Bundesförderung für Wärmepumpenförderung und Co
Das sind gute Nachrichten für Hausbesitzer: Auch im Jahr 2026 wird die Bundesregierung die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fortsetzen. Gefördert wird hauptsächlich die energetische Sanierung: Dämmung, Fenster, Türen und der Einbau von neuen Heizungen (z. B. Wärmepumpen) und Lüftungsanlagen. Für Wärmepumpen gibt es jedoch neue Grundlagen. So müssen Außenluft-Wärmepumpen künftig 10 Dezibel unter dem gesetzlichen Geräuschgrenzwert liegen, um förderfähig zu bleiben. Dadurch soll die Lärmbelastung in Wohngebieten sinken, welche in manchen Einfamilienhaus-Gegenden schon beachtlich ist. Wer also seine Heizung modernisieren oder auf erneuerbare Energien umsteigen möchte, sollte jetzt mit seinem Techniker sprechen, um die Zuschüsse von bis zu 70 Prozent zu erhalten. Denn gute Unternehmen haben eine große Vorlaufzeit. Die genaue Höhe ist übrigens abhängig von Einkommensgrenzen, Bonusregelungen und der technischen Ausstattung.

Tanz mit!
Eine Kooperationsveranstaltung des SeniorenNetzwerks Raderthal und dem Bürgerverein RADERBERG und -THAL e.V.
Wir freuen uns alle Tanzbegeisterten, ob alt oder jung, ob als Paar oder allein, zum Tanz begrüßen zu dürfen! Lasst uns zu Musik von gestern und heute gemeinsam tanzen und von professionellen Tanzlehrern Neues lernen. Tanzt einfach mit!
Wann: freitags ab14:30 bis 15:45 Uhr am 16.01., 27.2., 20.3., 24.4., 22.5., 19.6., 10.7.
Wo: Gemeindesaal Philippus-Kirchengemeinde, Albert-Schweitzer-Straße 3, 50968 Köln
Kosten: Die Veranstaltung ist kostenfrei, über Spenden freuen wir uns sehr!
Info: Inna Achmatow: 01520 9092612, seniorennetzwerk.raderthal@gmx.de oder Jan Gudorf, T. 0163 4446669, jan.gudorf@raderbergundthal.de

Stadtteilfrühstück in guter Gesellschaft in Sürth
Einmal im Monat verwandelt sich der Pfarrsaal St. Remigius in der Sürther Hauptstraße 130 in einen lebendigen Treffpunkt für ältere Menschen aus dem Veedel: Das monatliche Stadtteilfrühstück am Dienstag für Seniorinnen und Senioren lädt von 9:30 bis 11 Uhr zu einem genussvollen und geselligen Start in den Tag ein. Bei frischen Brötchen, duftendem Kaffee und liebevoll gedeckten Tischen steht hier vor allem eines im Mittelpunkt: die Gemeinschaft. Ob zum Plaudern mit alten Bekannten oder zum Knüpfen neuer Kontakte – das Frühstück bietet eine herzliche Atmosphäre, in der sich alle willkommen fühlen dürfen. Organisiert wird die Veranstaltung im Pfarrsaal, der barrierefrei zugänglich ist, von einem ehrenamtlichen Team, bei dem wir uns alle bedanken.

In Köln gibt es ein vielfältiges Angebot an Gebärdensprachgottesdiensten, die es hörbeeinträchtigten und gehörlosen Menschen ermöglichen, ihren Glauben in Gemeinschaft zu leben und zu feiern. Die evangelische Gehörlosenseelsorge lädt regelmäßig am dritten Sonntag im Monat um 15 Uhr in die Kartäuserkirche ein. Dort finden Gottesdienste statt, die überwiegend in Deutscher Gebärdensprache gehalten werden und somit eine barrierefreie Teilnahme für Gehörlose ermöglichen. Auch in der katholischen Kirche St. Georg werden Hörende und Hörbeeinträchtigte auf besondere Weise miteinander verbunden. Hier stehen technische Hörhilfen zur Verfügung, und ein Gebärdenchor bereichert die liturgischen Feiern. Die Sonntagsmesse um 10.30 Uhr ist integrativ gestaltet und wird durchgehend in Gebärdensprache übersetzt, sodass alle gemeinsam den Gottesdienst erleben können. Darüber hinaus gibt es zu besonderen Anlässen, wie dem Adventsgottesdienst, Mariä Lichtmess oder dem Aschermittwoch, mittwochs um 14 Uhr eine zusätzliche integrative Messe in St. Georg, die sich speziell an Hörende und gehörlose Seniorinnen und Senioren richtet. So zeigt sich Köln als Stadt, in der Inklusion und gelebte Gemeinschaft auch im kirchlichen Leben einen festen Platz haben.

Eine Frau, die nicht aufhört zu fragen. Ein Familiengeheimnis, das jahrzehntelang verschwiegen wurde. Und eine Geschichte darüber, wie viel Mut es braucht, sich nicht dem Geist der eigenen Zeit zu beugen: Am Donnerstag, 19. März 2026, liest die Autorin Felicitas Fuchs aus ihrem Roman Die Akte Schneeweiß in der Erzengel-Michael-Kirche in Köln-Rodenkirchen. Beginn ist um 18.00 Uhr, die Veranstaltung dauert rund 120 Minuten inklusive Pause und ist Teil der Kulturreihe der Diakonie Michaelshoven e. V.

Foto: Privat Text: CB

Der Roman verknüpft zwei Zeitebenen zu einer eindringlichen Familien- und Zeitgeschichte. Im Bielefeld der frühen 1960er-Jahre wächst Katja Schilling in einfachen Verhältnissen auf. Ihr Traum, Ärztin zu werden, scheint in ihrer Familie keinen Platz zu haben – nur ihr Großvater glaubt an sie. Als er eines Tages spurlos verschwindet und sein Name fortan zum Tabu wird, bleibt Katja mit ihren unbeantworteten Fragen allein. Erst Jahre später stößt sie auf eine Wahrheit, die alles erschüttert, was sie über ihre Herkunft zu wissen glaubte. Parallel dazu führt der Roman in das Jahr 1936: Mathilde Schneeweiß beginnt als Sprechstundenhilfe bei dem Arzt Dr. Bönisch und wird Teil eines heimlichen Netzwerks, das Frauen in Not hilft. Doch ihr Mut bleibt nicht unbemerkt. Als die Gestapo auf sie aufmerksam wird, steht Mathilde vor einer Entscheidung, die sie das Leben kosten könnte. Die Akte Schneeweiß erzählt von Zivilcourage, von weiblicher Selbstbestimmung und von der Frage, wie viel Verantwortung der Einzelne in dunklen Zeiten trägt.

Felicitas Fuchs ist das Pseudonym der Erfolgsautorin Carla Berling, die einem breiten Publikum zunächst durch ihre humorvollen Kölner Komödien bekannt wurde. Ihre Bücher erreichen seit Jahren regelmäßig die Spiegel-Bestsellerliste. Unter dem Namen Felicitas Fuchs veröffentlicht sie historisch und gesellschaftlich geprägte Romane, die regelmäßig ein großes Publikum erreichen. Die Akte Schneeweiß zählt zu ihren bekanntesten Büchern und wurde für die Verbindung von Spannung, Zeitgeschichte und emotionaler Tiefe vielfach gewürdigt.

Die Lesung findet in der Erzengel-Michael-Kirche, Pfarrer-te-Reh-Straße 7, 50999 Köln, statt. Tickets kosten 11,50 Euro und sind online erhältlich unter: