Drei Tage nach der Kommunalwahl hat sich die FDP/KSG-Fraktion im Rat der Stadt Köln konstituiert. Gemeinsam mit Roberto Campione, der für die neu gegründete KSG als Einzelmandatsträger in den Rat gewählt wurde, bilden die Freien Demokraten künftig eine vierköpfige Fraktion.

Zum Vorsitzenden der Fraktion wurde Volker Görzel einstimmig gewählt. Stellvertretende Vorsitzende sind Stefanie Ruffen und Roberto Campione. Ulrich Breite wird weiterhin die Geschäfte der Fraktion führen.

„Wir freuen uns, dass wir mit Roberto Campione einen engagierten Mitstreiter gewinnen konnten, dessen Ziele für unsere Stadt mit den unseren übereinstimmen: den Wirtschaftsstandort Köln stärken, die Verwahrlosung stoppen, Bürokratie abbauen, die Verwaltung endlich funktionsfähig machen, für fließenden Verkehr sorgen und eine Politik gestalten, die nah an den Bürgerinnen und Bürgern ist. Roberto Campione bringt als Unternehmer frische Impulse in die FDP/KSG-Fraktion ein und passt damit hervorragend zum Profil der Freien Demokraten“, so Volker Görzel.

Roberto Campione, Vorsitzender Kölner StadtGesellschaft, ergänzt: „Wir freuen uns über eine Kooperation auf Augenhöhe. Es ist ein Gewinn für die Kölner StadtGesellschaft, in einer etablierten Fraktion bei den Freien Demokraten die Ratsarbeit in Partnerschaft mitzugestalten und auch von den Erfahrungen zu profitieren. Gemeinsam wollen wir in der bürgerlichen Mitte gute Politik für Köln machen. Dabei verliert keine Partei ihre Identität, sondern wir können im Sinne der Kölner Bürgerinnen und Bürger unsere Kräfte bündeln.“

(Text/Bild FDP/KSG-Fraktion im Kölner Rat)

„Die Heinzelmenschen – Mer sin widder do!“
Musiktheater mit Chor und Orchester
Am Samstag, 20. September, 15 und 17 Uhr, sowie am Sonntag, 21. September, 16 Uhr, führt die Musikschule Papageno das Musiktheaterstück „Die Heinzelmenschen – Mer sin widder do!“ auf. Die Aufführungen finden zunächst in der Emmanuelkirche in Rondorf, Carl-Jatho-Straße 1, und am folgenden Tag in der Erlöserkirche Rodenkirchen, Sürther Straße 34, statt. Kinder und Jugendliche bringen gemeinsam mit Chor, Orchester und Schauspiel viel Musik und kölschen Humor auf die Bühne. Die musikalische Gesamtleitung hat Peter Stein, die Regie führt Volker Kriegsmann. Mit dabei ist auch die Rondorfer Kurrende unter der Leitung von Katrin Thürbach. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
www.rondorf.de

Außergewöhnlicher Ort zum Entspannen: Der Friedhof
Viele Menschen sagen, ein Friedhof ist der schönste Park der Stadt, auch Sinnesgarten und Auszeitstätte fallen im Wortschatz der Besucher. Und sie haben nicht unrecht. Gerade unsere großen Friedhöfe haben neben der Trauerstätte viel Schönes: Kunst, alte Bäume, schöne Blumen, grüne Wiesen, feste Wege. Auch ein Bücherschrank und viele Bänke zum Verweilen sind in den Grünanlagen zu finden. Dazu kommen diese wundervolle Ruhe, keine laute Musik, kein Geschrei und keine Hektik. Auf den verwinkelten Pfaden des Friedhofes kommt man zur Ruhe und kann viele schöne Dinge sehen. Da hüpft ein Eichhörnchen, da fliegt ein Rotkehlchen und manchmal kommt sogar eine verschmuste Katze vorbei. Ebenso riecht und fühlt sich die Luft auf dem Friedhof anders an, irgendwie gesünder. Kommt vielleicht durch das viele Grün. Lässt man die Augen gehen, sieht man unsagbar viel Kunst, Geschichte und Kultur. Denn überall trifft hier Vergangenheit auf Zukunft. Dazu kommen die vielen Freiflächen. Diese bieten Platz für weite Blicke. Aber auch Schutz bekommt man. Gerade die kleinen Wege, die umsäumt von hohen Bäumen sind, bieten ein wundervolles Blätterdach im Herbst und eine ganz besondere Atmosphäre. Farbenfroh erstrahlt der Indian Summer und die vielen liebevoll gestalteten Gräber regen oft zum Denken an. Denn jede Grabstätte hat ihren ganz eigenen Stil. Der Friedhof ist dazu auch zur Begegnungsstätte geworden. So trifft man auf dem Südfriedhof am Bücherschrank immer wieder Literaturliebhaber, und wenn man Glück hat, kann man sogar den vielen Führungen lauschen und vieles über andere Religionen und zu den Personen erfahren, die beigesetzt sind. Historische Grabsteine und Bauten bieten Einblicke in die Vergangenheit, auf das Leben früherer Generationen und sind eingebunden in die Moderne der neuen Zeit und das ist hochinteressant. Dazu sind Begegnungen mit anderen Menschen oft auch ganz besonders. Entschleunigt, tiefgründig und meist recht respektvoll ist der Umgang auf dem Friedhof und macht diese Orte für viele Menschen zu etwas ganz Besonderem.

