• Solarstrom war 2018 eine Einnahmequelle für 2,9 % der privaten Haushalte
  • Solarenergie im Neubau: Jedes zehnte neue Wohnhaus nutzte 2019 primär Solarthermie
  • Wasser klimafreundlich erwärmen: Solarthermie als sekundäre Energie sorgte 2019 in jedem vierten neuen Wohngebäude für warmes Wasser

So viele Sonnenstunden wie im Frühjahr 2020 hat die Wetteraufzeichnung in Deutschland in den Monaten März, April und Mai noch nie zuvor erfasst – laut Deutschem Wetterdienst war es der sonnigste Frühling seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951. Mit rund 294 Sonnenstunden wartete insbesondere der Monat April mit reichlich Sonnenschein auf und bescherte dem Anteil der Photovoltaik an der Stromeinspeisung in Deutschland insgesamt Spitzenwerte. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, lag dieser im April 2020 bei 17,2 % und stellte gemeinsam mit der Windkraft (24,2 %) den größten Teil der Netzeinspeisung aus erneuerbaren Energiequellen. Insgesamt wurden 55,6 % der gesamten Strommenge durch erneuerbare Energiequellen eingespeist.

Stromeinspeisungen durch Photovoltaik undWindkraft

in Terawattstunden

Wird das Sonnenlicht in Strom umgewandelt, spricht man von Photovoltaik. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme hat für das Jahr 2019 errechnet, dass die Photovoltaik mit einer Stromerzeugung von 46,5 Terawattstunden 8,2 % des Brutto-Stromverbrauchs in Deutschland deckte, die erneuerbaren Energien insgesamt kamen auf 43 %. Neben professionellen Photovoltaikbetreibern können auch Privathaushalte oder auch Privatpersonen, die gemeinschaftlich Photovoltaikanlagen betreiben (sogenannte Bürgersolaranlagen), Solarenergie ins Netz einspeisen und davon profitieren.

Solarstrom war 2018 eine Einnahmequelle für 2,9 % der privaten Haushalte

Im Jahr 2018 hatten 2,9 % der privaten Haushalte (rund 1,2 Millionen) in Deutschland Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom. Im Jahr 2013 waren es 2,4 % (927 000 Haushalte). Die Einnahmen dieser privaten Haushalte aus dem Stromverkauf lagen 2018 bei durchschnittlich 243 Euro im Monat und sind somit im Vergleich zu 2013 mit monatlich 328 Euro um 25,9 % gesunken. Eine mögliche Ursache für diesen Rückgang dürfte die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sinkende Einspeisevergütung für neuinstallierte Photovoltaikanlagen sein.

Da mit steigender Anzahl der Personen im Haushalt die Quote der Haus- und Grundbesitzer wächst, steigt auch der Anteil der Haushalte mit Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom mit zunehmender Haushaltsgröße. Während 2018 nur knapp 1 % der Einpersonenhaushalte Einnahmen dieser Art hatten, waren es bei den Zweipersonenhaushalten bereits 3,5 % und bei den Vierpersonenhaushalten 6,3 %.

Auch mit steigendem Haushaltsnettoeinkommen steigt der Anteil der Haushalte, die Einnahmen aus dem Verkauf von Solarstrom haben: Während 1,8 % der Haushalte mit einem monatlichen Nettoeinkommen von 2 600 bis unter 3 600 Euro diese Einnahmeart hatten, lag der Anteil bei Haushalten mit einem Nettoeinkommen von 5 000 bis unter 7 500 Euro bei 7,3 %.

Jedes zehnte neue Wohnhaus nutzt überwiegend Solarthermie als Wärmequelle

Wird das Sonnenlicht nicht in Strom, sondern in Wärme umgewandelt, wird dies als Solarthermie bezeichnet. In Wohngebäuden kann diese zum Heizen oder für die Warmwasseraufbereitung eingesetzt werden. Im Jahr 2019 lag der Anteil der neu fertiggestellten Wohnhäuser, die Solarenergie in Wärme umwandeln und primär für die Heizung und Warmwasserbereitung nutzen, bei 9,7 %.

Eine Auswertung der im vergangenen Jahr fertiggestellten Wohngebäude nach Energiearten zeigt, dass Solarthermie zur primären Energieverwendung für die Heizung der Wohnräume aktuell von untergeordneter Bedeutung ist (0,6 %). Lediglich 600 von 108 071 der fertiggestellten Wohngebäude verwenden diese erneuerbare Energie zur Heizung. Größere Bedeutung hat die Sonnenenergie hingegen bei der Warmwasseraufbereitung: In 9,2 % der neuen Wohngebäude wird Solarthermie als primäre Energieart zum Erwärmen von Wasser eingesetzt und steht somit an dritter Stelle bei der primären Verwendung (häufiger werden nur Umweltthermie und Gas verwendet).

