„Nit för Kooche – 13. Auflage“
Manch ein abergläubischer Mensch hält die 13 für eine Unglückszahl oder für ein schlechtes Omen. Das dürfte kaum für die 13. Auflage von „Nit för Kooche“ gelten. Das Gegenteil ist jetzt schon abzusehen, denn es wird am 18.9. im Chlodwig Eck bestimmt recht voll. Die kölsche Unplugged-Reihe welche Heiner Wiencke und Stephan Breuer organisieren, ist nämlich handgemacht, ehrlich und richtig kölsch. Das Kneipenkonzert mit verschieden Acts ist bekanntlich komplett „usjestöpselt“ und nichts kommt aus der Konserve, selbst die Sänger singen ohne Mikro, was diese Musikserie so einzigartig macht. Traditionell ist der Eintritt frei, denn alle Mitwirkenden verzichten auf eine Gage. Stattdessen geht der Hut rum, um für einen guten Zweck zu sammeln. Der Einlass beginnt um 18 Uhr, frühes Erscheinen sei empfohlen.

Kommunalwahl Köln – Deine Stimme, Deine Bürgerpflicht!
Die Kommunalwahl in Köln ist mehr als nur ein Kreuz auf dem Wahlzettel.
Sie ist die Chance, unsere Stadt aktiv mitzugestalten. Damit das gelingt, ist es wichtig, sich vor der Wahl zu informieren: Welche Themen bewegen Köln? Welche Parteien und Kandidatinnen oder Kandidaten haben welche Ideen für unsere Stadt? Wer hat Erfahrung, wer Visionen und wer wirkliches Wissen? Auch Durchsetzungskraft, Bürgernähe und Identifikation sind wichtig. Nur wer sich mit den Inhalten auseinandersetzt, kann eine bewusste Entscheidung treffen. Aber auch nach der Wahl endet unsere Verantwortung nicht. Es geht darum, die Entwicklungen kritisch zu begleiten, Fragen zu stellen und sich einzumischen, wenn es um die Umsetzung der Entscheidungen geht. Demokratie lebt nicht nur vom Wählen, sondern auch vom Mitreden und Mitgestalten – und dafür sind die Kandidaten auch nach der Wahl offen, und wir sollten diese Chance nutzen. Die Zeiten, in denen man wegschauen oder sich unwissend halten konnte, sind nämlich vorbei. Köln braucht Menschen, die sich einbringen – damit unsere Stadt lebenswert, gerecht und zukunftsfähig bleibt. Dafür braucht es zum einen unsere politischen Vertreter und zum anderen uns, die wir dranbleiben und Köln immer wieder in den Mittelpunkt rücken. Es ist unsere Bürgerpflicht, aktiv statt passiv zu sein. Darum: Informiere Dich, geh wählen und bleib danach dran – denn jede Stimme zählt und jede eingebrachte Meinung macht einen Unterschied!

Die Kleiderkammer von Rodenkirchen
Die Kleiderkammer unter Leitung von Angelika Keller im Untergeschoss des Gemeindehauses der evangelischen Kirche (Sürther Straße 34, 50996 Köln) nimmt – wie bekannt – immer mittwochs von 10 bis 13 Uhr, Waren für bedürftige Menschen entgegen und gibt diese zu einem späteren Zeitpunkt weiter. Auch veranstaltet sie mehrmals im Jahr einen großen Verkauf für Jedermann. Am 26.10. ist es wieder so weit, dann werden Kleidung für Kinder und Erwachsene, Bücher, Spielzeug, Haushaltswaren, Tisch- und Bettwäsche, Handtücher sowie Küchenkleingeräte und Saisonware verkauft.

