Für die Verbraucher ändern sich wieder einige Regeln im Alltag.
Mehr Datenschutz bei vernetzten Geräten
Seit September gibt es neue Regeln für den Datenschutz. Dabei geht es um Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Dazu gehören zum Beispiel Smart-TVs, Haushaltsgeräte wie Saugroboter und Kühlschränke, aber auch elektronische Rollläden, Fitness-Tracker, E-Bikes und Autos. Nutzer erhalten nun nämlich die Möglichkeit, auf ihre Daten zuzugreifen und sie bei Bedarf an andere Dienste weiterzuleiten. Diese Transparenz und die Möglichkeit, Reparaturen zu erleichtern und den Umgang mit den Geräten einfacher zu machen. Die neuen Regeln kommen vom EU-Data-Act und sollen helfen, dass Nutzer unter anderem ihre Daten besser schützen. Denn Hersteller müssen künftig offenlegen, welche Daten gesammelt werden. Das zeigt natürlich auch, wie transparent wir mittlerweile sind – Laufleistungen können ausgewertet, die Haltbarkeit von Geräten analysiert und sogar Fahrzeiten von E-Bikes oder Autos können abgefragt werden. Auch kann bei manchen Geräten per Knopfdruck der Einsatzort dargelegt und die Einsatzzeiten statistisch analysiert werden. Hoffen wir mal, dass dort keine Cyberkriminalität ins Spiel kommt, denn gerade bei ausländischen Billigangeboten ist es ja kein Geheimnis mehr, dass dort Daten an Dritte weitergegeben werden, ohne dass es der Kunde bzw. Käufer merkt.
Während Frauchen und Herrchen im Winter gut eingepackt nach draußen gehen, ist der Hund der Kälte weit weniger geschützt ausgesetzt. Seine einzige natürliche „Kleidung“ ist das Fell – vorausgesetzt, es wurde nicht weggezüchtet, beim Hundefriseur stark gekürzt oder durch häufiges Baden in seiner Schutzfunktion beeinträchtigt. In der freien Natur wäre ein regelmäßiges Bad gar nicht notwendig. Ein naturbelassenes Hundefell wirkt schmutz- und wasserabweisend. Zudem schützt der natürliche Säureschutzmantel die Haut des Hundes vor schädlichen Bakterien, Pilzen und Umweltreizen. Zu viel Wasser oder ungeeignete Pflegeprodukte können diesen Schutzfilm angreifen – und damit die Gesundheit des Hundes gefährden.
Dazu kommt: Viele unserer Vierbeiner sind heute reine Wohnungshunde und daher nicht an tiefe Temperaturen gewöhnt. Dabei lieben Hunde es, im Schnee zu spielen, durch Pfützen zu springen, im Schlamm zu buddeln oder sich im Gras zu wälzen. Bewegung ist hier das A und O – sie hilft nicht nur gegen Kälte, sondern hält auch fit und macht Spaß. Wichtig ist aber: Lass deinen Hund im Winter nicht unnötig lange auf dem kalten Boden sitzen, nur weil du gerade ein nettes Gespräch mit anderen Hundehaltern führst. Und nach jedem Spaziergang sollte das Fell gut abgetrocknet werden, vor allem bei Regen oder Schneefall, denn nasses Fell bleibt lange feucht und kühlt den Hund aus.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen im Winter aber vor allem die Pfoten. Wann immer möglich, sollte man gestreute Wege meiden. Salz, das auf Gehwegen zur Glättebekämpfung gestreut wird, kann die Ballen der Hunde austrocknen, rissig machen und zu schmerzhaften Entzündungen führen. Hinzu kommt: Hunde lecken sich nach dem Spaziergang gerne die Pfoten. Dabei nehmen sie nicht nur das Salz auf, sondern auch die darin enthaltenen Chemikalien – was zu Magenbeschwerden oder im schlimmsten Fall zu einer Salzvergiftung führen kann.
Die besten Winterspaziergänge führen daher durch den Wald, über Wiesen oder Felder – dort, wo keine Streumittel liegen. Wenn das nicht möglich ist, helfen Pfotenschutzmaßnahmen: Vor dem Spaziergang können die Ballen mit Vaseline, Olivenöl oder spezieller Pfotenpflege eingerieben werden. Diese bilden einen schützenden Film gegen Nässe und Salz. Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten unbedingt gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und abgetrocknet werden – auch wenn es manchmal lästig ist. Für besonders empfindliche Hunde oder bei stark gestreuten Wegen bieten sich außerdem Hundeschuhe an – idealerweise die, die auch im Sommer gegen heißen Asphalt verwendet werden.
