Eine Kleidertauschparty und Flohmarkt
veranstaltet WiSü am Freitag, den 12.9.2025 von 15.00 bis 19.00 Uhr im BürgerTreff X einen Flohmarkt ‚fast Alles muss raus’, bei dem von 0,- bis maximal 5,- € tolle Sachen erhältlich sind. Ein Besuch lohnt sich!
Außerdem findet eine Kleidertauschparty statt, die bereits im Frühjahr ein großer Erfolg war. Dieses Mal geht es auch schon um Herbst- und Wintersachen.
Wie es funktioniert? Interessierte können dies auf unter www.wisue.de nachlesen.
Flohmarkt-Aussteller, die gerne ebenfalls an diesem Termin im BürgerTreff X. ausstellen möchten, können sich ebenfalls gerne bei uns melden.
🎇 Nächtliche Jäger im Fokus – Fledermaus-Exkursion mit Robert Schallehn 🦇🌙
Lautlos, flink und faszinierend: Tauche ein in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse! Gemeinsam mit dem Biologen und GRÜNEN-Direktkandidaten für Zollstock, Robert Schallehn, erkunden wir bei einer abendlichen Tour das Leben dieser nächtlichen Akrobaten.
💡 Im Fokus: Lichtverschmutzung und ihre Folgen für nachtaktive Arten
🌍 Was brauchen Fledermäuse zum Überleben – und wie können wir unsere Städte naturfreundlicher gestalten?
🌱 Außerdem: Ein Blick auf Naturschutz & Politik in unserer Region
📅 Termine:
15.08.2025 | 21:00–22:30 Uhr
12.09.2025 | 21:00–22:30 Uhr
📍 Treffpunkt: Parkplatz Kalscheurer Weiher
🔦 Bitte festes Schuhwerk & ggf. Taschenlampe mit Rotlicht mitbringen
📧 Anmeldung: robert.schallehn@gruenekoeln.de
➡️ Ein Abend für Naturfans, Umweltbewusste & Politikinteressierte – sei dabei!
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-07 14:38:452025-08-07 14:38:52Grüne Rodenkirchen laden ein zur Fledermaus- Exkursion …
Ich bin 61 Jahre alt und Lehrer an einer Gesamtschule außerhalb Kölns. Geboren und aufgewachsen bin ich in Bergisch Gladbach. Seit 1985 wohne ich in Köln. Ich habe an der Kölner Universität Geschichte und Germanistik studiert. Seit 2002 wohne ich mit meiner Frau und zwei Katzen im Stadtteil Deutz.
Seit 2014 bin ich Mitglied des Kölner Rates. Dort war ich zunächst vor allem für Bildungspolitik und für städtisches Bauen zuständig. Seit 2020 bin ich Co-Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Rat. Die Kreismitgliederversammlung meiner Partei wählte mich im März zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters und auf Platz 1 der Liste für den kommenden Rat.
Große Sorgen mache ich mir insbesondere um den sozialen Zusammenhalt in Köln. Die Stadt muss in vielen Feldern entschlossener und aktiver als bisher ihre Aufgaben wahrnehmen und für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen. Köln soll eine Stadt sein, die sich jede und jeder leisten kann. Dafür müssen in Köln die Mieten sinken, die Fahrpreise im öffentlichen Verkehr und die Gebühren, z.B. bei Kitas und im Offenen Ganztag an Schulen. Zugleich soll die ökologische Wende bei Verkehr, Heizen und Strom ebenfalls kein Luxus sein. Die Stadt hat Möglichkeiten, die Belastungen für alle zu senken.
Die Stadt ist bei den großen Aufgaben, vor denen sie steht, in der schwersten Haushaltskrise der vergangenen Jahrzehnte. Die Kommunen sind das Standbein der Demokratie. Sie werden aber von Bund und Land vernachlässigt. Deshalb muss Köln als die viertgrößte Stadt des Landes eine aktivere Rolle dabei spielen, wenn im Bund und im Land diskutiert wird, welchen Anteil die Städte am Steueraufkommen erhalten. Sie muss natürlich auch vor Ort ihre Aufgaben machen: Großprojekte wie der Stadtbahn-Tunnel in der Innenstadt sind nicht mehr zeitgemäß. Und die Stadt kann ihre Einnahmen auch in Grenzen selbst erhöhen.
