Für Katzen sind Mäuse kein Problem
In den ländlichen Vororten des Kölner Südens, wo Wiesen, Felder und kleine Wälder direkt an Wohngebiete grenzen, sind Freigängerkatzen nicht nur ein alltäglicher Anblick, sondern auch effiziente Mäuse-Jäger. Denn in grüner Umgebung mit reichlich Mausvorkommen, was ganz normal und natürlich ist, können Katzen täglich bis zu zwölf Mäuse fangen. Dieser ausgeprägte Jagdtrieb ist tief in ihrer Natur verankert – selbst gut gefütterte Tiere streifen durch Gärten, Hecken und Scheunen, immer auf der Suche nach Bewegung im Gras oder einem Rascheln im Unterholz. Besonders in diesen ländlichen Randgebieten, etwa zwischen Rodenkirchen, Sürth und Immendorf, aber auch auf der alten Großmarkt-Fläche in Raderberg und im Marienburger Villenviertel leisten Freigängerkatzen unbewusst einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingskontrolle. Durch ihr Revierverhalten halten sie nicht nur die Mäusepopulation in Schach, sondern wirken sich auch auf das Verhalten anderer Kleintiere aus. Ihre Jagdtechnik ist dabei ein Zusammenspiel aus Geduld, leisen Bewegungen und blitzschneller Reaktion – Fähigkeiten, die sich besonders in freier Umgebung optimal entfalten. Für viele Anwohner sind die Samtpfoten damit mehr als nur Haustiere: Sie sind Teil des ökologischen Gleichgewichts und verbinden das Leben zwischen Stadt und Natur auf ganz eigene Weise.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2025-09-23 13:06:362025-09-03 13:06:51Für Katzen sind Mäuse kein Problem
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2025-09-23 09:39:162025-09-02 09:39:25River Boad Party von den Schwimmbotzen
Bei SLD bekommst du keine Lösungen von der Stange, sondern maßgeschneiderte IT-Konzepte, die zu deinem Unternehmen passen.
Ob Modern Workplace, Netzwerksicherheit, Cloud-Services oder E-Mail-Archivierung – wir kombinieren modernste Technologie mit persönlicher Betreuung durch feste Ansprechpartner. So stellen wir sicher, dass deine IT nicht nur funktioniert, sondern dein Business aktiv unterstützt.Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben
Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben
Die meisten kennen mich, Thomas Loosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Realität ist.
Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik – zusammen mit unserem Partner Barracuda einen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.
Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.
High‑EndEndpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist
Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“
Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.
Glück im Unglück: Unser Basismonitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungsschalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos überwachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.
Was genau geschah
Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.
Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktionsausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenendschichten, um genau das sicherzustellen.
möchten Sie weiter lesen gehen Sie bitte auf diesen Link: Sicherheit …
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2025-09-23 09:21:092025-09-03 09:21:21IT-Solutions, die den Unterschied machen
Seit drei Jahren gibt es in der Gemeinde eine besondere Tradition: den lebendigen Adventskalender. Auch in diesem Jahr soll sich an möglichst jedem Abend im Advent für eine halbe Stunde eine Tür öffnen – sei es ein Fenster, eine Garage oder ein Garten. Dahinter verbirgt sich stets eine kleine Aktion: ein Lied, eine Geschichte, ein Gebet oder einfach ein besonderer Lichtmoment.
Der Zeitraum reicht vom 1. bis 23. Dezember 2025, die Dauer beträgt jeweils rund 30 Minuten, und der Ort ist ganz unkompliziert: bei den Gastgeberinnen und Gastgebern zu Hause, draußen vor der Tür.
Mitmachen können alle – ob allein, als Familie, als Verein oder als Nachbarschaft. Jeder Abend wird individuell gestaltet, und jede Teilnahme trägt dazu bei, Licht und Gemeinschaft in die Adventszeit zu bringen.
Wer Lust hat, selbst einen Abend zu übernehmen, wird gebeten, sich bis zum 24. Oktober 2025 anzumelden.
