CDU-Fraktion legt Strategiepapier zu Suchthilfezentren vor: Klare Linie für Köln: Hilfe mit Ordnung verbinden

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln hat ein umfassendes Strategiepapier zu Suchthilfezentren in Köln erarbeitet und damit ihre drogen- und suchthilfepolitische Position präzisiert. Das Papier formuliert Leitlinien, konkrete Forderungen und Maßnahmen für eine verantwortungsvolle, ordnungspolitisch klare und zugleich sozial untermauerte Suchthilfestrategie in Köln. Kern des Konzepts ist ein Ansatz nach dem „Zürcher Modell“, der auf den vier Säulen Prävention, Therapie, Risikominderung und Repression basiert.

Martin Erkelenz, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion : „Wir wollen keine Zustände, in denen sich offene Drogenszenen verfestigen und ganze Viertel unter Druck geraten. Unser Ansatz verbindet konsequente Ordnungspolitik mit niedrigschwelliger Hilfe. Beides gehört untrennbar zusammen. Zentraler Baustein der Strategie ist ein dezentrales System von Suchthilfeangeboten. Statt weniger, stark belasteter Einrichtungen sollen mehrere räumlich verteilte Standorte geschaffen werden.“

Alexander Yohannes, gesundheitspolitische Sprecher und sachkundiger Bürger im Ausschuss für Soziales, Gesundheit sowie Seniorinnen und Senioren, ergänzt: „Der Perlengraben darf kein isoliertes Projekt bleiben. Wir brauchen eine klare Gesamtstrategie mit weiteren Standorten, links- wie rechtsrheinisch. Nur so verhindern wir, dass sich Probleme lediglich verschieben und woanders konzentrieren.“

Gleichzeitig fordert die CDU-Fraktion eine enge Zusammenarbeit von Polizei und Ordnungsamt mit konsequenter Präsenz im Umfeld der Einrichtungen. Parallel dazu sollen niedrigschwellige Hilfsangebote ausgebaut werden. Zugleich verlangt die Fraktion volle Transparenz über Betriebs-, Personal- und Sicherheitskosten für den Perlengraben und weitere Standorte.


(Text: CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln)