Nach drei intensiven, inspirierenden und vor allem erfolgreichen Jahren am Standort Zollstock endet im Dezember der Mietvertrag des Kölner Frauengeschichtsvereins dort vor Ort. Demnach ist der Verein auf der Suche nach einer neuen Wirkungsstätte – einem Ort, an dem Frauengeschichte weiter gesammelt, verbreitet und lebendig erhalten werden kann.

Gesucht werden Räumlichkeiten mit mindestens 200 m², um neben den Vereinsbüros auch das umfangreiche Archiv mit einzigartigen Dokumenten, Sammlungen und Materialien unterzubringen. Die Lage in Köln ist flexibel – entscheidend ist vor allem, dass der neue Ort Raum für Geschichte, Engagement und Austausch bietet.

Der Frauengeschichtsverein ist eine bedeutende kulturelle Institution in Köln und wird von allen Generationen wertgeschätzt. Seit Jahrzehnten engagieren sich nämlich seine Mitglieder für die Sichtbarkeit von Frauen in der Geschichte, machen vergessene Biografien wieder öffentlich und setzen wichtige Impulse für eine vielfältige Erinnerungskultur. So bieten sie immer wieder aussagestarke Stadtführungen an, die immer mit Frauen zutun haben.

Der Kölner Frauengeschichtsverein ist eine engagierte und vielseitige Initiative, die sich seit 1986 dafür einsetzt, die Geschichte von Frauen sichtbar zu machen und in die öffentliche Erinnerung zu holen. Hier sind die zentralen Aufgaben und Aktivitäten des Vereins:


Was macht der Frauengeschichtsverein?

1. Frauengeschichte erforschen und vermitteln

Der Verein recherchiert Lebensläufe, Biografien und Leistungen von Frauen, die in der traditionellen Geschichtsschreibung oft übersehen wurden – insbesondere aus Köln, aber auch darüber hinaus. Die Mitglieder arbeiten historisch-wissenschaftlich und stellen die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung.

2. Feministische Stadtführungen

Ein Markenzeichen des Vereins sind die feministischen Stadtrundgänge. Auf diesen Touren durch Köln werden Orte gezeigt, an denen Frauen Geschichte geschrieben haben – von Künstlerinnen und Politikerinnen über Arbeiterinnen bis hin zu Aktivistinnen. Die Führungen sind lebendig, informativ und empowernd.

3. Veranstaltungen und Bildungsarbeit

Der Verein organisiert regelmäßig:

  • Vorträge und Lesungen

  • Ausstellungen

  • Filmabende

  • Workshops und Seminare zu frauenhistorischen Themen
    Diese Veranstaltungen richten sich an ein breites Publikum – von Schülerinnen über Wissenschaftlerinnen bis hin zur interessierten Öffentlichkeit.

4. Archiv und Sammlung

Der Verein besitzt ein umfangreiches Archiv, das zahlreiche Dokumente, Fotos, Bücher und Sammlungen zur Frauengeschichte umfasst – ein echter Schatz für die Forschung und Bildungsarbeit. Dieses Archiv braucht nun dringend eine neue Heimat!

5. Politisches Engagement

Der Verein mischt sich auch gesellschaftspolitisch ein – für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit von Frauen in der Erinnerungskultur und eine feministische Perspektive in der Stadtentwicklung.


Helfen Sie mit, diesem Schatz einen neuen Ort zu geben!
Wenn Sie geeignete Räumlichkeiten kennen oder selbst zur Verfügung stellen können, freut sich der Verein über Ihre Nachricht.

Kontakt: Irene Franken
Weitere Informationen unter: www.frauengeschichtsverein.de

Eine starke Lobby für Mädchen – jetzt ist ihre Zeit
Mädchen sind voller Potenzial – klug, kreativ, mutig. Doch noch immer haben viele von ihnen nicht die gleichen Chancen wie Jungen. Diskriminierung, veraltete Rollenbilder und fehlende Förderung behindern ihre Entwicklung und schränken ihre Zukunftsmöglichkeiten ein. Die Lobby für Mädchen Köln setzt genau hier an: Sie schafft Strukturen, die Mädchen stärken, ihre Stimmen hörbar machen und ihre Rechte konsequent schützen. Ob im Bildungssystem, in der Politik oder in den Medien – Mädchen brauchen Sichtbarkeit, Mitbestimmung und sichere Räume. Sie haben ein Recht auf qualitativ hochwertige Bildung, auf Schutz vor Gewalt, auf Gleichberechtigung und darauf, ihre Träume selbstbestimmt zu verfolgen. Die Lobby für Mädchen Köln kämpft gegen Diskriminierung, sexuelle Ausbeutung und strukturelle Benachteiligung. Gleichzeitig fordert sie gezielte Förderung in Bereichen wie MINT, Leadership und digitaler Teilhabe – dort, wo Mädchen oft unterrepräsentiert sind. Wichtig ist: Mädchen sollen nicht nur „mitgedacht“, sondern aktiv einbezogen werden – als Expertinnen ihres eigenen Lebens. Denn echte Veränderung beginnt dort, wo Mädchen nicht nur als Zielgruppe, sondern als Gestalterinnen anerkannt und unterstützt werden. Die Lobby für Mädchen Köln engagiert sich seit vielen Jahren dafür, dass Mädchen in Köln gehört, unterstützt und gestärkt werden – unabhängig von Herkunft, Religion, Alter oder sozialem Hintergrund. Wenn Sie mehr über die Arbeit der Lobby erfahren möchten oder sich selbst engagieren wollen, besuchen Sie uns gerne unter www.lobby-fuer-maedchen.de