Die Gemeinde freut sich auf viele offene Türen – und noch mehr offene Herzen.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2025-09-22 16:40:212025-09-22 16:40:22Kolping – wir musizieren für Familien in Afrika
Trödelmärkte fielen dem Regen zum Opfer – Veranstalter suchen nach Alternativen
Eigentlich sollte das vergangene Wochenende ganz im Zeichen bunter Flohmärkte stehen. Schon im Vorfeld waren zahlreiche Veranstaltungen angekündigt und vielerorts mit Spannung erwartet worden. Doch das unbeständige Herbstwetter machte vielen Organisatoren einen Strich durch die Rechnung: Starke Regenschauer und rapide sinkende Temperaturen führten dazu, dass gleich mehrere Trödelmärkte kurzfristig abgesagt werden mussten.
Besonders Schulen, die auf ihren Schulhöfen Platz für Stände bieten wollten, standen vor einem Problem. Nicht alle Aussteller hätten ihre Waren in den Innenräumen aufbauen können, und im Regen auf dem Freigelände zu verkaufen, war für die Veranstalter keine Option. Schweren Herzens entschieden sich daher viele Schulleitungen für die Absage. Für zahlreiche Kinder und Eltern, die sich auf den Tag gefreut hatten, war das eine große Enttäuschung – am Ende überwog jedoch die Vernunft: Ein Flohmarkt im Regen hätte weder Verkäufern noch Besuchern Freude bereitet.
Ganz aufgeben wollen die Organisatoren ihre Pläne aber nicht. Vielmehr wird bereits intensiv nach Ersatzterminen und Ausweichflächen gesucht. Denkbar ist, künftige Trödelmärkte in Tiefgaragen oder Parkhäusern stattfinden zu lassen. Doch auch hier stoßen die Verantwortlichen auf Herausforderungen: Sicherheitskonzepte müssten angepasst werden, und zudem würde dringend benötigter Parkraum blockiert.
Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt die Nachfrage nach Flohmärkten in den Stadtteilen ungebrochen. Gerade große Garagen- und Nachbarschaftströdel erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob kreative Lösungen gefunden werden, um das beliebte Stöbern, Feilschen und Entdecken wetterunabhängig zu ermöglichen.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2025-09-22 16:25:432025-09-22 16:25:44Trödelmärkte fielen dem Regen zum Opfer – Veranstalter suchen nach Alternativen
Der Bürgerverein Zollstock durfte zu und an einer besonderen Zeitreise einladen und teilnehmen: einer Führung über den Geusenfriedhof, den ältesten evangelischen Friedhof des Rheinlandes. Mit großer Neugier und spürbarer Vorfreude machten sich die Mitglieder auf den Weg, um einen Ort kennenzulernen, der nicht nur geschichtliche Bedeutung trägt, sondern auch eine stille, beinahe erhabene Atmosphäre ausstrahlt.
Seit seiner Gründung im Jahr 1584 diente der Geusenfriedhof als letzte Ruhestätte für evangelische Christen, denen innerhalb der Kölner Stadtmauern die Beisetzung verwehrt blieb. Außerhalb der damaligen Stadttore gelegen, war er über Jahrhunderte hinweg die einzige Möglichkeit, Verstorbene ihres Glaubens zu bestatten. Seinen Namen verdankt er den niederländischen Glaubensflüchtlingen, den „Geusen“ – ein Begriff, der aus dem Französischen stammt und ursprünglich „Bettler“ bedeutet.
Während der Führung erfuhren die Teilnehmer nicht nur spannende Details zur Entstehungsgeschichte, sondern auch zur viel zur Bedeutung dieses einzigartigen Kulturdenkmals. Der Geusenfriedhof erzählt von Schicksalen, von religiöser Vielfalt und vom beharrlichen Ringen um Glaubensfreiheit.
Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Ort im Zusammenspiel seiner historischen Grabsteine, von denen einige liebevoll restauriert wurden, mit den vielen verwitterten Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Der alte, schattige Baumbestand verleiht dem Friedhof zudem eine ruhige Würde, die den Besuch zu einem nachhaltigen Erlebnis machte.
Mit großem Dank blickt der Bürgerverein Zollstock auf die informative und eindrucksvolle Führung zurück. Die Mitglieder nehmen wertvolle Eindrücke mit nach Hause – und das Bewusstsein, an einem Ort gestanden zu haben, der wie kaum ein anderer von Geschichte, Erinnerung und gelebter Toleranz erzählt.