Das Kartoffelfest in Weiß feiert sein Comeback

Et jeiht widder loss! Nach der letzten Ausgabe im Jahr 2022 kehrt das beliebte Kartoffelfest endlich wieder auf den Kirchplatz in Weiß zurück. Am Freitag, den 19. 9, ab 18 Uhr laden gleich drei Veedelsvereine herzlich ein zu einem Abend voller Kölscher Geselligkeit und jede Menge Äädäppel in den verschiedensten Variationen. Mit viel Herzblut haben die Löstigen Wiever vun St. Georg mit Unterstützung der Dorfgemeinschaft Weiß e.V. und der KjG St. Georg das Fest geplant, was schon früher als echtes Highlight im Weißer Veranstaltungskalender galt. Denn wer schon einmal dabei war, weiß: Das Kartoffelfest in Weiß hat Kultstatus. Wie der Name verspricht, dreht sich kulinarisch alles rund um die Kartoffel. Angeboten werden typische rheinische Spezialitäten wie Rievkooche, Äädäppelzupp, Äädäppelschloot, Döppekooche, Quallmänncher met Quark un Pommes. Dazu gibt es frisch gezapftes Kölsch vom Fass, Wein, Aperol und Softdrinks. Und weil die Weißer feiern können, geht es ab 22 Uhr im Pfarrsaal weiter mit einer ausgelassenen Party – Musik mit DJ, Tanz und beste Stimmung.

Computer- und Smartphonekurse in Sürth
Das Seniorennetzwerk Bayenthal bietet einen Smartphonekurs (Beginn 19.09.25, 6 Termine, jeden Freitag, von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr) und einen Computerkurs (Anfänger mit Vorkenntnissen, Beginn 23.09.25, 6 Termine, jeden Dienstag von 17:15 Uhr bis 18:45 Uhr) im Gemeindehaus der Auferstehungskirche Sürth, Auferstehungskirchweg 7, 50999 Köln an.
Wenn sie Interesse daran haben melden Sie sich bitte unter 0221 379 317 65 (Anrufbe-antworter) oder  SNW-Bayenthal@web.de.

Trotz vollmundiger Versprechen des Baudezernenten Greitemann gibt es immer noch keine Einigung über einen Teilauszug aus dem Deutzer Stadthaus. Gleichzeitig wurde als Ersatzstandort das ROSSIO-Gebäude in Köln Deutz für 271 Mio. Euro gekauft sowie der umstrittene Mietvertrag zur Liegenschaft Leonard-Tietz-Straße (ehemalige Kaufhofzentrale) geschlossen. Der Bezug des ROSSIO ist laut Mitteilung der Verwaltung zwischen April und August 2026 vorgesehen, der Mietvertrag mit der Liegenschaft Leonard-Tietz-Straße läuft bereits, ohne dass eine einzige Verwaltungseinheit eingezogen ist. Der Einzug ist nun auf Mitte 2028 verschoben worden, Ausgang ungewiss.

„Damit schnappt die Falle zu“, erklärt Ulrich Breite, FDP-Fraktionsgeschäftsführer. „Die Mietverträge zum Stadthaus laufen im Januar und Februar 2029 aus und müssen zwölf Monate vorher, also in 2028, gekündigt werden. Anderenfalls verlängert sich der Mietvertrag ‚automatisch‘ auf ‚unbestimmte Zeit‘. Nach bestehender Vertragslage kann die Stadt nur das gesamte Stadthaus plus Parkhaus gemeinsam kündigen. Sollte es bei der Leonard-Tietz-Straße zu einer weiteren Verschiebung des Einzuges kommen, benötigen wir noch größere Teile des Stadthauses“, so Breite.

Weder Mietkonditionen noch Kündigungsfristen sind nach der automatischen Verlängerung festgelegt. Bei der automatischen Verlängerung ist einzig festgelegt, dass eine Kündigung weiterhin nur mit allen drei Mietverträgen gemeinsam möglich ist. „Ungünstigere, wenn nicht gar kriminellere Vertragsbedingungen zum Nachteil für die Stadt, kann ich mir nicht vorstellen“, schimpft Breite.