In sieben Feldern setze ich meine Schwerpunkte als Oberbürgermeister:
1. Wohnungskrise bekämpfen, Mieten senken
Als Sofortmaßnahme werde ich gegen überhöhte Mieten nach §5 des Wirtschaftsstrafgesetzes konsequent vorgehen. Die Stadt Frankfurt am Main macht das bereits. Das Kölner Wohnungsamt muss dafür mehr Stellen erhalten.
Köln braucht so bald wie möglich ein kommunales Wohnungsunternehmen, das ausschließlich preiswerte Mietwohnungen baut, mit dauerhaft bezahlbaren Mieten.
2. Verkehrswende: Bus und Bahn für alle Stadtteile, Radroute ausbauen
Ich möchte den Tunnel unter der Ost-West-Achse in der Innenstadt nicht bauen. Stattdessen soll eine vergleichbare Summe investiert werden, um alle Stadtteile schnell oberirdisch mit Bus und Bahn gut anzubinden. Ich möchte 100 km Schienen für die Stadtbahn und mindestens 20 km Radwege ausbauen.
3. Bildungswende: Mehr Kitas und Gesamtschulen
Köln braucht mehr U3 Plätze: Im Lauf der Ratsperiode sollen 7.000 Kitaplätze U3-Plätze entstehen. Die Gebühren für Kitas müssen gesenkt werden.
Um die Diskriminierung im Bildungssystem einkommensärmerer, nicht-akademischer Schichten zu bekämpfen, sollen zudem die Gesamtschulen in Köln ausgebaut werden: Bis 2025 soll es für 50 % + x eine Jahrgangs Gesamtschulplätze geben.
4. Für eine sozial-gerechte Wärmewende
Eine konsequente Wärmewende ist unverzichtbar. Für mich ist die Klimafrage aber immer auch eine soziale Frage: Niemand darf durch die Wärmewende finanziell überlastet werden.
Ein konkretes Beispiel: Das Umbauprogramm für Klimagerechtigkeit in benachteiligten Nachbarschaften und der Vorschlag, Klima-Sanierungsgebiete auszuweisen. Damit knüpfe ich an die Erfahrungen der Stadtsanierung der 1980er und 1990er Jahre an.
5. Obdachlosigkeit bis 2030 abschaffen
Das Kölner Konzept zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit muss konsequent umgesetzt und mit den nötigen finanziellen Mitteln hinterlegt werden. Ein Housing-First-Programm ist aufzulegen. Die Notunterkünfte müssen Einzelzimmer und 24-Stunden-Schließfächer erhalten, um besser angenommen zu werden.
6. Bündnis für Bildung, Soziales und Kultur
Die breitenwirksame Arbeit der Vereine und Träger bei Bildung, Sozialem (inklusive Sport) und Kultur darf in den kommenden Jahren nicht stagnieren oder gar zurückgehen. Ein neu aufgelegter Strukturfonds der Stadt soll alle Kostensteigerungen ausgleichen. Um das zu erreichen, wird ein Bündnis der Stadt mit Vereinen, Trägern und ihren Verbänden gegründet.
Die kurzfristige Projektförderung soll in diesen Bereichen durch eine dauerhafte, institutionelle Förderung abgelöst werden.
7. Die Krise der kommunalen Haushalte bekämpfen, statt sie nur zu besprechen
Die Einnahmen der Stadt können durch eigene Maßnahmen verbessert werden: Erhöhung der Gewerbesteuer um 50 Hebepunkte, Erhöhung der Übernachtungssteuer (Kulturförderabgabe) auf 6 Prozent, Einstellung von Betriebsprüfern.