Ein wenig mehr Aufmerksamkeit im Winter schützt deinen Hund vor unnötigen Schmerzen und hält ihn gesund und munter – damit Schnee und Kälte für euch beide ein Vergnügen bleiben.
In der heutigen Zeit gehört die digitale Welt fest zu unserem Alltag – ob beim Kontakt mit Familie und Freunden, bei Arztterminen, Online-Bestellungen oder einfach zur Information und Unterhaltung. Doch was, wenn man mit all den Begriffen wie „App“, „WLAN“ oder „Cloud“ nicht sofort etwas anfangen kann? Genau hier setzt das Angebot „Digital Fit in der Villa AWO“ an! In der AWO Villa Walther in der Ratenaustraße 9 in Rodenkirchen laden Peter Kaulland und Richard Kröger (Tel. 0160-94426814) Menschen ab 50 Jahren herzlich mittwochs ab 14 Uhr ein, gemeinsam und in entspannter Atmosphäre die digitale Welt in einem kostenlosen Kurs zu entdecken. Die anschließende digitale Sprechstunde um 15:30 Uhr bietet bei Einzelfragen individuelle Hilfe und Beratung rund um Smartphone, Tablet, Laptop & Co. Ob Sie Unterstützung bei der Bedienung brauchen, etwas über sichere Internetnutzung lernen möchten oder einfach mal wissen wollen, wie Videotelefonie funktioniert – de Herren nehmen sich Zeit für Sie und Ihre Fragen und wissen, wie Sie Ihre Geräte sicher und selbstbewusst nutzen können. Ganz ohne Druck, dafür mit viel Geduld, Humor und auf Augenhöhe.
Weitere Angebote gibt es auch bei der WiSÜ und den Senioren Netzwerken Köln in fast jedem Veedel der Stadt.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/05/Trans.png9001600Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/09/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2026-02-11 11:29:042025-12-19 11:29:20Digital Fit in der Villa AWO – Gemeinsam digital durchstarten!
Was ist denn das? Yogalates ist eine Kombination aus Yoga und Pilates, die Kraft und Dehnung vereint, um Körper und Geist zu stärken. Die Trainingsform integriert die Kräftigungsübungen des Pilates, insbesondere für die Körpermitte, mit der Dehnung, Atmung und Entspannung aus dem Yoga. Das Ergebnis ist ein ganzheitliches Work-out, das die Stärke der Muskulatur verbessert, die Flexibilität erhöht, die Körperhaltung korrigiert und das Körperbewusstsein verbessert. Die tief liegende Rumpf- und Bauchmuskulatur sowie die hintere Körpermuskulatur werden somit gestärkt, auch erhöht es die Beweglichkeit des Körpers und verbessert demnach die Körperhaltung und beugt Fehlhaltungen vor. Petra Dröge leitet übrigens den altersgemischten Montagskurs von 10:30 Uhr in der Villa AWO in Roki.
Gottesdienst an Fastelovend
Jeck gefeierter Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé
Mit einem Karnevals-Gottesdienst an Fastelovend wird am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock der närrische Höhepunkt kirchlich gefeiert. Pfarrer Oliver J. Kießig und Prädikant Achim Wenzel gestalten den Gottesdienst, der Glauben, Humor und rheinische Lebensfreude miteinander verbindet. Im Anschluss sind alle zum Kirchencafé eingeladen.
