Die anhaltenden sommerlichen Temperaturen und der fehlende Niederschlag der vergangenen Wochen haben sichtbare Spuren in den Kölner Parks, Wäldern und Grünanlagen hinterlassen: Die Böden sind ausgetrocknet. Aus diesem Anlass wendet sich die Stadt Köln mit einem dringenden Appell an alle Kölner*innen und Gäste der Stadt: Verzichten Sie in den kommenden Tagen bei Ausflügen in Wälder und Grünanlagen auf das Grillen und das Rauchen.
Ein einziger Funkenflug reicht aus, um verheerende Flächen- oder Waldbrände auszulösen, die nicht nur Flora und Fauna zerstören, sondern auch Menschenleben in Gefahr bringen.
Unterschätzte Gefahrenquellen
Besonders heimtückisch sind Hitzequellen, die im Alltag oft unbedacht bleiben:
– Zigaretten: Eine achtlos weggeschnippte Kippe reicht aus, um trockenes Gras am Waldrand oder Böschungen sofort zu entzünden.
– Shishas und Kohle: Die glühende Kohle von Wasserpfeifen (Shishas) wird vom Wind leicht verweht oder beim Entleeren unzureichend gelöscht.
– Grillgeräte und Einweggrills: Insbesondere Einweggrills, die direkt auf dem Boden stehen, übertragen extreme Hitze auf die Grasnarbe. Und auch der Funkenflug ist gefährlich.
– Heiße Autoteile: Auspuffanlagen und Katalysatoren erreichen enorme Temperaturen. Wer sein Fahrzeug auf trockenen Grasflächen oder Feldwegen abstellt, riskiert einen sofortigen Brand.
– Unkrautbeseitigung: Beim Entfernen von Unkraut auf Geräte mit offener Flamme verzichten.
Absolute Verbotszonen und hohe Bußgelder
Die Stadt Köln weist nachdrücklich auf die geltenden Regeln und Strafen hin. Das Rauchen im Wald ist gesetzlich vom 1. März bis zum 31. Oktober verboten.
Zudem gilt ein absolutes Grill- und Feuerverbot in folgenden sensiblen Bereichen:
– in allen Wäldern sowie im Abstand von weniger als 100 Metern zum Waldrand
– Botanischer Garten, Forstbotanischer Garten und Finkens Garten
– Rheinpark und Rheingarten
– Stadtgarten, Wild- und Tierparks (beispielsweise Tierpark Lindenthal)
– auf ausgewiesenen Spielwiesen, Hundefreilaufflächen und Spielplätzen
– unterhalb von Baumkronen (sowie in einem Abstand von unter zwei Metern dazu).
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit empfindlichen Konsequenzen rechnen. Die Stadt Köln kontrolliert verstärkt die Grünflächen. Das achtlose Wegwerfen einer Zigarettenkippe kann mit bis zu 150 Euro geahndet werden. Wer in den städtischen Verbotszonen grillt, zahlt bis zu 300 Euro. Noch höher sind die Strafen beim Grillen im oder am Wald: Hier sieht das Landesforstgesetz Bußgelder von 50 bis 5.000 Euro vor. Entsteht ein Brand, schalten sich Polizei und Staatsanwaltschaft ein.
Um Waldbrände zu verhindern, sollte nicht im Wald geraucht, sollten keine Zigaretten aus dem Auto geworfen sowie Grasflächen, Feldwege und Felder nicht mit Fahrzeugen befahren oder auf ihnen geparkt werden. Heiße Auspuffe und Katalysatoren können trockenes Gras entzünden.
Alle Kölner*innen und Besucher*innen werden gebeten, sofort den Notruf 112 zu wählen und zu melden, wenn sie bemerken, dass ein Feuer oder Brand entsteht. Als Orientierungshilfe in Waldgebieten können die Rettungspunkte – grüne Schilder mit einer Buchstaben-Zahlenkombination – dienen.
(Text:Stadt Köln/PI/-reu-)

Auch in diesem Sommer brauchen unsere Bäume an der Straße wieder Unterstützung, denn längere Trockenperioden setzen ihnen stark zu. Gemeinsam können wir etwas dagegen tun und aktiv dazu beitragen, dass unser Stadtgrün gesund und lebendig bleibt. Jeder einzelne Beitrag zählt: Mit ein wenig Einsatz können wir gemeinsam dafür sorgen, dass die Kölner Bäume gut durch den Sommer kommen.