„Sollte sich der Umzug in das ROSSIO-Gebäude außerdem noch verschieben, was bei Stadt nichts Ungewöhnliches wäre, wird es immer schwieriger die Kündigungsfristen und den Auszug aus dem Stadthaus einzuhalten und sich einer automatischen Verlängerung des Knebelvertrags zu entziehen. Die teure Konsequenz wäre, dass wir auf dem alten ‚automatisch‘ verlängerten Mietvertrag zum Stadthaus sitzen bleiben und zusätzlich Miet- bzw. Kapitalkosten für die beiden Alternativen zahlen müssten. Das wäre ein Schaden in Millionenhöhe“, warnt Breite.

Die FDP ist entsetzt ob der Unbekümmertheit der Stadtspitze zur fehlenden Einigung beim Deutzer Stadthaus und der daraus möglichen finanziellen Schäden: „Ich bin mir nicht einmal sicher, ob die Stadtspitze die Vertragsregelungen der ablaufenden Kündigungsfrist und die folgenden automatischen Verlängerungen auf dem Schirm hat. Die FDP wird jedenfalls bei der zukünftige Stadtspitze darauf drängen, unverzüglich zu handeln und ein Auszug- und Einzugsmanagement einzurichten, das auch für die Vertragsfristen zuständig ist. Der Stadt läuft durch zwei Jahre Nichtstun beim Stadthaus Deutz nämlich die Zeit weg“, so Breite abschließend. 

(Text: FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln)

Die FDP-Fraktion begrüßt den Startschuss für das Kölner Straßenbaumkonzept und dankt ausdrücklich der Kölner Grün Stiftung für ihr finanzielles Engagement. Ulrich Breite, FDP-Fraktionsgeschäftsführer, erklärt:

„Es ist ein starkes Zeichen, dass die Kölner Grün Stiftung mit ihrer Schenkung in Höhe von 75.000 Euro die Pflanzung neuer Straßenbäume an der Brüsseler Straße ermöglicht. Damit gewährleistet sie, was das Ratsbündnis aus Grünen, CDU und Volt in den letzten fünf Jahren nicht geschafft hat: konkrete, sichtbare Fortschritte bei der Umsetzung des Straßenbaumkonzepts.“

Obwohl stadtweit 1.933 potenzielle Baumstandorte identifiziert wurden, waren noch vor wenigen Monaten nicht einmal zehn Prozent der geplanten Neupflanzungen umgesetzt. „Die Stadtverwaltung und das Ratsbündnis haben es nicht vermocht, die selbst gesteckten Ziele entschlossen anzugehen. Währenddessen leiden Kölns Straßen unter Hitze und Versiegelung – gerade jetzt, wo die Pflanzung von Bäumen dringender denn je ist. Dass es überhaupt vorangeht, ist der Initiative und Großzügigkeit der Kölner Grün Stiftung zu verdanken“, so Breite.

Die Versäumnisse der letzten Jahre müssten endlich aufgearbeitet werden, fordert Breite: „Köln braucht deutlich mehr Grün, um lebenswert zu bleiben. Doch es bedarf nicht nur privater Initiativen, um Bewegung in das Thema Straßenbäume zu bringen. Politik und Verwaltung müssen endlich liefern.“

(Text: FDP-Fraktion im Rat der Stadt Köln)

Politisches Frühstück beim ASB: Senioren im Mittelpunkt

Im Rahmen des ASB-politischen Frühstücks standen auch diesmal wieder die Interessen und Sorgen der älteren Generation im Mttelpunkt. Torsten Burmester, Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, sowie Berit Blümel, SPD-Kandidatin für den Wahlkreis Rodenkirchen 2 (Marienburg und Rodenkirchen), stellten sich den Fragen der Seniorinnen und Senioren – und taten dies mit spürbarer Kompetenz und aufrichtiger Offenheit.