www.melanchthonkirche.de
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/05/Trans.png9001600Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/09/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2026-02-11 09:13:532026-02-11 09:13:53Gottesdienst an Fastelovend
Wir sind eine gemischte Kunstturngruppe von Kindern und Jugendlichen im Alter von 5–15 Jahren. Weil wir besonders sind, haben wir 20 Übungsleiter, die uns gerne zur Seite stehen. Das sind qualifizierte Trainer im C-Breitensport, Sporthelfer, Gymnastiklehrer, Yogalehrer, Sonderpädagogen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter sowie Inklusionsbegleiter. Natürlich geht es bei uns nicht um Leistung, sondern um den Spaß sowie unsere persönlichen Bedürfnisse. Darum werden die Gruppen auch immer wieder individuell zusammengestellt. Wenn du uns kennenlernen möchtest, komm doch mal in der neuen 3‑fach-Mehrzweckhalle der OSK, Sürther Str. 199, vorbei und lern uns einmal kennen. Übrigens: Für die Minis von 2 bis 4 gibt es samstags einen Eltern-Kind-Turn-Kurs. Weitere Infos findest du auf www.inklusives-kunstturnen.de
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/05/Trans.png9001600Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/09/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2026-02-10 19:02:232026-01-02 19:02:37Inklusiver Kinder- und Jugendsport der OSK
Finkensgarten im Winter
Wenn die Oma mit dem Kind an einem stillen Wintertag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr in den Finkensgarten in Köln-Rodenkirchen geht, fühlt sich die Welt ein wenig verzaubert an. Die Luft ist klar und kalt, und jeder Atemzug malt kleine weiße Wolken in den Himmel. Auf den Wegen knirscht der Frost, und selbst die Bäume scheinen für einen Moment innezuhalten. Für das Kind wird der Finkensgarten zu einem Winterreich voller kleiner Wunder: feine Eiskristalle glitzern auf den Zweigen, als hätte die Natur sie mit funkelndem Zucker bestreut. Die letzten Wintervögel zwitschern vorsichtig durch die Stille, und Spuren im Schnee erzählen Geschichten von Tieren, die heimlich vorbeigehuscht sind. Oma zeigt dem Kind, wie schön die Ruhe des Winters ist – wie die Natur sich ausruht und Kraft sammelt, bevor der Frühling sie wieder erblühen lässt. Gemeinsam lauschen sie dem leisen Rascheln des Windes, wärmen ihre Hände an einer Thermoskanne Tee und spüren, wie besonders diese friedliche Zeit des Jahres ist. Der Finkensgarten im Winter ist ein Ort der Sanftheit, an dem sich Generationen nahekommen. Und wenn Oma und Kind schließlich eingehüllt in Schals und Mützen den Rückweg antreten, nehmen sie die winterliche Eindrücke bestimmt ganz positiv und mit einem warmen Gefühl im Herzen, mit nach Hause.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/05/Trans.png9001600Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/09/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2026-02-10 17:17:082025-12-16 17:17:22Finkensgarten im Winter
Wenn neue Wohnquartiere entstehen, geht es längst nicht mehr nur um zusätzlichen Wohnraum, darum dauert es auch so lange. Moderne Stadtentwicklung ist heute mehr. Sie schafft Wohngebiete, in denen Menschen aller Generationen gut leben können – barrierefrei, langfristig, mit einer starken sozialen Infrastruktur und kurzen Wegen zu allem, was man im Alltag braucht. Genau diese Vision steht auch im Zentrum der Planungen für die Parkstadt Süd – eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Kölns.
Bei diesem Bauprojekt liegt ein besonderes Augenmerk auf Familien und der älteren Generation. Vorgesehen sind verschiedene, bedarfsgerechte Wohnformen. Es soll eine Mischung werden für ein schönes Leben vom Kind bis zum Senior sowie für Menschen mit Behinderung: Das sogenannte Servicewohnen, wie es in Rodenkirchen bereits in Mini in der Mildred-Scheel-Str. üblich ist, wird wohl dort in groß umgesetzt. Der Kölner Süden scheint überhaupt in einigen Dingen ein Vorreiter für dieses Bauprojekt zu sein. Denn Inklusion, ist bei uns ganz normal. In Sürth und Weiß ist es nichts Besonderes, dass Menschen auch gehandicapt sein können – siehe das Jugendhaus in Sürth und die verschiedenen Wohngruppen in 50999 sowie die vielen seniorengerechten Wohnbilder. Eingeschränkte Menschen jeglicher Art, werden hinter der Rodenkirchener Brücke ganz vorbildlich ins Leben eingebunden, und so wird es auch bald kurz vor der Südstadt sein. Auf www.parkstadt-sued.de finden Sie viele weitere Informationen.
Am heutigen bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit setzten hunderte Menschen auf der Domplatte ein sichtbares Zeichen für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern. Zwischen 14:00 und 15:00 Uhr formierte sich eine große Menschenkette rund um den Kölner Dom, um auf die Situation betroffener Kinder und Jugendlicher aufmerksam zu machen.