Als künftiger Oberbürgermeister werde ich öffentlich die Unterfinanzierung der Kommunen, die Gefahren für den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie, die davon ausgehen, zum Thema machen und einen dauerhaft höheren Anteil der Kommunen am Steueraufkommen fordern.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-07 14:16:232025-08-07 14:24:53OB-Kandidat der Linken Heiner Kockerbeck stellt sich vor
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-07 11:51:452025-07-08 22:02:43Führung über den Geusenfriedhof
Trödeln für Kamelle
Flohmarkt in der SCHULLE-DELTZSCH-STR
Es ist eine der kleinsten Straßen vor Köln, aber eine der Größten, was die Nachbarschaft betrifft. Wer in der SCHULLE-DELTZSCH-STR wohnt, hat auf jeden Fall schon einmal Glück gehabt. Denn in der zentralegelegene Anliegerstraße in Raderthal, wo es noch gepflasterten Straßenbelag, nur einen Fahrstreifen und Bänke vor der Haustür gibt, ticken die Uhren anders. Das wird auch auf dem familiär geprägten Flohmarkt am 14.9. widerspiegeln, denn es gibt Live-Musik, Limonade und selbstgebackenen Kuchen. Von 11 bis 17 Uhr wird es einem Straßenfest auf 300 Metern ähneln und die Schnäppchenjagd zu etwas Außergewöhnlichem machen, da die Straßengemeinschaft die Stände und das Unterhaltungsangebot größtenteils selbst stellt und nur ein paar namehafte Gäste darunter sind. Da der Spaß seit Jahren im Vordergrund steht, wird ein Teil der Einnahmen natürlich dem D’r kleinste Zoch vun Kölle und für wohltätige Zwecke im Veedel eingesetzt und wir können nur sagen, ein Besuch lohnt sich!
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-07 09:44:512025-08-30 09:45:15Trödeln für Kamelle Flohmarkt in der SCHULLE-DELTZSCH-STR
Sanfte Harfenklänge und schwebende Santur-Töne
Eine musikalische Reise zwischen Tradition und Moderne
Wenn die zarten Saiten der Harfe auf die schwebenden Klänge der persischen Santur treffen, entsteht eine Klangwelt voller Poesie, Tiefe und Sehnsucht. Zainab Lax und Arezoo Rezvani laden Sie ein zu einem besonderen Abend, an dem sich musikalische Traditionen aus Ost und West begegnen und zu etwas Neuem verweben. Lassen Sie sich am 12.9. verzaubern von einem faszinierenden Dialog zwischen Klangwelten, Kulturen und Emotionen und einem berührenden Konzerterlebnis voller Tiefe und Schönheit. Ein Abend, der verzaubert, verbindet und inspiriert. Im Pfarrsaal St. Pius, Irmgardstr. 13
Einlass ist um 19 Uhr, kostenfrei mit Spendenwunsch.
Lars Wolfram – Oberbürgermeisterkandidat für Volt Köln stellt sich vor ……
Ich will Köln zur Hauptstadt des Möglichmachens machen – für Menschen und Unternehmen. Eine Stadt, die Talente anzieht, Innovation fördert und Menschen willkommen heißt. Mein Ziel: eine Verwaltung, die beschleunigt statt bremst, eine echte Mobilitätswende und gezielte Investitionen in Bildung, Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit. Kurz: Stillstand ist keine Option. Köln kann mehr – wenn wir in Ideen investieren.
Seit wann bin ich politisch aktiv?
Ich war immer politisch interessiert, aber am Montag nach der Europawahl 2024 wurde aus Interesse Überzeugung – und aus Überzeugung Aktion. Das Ziel, die rechten Ränder zu halbieren, wird von der etablierten Politik und den handelnden Personen krachend verfehlt. Es braucht neue Köpfe, frische Ideen und den Mut zur Veränderung. Gerade jetzt, wo viele das Vertrauen in die Politik verlieren.
Das bringe ich als Gründer und Unternehmer mit – für unser schönes Köln.
Was ist mir besonders wichtig?
Dass wir wieder den Mut finden, Zukunft zu gestalten – statt nur zu verwalten. Köln muss wieder handlungsfähig werden. Dafür braucht es eine klare Vision für unsere Stadt, weniger Bürokratie, mehr Pragmatismus und echte Beteiligung der Bürger:innen.
Was mache ich aktuell konkret im Kölner Süden?
Ich bin regelmäßig im Kölner Süden unterwegs – im Dialog mit Bürger:innen, Initiativen und Unternehmen. Mir geht es darum, zuzuhören, zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden – von Verkehrsanbindung bis zu bezahlbarem Wohnen. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir dieses Jahr ehrenamtlich Kölns erstes Bildungsfestival – das Light Up – im Kölner Süden mit über 900 Besucher:innen feiern konnten.
Wo kann man mich im Süden antreffen?
Auf Wochenmärkten in Rodenkirchen und Sürth, beim Südstadt-Fest oder bei Podiumsdiskussionen – z. B. beim ASB Rodenkirchen oder in Bürgervereinen. Zusätzlich organisiere ich Stadtteil-Walks: Bürger:innen zeigen mir ihr Veedel, ihre Ideen und Herausforderungen – direkt vor Ort.
