Alte Werte blühen wieder auf
Viele Eltern haben sich früher dort kennengelernt und heute lebt es wieder auf. Das Leben in den Kirchengemeinden für junge Menschen. Am Samstag, dem 13.12. um 18 Uhr, sind demnach alle Jugendlichen herzlich eingeladen zum ersten ökumenischen Jugendgottesdienst unter dem Thema „Worauf warten wir?“. Der Gottesdienst wird von Michael Friedrich, Pastoralassistent in der Katholischen Gemeinde am Südkreuz, und Kantor Samuel Dobernecker gemeinsam mit Jugendlichen aus beiden Gemeinden vorbereitet. Für die musikalische Gestaltung sorgen unter anderem die Evangelischen Jugendchöre Bayenthal und Brühl, die mit modernen und traditionellen Liedern für eine besondere Atmosphäre sorgen werden. Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen zu einem gemütlichen Beisammensein im Martin-Luther-Haus. Dort erwarten die jungen Leute ein leckeres Abendessen, Punsch, Spiele und gute Gespräche und eine schöne Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Kommt vorbei, bringt Freundinnen und Freunde mit und lasst euch inspirieren – denn Kirche kann cool sein und Freundschaften fürs Leben machen!

Jedes Jahr am 13. und 14. Dezember öffnet der Weihnachtsbaumverkauf des Lions-Köln-Hanse in Finkens Garten, Friedrich-Ebert-Straße 49, 50996 Köln-Rodenkirchen, jeweils von 10 bis 17 Uhr, seine Tore. Die Besucher erwartet dann eine große Auswahl an frisch geschlagenen Christbäumen. Doch das ist nicht alles, denn mit dem Kauf unterstützt man wichtige soziale Projekte. Der Erlös geht an Kölner Frauenhäuser und an den Naturerlebnisgarten, die damit ihre wertvolle Arbeit für Kinder, Familien und Frauen in Not fortsetzen können. Besucher dürfen sich auf eine herzliche Atmosphäre, fachkundige Beratung und bei einer zusätzlichen Spende auf eine Spendenquittung freuen.

Kinder sollten vor der Schule frühstücken
Jetzt sind wir alle im normalen Alltag angekommen, die Kinder gehen wieder in die Schule, die Eltern fahren zum Job, wenn sie nicht von zu Hause arbeiten, und die Senioren sind auch wieder im Stress, da es einfach viel zu tun gibt. Die Lebensrituale werden nun abermals ihre Bereiche einnehmen. So weisen viele Ernährungsexperten daraufhin, sich wieder an eine regelmäßige Essenszeit zu gewöhnen, morgens essen wie ein König, mittags wie ein Edelmann und abends – man mag es kaum sagen – wie ein Bettler, sind immer noch die Faustregeln für eine gesunde Ernährung. Auch ist eine gemeinsame Mahlzeit eine wichtige innerfamiliäre Zeit. Die gemeinsamen Unterhaltungen, die Tagesplanung und die Erlebnisse der Nacht bzw. des Tages können wundervoll besprochen werden. Dazu kommt: Für unsere Kleinsten ist das erste Frühstück besonders wichtig, der kindliche Stoffwechsel ist am Vormittag nämlich am aktivsten und die damit verbundene Aufnahmebereitschaft am höchsten, und das braucht im wahrsten Sinne des Wortes Futter. Das macht sich besonders in der Schule positiv bemerkbar. Kinder, die gut frühstücken, sind nachweislich leistungsstärker. Darum brauchen Kinder neben Vitaminen auch Kohlenhydrate, Eiweiß und Ballaststoffe, aber bitte wenig Zucker. Für eine ausgewogene Ernährung sind demnach Obst und Gemüse unerlässlich, denn sie liefern Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Diese schön verteilt auf den Tag, sind nicht nur lecker, sondern auch wichtig. Das zweite Frühstück in der Schule, der Mittagstisch, der Nachmittagssnack und die Abendmahlzeit sind wichtige Bausteine für die Entwicklung. Worauf allerdings schon im Kindesalter geachtet werden sollte, ist, dass weniger Fleisch und Wurst auf dem Programm stehen, denn laut Statistik essen Kinder davon eineinhalbmal so viel wie empfohlen. Ganz anders sieht es beim Fisch aus – hier erreichen die allermeisten Kinder nicht mal die Hälfte der empfohlenen Verzehrmenge. Kinder benötigen keine großen Mahlzeiten, sie sollten lieber öfter über den Tag verteilt kleine Mengen zu sich nehmen und, wenn möglich, auf viel Zucker verzichten. Die beiden Frühstücksmahlzeiten sollten sich übrigens ergänzen, denn sie bilden zusammen etwa ein Drittel der täglichen Energie- und Nährstoffzufuhr. Mittags sollte die Kost leicht sein, wenig Fett enthalten, aber nährstoffreich sein. Denn für Kinder geht es am Nachmittag ja weiter in der Aktivität, und zu viel Essen macht träge. Ein Obstsnack am Nachmittag reicht auch, denn am Abend gibt es ja eine Abschlussmahlzeit, damit man nicht mit knurrendem Magen ins Bett geht.

Am Dienstag, 20.01., um 9.30 Uhr lädt die Pfarrgemeinde St. Remigius in Köln-Sürth herzlich zum Stadtteilfrühstück für Seniorinnen und Senioren in den Pfarrsaal ein. Das beliebte Treffen bietet älteren Menschen aus dem Stadtteil eine wunderbare Gelegenheit, in angenehmer Atmosphäre zusammenzukommen, zu plaudern und gemeinsam in den Tag zu starten. An schön gedeckten Tischen, aromatischem Kaffee und einem liebevoll vorbereiteten Frühstück entsteht ein Ort, an dem Gemeinschaft spürbar wird und neue Kontakte ganz natürlich wachsen können.