Darüber hinaus sieht der Verein es als Aufgabe, solche besonderen Stätten ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und deren Bedeutung zu vermitteln. Der Besuch des Geusenfriedhofs war dabei ein wichtiger Schritt – und er bestärkt den Bürgerverein Zollstock darin, auch künftig historische Orte in Köln aufzusuchen, zu würdigen und deren Geschichten lebendig zu halten. Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft bewusst gestalten.
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Gastberichthttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngGastbericht2025-09-22 16:24:332025-09-22 16:24:35Führung des Bürgervereins Zollstock über den Geusenfriedhof
https://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/Hintergrund-Fruehling-2026.png500500Beitraghttps://koelner-stadtteilliebe.de/wp-content/uploads/2026/03/StadtteilLiebe-1024x146b.pngBeitrag2025-09-22 16:06:522025-09-22 16:06:54Tag der offenen Tür des Erzb. Irmgardis Gymnasiums
Für Katzen sind Mäuse kein Problem
AktuellesFür Katzen sind Mäuse kein Problem
In den ländlichen Vororten des Kölner Südens, wo Wiesen, Felder und kleine Wälder direkt an Wohngebiete grenzen, sind Freigängerkatzen nicht nur ein alltäglicher Anblick, sondern auch effiziente Mäuse-Jäger. Denn in grüner Umgebung mit reichlich Mausvorkommen, was ganz normal und natürlich ist, können Katzen täglich bis zu zwölf Mäuse fangen. Dieser ausgeprägte Jagdtrieb ist tief in ihrer Natur verankert – selbst gut gefütterte Tiere streifen durch Gärten, Hecken und Scheunen, immer auf der Suche nach Bewegung im Gras oder einem Rascheln im Unterholz. Besonders in diesen ländlichen Randgebieten, etwa zwischen Rodenkirchen, Sürth und Immendorf, aber auch auf der alten Großmarkt-Fläche in Raderberg und im Marienburger Villenviertel leisten Freigängerkatzen unbewusst einen wichtigen Beitrag zur natürlichen Schädlingskontrolle. Durch ihr Revierverhalten halten sie nicht nur die Mäusepopulation in Schach, sondern wirken sich auch auf das Verhalten anderer Kleintiere aus. Ihre Jagdtechnik ist dabei ein Zusammenspiel aus Geduld, leisen Bewegungen und blitzschneller Reaktion – Fähigkeiten, die sich besonders in freier Umgebung optimal entfalten. Für viele Anwohner sind die Samtpfoten damit mehr als nur Haustiere: Sie sind Teil des ökologischen Gleichgewichts und verbinden das Leben zwischen Stadt und Natur auf ganz eigene Weise.
River Boad Party von den Schwimmbotzen
AktuellesIT-Solutions, die den Unterschied machen
AktuellesIT-Solutions, die den Unterschied machen
Bei SLD bekommst du keine Lösungen von der Stange, sondern maßgeschneiderte IT-Konzepte, die zu deinem Unternehmen passen.
Ob Modern Workplace, Netzwerksicherheit, Cloud-Services oder E-Mail-Archivierung – wir kombinieren modernste Technologie mit persönlicher Betreuung durch feste Ansprechpartner. So stellen wir sicher, dass deine IT nicht nur funktioniert, sondern dein Business aktiv unterstützt.Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben
Security – Ein realer Zwischenfall und wie wir unseren Kunden gerettet haben
Die meisten kennen mich, Thomas Loosen, als den Mann, der seit Jahren nicht müde wird, über IT‑Security zu sprechen. Ich tue das nicht, weil mir das Thema besonderen Spaß macht, sondern weil ich täglich sehe, wie schlecht viele Unternehmen tatsächlich geschützt sind und wie groß die Lücke zwischen Selbstwahrnehmung und Realität ist.
Vor drei Monaten stand ich deshalb gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vor einem Saal voller Geschäftsführer. Die Präsentation war eindrucksvoll, das Publikum alarmiert – und danach passierte: nichts. Klassisches Vogel‑Strauß‑Manöver. Genau aus diesem Grund möchte ich heute ein sehr konkretes Beispiel schildern, bei dem wir – Schönsee Loosen Datentechnik – zusammen mit unserem Partner Barracuda einen Kunden buchstäblich vor der Insolvenz bewahrt haben.