Solarthermie als wichtigste sekundäre Energiequelle zur Warmwasseraufbereitung

Kommt mehr als eine Energiequelle im Gebäude zum Einsatz, wird als weitere (sekundäre) Energie meist Solarthermie verwendet. Mit einem Anteil von 24,7 % war sie im Jahr 2019 die wichtigste Energieart in sekundären Versorgungssystemen neuer Wohngebäude. Gegenüber dem Vorjahr war der Anteil leicht rückläufig (24,7 % im Jahr 2019 gegenüber 25,7 % im Jahr 2018).

Die Verwendung von Solarthermie als sekundäre Energiequelle in neuen Wohngebäuden hat sich in den vergangenen Jahren etwas abgeschwächt. Vor fünf Jahren wurde in nahezu 30 % der neuen Wohngebäude Solarthermie als sekundäre Energiequelle zur Warmwasseraufbereitung genutzt.

(Text PN Destatis)

Führung durch die Maternus Kirchen in Rodenkirchen

Samstag, 12. September 2020 lädt die Bürgervereinigung Rodenkirchen zur Führung durch die St. Maternus Kirche um 14:30 Uhr ein (Hauptstr. 21, 50996 Köln-Rodenkirchen).

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Der Kölner Baumeister Vincenz Statz (1819–1898) wurde mit der Planung beauftragt und im Jahre 1865 begannen die Bauarbeiten zur Maternuskirche, die schon in nur zwei Jahren, 1867, zu Ende geführt werden konnten. Am 6. Juni 1867 wurde die neue Pfarrkirche St. Maternus durch Weihbischof Johann Anton Friedrich Baudri konsekriert.

Die St. Maternus Kirche wurde für die damalige Zeit ihrer Erbauung sehr großzügig konzipiert. So beträgt ihre Gesamtlänge 47,40 Meter, die Breite 19,10 Meter. Das Mittelschiff misst 7,84 und die Seitenschiffe je 4,06 Meter.

Die im Jahr 2017 begonnene Sanierung der Kirche konnte 2018 abgeschlossen werden und nun präsentiert sie sich in der Farbgebung und in der Neuordnung der Heiligenfiguren sehr gelungen. Die Orgel wurde 1869 für die Methodistische Kirche in Keene, New Hampshire, erbaut und stand dort vor einigen Jahren zum Verkauf. Da sie optisch wie klanglich hervorragend zur Maternuskirche von 1867 passt und die alte Seifert-Orgel nicht mehr reparabel war, wurde sie gekauft, überholt und in Rodenkirchen eingebaut.

Angelika Lehndorff-Felsko hat uns viel zu erzählen und zu zeigen. Maximal 30 Personen, 10 € Führungsgebühr für Mitglieder, 15 Euro für Nicht-Mitglieder.Treffpunkt vor der Kirche. Bitte die aktuellen Pandemievorschriften einhalten!

https://hey.cdu-koeln.de/kandidat/marc-hennemann/

Selbsttest: So gefährlich ist das Schwimmen im Rhein
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Liebe Eltern, liebe Kinder, heute kommen wir mit einer Bitte auf Euch zu. Lasst uns zusammen die verschiedensten Schnitzeljagden in Umlauf bringen. Fahrradfahren ist die Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder und Jugendlicher. Da liegt es doch mehr als nahe, einmal verschiedene lustige und abwechslungsreiche Fahrradralleys mit Aufgaben zu entwickeln und diese mit anderen zu teilen. Eine Schnitzeljagd mit dem Rad im Stadtgebiet macht immer Spaß. Dazu bietet das beliebte Geländespiel die Möglichkeit, das Veedel einmal auf ganz unterschiedliche Art zu entdecken. Wo befindet sich zum Beispiel eine Gans im Garten oder der Wetterhahn auf dem Dach? Wo ist das Haus mit der roten Tür oder wo das Kunstwerk am Wegesrand? Auch Straßennamen oder besondere Gebäude können das Wissen erweitern. Für den Tourentwickler ist es genauso interessant wie für den Tourteilnehmer, denn beide suchen nach Hinweisen und Besonderheiten. Durch eine Fahrradrallye wird der Orientierungssinn spielend verbessert und das Kind lernt ganz unbewusst das Stadtgebiet kennen. Dazu fördert es die Entwicklung der Geschicklichkeit und motorischen Fähigkeiten. Ebenso ist es als Familienspiel eine großartige Möglichkeit, das Kind je nach Alter an den Straßenverkehr zu gewöhnen und es zu beobachten, um es auf Gefahren hinzuweisen.