Das zentrale Symbol der Aktion ist das grüne Band, das als Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit die Teilnehmer symbolisch miteinander verknüpft. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Köln, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, rief zu der Demonstration auf, um das Thema Sterben und Trauer bei Kindern zu enttabuisieren und mehr gesellschaftliche Teilhabe zu fordern.
Fotos:Kristian Beara
„Jede Hand zählt, um die Isolation betroffener Familien zu durchbrechen“, so die Organisatoren. Die Aktion am Dom ist Teil zahlreicher bundesweiter Veranstaltungen, die seit 2006 jährlich am 10. Februar stattfinden.
Und auch ich persönlich habe meine eigenen Erfahrungen in diesem zu häufig tabuisierten Themenfeld machen dürfen.
So durfte ich seit mehreren Jahren eine ganz besondere Aktion begleiten:
Denn jedes Jahr in der Adventszeit und zu besonderen Anlässen sind die Weihnachtsmänner der „Biker for Kids Cologne“ auf Motorrädern unterwegs, um Spenden zu sammeln und Geschenke zu übergeben. Diese werden auch in Kinderkrankenhäusern und Kinderheimen verteilt. Seit 1997 erfreuen sich Kinderherzen immer wieder aufs Neue ob dieser tollen Aktionen.
Und auch während der Durchreise der „schweren Jungs“ winken zahlreiche Passanten am Wegesrand voller Begeisterung den Männern und Frauen zu. Die Mitglieder des Vereins „Biker for Kids Cologne“ sind ein beliebtes Fotomotiv. Kein Wunder, schließlich wirkt es beeindruckend, wenn viele Weihnachtsmänner mit weißen Rauschebärten und roten Anzügen auf großen Maschinen durch die Straßen Kölns und des Kölner Umlands fahren.
Und so begab es sich, dass auch ich mit diesen tollen Menschen erstmalig am 3. Dezember 2013 unterwegs sein durfte und wir schwerkranken Kindern (und deren Angehörigen) mit einem Besuch der „Biker for Kids Cologne“ und der Motorradpolizisten der Kölner Polizei ein paar Minuten Ablenkung schenken konnten.
Es ist schwer vorstellbar, wie der Alltag einer Familie unter derart schicksalsträchtigen Umständen durch die lebensverkürzende Krankheit eines Kindes aussehen muss. Mit dabei u.a. auch mein guter Freund Don (er selbst erkrankte vor Jahren an Krebs und gilt inzwischen glücklicherweise als geheilt.), der sich seit Jahren in der Patientenhilfe engagiert und die großartige Tina, die sich neben weiteren sozialen ehrenamtlichen Tätigkeiten auch der Hospizarbeit widmet und eineFamilie in diesem Bereich leidenschaftlich unterstützt.
„Wir wollen, dass die kleinen Patienten einfach mal für einen kurzen Moment all ihre Schmerzen und ihr großes Leiden vergessen. Wir wissen, dass die Kleinen total auf Polizei stehen. Wenn das Blaulicht zuckt und wir vorfahren, dann ist das für sie ein spannender Moment. Wenn es dann noch einen Teddy und Geschenke gibt, dann ist die Welt für einen Augenblick viel besser“, erzählt Don.
Und ich selbst habe damals auch den Sohn meines Trauzeugen ein Jahr lang fast täglich auf der Kinderkrebsstation besucht und begleitet. Mein Gleichaltriger durfte in der Zeit gesund zu Hause spielen. Nichts hat mein Leben mehr geprägt als dieser starke und stets gutgelaunte Kämpfer, der den Kampf gegen den Krebs auch meisterlich gewonnen hat. Diese Erfahrung macht mich maximal demütig und lässt mich anders auf viele angebliche Probleme blicken.
Außerdem durfte ich auch die engagierte Anja Eschweiler persönlich kennenlernen. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Kinderhospizarbeit schenkt betroffenen Familien wertvolle Unterstützung und Hoffnung. In ihren Berichten gibt sie zudem bewegende Einblicke in ihren herausfordernden, aber erfüllenden Arbeitsalltag.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/05/Trans.png9001600Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/09/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2026-02-10 16:45:222026-02-10 16:45:22Grünes Band der Solidarität: Menschenkette am Kölner Dom
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Familien Karnevals Gottesdienst in Zollstock
AktuellesMehr Datenschutz bei vernetzten Geräten
AktuellesFür die Verbraucher ändern sich wieder einige Regeln im Alltag.
