Das Lastenrad: Jetzt ist es da, aber wohin damit

Jetzt sind sie da, die Lastenräder, und nach einem anfänglichen Hype kommen nun die Sorgen. Gerade in unserem schönen Kölner Süden sind sie immer häufiger zu sehen, denn die Elektroräder, sind eine praktische Alternative zum Auto. Sie sind klima- und nervenschonend, dazu ist man an der frischen Luft und bekommt viel aus dem nahen Umfeld mit. Darum finden gerade junge Familien dieses Gefährt besonders schön, sie fahren damit die Kinder in die Kita, zum Einkaufen und zum Job. Auch im gewerblichen Bereich wächst das Interesse an E-Lastenrädern stetig. Eigentlich ist das richtig praktisch, doch spätestens bei der Parkplatzsuche fängt der Ärger an. Kaum findet man eine geeignete Abstellmöglichkeiten, die sicher und vor Regen geschützt ist. Auch möchte und sollte man das Fahrrad nicht auf engen Gehwegen abstellen. Nutzt man einen Parkplatz, gibt es meist bösen Ärger mit den Autofahrern, auch kann man keine Parkgebühr bezahlen. In den Keller bekommt man diese Fahrräder auch nicht wirklich leicht, in eine Straßenbahn oder einen Zug schon gar nicht. Die Bevölkerung reagiert an vielen Orten schon sehr genervt auf die langen Vehikel. Der Radweg ist gleich belegt, Abstellmöglichkeiten sind nicht vorhanden, passende Fahrradnadeln meist auch nicht, und wenn das Ungetüm dann auch noch als Gruppe auftaucht, ist das Geschrei besonders groß. Übrigens eine Versicherung ist auch nicht gerade günstig, denn König Langfinger hat das Interesse auch schon bekundet. Das alles sollte man sich vor dem Kauf gut überlegen und vielleicht erst einmal ein Lasten-Rad leihen.