An welchen Veranstaltungen nehme ich teil?
An allen, zu denen wir eingeladen werden. Das ist als junge Partei und klarer Herausforderer fürs Oberbürgermeisteramt leider nicht immer der Fall. Aber ab Mitte August bis zur Wahl am 14.09. bin ich jeden Abend auf einer öffentlichen Veranstaltung.
Das fühlt sich ein bisschen an wie Karnevalsprinz – aber ohne Kamelle.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/Hintergrund-Winter-2025.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2025/12/StadtteilLiebe-1024x146b-1.pngGastbericht2025-09-07 08:35:292025-07-24 08:35:43Lars Wolfram – Oberbürgermeisterkandidat für Volt Köln
Offene Ateliers im Kölner Süden 2025 – Kunst hautnah erleben
Auch in diesem Jahr öffnen im Kölner Süden wieder Künstler ihre Ateliers für das beliebte Event „Offene Ateliers“ und so können Kunstinteressierte vom 12. bis 14.9. die kreative Vielfalt und die spannende Bandbreite zeitgenössischer Kunst direkt vor der Haustür entdecken – und zwar direkt im Veedel. Ob Malerei, Skulptur, Fotografie oder experimentelle Installationen – die Künstler im Kölner Süden laden herzlich ein, ihre Arbeiten nicht nur zu bestaunen, sondern auch mehr über ihre Arbeitsweise und Inspirationen zu erfahren. In persönlichen Gesprächen bieten sie spannende Einblicke in ihre kreativen Prozesse und laden zum Austausch ein. Besondere Highlights in diesem Jahr sind die Ateliers der Künstlergruppe SüdArt in Meschenich, die mit vielfältigen Werken von Malerei über Druckgrafik bis zu Collagen begeistert. Auch das Atelier Köln Süd feiert sein fünfjähriges Bestehen mit einer exklusiven Ausstellung, die Besucherinnen und Besucher unbedingt erleben sollten. Auf https://www.offene-ateliers-koeln.de/ sind alle Orte und Zeiten übrigens zu finden.
Eine Kleidertauschparty und Flohmarkt
AktuellesEine Kleidertauschparty und Flohmarkt
veranstaltet WiSü am Freitag, den 12.9.2025 von 15.00 bis 19.00 Uhr im BürgerTreff X einen Flohmarkt ‚fast Alles muss raus’, bei dem von 0,- bis maximal 5,- € tolle Sachen erhältlich sind. Ein Besuch lohnt sich!
Außerdem findet eine Kleidertauschparty statt, die bereits im Frühjahr ein großer Erfolg war. Dieses Mal geht es auch schon um Herbst- und Wintersachen.
Wie es funktioniert? Interessierte können dies auf unter www.wisue.de nachlesen.
Flohmarkt-Aussteller, die gerne ebenfalls an diesem Termin im BürgerTreff X. ausstellen möchten, können sich ebenfalls gerne bei uns melden.
Grüne Rodenkirchen laden ein zur Fledermaus- Exkursion …
Aktuelles🎇 Nächtliche Jäger im Fokus – Fledermaus-Exkursion mit Robert Schallehn 🦇🌙
Lautlos, flink und faszinierend: Tauche ein in die geheimnisvolle Welt der Fledermäuse! Gemeinsam mit dem Biologen und GRÜNEN-Direktkandidaten für Zollstock, Robert Schallehn, erkunden wir bei einer abendlichen Tour das Leben dieser nächtlichen Akrobaten.
💡 Im Fokus: Lichtverschmutzung und ihre Folgen für nachtaktive Arten
🌍 Was brauchen Fledermäuse zum Überleben – und wie können wir unsere Städte naturfreundlicher gestalten?
🌱 Außerdem: Ein Blick auf Naturschutz & Politik in unserer Region
📅 Termine:
📍 Treffpunkt: Parkplatz Kalscheurer Weiher
🔦 Bitte festes Schuhwerk & ggf. Taschenlampe mit Rotlicht mitbringen
📧 Anmeldung: robert.schallehn@gruenekoeln.de
➡️ Ein Abend für Naturfans, Umweltbewusste & Politikinteressierte – sei dabei!