Vorab: Es betrifft nicht nur Großunternehmen – auch Kleinstbetriebe stehen im Fadenkreuz derselben Angreifer.
High‑End Endpoint‑Protection inkl. SOC – warum dies ein Muss ist
Wir hatten dem Kunden monatelang geraten, eine High‑End Endpoint‑Protection mit angebundenem Barracuda‑SOC einzuführen. Die Antwort war immer dieselbe: „Klingt sinnvoll, aber bisher ist ja noch nie etwas passiert. Dafür will ich kein Geld ausgeben.“
Dann passierte es. Eine Ransomware‑Gruppe hatte bereits unbemerkt zwei Server und ein altes Administratorkonto übernommen. Der potenzielle Schaden lag bei über zehn Millionen Euro – allein an Produktions‑ und Ausfallkosten. Eine Cyber‑Versicherung gab es nicht. Wäre der Angriff durchgekommen, hätte das Unternehmen schlicht keine Zukunft mehr gehabt.
Glück im Unglück: Unser Basismonitoring registrierte erste Auffälligkeiten, noch bevor die Angreifer ihren Verschlüsselungsschalter umlegen konnten. In einer Nacht‑und‑Nebel‑Aktion rollten wir gemeinsam mit dem Barracuda‑SOC die komplette XDR‑Suite aus – Schutz für Endgeräte, Server, Netzwerk und Microsoft 365. Als die Täter zurückkehrten, prallten sie an einer lückenlos überwachten Umgebung ab. Ergebnis: null Euro Schaden. Die IT des Kunden läuft bis heute einwandfrei – und das für unter 20 000 Euro Schutzbudget pro Jahr bei mehreren Hundert Systemen.
Was genau geschah
Wochen vor dem XDR‑Rollout hatten die Angreifer über ein schwaches Passwort Zugriff erlangt, „Schläfer‑Programme“ abgelegt und sich dann zurückgezogen. Am Stichtag, um 08:33 Uhr, legten sie eine neue geplante Aufgabe an – für uns das untrügliche Signal, dass jetzt entweder verschlüsselt oder Daten ausgespäht werden sollten.
Wir isolierten die betroffenen Rechner augenblicklich, blockierten die Command‑&‑Control‑IP an der Firewall und ließen sämtliche bösartigen Dateien automatisch quarantänieren. Damit war der Angriff praktisch beendet: keine Verschlüsselung, keine Lösegeldforderung, kein Produktionsausfall. Der Kunde bemerkte davon nichts; wir hingegen verbrachten etliche Nacht‑ und Wochenendschichten, um genau das sicherzustellen.
möchten Sie weiter lesen gehen Sie bitte auf diesen Link: Sicherheit …
Mitmachen beim lebendigen Adventskalender
AktuellesMitmachen beim lebendigen Adventskalender
Seit drei Jahren gibt es in der Gemeinde eine besondere Tradition: den lebendigen Adventskalender. Auch in diesem Jahr soll sich an möglichst jedem Abend im Advent für eine halbe Stunde eine Tür öffnen – sei es ein Fenster, eine Garage oder ein Garten. Dahinter verbirgt sich stets eine kleine Aktion: ein Lied, eine Geschichte, ein Gebet oder einfach ein besonderer Lichtmoment.
Der Zeitraum reicht vom 1. bis 23. Dezember 2025, die Dauer beträgt jeweils rund 30 Minuten, und der Ort ist ganz unkompliziert: bei den Gastgeberinnen und Gastgebern zu Hause, draußen vor der Tür.
Mitmachen können alle – ob allein, als Familie, als Verein oder als Nachbarschaft. Jeder Abend wird individuell gestaltet, und jede Teilnahme trägt dazu bei, Licht und Gemeinschaft in die Adventszeit zu bringen.
Wer Lust hat, selbst einen Abend zu übernehmen, wird gebeten, sich bis zum 24. Oktober 2025 anzumelden.
Die Gemeinde freut sich auf viele offene Türen – und noch mehr offene Herzen.
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Eigentlich sollte das vergangene Wochenende ganz im Zeichen bunter Flohmärkte stehen. Schon im Vorfeld waren zahlreiche Veranstaltungen angekündigt und vielerorts mit Spannung erwartet worden. Doch das unbeständige Herbstwetter machte vielen Organisatoren einen Strich durch die Rechnung: Starke Regenschauer und rapide sinkende Temperaturen führten dazu, dass gleich mehrere Trödelmärkte kurzfristig abgesagt werden mussten.
