Verkehrserziehung bei Kindern – gemeinsam Sicherheit lernen
Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da ihre Wahrnehmung und Einschätzung noch nicht vollständig entwickelt sind. Deshalb ist Verkehrserziehung durch ihre Bezugspersonen so unsagbar wichtig. Sie tragen Verantwortung und haben zugleich die Chance, Kinder schrittweise in der Verkehrsteilnehmern zu begleiten.
Der Straßenverkehr stellt an sie nämlich hohe Anforderungen: Kinder müssen sehen, hören, Zeichen erkennen, Entfernungen einschätzen und ihr Verhalten kontrollieren. Für Erwachsene ist das selbstverständlich, für Kinder – besonders im Vorschulalter – jedoch oft überfordernd. Ihre Sinne und Fähigkeiten entwickeln sich nämlich erst nach und nach. Denn Kinder sehen und hören anders als Erwachsene. So werden der Großteil der Informationen über die Augen aufgenommen wird, obwohl das Sehvermögen junger Kinder noch eingeschränkt ist. Ihre geringe Körpergröße begrenzt das Sichtfeld, Hindernisse verdecken den Blick, auch werden sie selbst leicht übersehen. Auch ihr Gehör hilft ihnen nicht wirklich bei der Einschätzung von Gefahren, da sie Geräusche oft nicht richtig zuordnen können. Hinzu kommen Ablenkbarkeit und impulsives Verhalten: Kinder reagieren oft spontan und handeln häufig, ohne die Situation vollständig zu überblicken. Deshalb sollten sie im Vorschulalter nicht allein im Straßenverkehr unterwegs sein und Verkehrsregeln frühzeitig zu üben und vorzuleben: anhalten, links–rechts–links schauen, Ampeln beachten und Straßen bewusst überqueren. Kinder lernen vor allem durch Nachahmung und Vorbilder, darum sei eins. Verkehrserziehung ist nämlich ein fortlaufender Prozess, bei dem jeder gemeinsame Weg eine Lernchance bietet. Mit Geduld und Aufmerksamkeit helfen wir Kindern, sicher und selbstständig am Straßenverkehr teilzunehmen und sicher an Ziel zu kommen.


