Sei ein Vorbild und handle ehrenamtlich
Es ist ein riesengroßes Thema: Sich ehrenamtlich zu engagieren, ist nicht selbstverständlich, aber für über 17 Millionen Menschen in Deutschland eine Selbstverständlichkeit. Auch in Köln setzen sich unzählige Menschen freiwillig und unentgeltlich für andere ein. Sie schenken Zeit, Aufmerksamkeit, Frohsinn und Herz – im Karneval war das nun wochenlang zu sehen. Im normalen Leben geht es aber weiter, oft ganz still, kontinuierlich und voller Überzeugung – oft bekommen Ehrenamtler nur ein Lächeln bzw. einen Händedruck und sind glücklich damit. Und genau das macht ihr Engagement so wertvoll. Ohne diese Menschen, würde vieles nicht funktionieren. Ihr Engagement hält nämlich unsere geliebte Stadt zusammen, stärkt Gemeinschaft und schafft Räume für Begegnung, Solidarität und Hoffnung. Mit dem Ehrenamtspreis „Köln Engagiert 2026“ stehen genau diese Menschen im Mittelpunkt: Lebenswerke, Jugendgruppen, engagierte Helfer und all jene, die handeln, ohne viel darüber zu sprechen. In diesem Jahr übernimmt Peter Brings übrigens die Patenschaft und setzt damit ein starkes Zeichen der Wertschätzung. Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf dem Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt. Denn in Köln leben über 440.000 Menschen mit internationaler Familiengeschichte, viele von ihnen bereits in der dritten oder vierten Generation, und viele sind ehrenamtlich tätig, ohne dass es jemand weiß. Dieser Preis würdigt genau diese Personen und sagt DANKE für ein demokratisches, respektvolles und vielfältiges Köln. Aber auch der Schulpreis „Eine Frage der Ehre“ steht im Fokus. Denn auch junge Menschen im Klassen-, Gruppen- oder Schulverband, die sich für eine gute Kölner Sache mit aktuellem gesellschaftlichem Bezug einsetzen, können sich bis zum 3.4. bewerben. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Torsten Burmester wird dann entscheiden, wer im September im Historischen Rathaus den Preis erhält. Weitere Informationen siehe www.ehrenamt.koeln