So kann spielend geübt werden, so langsam wie möglich zu fahren, ohne dabei umzukippen, auch kann das Befahren einer Brücke trainiert werden oder – trotz einer Suche nach einem Gegenstand – den Verkehr nicht aus dem Auge zu verlieren.
Wir als Kölner Stadtteilliebe möchten Sie ermutigen, entwickeln sie doch einmal eine Tour durch Ihr Veedel. Fahren Sie gemeinsam mit Ihrem Kind durch den Ort, einen Park oder entlang des Rheins. Machen Sie Fotos und beschreiben Sie uns Ihre Route und ermöglichen Sie anderen Familien, diesen Spaß mit Ihnen zu teilen.
Bitte senden Sie uns Ihre Lieblingsradtour, denn zu Corona- oder Sommerzeiten ist Abwechslung und Bewegung draußen wichtig.
Zusammen können wir Spaß verbreite. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen, gerne per Mail an mail@koelner-stadtteilliebe.de oder gleich an mich per WhatsApp. Schnellstmöglich setzen wir es dann online auf die Internetseite www.koelner-stadtteilliebe.de

Ich sage schon jetzt vielen Dank
Ihre
Ute Schmidt
Tel.: 0178-2040506

Hallo zusammen,

am verganenen Freitag wurde unser Konzept zu Zollstock lääv den Vertretern (m/w/d) der Vereine und Initiativen vorgestellt.

Es war eine sehr schöne, interessante und vorallem erfolgreiche Veranstaltung-mit dem Ergebnis das der Gründung des Vereins/der Initiative „Zollstock lääv“ zugestimmt wurde.

Am 21.8.2020 findet die Gründungsversammlung statt und ab diese, Zeitpunkt wird gemeinsam mit und für Zollstock was bewegt. Im Anhang findet ihr die Präsentation.

Inhalte der Satzung, wer kann Mitglied werden…Diese Fragen können und werden nach der Versammlung beantwortet werden können.

Bitte beachtet, dass die Inhalte der Präsentation nur ein Konzeptvorschlag sind und die Inhalte und Ziele noch gemeinsam bearbeitet und beschlossen werden müssen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag.

Bleibt gesund!

zollstocklääv

 

VIELFALT DURCH ALTERNATIVEN AUFENTHALT

Michaelshoven ist ein Ort zum Wohlfühlen, zum Treffen, zum Reden, zum Leben – und jetzt ein Ort des Genusses…

Lang waren die Bauarbeiten in Michaelshoven auf der Sürther Straße. Doch jetzt ist fast alles fertig. Ein großer Neubaukomplex ist im Rahmen der Modernisierung entstanden, die ersten Mieter sind schon eingezogen und die letzten Arbeiten sind im Gange. Zur Freude vieler Bürger öffnete letzte Woche ein Kiosk und schon bald wird ein Restaurant folgen.

Im familiengeführten Kiosk „Midpoint“ (Öffnungszeiten täglich von 8-22h) gibt es alles, was zu einem gut sortieren „Büdchen“ gehört. Süßigkeiten, Getränke, Tabakwaren und Hygieneartikel, aber auch richtig guten Kaffee und Cappuccino gibt es to go. Ganz neu seit heute gibt es auch frische Back- und Teigwaren aus dem Hause Pistono. „Wir kommen aus dem Kölner Süden und da ist es doch selbstverständlich, dass wir ein Fachgeschäft aus der Region bevorzugen, um unsere Frischetheke zu bestücken “, so die Inhaberin, die viel Wert auf Qualität legt. Die Kunden nehmen das Angebot schon in den ersten Stunden gerne an, da das Handwerksunternehmen nun mal nicht unbekannt ist. Das kleine, aber feine Bäckerei- und Konditoreifachgeschäft im Süden ist wie das Kiosk und das zukünftig Restaurant ein Familienbetrieb und pflegt einen persönlichen Kontakt zu seinen Kunden, die nicht nur aus der direkten Nachbarschaft kommen. All ihre Back- und Konditorwaren werden in traditioneller Handarbeit täglich frisch aus besten Zutaten hergestellt. Zukunftsorientiert, gesund und aus Meisterhand ist bei ihnen bekannt. Auch sichern sie in den schweren Coronazeiten Arbeitsplätze und das gutes Betriebsklima spiegelt die Qualität der Waren wieder. Als Ausbildungsbetrieb tragen sie zum Erhalt des Berufsstandes bei und helfen mit, dass das Bewusstsein im Handwerk hochgehalten wird. „Das war uns wichtig. Wir wollen doch zu einem richtigen Veedelstreff werden und das mit Menschen aus unserem direkten Umfeld. Darum erweitern wir nun nach und nach unser Angebot durch täglich wechselnde Gerichte für den kleinen und mittelgroßen Hunger. Salate to go, Pizza und Snacks, Kuchen und Teilchen werden wir bieten. Wir möchten, dass sich nicht nur die Anwohner und Schüler der benachbarten Schule bei uns wohlfühlen, sondern auch die Unternehmen aus dem Umfeld“, so die freundliche Inhaberin mit Visionen, darum hat das Kiosk auch gleich eine schöne, kleine Terrasse eröffnet. Das barrierefreie Kiosk hat schon jetzt seinen ganz eigenen Charme und alle freuen sich, auf das, was noch kommt. „Wir sind eine große Familie und werden uns auf die Bedürfnisse unserer Gäste einstellen, so werden wir viel Platz haben, damit sich alle gut bewegen können und sicher fühlen.“

Hand in Hand in Sürth