Mehr Datenschutz bei vernetzten Geräten
Seit September gibt es neue Regeln für den Datenschutz. Dabei geht es um Geräte, die mit dem Internet verbunden sind. Dazu gehören zum Beispiel Smart-TVs, Haushaltsgeräte wie Saugroboter und Kühlschränke, aber auch elektronische Rollläden, Fitness-Tracker, E-Bikes und Autos. Nutzer erhalten nun nämlich die Möglichkeit, auf ihre Daten zuzugreifen und sie bei Bedarf an andere Dienste weiterzuleiten. Diese Transparenz und die Möglichkeit, Reparaturen zu erleichtern und den Umgang mit den Geräten einfacher zu machen. Die neuen Regeln kommen vom EU-Data-Act und sollen helfen, dass Nutzer unter anderem ihre Daten besser schützen. Denn Hersteller müssen künftig offenlegen, welche Daten gesammelt werden. Das zeigt natürlich auch, wie transparent wir mittlerweile sind – Laufleistungen können ausgewertet, die Haltbarkeit von Geräten analysiert und sogar Fahrzeiten von E-Bikes oder Autos können abgefragt werden. Auch kann bei manchen Geräten per Knopfdruck der Einsatzort dargelegt und die Einsatzzeiten statistisch analysiert werden. Hoffen wir mal, dass dort keine Cyberkriminalität ins Spiel kommt, denn gerade bei ausländischen Billigangeboten ist es ja kein Geheimnis mehr, dass dort Daten an Dritte weitergegeben werden, ohne dass es der Kunde bzw. Käufer merkt.
Achtung Streusalz – Der richtige Pfotenschutz
AktuellesWährend Frauchen und Herrchen im Winter gut eingepackt nach draußen gehen, ist der Hund der Kälte weit weniger geschützt ausgesetzt. Seine einzige natürliche „Kleidung“ ist das Fell – vorausgesetzt, es wurde nicht weggezüchtet, beim Hundefriseur stark gekürzt oder durch häufiges Baden in seiner Schutzfunktion beeinträchtigt. In der freien Natur wäre ein regelmäßiges Bad gar nicht notwendig. Ein naturbelassenes Hundefell wirkt schmutz- und wasserabweisend. Zudem schützt der natürliche Säureschutzmantel die Haut des Hundes vor schädlichen Bakterien, Pilzen und Umweltreizen. Zu viel Wasser oder ungeeignete Pflegeprodukte können diesen Schutzfilm angreifen – und damit die Gesundheit des Hundes gefährden.
Dazu kommt: Viele unserer Vierbeiner sind heute reine Wohnungshunde und daher nicht an tiefe Temperaturen gewöhnt. Dabei lieben Hunde es, im Schnee zu spielen, durch Pfützen zu springen, im Schlamm zu buddeln oder sich im Gras zu wälzen. Bewegung ist hier das A und O – sie hilft nicht nur gegen Kälte, sondern hält auch fit und macht Spaß. Wichtig ist aber: Lass deinen Hund im Winter nicht unnötig lange auf dem kalten Boden sitzen, nur weil du gerade ein nettes Gespräch mit anderen Hundehaltern führst. Und nach jedem Spaziergang sollte das Fell gut abgetrocknet werden, vor allem bei Regen oder Schneefall, denn nasses Fell bleibt lange feucht und kühlt den Hund aus.
Besondere Aufmerksamkeit verdienen im Winter aber vor allem die Pfoten. Wann immer möglich, sollte man gestreute Wege meiden. Salz, das auf Gehwegen zur Glättebekämpfung gestreut wird, kann die Ballen der Hunde austrocknen, rissig machen und zu schmerzhaften Entzündungen führen. Hinzu kommt: Hunde lecken sich nach dem Spaziergang gerne die Pfoten. Dabei nehmen sie nicht nur das Salz auf, sondern auch die darin enthaltenen Chemikalien – was zu Magenbeschwerden oder im schlimmsten Fall zu einer Salzvergiftung führen kann.
