Michaelshoven sein Runddorf, der Park und die Kirche: Parkführung 25.4.26

Im Jahr 1955 begann in Rodenkirchen der Aufbau des Diakoniedorfs Michaelshoven. Es war außergewöhnlich, modern und anders, denn die Anlage zeichnet sich durch ihre klar strukturierten Häuser aus, die kreisförmig angeordnet sind und so den Charakter eines Runddorfs schaffen. Eingebettet ist das Wohnkonzept in einen weitläufigen, idyllischen Park, aus Bäumen, Sträuchern und Blumen. Selbst eine Pferdekoppel gibt es. Das Vorbild war übrigens einmal ein englischer Landschaftsgarten, was seiner natürlichen Gestaltung eine besondere Atmosphäre vermittelt. Die Erzengel-Michael-Kirche, die ebenfalls dazugehört und 1964 eingeweiht wurde, ist ein architektonisches außergewöhnliches Erscheinungsbild. Die skandinavische Stabkirche ist besonders markant und erinnert mit seinen Formen an ein großes Zelt. So bildet die Kirche das Herzstück der größtenteils denkmalgeschützten Anlage und ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Verbindung von moderner und traditioneller Baukunst.Carlos Stemmerich hat dazu eine tolle und sehr interessante sowie informative Parkführung zusammengestellt. Am 25. April um 14 Uhr findet diese statt und es lohnt sich dabei zu sein. Zudem ist die Veranstaltung barrierearm gestaltet, sodass möglichst viele Interessierte daran teilnehmen können.Der Treffpunkt ist die Zentrale der Diakonie in Michaelshoven in der Pfarrer-te-Reh-Straße 1, wozu es ebenfalls viel zu sagen gibt. Die Teilnahme ist übrigens kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.