OB-Kandidat der Linken Heiner Kockerbeck stellt sich vor
AktuellesFoto: Charlotte Wulff
Ich bin 61 Jahre alt und Lehrer an einer Gesamtschule außerhalb Kölns. Geboren und aufgewachsen bin ich in Bergisch Gladbach. Seit 1985 wohne ich in Köln. Ich habe an der Kölner Universität Geschichte und Germanistik studiert. Seit 2002 wohne ich mit meiner Frau und zwei Katzen im Stadtteil Deutz.
Seit 2014 bin ich Mitglied des Kölner Rates. Dort war ich zunächst vor allem für Bildungspolitik und für städtisches Bauen zuständig. Seit 2020 bin ich Co-Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Rat. Die Kreismitgliederversammlung meiner Partei wählte mich im März zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters und auf Platz 1 der Liste für den kommenden Rat.
Große Sorgen mache ich mir insbesondere um den sozialen Zusammenhalt in Köln. Die Stadt muss in vielen Feldern entschlossener und aktiver als bisher ihre Aufgaben wahrnehmen und für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen. Köln soll eine Stadt sein, die sich jede und jeder leisten kann. Dafür müssen in Köln die Mieten sinken, die Fahrpreise im öffentlichen Verkehr und die Gebühren, z.B. bei Kitas und im Offenen Ganztag an Schulen. Zugleich soll die ökologische Wende bei Verkehr, Heizen und Strom ebenfalls kein Luxus sein. Die Stadt hat Möglichkeiten, die Belastungen für alle zu senken.
Die Stadt ist bei den großen Aufgaben, vor denen sie steht, in der schwersten Haushaltskrise der vergangenen Jahrzehnte. Die Kommunen sind das Standbein der Demokratie. Sie werden aber von Bund und Land vernachlässigt. Deshalb muss Köln als die viertgrößte Stadt des Landes eine aktivere Rolle dabei spielen, wenn im Bund und im Land diskutiert wird, welchen Anteil die Städte am Steueraufkommen erhalten. Sie muss natürlich auch vor Ort ihre Aufgaben machen: Großprojekte wie der Stadtbahn-Tunnel in der Innenstadt sind nicht mehr zeitgemäß. Und die Stadt kann ihre Einnahmen auch in Grenzen selbst erhöhen.
In sieben Feldern setze ich meine Schwerpunkte als Oberbürgermeister:
1. Wohnungskrise bekämpfen, Mieten senken
Als Sofortmaßnahme werde ich gegen überhöhte Mieten nach §5 des Wirtschaftsstrafgesetzes konsequent vorgehen. Die Stadt Frankfurt am Main macht das bereits. Das Kölner Wohnungsamt muss dafür mehr Stellen erhalten.
Köln braucht so bald wie möglich ein kommunales Wohnungsunternehmen, das ausschließlich preiswerte Mietwohnungen baut, mit dauerhaft bezahlbaren Mieten.
2. Verkehrswende: Bus und Bahn für alle Stadtteile, Radroute ausbauen
Ich möchte den Tunnel unter der Ost-West-Achse in der Innenstadt nicht bauen. Stattdessen soll eine vergleichbare Summe investiert werden, um alle Stadtteile schnell oberirdisch mit Bus und Bahn gut anzubinden. Ich möchte 100 km Schienen für die Stadtbahn und mindestens 20 km Radwege ausbauen.
3. Bildungswende: Mehr Kitas und Gesamtschulen
Köln braucht mehr U3 Plätze: Im Lauf der Ratsperiode sollen 7.000 Kitaplätze U3-Plätze entstehen. Die Gebühren für Kitas müssen gesenkt werden.
Um die Diskriminierung im Bildungssystem einkommensärmerer, nicht-akademischer Schichten zu bekämpfen, sollen zudem die Gesamtschulen in Köln ausgebaut werden: Bis 2025 soll es für 50 % + x eine Jahrgangs Gesamtschulplätze geben.
4. Für eine sozial-gerechte Wärmewende
Eine konsequente Wärmewende ist unverzichtbar. Für mich ist die Klimafrage aber immer auch eine soziale Frage: Niemand darf durch die Wärmewende finanziell überlastet werden.
Ein konkretes Beispiel: Das Umbauprogramm für Klimagerechtigkeit in benachteiligten Nachbarschaften und der Vorschlag, Klima-Sanierungsgebiete auszuweisen. Damit knüpfe ich an die Erfahrungen der Stadtsanierung der 1980er und 1990er Jahre an.
