Gesundheit: Die elektronische Patientenakte ist nun Standard
Die elektronische Patientenakte (ePA) ist längst keine Zukunftsvision mehr – sie ist Realität und seit September verpflichtender Standard in Arztpraxen, Krankenhäusern und Apotheken. Ziel ist es, die medizinische Versorgung effizienter, transparenter und patientenfreundlicher zu gestalten. Auch das elektronische Rezept, das sogenannte E-Rezept, gehört jetzt zum festen Bestandteil des Systems: Wer einmal im Quartal seine Gesundheitskarte einlesen lässt, kann sich Folgerezepte bequem digital bereitstellen lassen. Der Ablauf ist denkbar einfach: Einmal die Karte beim Arzt vorgelegt, werden auf Wunsch alle relevanten Rezepte gespeichert. Sollte doch einmal ein Medikament fehlen, genügt ein kurzer Anruf in der Praxis – und innerhalb von Sekunden wird das Rezept digital auf der Karte erstellt. Patienten sparen damit nicht nur Zeit, sondern profitieren auch von einer besseren Vernetzung zwischen den behandelnden Stellen. Die ePA erleichtert nämlich den Informationsaustausch und sorgt dafür, dass wichtige Gesundheitsdaten immer griffbereit sind – sicher, übersichtlich und jederzeit abrufbar.