Die besten Winterspaziergänge führen daher durch den Wald, über Wiesen oder Felder – dort, wo keine Streumittel liegen. Wenn das nicht möglich ist, helfen Pfotenschutzmaßnahmen: Vor dem Spaziergang können die Ballen mit Vaseline, Olivenöl oder spezieller Pfotenpflege eingerieben werden. Diese bilden einen schützenden Film gegen Nässe und Salz. Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten unbedingt gründlich mit lauwarmem Wasser abgespült und abgetrocknet werden – auch wenn es manchmal lästig ist. Für besonders empfindliche Hunde oder bei stark gestreuten Wegen bieten sich außerdem Hundeschuhe an – idealerweise die, die auch im Sommer gegen heißen Asphalt verwendet werden.
Ein wenig mehr Aufmerksamkeit im Winter schützt deinen Hund vor unnötigen Schmerzen und hält ihn gesund und munter – damit Schnee und Kälte für euch beide ein Vergnügen bleiben.
Digital Fit in der Villa AWO – Gemeinsam digital durchstarten!
AktuellesIn der heutigen Zeit gehört die digitale Welt fest zu unserem Alltag – ob beim Kontakt mit Familie und Freunden, bei Arztterminen, Online-Bestellungen oder einfach zur Information und Unterhaltung. Doch was, wenn man mit all den Begriffen wie „App“, „WLAN“ oder „Cloud“ nicht sofort etwas anfangen kann? Genau hier setzt das Angebot „Digital Fit in der Villa AWO“ an! In der AWO Villa Walther in der Ratenaustraße 9 in Rodenkirchen laden Peter Kaulland und Richard Kröger (Tel. 0160-94426814) Menschen ab 50 Jahren herzlich mittwochs ab 14 Uhr ein, gemeinsam und in entspannter Atmosphäre die digitale Welt in einem kostenlosen Kurs zu entdecken. Die anschließende digitale Sprechstunde um 15:30 Uhr bietet bei Einzelfragen individuelle Hilfe und Beratung rund um Smartphone, Tablet, Laptop & Co. Ob Sie Unterstützung bei der Bedienung brauchen, etwas über sichere Internetnutzung lernen möchten oder einfach mal wissen wollen, wie Videotelefonie funktioniert – de Herren nehmen sich Zeit für Sie und Ihre Fragen und wissen, wie Sie Ihre Geräte sicher und selbstbewusst nutzen können. Ganz ohne Druck, dafür mit viel Geduld, Humor und auf Augenhöhe.
Weitere Angebote gibt es auch bei der WiSÜ und den Senioren Netzwerken Köln in fast jedem Veedel der Stadt.
Kostenloses Yogalates
AktuellesWas ist denn das? Yogalates ist eine Kombination aus Yoga und Pilates, die Kraft und Dehnung vereint, um Körper und Geist zu stärken. Die Trainingsform integriert die Kräftigungsübungen des Pilates, insbesondere für die Körpermitte, mit der Dehnung, Atmung und Entspannung aus dem Yoga. Das Ergebnis ist ein ganzheitliches Work-out, das die Stärke der Muskulatur verbessert, die Flexibilität erhöht, die Körperhaltung korrigiert und das Körperbewusstsein verbessert. Die tief liegende Rumpf- und Bauchmuskulatur sowie die hintere Körpermuskulatur werden somit gestärkt, auch erhöht es die Beweglichkeit des Körpers und verbessert demnach die Körperhaltung und beugt Fehlhaltungen vor. Petra Dröge leitet übrigens den altersgemischten Montagskurs von 10:30 Uhr in der Villa AWO in Roki.
Gottesdienst an Fastelovend
AktuellesGottesdienst an Fastelovend
Jeck gefeierter Gottesdienst mit anschließendem Kirchencafé
Mit einem Karnevals-Gottesdienst an Fastelovend wird am Sonntag, 15. Februar, 11 Uhr, in der Melanchthonkirche, Breniger Straße 18, in der Evangelischen Kirchengemeinde Köln-Zollstock der närrische Höhepunkt kirchlich gefeiert. Pfarrer Oliver J. Kießig und Prädikant Achim Wenzel gestalten den Gottesdienst, der Glauben, Humor und rheinische Lebensfreude miteinander verbindet. Im Anschluss sind alle zum Kirchencafé eingeladen.