Denn die Veranstaltung war sorgfältig von den Senioren vorbereitet. Musste auch die Organisatorin Anke Bonadonna einigen Interessierten absagen – das Interesse war nämlich deutlich größer als die vorhergesene Runde, war der Vormittag voll gepackt mit interessanten Themen. Wer nämlich teilnehmen konnte, erlebte eine lebhafte und tiefgründige Diskussion, die spürbar auf die Bedürfnisse älterer Menschen zugeschnitten war.

Die Themen, die zur Sprache kamen, berührten das tägliche Leben vieler Seniorinnen und Senioren unmittelbar:

Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, damit Mobilität auch im hohen Alter möglich bleibt. Sichere Übergänge, etwa ein dringend benötigter Zebrastreifen an der Klinik „Links vom Rhein“. Öffentliche Toiletten, deren Mangel vielen Menschen die Teilhabe am städtischen Leben erschwert. Mobilität im Allgemeinen, von guter Anbindung im ÖPNV bis zur sicheren Gestaltung des Verkehrsraums. Bezahlbarer Wohnraum, war auch ein Thema, damit niemand im Alter verdrängt wird. Ein sicheres, sorgenfreies Umfeld, das Rückhalt und Geborgenheit gibt, wurde auch thematisiert. Soziale Themen wie die Situation von Obdachlosen und die sichtbare Drogenszene rund um den Neumarkt wurden diesmal auch ganz offen angesprochen – denn ein menschliches, solidarisches Miteinander betrifft alle Generationen und auch die Menschen mit schweren Abhängkeiten. So griffen die Silver Ager auch das Schwimmen im Rhein auf und die Sicherheit direkt vor der Haustür und baten um Streifenpolizisten. Gerade im Alter gewinnt die Lebensqualität im unmittelbaren Umfeld nämlich an Bedeutung. Ein Bordstein, der zu hoch ist, eine fehlende Toilette, ein unsicherer Weg – all dies sind Hürden, die Teilhabe verhindern und Isolation fördern. Das politische Frühstück zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Seniorinnen und Senioren zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und konkrete Lösungen zu entwickeln. Für viele Gäste war es ermutigend zu sehen, dass ihre Anliegen nicht nur angehört, sondern auch wertschätzend diskutiert wurden. Es bleibt die Hoffnung, dass aus diesen Gesprächen Taten erwachsen, die den Alltag der älteren Generation spürbar erleichtern. Die SPD setzt auf jeden Fall auf Nähe und Kompetenz: Senioren im Mittelpunkt beim ASB-politischen Frühstück fanden sie demnach großartig. Für sie sind Senioren das Herzstück unserer Gesellschaft. Ihre Lebenserfahrung, ihr Engagement und ihre Erwartungen an eine soziale Stadt verdienen Gehör. Genau das war spürbar beim ASB-politischen Frühstück, zu dem zahlreiche Seniorinnen und Senioren gekommen waren. Torsten Burmester, Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, sowie Berit Blümel, SPD-Kandidatin für den Wahlkreis Rodenkirchen 2 (Marienburg und Rodenkirchen), stellten sich mit großem Sachverstand und Empathie den Fragen der älteren Generation. „Wir wollen eine Stadt, in der Seniorinnen und Senioren aktiv, sicher und selbstbestimmt leben können. Das bedeutet Barrierefreiheit, bezahlbaren Wohnraum und ein Umfeld, das Geborgenheit vermittelt“, betonte Torsten Burmester im Gespräch. Auch Berit Blümel unterstrich: „Gerade hier in Rodenkirchen und Marienburg sehen wir, wie wichtig gute Mobilität, sichere Wege und soziale Begegnungsräume für ältere Menschen sind. Wir hören zu – und wir handeln.“ Die Themen des Vormittags waren vielfältig, aber stets praxisnah und zeigt: Seniorinnen und Senioren wollen mitreden, ihre Perspektive einbringen und aktiv die Zukunft ihrer Stadt mitgestalten.

Das ASB-Frühstück machte deutlich: das auch nach der Wahl solche Gesprächskreise gewünscht sind, was die SPD gerne umsetzen möchte- egal wie die Wahlen ausgehen.