Die Stadt Köln stellt daher erneut kostenfreie Wassersäcke zur Verfügung, die gezielt bei der Bewässerung helfen. Diese können bis zum 25.9. in Rodenkirchen, Industriestraße 161 – Haus 1, 50999 Köln abgeholt werden. Und so geht es: Die Wassersäcke werden direkt am Stamm befestigt und geben das eingefüllte Wasser über einen längeren Zeitraum tröpfchenweise an den Wurzelbereich ab. Dadurch wird eine gleichmäßige und nachhaltige Versorgung gewährleistet, die die Vitalität der Bäume stärkt und ihr Wachstum unterstützt.
Besonders sinnvoll ist ihr Einsatz bei jüngeren Bäumen mit einem Stammumfang bis etwa 40 Zentimetern oder bei Bäumen, die auf schwierigen Untergründen wie zum Beispiel Tiefgaragen stehen. Wichtig ist, dass die Wassersäcke jederzeit abnehmbar bleiben, damit notwendige Baumkontrollen problemlos durchgeführt werden können. Auch behält sich die Stadt Köln vor, falsch angebrachte Säcke zu entfernen. Bäume, die bereits über einen Gießring verfügen, benötigen übrigens keinen Wassersack – hier genügt es, den Ring regelmäßig mit Wasser zu befüllen. Außerdem sollten die Säcke im Herbst wieder entfernt werden, da sich sonst Feuchtigkeit stauen kann und Krankheiten begünstigt werden. Weitere Informationen finden Sie online unter dem Titel „Trockenheit – Kräfte bündeln für die Kölner Bäume“.
Diesen Artikel finden Sie in unserer Sommerausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

Die aktuellen Hitzewellen zeigen, wie dringend Köln sichere Möglichkeiten zur Abkühlung am Rhein braucht. Die Kölner StadtGesellschaft (KSG) fordert deshalb erneut die Umsetzung des Ratsbeschlusses, der neben dem Badeverbot ausdrücklich die Prüfung sicherer Badestellen im Rhein vorsieht.
Bereits vor Jahren brachte der damalige Bezirksvertreter Torsten Rüdiger Ilg einen Prüfantrag für ein sicheres Flussbad in Rodenkirchen ein. Dieser wurde in der Bezirksvertretung abgelehnt. Nach Auffassung der KSG wurde damit eine wichtige Chance vertan.
„Es geht nicht um unkontrolliertes Baden im Rhein, sondern um ein sicheres Flussbad nach europäischen Vorbildern“, erklärt Torsten Ilg. Städte in der Schweiz und Österreich zeigen seit Jahren, dass solche Konzepte mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen funktionieren.
Aus Sicht der KSG wäre das Niedrigwasser 2026 eine ideale Gelegenheit gewesen, notwendige Untersuchungen und Verankerungen für ein mögliches Flussbad an der Rodenkirchener Riviera vorzubereiten. Diese Chance sei ungenutzt geblieben.
„Die KSG fordert nun eine ergebnisoffene Machbarkeitsstudie, die Einbindung von Fachleuten sowie die konsequente Umsetzung des Ratsbeschlusses“, ergänzt Ratsherr Roberto Campione.
„Köln ist eine Stadt am Rhein. Wer das Baden verbietet, muss gleichzeitig sichere Alternativenschaffen. Jetzt ist es Zeit zu handeln.
(Text: Kölner StadtGesellschaft (KSG))
Eine Kooperationsveranstaltung des SeniorenNetzwerks Raderthal und dem Bürgerverein RADERBERG und -THAL e.V.
Wir freuen uns alle Tanzbegeisterten, ob alt oder jung, ob als Paar oder allein, zum Tanz begrüßen zu dürfen! Lasst uns zu Musik von gestern und heute gemeinsam tanzen und von professionellen Tanzlehrern Neues lernen. Tanzt einfach mit!
Wann: freitags ab14:30 bis 15:45 Uhr am 16.01., 27.2., 20.3., 24.4., 22.5., 19.6., 10.7.
Wo: Gemeindesaal Philippus-Kirchengemeinde, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei, über Spenden freuen wir uns sehr!
Info: Inna Achmatow: 01520 9092612, seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de oder Jan Gudorf, T. 0163 4446669, jan.gudorf@raderbergundthal.de
58 Mal die Erde umrundet
Neuer Kilometerrekord beim Stadtradeln 2026
Wieder haben die Kölner Stadtradler*innen eine beeindruckende Anzahl an Kilometern eingefahren, mehr als jemals zuvor. Bei der 11. Auflage der Klima-Challenge haben die Kölner*innen gemeinsam mit Arbeitskolleg*innen, Kommiliton*innen, Schulkamerad*innen und Freund*innen 2.336.657 Fahrrad-Kilometer beim diesjährigen „Stadtradeln“ in Köln zurückgelegt und hätten damit mehr als 58 Mal die Erde umrundet.