5. Obdachlosigkeit bis 2030 abschaffen
Das Kölner Konzept zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit muss konsequent umgesetzt und mit den nötigen finanziellen Mitteln hinterlegt werden. Ein Housing-First-Programm ist aufzulegen. Die Notunterkünfte müssen Einzelzimmer und 24-Stunden-Schließfächer erhalten, um besser angenommen zu werden.
6. Bündnis für Bildung, Soziales und Kultur
Die breitenwirksame Arbeit der Vereine und Träger bei Bildung, Sozialem (inklusive Sport) und Kultur darf in den kommenden Jahren nicht stagnieren oder gar zurückgehen. Ein neu aufgelegter Strukturfonds der Stadt soll alle Kostensteigerungen ausgleichen. Um das zu erreichen, wird ein Bündnis der Stadt mit Vereinen, Trägern und ihren Verbänden gegründet.
Die kurzfristige Projektförderung soll in diesen Bereichen durch eine dauerhafte, institutionelle Förderung abgelöst werden.
7. Die Krise der kommunalen Haushalte bekämpfen, statt sie nur zu besprechen
Die Einnahmen der Stadt können durch eigene Maßnahmen verbessert werden: Erhöhung der Gewerbesteuer um 50 Hebepunkte, Erhöhung der Übernachtungssteuer (Kulturförderabgabe) auf 6 Prozent, Einstellung von Betriebsprüfern.
Als künftiger Oberbürgermeister werde ich öffentlich die Unterfinanzierung der Kommunen, die Gefahren für den sozialen Zusammenhalt und die Demokratie, die davon ausgehen, zum Thema machen und einen dauerhaft höheren Anteil der Kommunen am Steueraufkommen fordern.
(Text & Foto: Heiner Heiner Kockerbeck)
Septembermarkt
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Führung über den Geusenfriedhof
AktuellesHarfenkonzert
AktuellesTrödeln für Kamelle Flohmarkt in der SCHULLE-DELTZSCH-STR
AktuellesTrödeln für Kamelle
Flohmarkt in der SCHULLE-DELTZSCH-STR
Es ist eine der kleinsten Straßen vor Köln, aber eine der Größten, was die Nachbarschaft betrifft. Wer in der SCHULLE-DELTZSCH-STR wohnt, hat auf jeden Fall schon einmal Glück gehabt. Denn in der zentralegelegene Anliegerstraße in Raderthal, wo es noch gepflasterten Straßenbelag, nur einen Fahrstreifen und Bänke vor der Haustür gibt, ticken die Uhren anders. Das wird auch auf dem familiär geprägten Flohmarkt am 14.9. widerspiegeln, denn es gibt Live-Musik, Limonade und selbstgebackenen Kuchen. Von 11 bis 17 Uhr wird es einem Straßenfest auf 300 Metern ähneln und die Schnäppchenjagd zu etwas Außergewöhnlichem machen, da die Straßengemeinschaft die Stände und das Unterhaltungsangebot größtenteils selbst stellt und nur ein paar namehafte Gäste darunter sind. Da der Spaß seit Jahren im Vordergrund steht, wird ein Teil der Einnahmen natürlich dem D’r kleinste Zoch vun Kölle und für wohltätige Zwecke im Veedel eingesetzt und wir können nur sagen, ein Besuch lohnt sich!
Sanfte Harfenklänge und schwebende Santur-Töne
AktuellesSanfte Harfenklänge und schwebende Santur-Töne
Eine musikalische Reise zwischen Tradition und Moderne
Wenn die zarten Saiten der Harfe auf die schwebenden Klänge der persischen Santur treffen, entsteht eine Klangwelt voller Poesie, Tiefe und Sehnsucht. Zainab Lax und Arezoo Rezvani laden Sie ein zu einem besonderen Abend, an dem sich musikalische Traditionen aus Ost und West begegnen und zu etwas Neuem verweben. Lassen Sie sich am 12.9. verzaubern von einem faszinierenden Dialog zwischen Klangwelten, Kulturen und Emotionen und einem berührenden Konzerterlebnis voller Tiefe und Schönheit. Ein Abend, der verzaubert, verbindet und inspiriert. Im Pfarrsaal St. Pius, Irmgardstr. 13
Einlass ist um 19 Uhr, kostenfrei mit Spendenwunsch.
