BürgerTreff im Kölner Süden gefährdet!

Der Verein WiSü-Willkommen im Rheinbogen e.V. unterhalt und organisiert seit 2018 den Bürgertreff X an der Ecke Sürther Straße/Eygelshovener Straße. Finanziert wird er aus WiSü-Eigenmitteln und Fördergeldern. Das Engagement
von WiSü ist rein ehrenamtlich und parteiunabhängig. Ab Mitte 2027 wird der BürgerTreff der geplanten neuen Wohnbebauung weichen müssen. In dem dort entstehenden Gebäudekomplex sieht die Lokalpolitik unter Einbindung des Investors Räumlichkeiten für bürgerschaftliche Aktivitäten zur Weiterführung der langjährigen, allgemein
anerkannten und wertvollen WiSu-Arbeit vor. Geplant ist in Zukunft ebenso wie auf dem bisherigen alten Gelände ein Ort der Begegnung und des Miteinanders für alle Menschen mit Angeboten in den Bereichen Kultur, Kunst, Musik, aber auch ein Ort, an dem Hilfe und Unterstützung angeboten werden soll. Vor allem aber soll auch an einen Bürgersaal gedacht werden, in dem die Bürger und Bürgerinnen des Rheinbogens eine erschwingliche Möglichkeit für private und öffentliche Events finden können – ein Raum, der bislang bei uns im Rheinbogen fehlt und in der Form auch im neuen Bezirksrathaus voraussichtlich nicht vorgesehen ist. Der Verein Wisü wird allerdings als Träger die anfallenden monatlichen Kosten für Miete der Räumlichkeiten plus NK und evt. Personalkosten definitiv nicht entrichten können. Ein BürgerTreff innerhalb der neuen Bebauung wäre möglicherweise durch Konzepte wie z B. einem Zusammenschluss von mehreren Trägern/Vereinen mit ähnlicher Zielsetzung oder einem Förderverein o. ä. zu realisieren. Hier ist jetzt jeder Bürger und jede Bürgerin des Rheinbogens mit Ideen und Netzwerken gefragt. Welche Möglichkeiten der Finanzierung eines neuen
BürgerTreffs für die Bürger des Rheinbogens sind denkbar und auch machbar? Gerade in Zeiten, in denen sich unsere Gesellschaft zunehmend mit negativen Entwicklungen wie Einsamkeit, sozialer Ungleichheit und Spaltung, einem geringeren Zusammenhalt und einem zunehmend raueren, egoistischeren Umgang miteinander, konfrontiert sieht, ist ein Ort des gesellschaftlichen Engagements und der Gemeinschaft – über soziale Hintergründe und Altersgruppen hinweg – für alle Bürger und Bürgerinnen inmitten des Rheinbogens und der zukünftigen Wohnbebauung mit 180 Wohneinheiten im

  1. Bauabschnitt ein großer Gewinn!
    www.wisue.de

(Text: Dr. Ellen Behnke und Monika Wilke-WiSü-Orgateam)