Rentner werden aktiv für Barrierefreiheit in Rodenkirchen

In der ASB SeniorenResidenz Rodenkirchen engagieren sich Seniorinnen und Senioren aktiv für ein barrierefreies Rodenkirchen. Insgesamt 235 Unterschriften sammelten die Bewohnerinnen und Bewohner des Service Wohnens, um auf bestehende Hindernisse im Stadtteil aufmerksam zu machen. Die Liste wurde bei einem gemeinsamen Frühstück an die Bezirksbürgermeisterin Dr. Sabine Müller übergeben, die diese dankend entgegennahm. Im Mittelpunkt der Aktion stehen Gehwege, die häufig so angelegt sind, dass sie mit Rollator, Rollstuhl oder auch Kinderwagen nur schwer passierbar sind. Die Beteiligten schilderten konkrete Beispiele und machten deutlich, wie sehr Barrieren den Alltag erschweren. Während des Treffens wurde zudem angeregt diskutiert, welche Verbesserungen möglich sind und wie Politik und Verwaltung unterstützen können. Die Initiative zeigt, wie wichtig Mitbestimmung und Engagement im Alter sind. Begleitet wurde die Aktion vom WDR; ein Beitrag lief in der Lokalzeit. Ziel bleibt ein Stadtteil, der für alle Generationen sicher und gut zugänglich ist, wo keine Fahrräder auf dem Bürgersteig stehen oder bauliche Hindernisse und infrastrukturelle Mängel selbstständige Mobilität erschweren oder verhindern. Auch fehlende Bordsteinabsenkungen bzw. zu hohe Bordsteinkanten, unebene Bodenbeläge, schwierige Ampelübergänge und zu kurze Ampelphasen, zu hoch angebrachte Anforderungsknöpfe oder fehlende akustische/taktile Signale. Alles zeigen diese Rentner auch in Zukunft auf und bekommen viel Lob dafür.