Besonders Schulen, die auf ihren Schulhöfen Platz für Stände bieten wollten, standen vor einem Problem. Nicht alle Aussteller hätten ihre Waren in den Innenräumen aufbauen können, und im Regen auf dem Freigelände zu verkaufen, war für die Veranstalter keine Option. Schweren Herzens entschieden sich daher viele Schulleitungen für die Absage. Für zahlreiche Kinder und Eltern, die sich auf den Tag gefreut hatten, war das eine große Enttäuschung – am Ende überwog jedoch die Vernunft: Ein Flohmarkt im Regen hätte weder Verkäufern noch Besuchern Freude bereitet.
Ganz aufgeben wollen die Organisatoren ihre Pläne aber nicht. Vielmehr wird bereits intensiv nach Ersatzterminen und Ausweichflächen gesucht. Denkbar ist, künftige Trödelmärkte in Tiefgaragen oder Parkhäusern stattfinden zu lassen. Doch auch hier stoßen die Verantwortlichen auf Herausforderungen: Sicherheitskonzepte müssten angepasst werden, und zudem würde dringend benötigter Parkraum blockiert.
Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt die Nachfrage nach Flohmärkten in den Stadtteilen ungebrochen. Gerade große Garagen- und Nachbarschaftströdel erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob kreative Lösungen gefunden werden, um das beliebte Stöbern, Feilschen und Entdecken wetterunabhängig zu ermöglichen.
Führung des Bürgervereins Zollstock über den Geusenfriedhof
AktuellesDer Bürgerverein Zollstock durfte zu und an einer besonderen Zeitreise einladen und teilnehmen: einer Führung über den Geusenfriedhof, den ältesten evangelischen Friedhof des Rheinlandes. Mit großer Neugier und spürbarer Vorfreude machten sich die Mitglieder auf den Weg, um einen Ort kennenzulernen, der nicht nur geschichtliche Bedeutung trägt, sondern auch eine stille, beinahe erhabene Atmosphäre ausstrahlt.
Seit seiner Gründung im Jahr 1584 diente der Geusenfriedhof als letzte Ruhestätte für evangelische Christen, denen innerhalb der Kölner Stadtmauern die Beisetzung verwehrt blieb. Außerhalb der damaligen Stadttore gelegen, war er über Jahrhunderte hinweg die einzige Möglichkeit, Verstorbene ihres Glaubens zu bestatten. Seinen Namen verdankt er den niederländischen Glaubensflüchtlingen, den „Geusen“ – ein Begriff, der aus dem Französischen stammt und ursprünglich „Bettler“ bedeutet.
Während der Führung erfuhren die Teilnehmer nicht nur spannende Details zur Entstehungsgeschichte, sondern auch zur viel zur Bedeutung dieses einzigartigen Kulturdenkmals. Der Geusenfriedhof erzählt von Schicksalen, von religiöser Vielfalt und vom beharrlichen Ringen um Glaubensfreiheit.
Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Ort im Zusammenspiel seiner historischen Grabsteine, von denen einige liebevoll restauriert wurden, mit den vielen verwitterten Zeugnissen vergangener Jahrhunderte. Der alte, schattige Baumbestand verleiht dem Friedhof zudem eine ruhige Würde, die den Besuch zu einem nachhaltigen Erlebnis machte.
Mit großem Dank blickt der Bürgerverein Zollstock auf die informative und eindrucksvolle Führung zurück. Die Mitglieder nehmen wertvolle Eindrücke mit nach Hause – und das Bewusstsein, an einem Ort gestanden zu haben, der wie kaum ein anderer von Geschichte, Erinnerung und gelebter Toleranz erzählt.
Darüber hinaus sieht der Verein es als Aufgabe, solche besonderen Stätten ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und deren Bedeutung zu vermitteln. Der Besuch des Geusenfriedhofs war dabei ein wichtiger Schritt – und er bestärkt den Bürgerverein Zollstock darin, auch künftig historische Orte in Köln aufzusuchen, zu würdigen und deren Geschichten lebendig zu halten. Denn nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft bewusst gestalten.
Tag der offenen Tür des Erzb. Irmgardis Gymnasiums
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