bündeln für die Kölner Bäume“.

Diesen Artikel finden Sie in unserer Sommerausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

Die aktuellen Hitzewellen zeigen, wie dringend Köln sichere Möglichkeiten zur Abkühlung am Rhein braucht. Die Kölner StadtGesellschaft (KSG) fordert deshalb erneut die Umsetzung des Ratsbeschlusses, der neben dem Badeverbot ausdrücklich die Prüfung sicherer Badestellen im Rhein vorsieht.

Bereits vor Jahren brachte der damalige Bezirksvertreter Torsten Rüdiger Ilg einen Prüfantrag für ein sicheres Flussbad in Rodenkirchen ein. Dieser wurde in der Bezirksvertretung abgelehnt. Nach Auffassung der KSG wurde damit eine wichtige Chance vertan.

„Es geht nicht um unkontrolliertes Baden im Rhein, sondern um ein sicheres Flussbad nach europäischen Vorbildern“, erklärt Torsten Ilg. Städte in der Schweiz und Österreich zeigen seit Jahren, dass solche Konzepte mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen funktionieren.

Aus Sicht der KSG wäre das Niedrigwasser 2026 eine ideale Gelegenheit gewesen, notwendige Untersuchungen und Verankerungen für ein mögliches Flussbad an der Rodenkirchener Riviera vorzubereiten. Diese Chance sei ungenutzt geblieben.

„Die KSG fordert nun eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie, die Einbindung von Fachleuten sowie die konsequente Umsetzung des Ratsbeschlusses“, ergänzt Ratsherr Roberto Campione.

„Köln ist eine Stadt am Rhein. Wer das Baden verbietet, muss gleichzeitig sichere Alternativenschaffen. Jetzt ist es Zeit zu handeln.

(Text: Kölner StadtGesellschaft (KSG))