Die Vorweihnachtszeit gilt für viele Menschen als die schönste Zeit des Jahres. Trotz aller Herausforderungen, die das vergangene Jahr mit sich gebracht hat, blicken wir jetzt mit Zuversicht nach vorn. Denn die letzten Wochen des Jahres laden dazu ein, innezuhalten, neue Pläne zu schmieden und sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt: Gemeinschaft, Nähe und gelebte Nachbarschaft. Und wie jedes Jahr kommt Weihnachten dann doch wieder ganz plötzlich. Während schon seit Wochen Nikoläuse, Christstollen und Weihnachtssterne in den Läden stehen und überall „Last Christmas“ aus den Lautsprechern tönt, holen uns die festlichen Gefühle spätestens dann ein, wenn die Lichterketten in unseren Kölner Veedeln zu leuchten beginnen.
Adventszeit im Veedel – mit Herz, Glühwein und guten Ideen
In unseren Stadtteilen ist die Vorfreude spürbar. Die liebevoll gestalteten Weihnachtsmärkte locken mit duftendem Glühwein, handgemachten Geschenken und festlicher Musik. Immer mehr Menschen entdecken dabei die Schönheit des lokalen Einkaufens wieder. Denn was gibt es Schöneres, als in entspannter Atmosphäre kleine Geschenke für die Liebsten zu finden und dabei unsere lokalen Händler zu unterstützen? Auch in diesem Jahr haben viele Veedel mit kreativen Aktionen aufgewartet: Von festlich geschmückten Adventsfenstern, über Weihnachtsbaumverkäufe mit Musik und Kakao, bis zu besonderen Events wie Veedelsspaziergängen mit Einkehr-Stopps, Live-Musik oder kleinen Überraschungsaktionen der Händler – Weihnachten wird bei uns im Veedel gelebt.
Kauf lokal – für mehr Lebensqualität im Veedel
Gerade jetzt wird deutlich, wie wichtig lebendige Stadtteile sind. Die Veränderungen in unseren Kölner Veedeln sind spürbar – einige wandeln sich langsam, andere rasant. Umso wichtiger ist es, gemeinsam Haltung zu zeigen und die lokale Vielfalt zu bewahren. „Kauf lokal“ ist keine Floskel, sondern ein echtes Bekenntnis zu unserer Stadt, unseren Nachbarn und unseren Lebensräumen. Wer jetzt vor Ort einkauft, unterstützt nicht nur die lokalen Geschäfte, sondern trägt aktiv dazu bei, dass unsere Veedel lebendig bleiben. Viele unserer Anzeigenpartner sind inhabergeführte Fachgeschäfte, Familienbetriebe oder kreative Start-ups – mit echter Leidenschaft für das, was sie tun. Diese Unternehmen wollen sichtbar sein, Sie gewinnen und behalten.
Wir haben uns für Sie demnach umgehört und zeigen eine Vielzahl von Tipps, Veranstaltungen und Geschenkideen rund um den Advent, Silvester und den Karneval. Auf unserer Website finden Sie zusätzlich weiterführende Informationen und Links zu den Unternehmen, die das Veedel mitgestalten – mit Liebe, Engagement und oft überraschenden Ideen.

Darum besuchen Sie bitte die Geschäfte vor Ort und lassen Sie bitte Ihr Geld hier in unserem Veedel und nicht im Netz. Nur zusammen ist Vieles möglich, und darum bitten wir natürlich auch, uns zu erwähnen, denn auch wir werden am Erfolg gemessen und können nur überleben, wenn Sie uns unterstützen.
Wir von der Kölner Stadtteilliebe sagen dafür Danke, denn nur gemeinsam ist VIELES möglich!

In der Bezirksvertretung Rodenkirchen stand heute der Antrag der Grünen und weiterer Parteien zur großflächigen Einführung von Tempo 30 auf der Weißer Straße zur Entscheidung. Die FDP/KSG-Fraktion beantragte eine Vertagung, da die Stadt – auf Beschluss der BV und auf Anregung des Jugendparlaments – u.a. bereits die Einrichtung eines Zebrastreifens auf Höhe des Gymnasiums Rodenkirchen prüft. Die FDP/KSG wollte das Prüfergebnis abwarten, um doppelte oder überflüssige Maßnahmen zu vermeiden. Die Mehrheit lehnte die Vertagung jedoch ab.