Radverkehr in Köln wächst stetig
Zahlen belegen erfolgreiche Mobilitätswende
Wie die Stadt Köln mitteilt, verzeichnet sie ein kontinuierliches Wachstum des Radverkehrs, was die Mobilitätswende in der Stadt deutlich unterstreicht. Aktuelle Analysen der Radverkehrserhebungen belegen, dass das Fahrrad als Verkehrsmittel immer häufiger genutzt wird und eine treibende Kraft im Umweltverbund darstellt. Fahrräder werden nämlich nicht nur in der Freizeit genutzt, sondern ganzjährig für die täglichen Wege. Darum arbeitet man auch weiter an gut ausgebauten Radfahrstraßen und Radwegen, denn es ist ein wichtiger Baustein für eine lebenswertere Stadt und die persönliche Gesundheit. Ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkauf oder als Ausgleich nach einem langen Tag: Wer regelmäßig in die Pedale tritt, tut sich und der Umwelt etwas Gutes. Medizinisch betrachtet zählt das Radfahren nämlich zu den effektivsten und gelenkschonenden Ausdauersportarten. Schon 30 Minuten tägliches Radeln stärken das Herz-Kreislauf-System, verbessern die Lungenfunktion, hilft beim Stressabbau und beugt Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck oder Diabetes vor. Gleichzeitig wird durch die Bewegung an der frischen Luft das Immunsystem gestärkt – ein klarer Vorteil gegenüber dem Sitzen im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein Ort voller Hoffnung und Wärme

Ist es auch nicht in Köln, ist es ein wichtiges Bauwerk für schwer kranke Kinder aus unserem Stadtgebiet. Die Rede ist vom nestwärme Kinderhospiz auf dem Petrisberg in Trier, welches sich im Bau befindet. Es wird ein freundliches Haus der Menschlichkeit, Nähe und Geborgenheit und nächstes Jahr im Frühling fertig sein. Engagierten Unterstützer und großzügige Spender aus unseren Veedeln, machen diesen Ort der Hoffnung nämlich mit zur Wirklichkeit. Denn nestwärme baut dort ein Zuhause auf Zeit für lebens-verkürzend-erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre und ihre Familien. Zwei Stunden von Köln finden sie zukünftig nicht nur medizinische Betreuung, sondern vor allem ein Gefühl von Leben und Begegnung. Es wird ein Raum, in dem belastete Familien und Geschwisterkinder Trost finden, sich austauschen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen können. Es wird ein Ort voller Lachen, Leben und Geborgenheit. Um Ihre Arbeit und das Projekt auch in Köln sichtbar zu machen, stellen Sie am 7.10 um 16 Uhr ihr Buch im LIZ am Sürther Marktplatz mit dem Titel „nestwärme schafft Perspektiven“ vor. In diesem Buch erzählen Gründer, Mitarbeiter und betroffene Familien von den Herausforderungen, denen sie begegnen – und von dem Mut, der Liebe und der Kraft, mit der sie Tag für Tag das Leben gestalten. Es ist ein Appell an Politik, Gesellschaft und uns alle, nicht wegzusehen, sondern hinzuhören und zu handeln. Es erzählt von den Hürden, denen Familien mit schwerstkranken Kindern begegnen und von den mutigen, liebevollen und unermüdlichen Menschen, die jeden Tag dafür kämpfen, den Kindern ein würdevolles, glückliches Leben zu ermöglichen. Möchten Sie noch mehr wissen auf www.nestwaerme.org finden Sie viele Informationen.