www.melanchthonkirche.de
Inklusiver Kinder- und Jugendsport der OSK
AktuellesWir sind eine gemischte Kunstturngruppe von Kindern und Jugendlichen im Alter von 5–15 Jahren. Weil wir besonders sind, haben wir 20 Übungsleiter, die uns gerne zur Seite stehen. Das sind qualifizierte Trainer im C-Breitensport, Sporthelfer, Gymnastiklehrer, Yogalehrer, Sonderpädagogen, Physiotherapeuten, Sozialarbeiter sowie Inklusionsbegleiter. Natürlich geht es bei uns nicht um Leistung, sondern um den Spaß sowie unsere persönlichen Bedürfnisse. Darum werden die Gruppen auch immer wieder individuell zusammengestellt. Wenn du uns kennenlernen möchtest, komm doch mal in der neuen 3‑fach-Mehrzweckhalle der OSK, Sürther Str. 199, vorbei und lern uns einmal kennen. Übrigens: Für die Minis von 2 bis 4 gibt es samstags einen Eltern-Kind-Turn-Kurs. Weitere Infos findest du auf www.inklusives-kunstturnen.de
Finkensgarten im Winter
AktuellesFinkensgarten im Winter
Wenn die Oma mit dem Kind an einem stillen Wintertag in der Zeit von 9 bis 17 Uhr in den Finkensgarten in Köln-Rodenkirchen geht, fühlt sich die Welt ein wenig verzaubert an. Die Luft ist klar und kalt, und jeder Atemzug malt kleine weiße Wolken in den Himmel. Auf den Wegen knirscht der Frost, und selbst die Bäume scheinen für einen Moment innezuhalten. Für das Kind wird der Finkensgarten zu einem Winterreich voller kleiner Wunder: feine Eiskristalle glitzern auf den Zweigen, als hätte die Natur sie mit funkelndem Zucker bestreut. Die letzten Wintervögel zwitschern vorsichtig durch die Stille, und Spuren im Schnee erzählen Geschichten von Tieren, die heimlich vorbeigehuscht sind. Oma zeigt dem Kind, wie schön die Ruhe des Winters ist – wie die Natur sich ausruht und Kraft sammelt, bevor der Frühling sie wieder erblühen lässt. Gemeinsam lauschen sie dem leisen Rascheln des Windes, wärmen ihre Hände an einer Thermoskanne Tee und spüren, wie besonders diese friedliche Zeit des Jahres ist. Der Finkensgarten im Winter ist ein Ort der Sanftheit, an dem sich Generationen nahekommen. Und wenn Oma und Kind schließlich eingehüllt in Schals und Mützen den Rückweg antreten, nehmen sie die winterliche Eindrücke bestimmt ganz positiv und mit einem warmen Gefühl im Herzen, mit nach Hause.
Köln braucht Wohnraum
AktuellesWenn neue Wohnquartiere entstehen, geht es längst nicht mehr nur um zusätzlichen Wohnraum, darum dauert es auch so lange. Moderne Stadtentwicklung ist heute mehr. Sie schafft Wohngebiete, in denen Menschen aller Generationen gut leben können – barrierefrei, langfristig, mit einer starken sozialen Infrastruktur und kurzen Wegen zu allem, was man im Alltag braucht. Genau diese Vision steht auch im Zentrum der Planungen für die Parkstadt Süd – eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Kölns.
Bei diesem Bauprojekt liegt ein besonderes Augenmerk auf Familien und der älteren Generation. Vorgesehen sind verschiedene, bedarfsgerechte Wohnformen. Es soll eine Mischung werden für ein schönes Leben vom Kind bis zum Senior sowie für Menschen mit Behinderung: Das sogenannte Servicewohnen, wie es in Rodenkirchen bereits in Mini in der Mildred-Scheel-Str. üblich ist, wird wohl dort in groß umgesetzt. Der Kölner Süden scheint überhaupt in einigen Dingen ein Vorreiter für dieses Bauprojekt zu sein. Denn Inklusion, ist bei uns ganz normal. In Sürth und Weiß ist es nichts Besonderes, dass Menschen auch gehandicapt sein können – siehe das Jugendhaus in Sürth und die verschiedenen Wohngruppen in 50999 sowie die vielen seniorengerechten Wohnbilder. Eingeschränkte Menschen jeglicher Art, werden hinter der Rodenkirchener Brücke ganz vorbildlich ins Leben eingebunden, und so wird es auch bald kurz vor der Südstadt sein. Auf www.parkstadt-sued.de finden Sie viele weitere Informationen.