Karl Wolters (FDP) erklärte:

„Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen erfordert eine nachgewiesene besondere Gefahrenlage. Ein sicherer Zebrastreifen oder Querungshilfe würde den Schutz der Schülerinnen und Schüler zielgerichteter herstellen. Schulen haben Stoßzeiten – keine Dauersituation, die stundenlanges Tempo 30 rechtfertigt. Zudem erzeugt man so Stop-and-Go und Schleichverkehr.“

Sicherheit durch sinnvolle Maßnahmen, statt Rundumschläge gegen Autofahrer.

Beide Vertreter der FDP/KSG-Fraktion stimmten gegen den Antrag, die CDU enthielt sich, was Torsten Ilg (KSG) bedauert:

„Es ist widersprüchlich, den ganzen Abschnitt baulich für flüssigeren Verkehr umzubauen und ihn gleichzeitig pauschal auszubremsen. Auch der ÖPNV leidet unter solchen großflächigen Tempo-30-Regelungen. Wir setzen stattdessen auf punktgenaue, faktenbasierende Maßnahmen an tatsächlichen Gefahrenstellen – nicht auf pauschale Bremsmanöver. So wird buchstäblich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.“

Bevor weitere Entscheidungen getroffen werden, sollten deshalb die laufenden Prüfungen der Stadt abgewartet werden.

(FDP/KSG-Fraktion BV Rodenkirchen)

Den Auftakt macht am 17. Januar die große Karnevals-Party . Tickets sind für 20 Euro zzgl. 1,58 Euro Vorverkaufsgebühr erhältlich.

Weiter geht es am Samstag, 7. Februar, mit „Berg & Thal singt“, der traditionellen Mitsing-Party im Haus Schäffer. Eintrittskarten zum Preis von 8,99 Euro können per E-Mail unter karneval@raderbergundthal.de
bestellt werden.

Den Abschluss bildet am Veilchendienstag, 17. Februar, wieder das traditionelle „Sünden verbrennen“ – der Eintritt ist frei.

Für die große Party am 17. Januar wurde erneut ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm zusammengestellt:

16:00 Uhr: Karnevals-Pänz der GGS Annastraße (Jg. 2023)

17:00 Uhr: Tanzgruppe Kölsche Dillendöppcher e. V.

18:00 Uhr: Mätropolis

19:00 Uhr: King Loui

20:00 Uhr: Raderdoll

21:00 Uhr: Veedelgänger

Rund um das Programm und im Anschluss sorgt DJ Norbert für die passende Stimmung.

Die Veranstalter freuen sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und eine fröhliche Karnevalssession

Nikolaus & Weihnachtssingen am 06. + 20.Dezember von 15.00 – 16.30 Uhr in der „Villa AWO, Rathenaustraße 9, Köln Rodenkirchen.

Einfach gemeinsam singen!

Alle sind willkommen, die gerne singen. Wer ein Instrument mitbringen möchte, kann dies gerne tun.

Freuen Sie sich auch auf einen Kaffee, Kakao und Kekse.

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bei Fragen melden Sie sich gerne unter 0178 1463 796 bzw.

gemeinsamsindwirstaerker@awokoeln.de

Am zweiten Adventswochenende, dem 13. und 14.12., öffnet der Christmas G’ART’EN seine Tore auf dem Außengelände in der Wachsfabrik (Industriestraße 170, 50999 Köln). Jeweils von 14 bis 20 Uhr erwartet dich dort ein einzigartiger Weihnachtsmarkt in Köln-Süd, der Kunst, Design und weihnachtliche Stimmung auf kreative Weise verbindet und das in- und outdoor. Der Christmas G’ART’EN ist nämlich außergewöhnlich, steht für mehr als nur Glühwein und Lichterketten: Hier treffen urbaner Lifestyle, kreative Handmade-Produkte und nachhaltige Geschenkideen auf ein stimmungsvolles Rahmenprogramm mit Live-DJs, Walking Acts und kulinarischer Vielfalt. Nachhaltigkeit: Umweltbewusstsein und fair produzierte Produkte sind hier Teil des Konzepts, also handmade, lokal und besonders. Ob mit Familie, Freunden oder allein – der Christmas G’ART’EN ist der ideale alternative Weihnachtsmarkt in Köln, um besondere Geschenke zu entdecken, neue Inspirationen zu finden und die Vorweihnachtszeit auf kreative Weise zu genießen.