Mehr als nur ein Einkauf – die kleinen Läden im Kölner Süden bewusst und mit Liebe erleben
Ein Stück zu Hause – die kleinen Läden im Kölner Süden. Hinter den Tresen der kleinen Läden im Kölner Süden stehen nämlich keine anonymen Konzerne, keine austauschbaren Filialketten, da stehen Menschen aus dem Veedel. Familien, die ihr Herzblut hineinstecken, mit Hoffnung und Leidenschaft – und ganz viel Liebe zum Detail. Ob in Bayenthal, Raderberg, Zollstock oder Rondorf und Rodenkirchen: Hier wird nicht nur verkauft, hier wird zugehört, beraten, gelacht und manchmal einfach nur ein kurzer Schwatz gehalten. Denn es sind Gesichter, die man oft schon sehr lange kennt. Halt Menschen aus dem Veedel. Auch sind es Nachbarinnen und Nachbarn, Familien, die mit Leidenschaft und Ausdauer das Rückgrat unserer Stadtviertel bilden. Jeder Laden erzählt somit seine eigene Geschichte, geprägt vom Vertrauen in die Selbstständigkeit, obwohl es für ganz viele Unternehmen sehr schwer ist. Es sind die kleinen Cafés, charmanten Buchhandlungen, Modeläden, Bäckereien, Blumengeschäfte, Schneidereien oder Geschenkboutiquen – alle geführt von Menschen, die nicht einfach nur verkaufen, sondern mitdenken, zuhören und gerne hier sind. Es sind die Läden, die unser Veedel ausmachen. Und wer hier einkauft, unterstützt keine Zahlen auf einem Aktienmarkt oder internationale Konzernstrategien – sondern echte Menschen, die früh aufstehen, lange bleiben und mit ganzem Herzen für uns da sind. Menschen, die jeden Kunden mit einem Lächeln begrüßen und mit einem ehrlichen „Wie geht’s dir?“ den Tag ein wenig heller machen.
Ein gutes Essen, ein schöner Blumenstrauß zum Mitnehmen, ein handverlesenes Geschenk: All das ist hier keine Massenware. Es ist Persönlichkeit, es ist Nähe, es ist ein Stück Heimat und jeder Einkauf ist eine Entscheidung – für Vielfalt, für Nachbarschaft, für das Leben im Veedel. Auch ist es die echte Beratung, gerade vom Handwerk, auch wenn es mal schwierig wird. Es sind genau die Menschen, die auch in unsicheren Zeiten nicht aufgeben, sondern weiter auf das bauen, was ein Veedel ausmacht. Diese Läden sind das Herzstück unserer Stadtviertel und das ehrlich, bunt und menschlich.
Also: Lass dein Herz im Veedel und deinen Einkauf bitte auch, damit wir nicht das verlieren, was wir lieben.

Kinderbuchlesung für Kinder ab 3 Jahren
Am 25.10. ab 13:30 Uhr geht es im Pfarrsaal St. Pius, Irmgardstraße 13 in Zollstock in die Lesewelt für 3-Jährige, denn die Zollstocker Autorin Anahita Redisiu liest aus ihrem liebevoll-witzigen Kinderbuch „Gute Nacht, Jilmy“. Es handelt liebevoll vom abendlichen Einschlafritual des kleinen Mädchens Jilmy Pipescu. Anstatt müde zu sein, kann Jilmy nicht einschlafen. Zum Glück ist die halbe Familie zu Besuch – und jeder hat einen kreativen Einschlaftipp parat. Doch trotz aller Bemühungen schläft sie zunächst nicht. Erst eine spezielle Idee, die am Ende der Geschichte verraten wird, bringt Jilmy so weit, dass sie endlich zur Ruhe kommt. Ein zauberhafter Vorlesenachmittag – direkt aus dem Veedel, für das Veedel! Eintritt frei, Anmeldung bitte an: geschaeftsstelle@zollstocker-buergerverein.de