11.743 Teilnehmer*innen waren in den drei Stadtradel-Wochen vom 10. bis 30. Juni 2026 aktiv. Organisiert in 548 kölschen Teams haben sie in vielen kleinen Wettkämpfen innerhalb der drei Aktionswochen erfolgreich zum Kölner Kilometerrekord beigetragen. Dabei haben die Stadtradler*innen als Vorbilder in Unternehmen, Schulen, Vereinen und Organisationen eine Nachhaltigkeitsidee unterstützt, die Gesundheit gefördert und die Gemeinschaft gefeiert. Außerdem haben sie erneut ein deutliches Zeichen für mehr Klimaschutz und für den Radverkehr gesetzt. 383 Tonnen CO2 wurden vermieden, ausgehend von der Annahme, die geradelten Kilometer wären im gleichen Zeitraum mit dem Auto zurückgelegt worden. Köln belegt im Ranking aller teilnehmenden Städte und Landkreise derzeit Platz 10. Da der Wettbewerb bundesweit noch läuft ist, gilt dieses Ergebnis vorläufig.
Das kilometerstärkste Team mit 354 Radelnden stellte in diesem Jahr die Polizei Köln mit 88.424 Fahrrad-Kilometern gefolgt von der Gesunden Uniklinik Köln mit 83.127 geradelten Kilometern und 430 aktiv Radelnden. Den drittgrößten Kilometerstand von 75.756 Kilometern erradelten 368 Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung Köln. Die Universität zu Köln führt in der Kategorie Universitäten/ Hochschulen mit 62.369 Kilometern und das Team „Ford – Bereit für Morgen“ geht wieder als Unternehmenssieger mit 29.879 Fahrradkilometern (Stand: 7.7) hervor.
Das Elisabeth-von-Thüringen-Gymnasium erreicht in diesem Jahr erneut den Titel „Fahrradaktivste Schule in Köln“. Insgesamt 231 Teilnehmende erradelten 34.445 Kilometer. Insgesamt beteiligten sich 70 Kölner Schulen am Wettbewerb „Schulradeln NRW“, der in das Stadtradeln integriert ist.
Auch Anna Genser, die in diesem Jahr als „Stadtradeln-Star“ drei Wochen lang auf das Auto verzichtet hat, hat mit 379 Kilometern auf zwei Rädern gezeigt, dass nachhaltige Mobilität wirklich funktioniert. Für sie ist das Fahrrad das wichtigste Verkehrsmittel im Alltag. Sie setzt sich dafür ein, dass noch mehr Menschen in Köln „aufsatteln“.
Ascan Egerer, Beigeordneter für Mobilität der Stadt Köln freut sich über das Rekordergebnis und dankt allen Beteiligten fürs Mitmachen und für deren Engagement für den Klimaschutz: „Wir erfahren mit der Aktion ‚Stadtradeln‘ jedes Jahr, wie viele Menschen sich in unserer Stadt dafür einsetzen, klimafreundlich mobil zu sein und damit ein Zeichen setzen, unsere Zukunft nachhaltig zu gestalten. Dafür danke ich allen, die auch in diesem Jahr wieder oder erstmals dabei waren. Das ist ein starkes Zeichen für Köln, für die nachhaltige Mobilität und den weiteren Ausbau der dazugehörigen Infrastruktur.“
Drei Studierende der Universität zu Köln, die dem Verein Enactus Köln e.V. angehören, haben die diesjährige Stadtradel-Aktion nicht nur radelnd, sondern auch mit ihren Gesichtern und Statements auf Plakaten und Social-Media-Posts zum Start der Aktion tatkräftig unterstützt. In dem Verein Enactus Köln e.V. entwickeln Studierende Start-ups mit sozialem und nachhaltigem Hintergrund in einer der größten Studierenden-Organisationen weltweit.
Hintergrund
Köln nahm bereits zum 11. Mal am Stadtradeln teil. Die Kampagne ist eine Aktion des Klima-Bündnisses und ein internationaler Wettbewerb für Radverkehr und Radförderung, bei dem die teilnehmenden Kommunen um den ersten Platz radeln. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zum Umstieg auf das Fahrrad zu begeistern und dadurch klimaschädliches CO2 einzusparen. Organisiert wurde die Kampagne in Köln im Dezernat für Mobilität. Die besten Kölner Teams werden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung nach den Sommerferien für ihre radaktiven Leistungen geehrt.
( Text: PI/Stadt Köln/-rob/dom-)
Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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