Weihnachten im Veedel: Gemeinsam statt nur online – für ein lebendiges Miteinander
In der besinnlichsten Zeit des Jahres, wenn Lichter die Straßen erhellen und der Duft von Zimt und Tannengrün durch unser Veedel zieht, wird uns eines ganz besonders bewusst: Weihnachten lebt von Nähe, Wärme und Gemeinschaft. Und genau diese Werte finden wir nicht im Warenkorb eines anonymen Online-Shops – sondern beim Bummel durch unsere Nachbarschaft, beim Gespräch mit der Inhaberin des kleinen Buchladens an der Ecke oder beim Kauf von handgemachten Geschenken im liebevoll dekorierten Geschäft nebenan.
Ausschließlich online? Nein, danke!
Der Online-Handel boomt – keine Frage. Doch dieser Trend hat eine Kehrseite, die wir nicht länger ignorieren dürfen: Immer mehr lokale Fachgeschäfte, Traditionsbetriebe und kleine Läden, die unser Veedel über Jahrzehnte geprägt haben, schließen ihre Türen. In diesem Jahr ist es besonders spürbar. Vertraute Schaufenster bleiben dunkel, Straßenzüge verlieren ihren Charme und unsere Innenstädte ihre Seele.
Unser Veedel braucht uns – gerade jetzt.
Wenn wir bereit sind, neue Wege zu gehen – ob in der Mobilität, der Energie oder im digitalen Alltag –, dann sollten wir nicht vergessen, wo unser Herz schlägt: direkt vor unserer Haustür. Denn was wäre Weihnachten ohne das leuchtende Kinderlächeln beim Schaufensterbummel, ohne den Plausch mit der Bäckerei ums Eck oder die persönliche Empfehlung des Lieblingsladens?
Regional kaufen – Herz schenken
Jeder Einkauf im Veedel ist ein Zeichen: Für Nachhaltigkeit. Für Zusammenhalt. Für unsere Lebensqualität. Für das echte Weihnachtsgefühl.
Also: Lasst uns in dieser festlichen Zeit nicht nur Geschenke kaufen – sondern auch Werte bewahren. Für ein Veedel, das lebt. Für Menschen, die wir kennen. Für Weihnachten, das wir spüren können.

Reit-Therapie-Zentrum Weißer Bogen e.V. – Ein Ort der Begegnung, der Inklusion und des Miteinanders

Seit über 50 Jahren ist das Reit-Therapie-Zentrum Weißer Bogen e.V. ein fester Bestandteil des sozialen und therapeutischen Lebens in Köln-Weiß. Was 1969 mit einer Vision begann, ist heute eine anerkannte, lebendige Einrichtung des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten – und weit mehr als nur ein Reitverein.

Auf unserem idyllischen Pflasterhof bieten wir Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, durch den Kontakt mit dem Pferd Halt, Freude, Selbstvertrauen und neue Perspektiven zu gewinnen. Unsere Angebote reichen von Reitunterricht über Hippotherapie und heilpädagogisches Reiten bis hin zum Voltigieren und inklusivem Reitsport. Reiten ist eine der wenigen Sportarten, in denen echte Inklusion gelebt werden kann – bei uns ist sie seit Jahrzehnten gelebter Alltag.

Ehrenamt mit Herz und Verstand

Unser Verein lebt vom Engagement: Der gesamte Vorstand arbeitet ehrenamtlich. In den letzten Jahren ist es gelungen, das ehrenamtliche Team von drei auf rund zehn engagierte Menschen zu erweitern – sie alle übernehmen wichtige Teilaufgaben und tragen zum reibungslosen Ablauf bei. Unsere ausgebildeten Therapeutinnen und Reitlehrerinnen kümmern sich professionell und liebevoll um die Durchführung der Therapieeinheiten sowie den artgerechten Umgang mit unseren acht vereinseigenen Pferden.

Diese Pferde sind unser größter Schatz – sie leisten Außergewöhnliches. Geduldig und ruhig begleiten sie Menschen mit teils starken körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Das Aufsitzen über eine Rampe, instabile Sitzpositionen, unkontrollierte Bewegungen oder Lautäußerungen – all das meistern unsere Tiere mit beeindruckender Gelassenheit. Um sie körperlich und seelisch gesund zu halten, erhalten sie regelmäßigen Weidegang, tierärztliche Betreuung, Hufpflege, Zahnkontrollen und chiropraktische Behandlungen.

