Die Linke im Kölner Rat: Interims-Haltestellen auf der Ost-West-Achse: weder beschlossen noch geplant

Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Köln hat zur morgigen Ratssitzung eine Anfrage zum Interims-Ausbau auf der Ost-West-Achse gestellt:

„Uns ist kein Ratsbeschluss bekannt, der 90m lange Interims-Haltestellen in der Cityvorsieht. Daher ist uns unverständlich, wie ein solches Projekt in den ÖPNV-BedarfsplanNRW aufgenommen werden kann. Es ist weder beschlossen noch vorgeplant.“so Angela Bankert, verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion.

Die Linksfraktion verweist auch darauf, dass 90m Langzüge nur eine sehr geringe Kapazitätserhöhung erbringen, dafür aber viel kostet.

Die Langzüge laufen nur auf der Linie 1, und das auch nur mit jeder zweiten Bahn. Die anderen Bahnen sollen weiter mit 60m Zügen fahren, zudem lediglich zwischen Junkersdorf und Brück. Bezogen auf alle drei Linie der Ost-West-Achse sei das nur eine um rund 10% erhöhte Kapazität in der City.

„Dafür 34 Haltestellen für über 500 Mio. Euro ausbauen ist nicht zielführend.“ so Bankert.

(Die Linke im Kölner Rat)