Die Seniorenvertretung des Kölner Südens und ihre Erfolge 

Die Seniorenvertretung Rodenkirchen ist weit mehr als ein Gremium – sie ist in unserem Stadtgebiet Herz, Stimme und Wegbegleiter einer ganzen Generation.

Mit großem Engagement, unermüdlicher Aufmerksamkeit und einem feinen Gespür für die Bedürfnisse älterer Menschen hat sie in den vergangenen Jahren in unserem Bezirk großartige Spuren hinterlassen, die im Alltag nicht nur spürbar, sondern auch sichtbar geworden sind. 

Die SV hat Brücken gebaut – zwischen Menschen, Politik und Verwaltung – und damit auf vorbildliche Weise mitgewirkt, dass in der Bezirksvertretung eine ganze Generation berücksichtigt wird. Sie hat dafür gesorgt, dass ältere Menschen nicht übersehen, sondern gehört werden und dabei ging es immer um Würde, Teilhabe, Sicherheit und Lebensqualität. Mit Geduld, Beharrlichkeit und großem Verantwortungsgefühl haben sie sich eingesetzt, zusammengearbeitet und viele Stunden investiert, damit es älteren Menschen im Stadtgebiet wohlgeht. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz gebührt der Seniorenvertretung tief empfundener Dank, höchste Anerkennung und großer Respekt. Ihr Wirken macht unseren Bezirk nämlich menschlicher, wärmer und lebenswerter. Sie zeigt jeden Tag aufs Neue, wie wertvoll ehrenamtliches Engagement ist und wie viel bewegt werden kann, wenn Menschen mit Überzeugung handeln.

Einige Dinge hat Petra Gehrken, Sprecherin der Seniorenvertretung der Stadt Köln im Bezirk 2, Rodenkirchen, einmal zusammen getragen:

1. Ein stark zerstörter Fuß-/Radweg am Rande des Weißer Bogens wurde auf Anregung der Seniorenvertretung mit neuer Asphaltdecke versehen und ermöglicht so älteren Menschen mit Gehhilfen oder Rollstuhl den beliebten Weg komplikationslos zu nutzen.

2. An drei Treppen am Rodenkirchener Rheinufer konnten auf Antrag der Seniorenvertretung Geländer angebracht werden, und somit eine große Gefahrenquelle bei Überquerung der Wiese beseitigt werden. Vorangegangene Meldungen über Stürze veranlassten die SV, auf schnelles Handeln hinzuweisen. Die Geländer wurden von der Bezirksverwaltung zügig in Auftrag gegeben.

3. Der Weg am Leinpfad in Rodenkirchen wurde auf Hinweis der Seniorenvertretung mit Bodenmarkierungen versehen, so dass der Fuß-und Radverkehr in  der unübersichtlichen Kurve – mit der Gefahr von Zusammenstößen von Fußgängern oder Radfahrern – sicherer wurde.

4. Einige der zahlreichen Bänke auf dem Rodenkirchener Maternusplatz wurden nach Beschwerden an die Seniorenvertretung in ihrer Sitzhöhe und Sitztiefe den Bedürfnissen von Seniorinnen und Senioren angepasst.

5. Als Erfolg der Seniorenvertretung ist der Einsatz von Sparkassenbussen für im Bezirk geschlossene Zweigstellen in einigen Vororten zu benennen, ebenso wie die Erhaltung der Zweigstelle der Stadtsparkasse in Zollstock.

6. Durch die aktive Teilnahme der SV an allen Sitzungen der Bezirksvertretung – nach zuvor erfolgter Rücksprache mit dem Bezirksbürgermeister/der Bezirksbürgermeisterin – wird die Einbeziehung der Seniorenvertretung in alle relevanten Themen des Bezirkes garantiert.

7. In die Amtszeit der jetzigen Seniorenvertretung fallen 14 Kultur- und Musikveranstaltungen in Senioreneinrichtungen des Bezirks. Die Veranstaltungen wurden organisiert und begleitet.

8. Die Seniorenvertretung im Bezirk konnte aktiv am Begleitgremium für die Parkstadt Süd teilnehmen und sich für die Bedürfnisse der älteren Generation im Neubaugebiet einsetzen. Wir setzen uns ein für einen Sporthof für ALLE im Grüngürtel, einen Ort in Wohnungsnähe für die ältere Generation.

9. Durchgesetzt werden konnte die Sicherung eines Versorgungszentrums für Pflege und Seniorenwohnen im Neubaugebiet Rondorf NordWest. 

10. Seniorenmobilität wurde in einem Arbeitskreis zu einem Hauptthema in der Seniorenarbeit. Im Bezirk  wurde die Ausschilderung der Haltestelle Michaelshoven zum Bezirksrathaus aktualisiert.

11. Viele unserer Tagesordnungspunkte auf der Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik konnten Anregungen für Anträge der Politik im Bezirk sein oder wurden weitergegeben an die Fachverwaltungen.

12. Alle Senioren- und Pflegeeinrichtungen im unserem Bezirk wurden von der SV besucht, und sowohl die Leitung als auch der Beirat der  Häuser standen für Gespräche zur Verfügung.

13. Zwei große Senioreninformationstage auf dem Maternusplatz wurden von der SV organisiert und in monatlichen Sitzungen vorbereitet. Elf Themenpavillons und ein vielfältiges Bühnenprogramm garantierten den großartigen Erfolg dieser bewährten Informationsveranstaltung!

14. In monatlich wechselndem Telefondienst und Sprechstunden konnte Hilfestellung in Einzelfällen gegeben werden.

15. Aktiv war unser Bezirk auf Stadtebene in Stadt- und Gesamtkonferenzen, in der Stadtarbeitsgemeinschaft, in den Ratsausschüssen, am Runden Tisch Seniorenarbeit, am Ehrenamtstag, am Vorsorge- und Gesundheitstag, am Tag der älteren Generation, bei der Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden und den Seniorennetzwerken.

16. Aktiv gestaltet wurden zwei öffentliche Konferenzen zum Thema Wohnen in Zollstock.

Diese wertvolle Arbeit soll auch in Zukunft fortgesetzt werden. Darum werden immer wieder, motivierte und einsatzstarke Personen für das Stadtgebiet gesucht, die mit wachem Auge, offenem Ohr und mit persönlichem Einsatz sich für eine wichtige und wertvolle Gesellschaftsschicht einsetzen möchten.

Denn jeder Blick aus dem Auge einer betagten Gesellschaft ist wertvoll, für ein schönes gemeinsames Leben in unserem Stadtgebiet, damit sich Generationen verbinden und keiner abgehängt wird.