Offene Ateliers im Kölner Süden 2026: Kunst hautnah erleben
Auch in diesem Jahr öffnen im Kölner Süden wieder Künstler ihre Ateliers für das beliebte Event „Offene Ateliers”, und so können Kunstinteressierte vom 11. bis 13.9. die kreative Vielfalt und die spannende Bandbreite zeitgenössischer Kunst direkt vor der Haustür entdecken, und zwar direkt im Veedel. Ob Malerei, Skulptur, Fotografie oder experimentelle Installationen. Die Künstler im Kölner Süden laden herzlich ein, ihre Arbeiten nicht nur zu bestaunen, sondern auch mehr über ihre Arbeitsweise und Inspirationen zu erfahren. In persönlichen Gesprächen bieten sie spannende Einblicke in ihre kreativen Prozesse und laden zum Austausch ein. Alle Orte und Zeiten auf: www.offene-ateliers-koeln.de
Kalle Paltzer – haptisch (Papier & Mixed Media)
Kalle Paltzer, Grafik-Designer, Illustrator und gelernter Keramiker, beschäftigt sich seit 2005 mit dem re- und upcyceln von Papier. Haptisch-optische Reize und skulpturale Präsenz potenzieren sich im Spannungsfeld von Licht und Schatten, die sich an Rasterlinien, -punkten, Wölbungen oder Craquelés scheiden. Die dreitägige Ausstellung zeigt neben den neueren in Schwarzweiß gehaltenen Arbeiten auch eine Vielzahl älterer und neuer farbiger Werke. Kunstraum K49, Goltsteinstr. 49, 50968 Köln-Bayenthal. Öffnungszeiten: Fr. 11.9. 18–21 Uhr; Sa. 12.9. 14–20 Uhr; So. 13.9. 14–18 Uhr.
Wer noch nie in der Lederfabrik war, hat etwas verpasst
Am 11. und 12.9. öffnen im Rahmen der Offenen Ateliertage von 14 bis 18 Uhr die Ateliers von Wolfgang Freund, B!rka und Walter Asmuth im Künstlerhaus Alte Lederfabrik (Oberbuschweg 32, 50999 Köln-Sürth) ihre Türen, und jeder, der noch nicht da gewesen ist, wird begeistert sein. Die Lederfabrik ist nämlich etwas ganz Besonderes. Demnach wird auch die Ausstellung „retrofuturenature” von B!rka die auch am 19. und 20. September jeweils von 14 bis 18 Uhr sowie im Rahmen des Konzerts „Weiß, Wein und Gesang” zu sehen ist, kunstinteressierte Personen faszinieren. B!rkas ausdrucksstarke Acrylmalereien bewegen sich nämlich zwischen Natur, Mikrokosmos und Fantasie. Organische Formen, leuchtende Farben und vielschichtige Strukturen schaffen faszinierende Bildwelten, die immer wieder neue Assoziationen wecken. Ergänzt wird die Ausstellung durch skulpturale Objekte aus unter anderem Pappmaschee und Latex, die die Motive der Gemälde aufgreifen und den Ausstellungsraum um eine spannende dreidimensionale Ebene erweitern. Ein Besuch lohnt sich demnach.
HINWEIS: Die Wachsfabrik auf der Industriestraße 170 und die Künstlergemeinschaft auf der Ringstraße 46 – beides in Rodenkirchen – beteiligen sich natürlich auch an den offenen Ateliers und sind mit Sicherheit einen Besuch wert!
Diesen Artikel finden Sie in unserer Herbstausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