Grünes Band der Solidarität: Menschenkette am Kölner Dom
AktuellesAm heutigen bundesweiten Tag der Kinderhospizarbeit setzten hunderte Menschen auf der Domplatte ein sichtbares Zeichen für Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern. Zwischen 14:00 und 15:00 Uhr formierte sich eine große Menschenkette rund um den Kölner Dom, um auf die Situation betroffener Kinder und Jugendlicher aufmerksam zu machen.
Das zentrale Symbol der Aktion ist das grüne Band, das als Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit die Teilnehmer symbolisch miteinander verknüpft. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Köln, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert, rief zu der Demonstration auf, um das Thema Sterben und Trauer bei Kindern zu enttabuisieren und mehr gesellschaftliche Teilhabe zu fordern.
„Jede Hand zählt, um die Isolation betroffener Familien zu durchbrechen“, so die Organisatoren. Die Aktion am Dom ist Teil zahlreicher bundesweiter Veranstaltungen, die seit 2006 jährlich am 10. Februar stattfinden.
Und auch ich persönlich habe meine eigenen Erfahrungen in diesem zu häufig tabuisierten Themenfeld machen dürfen.
So durfte ich seit mehreren Jahren eine ganz besondere Aktion begleiten:
Denn jedes Jahr in der Adventszeit und zu besonderen Anlässen sind die Weihnachtsmänner der „Biker for Kids Cologne“ auf Motorrädern unterwegs, um Spenden zu sammeln und Geschenke zu übergeben. Diese werden auch in Kinderkrankenhäusern und Kinderheimen verteilt. Seit 1997 erfreuen sich Kinderherzen immer wieder aufs Neue ob dieser tollen Aktionen.
Und auch während der Durchreise der „schweren Jungs“ winken zahlreiche Passanten am Wegesrand voller Begeisterung den Männern und Frauen zu. Die Mitglieder des Vereins „Biker for Kids Cologne“ sind ein beliebtes Fotomotiv. Kein Wunder, schließlich wirkt es beeindruckend, wenn viele Weihnachtsmänner mit weißen Rauschebärten und roten Anzügen auf großen Maschinen durch die Straßen Kölns und des Kölner Umlands fahren.
Und so begab es sich, dass auch ich mit diesen tollen Menschen erstmalig am 3. Dezember 2013 unterwegs sein durfte und wir schwerkranken Kindern (und deren Angehörigen) mit einem Besuch der „Biker for Kids Cologne“ und der Motorradpolizisten der Kölner Polizei ein paar Minuten Ablenkung schenken konnten.
Es ist schwer vorstellbar, wie der Alltag einer Familie unter derart schicksalsträchtigen Umständen durch die lebensverkürzende Krankheit eines Kindes aussehen muss. Mit dabei u.a. auch mein guter Freund Don (er selbst erkrankte vor Jahren an Krebs und gilt inzwischen glücklicherweise als geheilt.), der sich seit Jahren in der Patientenhilfe engagiert und die großartige Tina, die sich neben weiteren sozialen ehrenamtlichen Tätigkeiten auch der Hospizarbeit widmet und eineFamilie in diesem Bereich leidenschaftlich unterstützt.
„Wir wollen, dass die kleinen Patienten einfach mal für einen kurzen Moment all ihre Schmerzen und ihr großes Leiden vergessen. Wir wissen, dass die Kleinen total auf Polizei stehen. Wenn das Blaulicht zuckt und wir vorfahren, dann ist das für sie ein spannender Moment. Wenn es dann noch einen Teddy und Geschenke gibt, dann ist die Welt für einen Augenblick viel besser“, erzählt Don.
Und ich selbst habe damals auch den Sohn meines Trauzeugen ein Jahr lang fast täglich auf der Kinderkrebsstation besucht und begleitet. Mein Gleichaltriger durfte in der Zeit gesund zu Hause spielen. Nichts hat mein Leben mehr geprägt als dieser starke und stets gutgelaunte Kämpfer, der den Kampf gegen den Krebs auch meisterlich gewonnen hat. Diese Erfahrung macht mich maximal demütig und lässt mich anders auf viele angebliche Probleme blicken.
Außerdem durfte ich auch die engagierte Anja Eschweiler persönlich kennenlernen. Ihr unermüdlicher Einsatz für die Kinderhospizarbeit schenkt betroffenen Familien wertvolle Unterstützung und Hoffnung. In ihren Berichten gibt sie zudem bewegende Einblicke in ihren herausfordernden, aber erfüllenden Arbeitsalltag.
Kristian Beara