Busverkehr und Stadtbahn im Kölner Süden: So geht es weiter
Stadtbahn im Kölner Süden: So geht es weiter
Die Stadtbahnprojekte im Kölner Süden bleiben ein wichtiges Thema für die Menschen in Rondorf und Hochkirchen. Bei Führungen über die Baustelle an der Bonner Straße konnten sich Interessierte über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte informieren.
Der nördliche Abschnitt ist inzwischen fertiggestellt. Autos und Busse können dort wieder in beide Richtungen fahren. Ab 2027 sollen die vier Haltestellen und die Gleisanlagen gebaut werden. Die sichtbaren Bauarbeiten auf der gesamten Strecke sollen 2028 abgeschlossen sein, die Stadtbahn ihren Betrieb 2029 aufnehmen.
Auch die geplante Stadtbahnverlängerung nach Rondorf und Meschenich war Thema. Christian Melcher, Abteilungsleiter Stadtbahnbau, kündigte für dieses Jahr weitere Gespräche mit der Bezirksvertretung, eine Online-Akteurskonferenz und eine abschließende öffentliche Veranstaltung in Rondorf an. Anschließend sollen die politischen Beschlüsse für den Antrag auf Planfeststellung folgen. Dieses Verfahren ist vergleichbar mit einem Bauantrag, muss jedoch von der zuständigen Bezirksregierung geprüft und genehmigt werden. Die Finanzierung des Projekts ist nach wie vor gesichert.
Eine Verbesserung gibt es bereits im Busverkehr: Seit den Sommerferien fahren die Verstärkerbusse der Linie 131 über die Sürther Straße hinaus bis zur Gesamtschule Rodenkirchen, zur OSK und zum Gymnasium Rondorf. Der bisher notwendige Umstieg am Bahnhof Rodenkirchen in die Linien 130 und 16 entfällt damit. Diese Änderung geht auf einen Wunsch des Runden Tisches ÖPNV zurück und soll die Wege für Schülerinnen und Schüler erleichtern.