Lars Wolfram – Oberbürgermeisterkandidat für Volt Köln
AktuellesLars Wolfram – Oberbürgermeisterkandidat für Volt Köln stellt sich vor ……
Ich will Köln zur Hauptstadt des Möglichmachens machen – für Menschen und Unternehmen. Eine Stadt, die Talente anzieht, Innovation fördert und Menschen willkommen heißt. Mein Ziel: eine Verwaltung, die beschleunigt statt bremst, eine echte Mobilitätswende und gezielte Investitionen in Bildung, Digitalisierung und soziale Gerechtigkeit.
Kurz: Stillstand ist keine Option. Köln kann mehr – wenn wir in Ideen investieren.
Seit wann bin ich politisch aktiv?
Ich war immer politisch interessiert, aber am Montag nach der Europawahl 2024 wurde aus Interesse Überzeugung – und aus Überzeugung Aktion. Das Ziel, die rechten Ränder zu halbieren, wird von der etablierten Politik und den handelnden Personen krachend verfehlt. Es braucht neue Köpfe, frische Ideen und den Mut zur Veränderung. Gerade jetzt, wo viele das Vertrauen in die Politik verlieren.
Das bringe ich als Gründer und Unternehmer mit – für unser schönes Köln.
Was ist mir besonders wichtig?
Dass wir wieder den Mut finden, Zukunft zu gestalten – statt nur zu verwalten. Köln muss wieder handlungsfähig werden. Dafür braucht es eine klare Vision für unsere Stadt, weniger Bürokratie, mehr Pragmatismus und echte Beteiligung der Bürger:innen.
Was mache ich aktuell konkret im Kölner Süden?
Ich bin regelmäßig im Kölner Süden unterwegs – im Dialog mit Bürger:innen, Initiativen und Unternehmen. Mir geht es darum, zuzuhören, zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden – von Verkehrsanbindung bis zu bezahlbarem Wohnen. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir dieses Jahr ehrenamtlich Kölns erstes Bildungsfestival – das Light Up – im Kölner Süden mit über 900 Besucher:innen feiern konnten.
Wo kann man mich im Süden antreffen?
Auf Wochenmärkten in Rodenkirchen und Sürth, beim Südstadt-Fest oder bei Podiumsdiskussionen – z. B. beim ASB Rodenkirchen oder in Bürgervereinen. Zusätzlich organisiere ich Stadtteil-Walks: Bürger:innen zeigen mir ihr Veedel, ihre Ideen und Herausforderungen – direkt vor Ort.
An welchen Veranstaltungen nehme ich teil?
An allen, zu denen wir eingeladen werden. Das ist als junge Partei und klarer Herausforderer fürs Oberbürgermeisteramt leider nicht immer der Fall. Aber ab Mitte August bis zur Wahl am 14.09. bin ich jeden Abend auf einer öffentlichen Veranstaltung.
Das fühlt sich ein bisschen an wie Karnevalsprinz – aber ohne Kamelle.
Lars Wolfram
Oberbürgermeisterkandidat für Volt Köln
📧 kontakt@volt.koeln
📱 www.instagram.com/larswolfram.koeln
🌐 www.voltkoeln.org
Offene Ateliers im Kölner Süden 2025 – Kunst hautnah erleben
AktuellesOffene Ateliers im Kölner Süden 2025 – Kunst hautnah erleben
Auch in diesem Jahr öffnen im Kölner Süden wieder Künstler ihre Ateliers für das beliebte Event „Offene Ateliers“ und so können Kunstinteressierte vom 12. bis 14.9. die kreative Vielfalt und die spannende Bandbreite zeitgenössischer Kunst direkt vor der Haustür entdecken – und zwar direkt im Veedel. Ob Malerei, Skulptur, Fotografie oder experimentelle Installationen – die Künstler im Kölner Süden laden herzlich ein, ihre Arbeiten nicht nur zu bestaunen, sondern auch mehr über ihre Arbeitsweise und Inspirationen zu erfahren. In persönlichen Gesprächen bieten sie spannende Einblicke in ihre kreativen Prozesse und laden zum Austausch ein. Besondere Highlights in diesem Jahr sind die Ateliers der Künstlergruppe SüdArt in Meschenich, die mit vielfältigen Werken von Malerei über Druckgrafik bis zu Collagen begeistert. Auch das Atelier Köln Süd feiert sein fünfjähriges Bestehen mit einer exklusiven Ausstellung, die Besucherinnen und Besucher unbedingt erleben sollten. Auf https://www.offene-ateliers-koeln.de/ sind alle Orte und Zeiten übrigens zu finden.