Am 10. Januar lud das Bündnis 90/Die Grünen Rodenkirchen Mitglieder, lokale Initiativen, Bürgervereine, Vereine, Verbände sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Neujahrsempfang im Begardenhof ein. Das zentral gelegene Hotel direkt am Rodenkirchener Bahnhof überzeugte mit guter Anbindung an den ÖPNV sowie zahlreichen Fahrradstellplätzen und sorgte bereits bei der Ankunft für eine entspannte Atmosphäre. Als Veranstaltungsort wurde dieses Mal das Restaurant des Hauses gewählt, das sich schnell als idealer Treffpunkt für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Zukunftsblicke erwies – gut besucht und lebendig.
Besonderes Interesse galt der neuen Bezirksbürgermeisterin von Rodenkirchen, Dr. Sabine Müller, die nach einer kurzen Einführung und Vorstellung der Mitglieder durch Veit Otto ihre erste Ansprache hielt. Souverän, offen und mit viel Freude berichtete sie von der sehr guten Zusammenarbeit mit ihrem Vorgänger Manfred Giesen, der sie bei ihren neuen Aufgaben tatkräftig unterstütze. In ihrem Rückblick auf das vergangene Jahr und den Wahlkampf dankte sie herzlich für die große Unterstützung und die zahlreichen Einladungen aus der Zivilgesellschaft. Ihre Begeisterung für das Amt war ebenso spürbar wie ihre klare, sachliche und zukunftsorientierte Haltung zum Wohle des Kölner Südens. Dr. Müller betonte ihren Anspruch, eine bürgernahe Bezirksbürgermeisterin zu sein, offen für neue gemeinsame Projekte, veedelsübergreifend aktiv und – wann immer es ihr Terminkalender erlaubt – persönlich vor Ort. Auch die konstruktive Zusammenarbeit mit ihren Vertreterinnen aus anderen Parteien hob sie positiv hervor und machte deutlich, dass politische Vielfalt eine Stärke sei.
Im Anschluss sprach Ratsmitglied und Direktkandidat aus Zollstock, Robert Schallehn, über aktuelle Themen der Kölner Kommunalpolitik. Er gab Einblicke in die Ratsarbeit, unter anderem zur Grundsteuer, zur Haushaltslage, zur Koalitionsfindung, zum Feuerwerksverbot und zur Verpackungssteuer. Besonders erfreut berichtete er über eine gute Nachricht aus dem Tierschutz: Die sogenannten Großmarktkatzen haben inzwischen ein neues Zuhause gefunden und können nun vermittelt werden. Auch er zeigte sich hoch motiviert und suchte im weiteren Verlauf intensiv den Dialog mit den Gästen.
Abgerundet wurde das Programm durch die Landtagsabgeordnete Eileen Woestmann, die spannende Einblicke in die Arbeit im Landtag NRW und die schwarz-grüne Koalition in Düsseldorf gab. Klar und engagiert stellte sie heraus: Kinder sind unsere Zukunft. Zu ihren zentralen Themen zählten die Kinderbetreuung, der Kita-Sozialindex, das Wahlalter ab 16, der erste Bürgerrat sowie die große Bedeutung des Ehrenamts für eine lebendige Demokratie. Mit ihrer sachlichen und zugleich nahbaren Art fesselte sie das Publikum.
Einig waren sich alle drei Rednerinnen und Redner in einem Punkt: Der Austausch mit den Menschen vor Ort ist essenziell. Anregungen, Ideen und offene Worte seien jederzeit willkommen – gerne per E-Mail an OV2@gruenekoeln.de , verbunden mit einer ausdrücklichen Antwortgarantie.
Dieser lebendige Dialog setzte sich unmittelbar nach den Reden fort. Am liebevoll gestalteten Kuchenbuffet des Begardenhofs kamen die Gäste schnell miteinander ins Gespräch. In bunter Runde wurde diskutiert, genetzwerkt und auf die Bedürfnisse der einzelnen Veedel eingegangen. Auch für konstruktive Diskussionen und erste zukunftsorientierte Ideen war Raum. Am Ende zeigte sich: Der Neujahrsempfang der Grünen in Rodenkirchen war eine informative, freundliche und zuversichtliche Veranstaltung, geprägt von Offenheit, Engagement und viel Hoffnung für das neue Jahr:

Am Mittwoch, den 28.1. um 18 Uhr wird aus der Stadtbücherei Rodenkirchen wieder ein Sitzungssaal. Dann ist das Literaturhaus bunt geschmückt, bestuhlt, und mit Vorfreude strömen kreativ kostümierte Karnevalisten zu einer mit Spannung erwarteten Sitzung. Denn bei dieser Veranstaltung ist das Programm immer großartig und die Sitzungskarten gibt es im Teekesselchen Rodenkirchen.
