Die WiSü ist gefährdet

Die einen kommen regelmäßig, andere nur ab und zu, manch einer kommt, um Musik zu machen, ein anderer, um zu werkeln, und wieder ein anderer, um nicht allein zu sein. Auch kommen die Menschen zum Feiern, für ein Leben in Gemeinschaft und für den sozialen Treffpunkt unter allen Generationen, sozialen Schichten und aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern. Gemeint ist der Verein WiSü e. V. Er unterhält und organisiert seit Jahren den Bürgertreff X am Eingang zum Sürther Feld, und das erfolgreich. Finanziert wird das Ganze rein ehrenamtlich aus WiSü-Eigenmitteln und Fördergeldern. Ab Mitte 2027 wird der BürgerTreff allerdings der geplanten neuen Wohnbebauung weichen müssen. Ist zwar im Neubaukomplex eine Räumlichkeit, sogar mit einem Festsaal, geplant, ist diese mitnichten vergleichbar und noch schlimmer, für den Verein nicht finanzierbar. Denn als Träger kann er die anfallenden monatlichen Kosten für Miete plus Nebenkosten definitiv nicht erbringen, und eine jahrelang erfolgreiche Konzeptarbeit steht vor dem Aus. Die einzige Lösung: Mehrere Träger/Vereine mit ähnlicher Zielsetzung schließen sich zusammen und erhalten den Platz für Kultur, Kunst, Musik und Menschlichkeit. Darum sind jetzt alle Bürger des Rheinbogens mit Ideen und Netzwerken gefragt. Dr. Ellen Behnke sowie Monika Wilke von www.wisue.de hoffen sehr auf bürgerschaftliches Engagement, damit nicht schon wieder ein sozialer Raum stirbt.