Unser Mittelstand
Der Mittelstand erwirtschaftet mehr als die Hälfte der gesamten Wirtschaftsleistung! So stand es groß und breit auf der Titelseite der Frühlingsausgabe der IHK Plus. Und ich habe mir diesen Text genauer durchgelesen. Schon in der Einleitung konnte ich nur ihnen nur recht geben und sehe es als Laie genauso: „Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Denn die mittelständischen Unternehmen erwirtschaften mehr als die Hälfte der gesamten Wertschöpfung, stellen etwa 70 Prozent aller Arbeitsplätze im Land und bilden rund 80 Prozent der Auszubildenden aus. Kurz gesagt: Der Mittelstand ist das Fundament von „Made in Germany”. Doch die Herausforderungen nehmen zu. Der Mittelstand steht unter Druck wie lange nicht mehr.” Auch die darauffolgenden Überschriften kann ich nur unterstreichen. 1. Der Mittelstand denkt nicht in Quartalen, sondern in Generationen, 2. Der Mittelstand hält die Region zusammen, wirtschaftlich und gesellschaftlich! 3. Mittelständische Unternehmen sind oft unsichtbare Innovationstreiber 4. Der Mittelstand ist Jobmotor und Garant für soziale Stabilität. Oder wie ich sagen würde, oft ganz schön verrückt, denn sie halten an unserem Land fest.
In den Berichten darunter standen dann Worte wie Überzeugungen, Zuversicht. Aber auch „man braucht Planungssicherheit und Perspektiven.” Ja, ich gebe Ihnen recht, genau diese fehlt vielfach. Und ich gebe auch Kim Bauer recht „Der Mittelstand ist das wirtschaftliche Herz unserer Region- er sichert Einkommen, schafft Kaufkraft, und hält damit Städte und Gemeinde lebendig.” Und was tun wir, wir treten es mit Füssen. Denn ich gebe auch Berichtteil recht, ohne den Mittelstand gäbe es keinen stabilen Arbeitsmarkt. Millionen Menschen arbeiten nämlich in kleinen, mittelständischen Unternehmen. Oft in ihrer Heimatregion oft über Jahrzehnte hinweg. Der Mittelstand schafft nicht nur Jobs er schafft Perspektiven. Wussten Sie, dass vier vom fünf Auszubildenden im mittelständischen Unternehmen lernen. Dort wird täglich Fachwissen weitergegeben, was wir so dringend brauchen. Trotz schwerer Rahmenbedingungen geben Unternehmen nicht auf und bauen auf unsere Jugend. Für mich ist verrückt, dass sich nicht noch mehr um einen Ausbildungsplatz bemühen und viele Stellen unbesetzt bleiben, obwohl die Zukunftsaussichten großartig sind. Schon allein in der Klimatechnik wird es in den nächsten Jahren mehr zu tun geben, wie wir arbeitende Hände haben können. Und so gebe ich der IHK auch recht, das sich politisch einiges ändern muss und kann auf folgten Hinweise, dass die Bürokratie zur Wachstumsbremse geworden ist und das dringend am Vertrauen, den Energie- und Personalkosten gearbeitet werden muss.
Denn Mut, Innovation und Leistung brauchen Unterstützung, um auf dem Markt beständig zu sein. Das merke auch ich täglich. Ich arbeite 24/7 und habe jedes Mal Schiss, wenn ich das nächste Magazin mache. Werde ich auch von den Lesern gefeiert, muss ich es auch finanzieren und habe oft schlaflose Nächte. Doch wie schreibt die Präsidentin Doktor Nicole Grünewald in ihrem Vorwort „Wenn nicht jetzt wann dann … als Rheinländer sind wir dafür bekannt, dass wir eher gute Laune haben und immer das Beste aus den Dingen machen. Das ist auch gut so. Denn man kann es drehen und wenden, wie man will: Deutschland ist leider zum Sanierungsfall geworden. Und da braucht man viele Menschen, die den Kopf nicht verzweifelt in den Sand stecken, sondern die Dinge anpacken und unser Land wieder auf die Erfolgsspur bringen.” In diesem Sinn wünsche ich ihnen und uns, dass wir unsere Veedel noch lange erhalten können, wen wir wieder etwas bewusster damit umgehen und den Kommerz sowie den persönlichen Vorteil einmal etwas für die Gemeinschaft zurückstellen. Denn gewinnen können wir nur gemeinsam.
Diesen Artikel finden Sie in unserer Herbstausgabe 2026. Das gesamte Magazin können Sie online auf der Startseite lesen.