Das Stadtteilfrühstück richtet sich an alle, die gerne in geselliger Runde beisammensitzen möchten – unabhängig davon, ob sie regelmäßig teilnehmen oder zum ersten Mal dabei sind. Eine kleine Spende ist willkommen und hilft dabei, dieses wertvolle Angebot dauerhaft zu ermöglichen.

Wer sich nach herzlicher Gesellschaft, guten Gesprächen und einem schönen Start in den Tag sehnt, ist hier genau richtig. Kommen Sie vorbei, genießen Sie die Gemeinschaft und erleben Sie, wie bereichernd ein gemeinsames Frühstück im Stadtteil sein kann.

Am Samstag, 10.01., ab 10 Uhr sind in unserer Katholischen Kirchengemeinde St. Joseph und Remigius wieder die Sternsinger unterwegs. Nach einem feierlichen Aussendungsgottesdienst ziehen die Kinder in königlichen Gewändern, mit leuchtenden Sternen und einer hoffnungsvollen Botschaft im Herzen durch die Straßen, um den Segen Christus Mansionem Benedicat zu den Menschen zu bringen. Die Sternsinger erinnern uns jedes Jahr daran, wie wertvoll Gemeinschaft, Nächstenliebe und gegenseitige Unterstützung sind – Werte, die gerade in unserer heutigen Zeit eine besondere Bedeutung haben.

Das diesjährige Motto geht besonders zu Herzen: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Noch immer müssen weltweit Millionen Kinder – insbesondere in Ländern wie Bangladesch – unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten: in lauten Textilfabriken, auf Feldern oder als Haushaltshilfen. Für Spielen, Lernen oder einfach nur Kindsein bleibt kaum Raum. Dabei ist Bildung der Schlüssel, der Türen zu einer selbstbestimmten Zukunft öffnet und Armut sowie Ausbeutung langfristig durchbrechen kann.

Die Sternsinger setzen genau hier an: Sie machen aufmerksam, sie stärken Rechte von Kindern und sie sammeln Spenden für Projekte, die Schulen bauen, Lernmaterial ermöglichen und Kindern neue Perspektiven schenken. Jeder Beitrag – ob groß oder klein – hilft dabei, jungen Menschen weltweit eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Bitte empfangen Sie die Sternsinger herzlich, schenken Sie ihnen ein freundliches Lächeln, ein offenes Ohr und, wenn möglich, Ihre Unterstützung. Mit Ihrer Hilfe bringen die Kinder nicht nur den Segen an Ihre Haustür, sondern tragen auch zu einer gerechteren Welt bei – einer Welt, in der jedes Kind Bildung, Schutz und eine echte Chance verdient.

Die FDP/KSK-Fraktion in der Bezirksvertretung Rodenkirchen stellte in der heutigen Sitzung einen Antrag, der prüfen soll, wie der Wegfall von mehr als 60 Parkplätzen auf der Bornheimer und Alfterstraße verhindert werden kann. Trotz der Dringlichkeit wurde der Antrag von einer Mehrheit vertagt. Bezirksvertreter Torsten Ilg (KSG) zeigt sich überrascht: „Ich rechne nicht damit, dass die Verwaltung bis Januar neue Erkenntnisse liefert. Die Verschiebung verlängert die Unsicherheit der Anwohner und

führt zu weiteren Belastungen. Dennoch hoffe ich, dass unser Anliegen im Januar beschlossen wird.“

Anwohner verunsichert – fehlende Markierungen, verstärkte Kontrollen Ilg verwies in der Sitzung auf die schwierige Parksituation: fehlende Markierungen, verstärkte Kontrollen und die Sorge vieler Anwohner, falsch zu parken. Dic Menschen in Zollstock parken gewissermaßen mit dem Zollstock im Kopf*, so Ilg. Medienberichte und zahlreiche Rückmeldungen aus dem Viertel zeigten deutlich den Handlungsdruck.

Offene Fragen zur Verkehrssicherheit und sozialen Auswirkungen Ilg kritisiert, dass die Verwaltung bisher keine ausreichende Klarheit über Durchfahrtsbreiten und Sicherheit liefert. Unklar sei, ob tatsächlich grundlegende Probleme bestchen oder nur einzelne

Falschparker Schwierigkeiten verursachen. Auch altemative Parkmöglichkeiten seien nicht gegeben: „Es gibt keinen Discounter im Umfeld, und auf das Quartiersparkhaus warten wir seit fast zehn Jahren.“Zudem betont er die soziale Dimension: Bewohner älterer Genossenschaftsbauten haben meist keine Tiefgaragen, anders als viele Neubauten. Eine Neuordnung des Parkens müsse daher sozial ausgewogen erfolgen.

Ortsbegehung zeigt Lösungswege auf

Eine Ortsbegehung mit der Initiatorin der Petition, Sandra Walter, zeigte ausreichend Straßenbreiten. Messungen deuteten darauf hin, dass Mindestmaße häufig eingehalten werden. Möglich seien markierte Parkbuchten, klare Beschilderung, eine Prüfung des Gehwegparkens sowie sozialverträgliche Ausgleichsmabnahmen. 

IIg: „Aufschieben ist keine Lösung. Wir brauchen jetzt eine fundierte Bewertung und konkrete Lösungen. Eine weitere Verzögerung ist für die Menschen vor Ort nicht hinnehmbar.“

(FDP/KSK-Fraktion in der BV Rodenkirchen)