Tag des offenen Denkmals®Bunte Fenster von Taizé – Ein besonderer Ort in Michaelshoven
Ein Ort, an dem Architektur, Kunst und gelebte Gemeinschaft auf ganz besondere Weise zusammentreffen, ist das Diakoniedorf Michaelshoven. Große Teile des Ensembles stehen unter Denkmalschutz und machen den Rundgang zu einer Reise in die Architektur- und Sozialgeschichte der 1950er- und 1960er-Jahre und ist hochinteressant.
Im Mittelpunkt steht oft die Erzengel-Michael-Kirche, eine architektonische Besonderheit in Köln. Ihre außergewöhnliche Zeltform verleiht dem Kirchenraum eine ganz eigene Atmosphäre. Doch es sind vor allem die farbenprächtigen Fenster von Frère Eric aus Taizé, die diesen Ort unverwechselbar machen.
Je nach Tages- und Sonnenstand verändert sich das Licht im Kirchenraum. Farben wandern über Wände und Boden, schaffen neue Stimmungen und lassen die Fenster immer wieder anders erscheinen. So wird der Kirchenraum selbst zu einem lebendigen Kunstwerk, das sich im Laufe des Tages ständig verändert.
Bei einem rund 90-minütigen Rundgang mit Carlos Stemmerich lässt sich dieses außergewöhnliche Ensemble entdecken. Dabei geht es nicht nur um die Kirche, sondern auch um das Zusammenspiel von Sakraler Kunst, besonderer Architektur und lebendiger Diakonie.
Geöffnet ist der Rundgang am Samstag, 12. September, um 14 und 16 Uhr sowie am Sonntag, 13. September, um 12, 14 und 16 Uhr.
Ein schöner Anlass, Michaelshoven einmal mit anderen Augen zu sehen: nicht nur als Ort gelebter Diakonie, sondern auch als architektonisches und künstlerisches Kleinod im Kölner Süden.