Platz ist in der kleinsten Hütte und der legendäre karnevalistische Frühschoppen im Pfarrheim Heilige Drei Könige in Rondorf ist bekannt dafür. Am Sonntag, dem 1.2., werden wieder zahlreiche Redner, Tanzgruppen und Sänger das nahtlose Programm ab 11 Uhr füllen und die Gäste werden ihre Spenden einbringen. Denn allen ist bewusst: Die Künstler kommen kostenlos und der Reinerlös kommt in diesem Jahr wieder einer wohltätigen Einrichtung zugute. Natürlich ist neben Kölsch auch für das leibliche Wohl zu zivilen Preisen gesorgt und die Eintrittskarten für 20 € gibt es bei Optik Sichtbar und Schreibwaren Moser im Ort.
Das Lesen einer Zeitung hat auch heute noch einen besonderen Wert – Studien zeigen nämlich, dass Menschen Inhalte auf gedrucktem Papier oft besser behalten als aus digitalen Quellen. Gerade in einer Zeit, in der wir uns allzu leicht im endlosen Scrollen verlieren, bedeutet es, eine Zeitung zu lesen, wirkliche Entschleunigung zu erleben. Man nimmt sich nämlich Zeit – für sich selbst und für den Inhalt. Auf Papier lesen wir bewusster, weil es ein physischer Prozess ist. Das Umschlagen einer Seite, das Wahrnehmen von Farben und das bewusste Aufnehmen von Inhalten ermöglichen dem Gehirn, Inhalte wirklich zu verstehen und das Gelesene nachhaltiger abzuspeichern. Selbst die Körperhaltung ist besser als beim digitalen Lesen. Gedruckte Seiten strahlen dazu kein Licht aus und ermüden die Augen weniger. Während Online-Feeds uns mit schnellen Schlagzeilen, Ablenkungen und ständig neuen Reizen überfluten und oft nur überflogen werden, bietet die gedruckte Zeitung Ruhe. Auch zeigen sie nicht nur das, was Algorithmen für wichtig halten, sondern ein breites Spektrum aus Politik, Kultur, Familie, Finanzen und lokalem Geschehen. Uns freut das, denn wir wissen, dass 30 % unserer Bevölkerung nicht digital unterwegs sind, und darum halten wir so lange wie möglich an unserem Magazin fest.
Der Montagstreff für Seniorinnen und Senioren im Zollstocker Bürgerhaus, Rosenzweigweg 1, lädt herzlich zu gemütlichen und abwechslungsreichen Treffen ein. In angenehmer Atmosphäre gibt es bei jedem Termin ein schönes Thema, das zum Austausch und Miteinander einlädt. Die Treffen finden am 12.01., 26.01., 09.02., 23.02. und 09.03. jeweils um 14 Uhr statt. Eine Ausnahme bildet der Termin am 23.03., der bereits um 13 Uhr beginnt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei und sowohl allein als auch in Begleitung möglich. Einfach vorbeikommen und gemeinsam eine schöne Zeit verbringen – alle sind herzlich willkommen.
Darum gibt es jetzt einmal im Monat eine verschwiegene Selbsthilfegruppe mit Menschen, die betroffen sind. Die Gruppe ist ausgerichtet für Angehörige von suchterkrankten Menschen, die einfach mal darüber reden wollen, eventuell auch einmal Unterstützung brauchen und sich vor allem nicht allein fühlen möchten mit dem Problem. Im geschützten Umfeld und unter psychotherapeutischer Leitung finden die Abende am 16.3., 20.4. und 27.05. jeweils um 18 Uhr in der Villa AWO in RoKi statt.
Kontakt
Kölner StadtteilLiebe
Ute Schmidt
Zum Keltershof 22
50999 Köln
Tel: 0178 – 20 40 50 6
Mail: mail@koelner-stadtteilliebe.de
Informationen
Alle sind gemeint
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
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