Nach mehreren Jahren im Therapiedienst vermitteln wir unsere Pferde sorgfältig in private Hände – oft bleiben sie auf dem Pflasterhof, wo sie weiterhin stundenweise im Einsatz bleiben dürfen und ihren wohlverdienten Ruhestand genießen.

Ein Verein, der Menschen verbindet

Unsere Arbeit ist geprägt von Respekt, Teamgeist und der Überzeugung, dass jeder Mensch dazugehören darf – unabhängig von körperlichen Fähigkeiten, Herkunft oder sozialem Status. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene engagieren sich ehrenamtlich im RTZ, helfen bei der Versorgung der Pferde, unterstützen Reitanfänger oder übernehmen Aufgaben im Bereich der Therapiearbeit. Viele kommen täglich – weil sie hier nicht nur eine sinnvolle Beschäftigung, sondern auch ein zweites Zuhause gefunden haben.

Wir fördern insbesondere die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, legen Wert auf Verantwortungsbewusstsein, Toleranz und das soziale Miteinander. Leistungsdruck hat bei uns keinen Platz – was zählt, ist Verlässlichkeit, Rücksichtnahme und echtes Interesse an Mensch und Tier. Kinder und Jugendliche, die sich in klassischen Sportvereinen oft nicht wiederfinden, erfahren bei uns Wertschätzung, Selbstwirksamkeit und Zugehörigkeit.

Unverzichtbar: Menschen wie Ursula Schmitt

Besonders hervorheben möchten wir unsere zweite Vorsitzende, Ursula Schmitt, die den Verein seit über 40 Jahren entscheidend mitgestaltet. Als Ansprechpartnerin für Reitschüler*innen, Organisatorin, Pferdeexpertin und unermüdliche Helferin ist sie Herz und Rückgrat des Vereins. Ob es um die Versorgung erkrankter Pferde, die Organisation von Tierarztterminen oder die Vermittlung ehemaliger Therapiepferde geht – Ursula ist zur Stelle. Auch ihr Mann Andreas, mittlerweile 83 Jahre alt, hilft nach wie vor beim täglichen Weidegang. Diese stille, aber tiefgreifende Hingabe prägt die Kultur unseres Vereins und ist durch nichts zu ersetzen.

Unsere Herausforderung: Qualität erhalten – Zukunft sichern

Trotz aller ehrenamtlichen Arbeit verursacht der Betrieb eines Therapiehofs hohe Kosten. Unsere Pferde benötigen nicht nur Futter und Pflege, sondern auch spezielle Ausstattung für die Therapie, regelmäßige medizinische Betreuung sowie eine artgerechte Unterbringung. Hier ein Einblick in unsere jährlichen Ausgaben pro Pferd:

Anschaffung Therapiepferd: 6.000 – 8.000 Euro

Ausstattung (Sattel, Trense etc.): 2.000 – 3.000 Euro

Boxenmiete: 4.560 Euro

Tierarzt & Chiropraktik: 700 – 900 Euro

Hufschmied: ca. 1.000 Euro

Zahnarzt: ca. 300 Euro

Als gemeinnütziger Verein setzen wir jeden Euro mit größter Sorgfalt ein. Unsere Verwaltungskosten sind minimal. Reitlehrerinnen und Therapeutinnen erhalten lediglich eine kleine Entlohnung bzw. Aufwandsentschädigung – der gesamte Vorstand arbeitet unentgeltlich.

Ihre Unterstützung zählt

In Zeiten steigender Kosten und stagnierender öffentlicher Fördermittel sind wir mehr denn je auf Unterstützung angewiesen. Jeder Beitrag – sei es finanziell, materiell oder durch persönliches Engagement – hilft uns, unsere wichtige Arbeit fortzuführen. Helfen Sie mit, einen Ort zu bewahren, an dem Inklusion keine leere Worthülse, sondern gelebte Realität ist. Einen Ort, an dem Mensch und Tier einander auf Augenhöhe begegnen.

Reit-Therapie-Zentrum Weißer Bogen e.V. – Gemeinsam stark für Mensch und Pferd.

Weitere Informationen siehe www.rtz-weisser-bogen.de

(Text: Claudia Hoppe)