Newsletter Stadtbezirk Rodenkirchen 14.7.2026: Vor den Sommerferien wird noch einmal gemeinsam gefeiert
Vor den Sommerferien wird noch einmal gemeinsam gefeiert
Nun stehen sie vor der Tür – die großen Sommerferien. Und bevor viele in den Urlaub starten oder die freie Zeit genießen, wurde am vergangenen Wochenende im gesamten Kölner Süden noch einmal ausgiebig gefeiert. Ob Straßenfest, Gemeindefest, Konzert oder Sportveranstaltung, in unserem Stadtbezirk war überall etwas los.
Rodenkirchen feierte sein großes Straßenfest
Das Rodenkirchener Straßenfest lockte wieder tausende Besucherinnen und Besucher ins Veedel und trotz hochsommerlicher Temperaturen herrschte beste Stimmung. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm nutzten viele Gäste die Gelegenheit, sich an den zahlreichen Informationsständen über das vielfältige Leben im Stadtteil zu informieren.
Besonders erfreulich war, dass sich in diesem Jahr so viele ortsansässige Vereine, ehrenamtliche Initiativen und Unternehmen präsentierten und ich sich für nächstes Jahr zum einen wieder angemeldet haben und weitere dazukommen möchten. Mit dabei waren unter anderem die Schachfreunde, der Fahrrad-Club, der Ruderverein, die Schlaganfall-Hilfe, Kinder- und Senioreninitiativen sowie zahlreiche Freizeit- und Engagementangebote. Es war eine bunte Mischung ein Mensch die mit viel Freude auf der Straße standen. Genau diese Vielfalt macht unser Veedel aus und nach dem Fest vor dem Fest und starten wir jetzt schon, mit der Planung für nächstes Jahr. Denn wir von der Kölner Stadtteilliebe hatten diesen Stein zum Anrollen gebracht und werden uns auch fürs nächste Jahr sehr stark darin engagieren.
Ein herzliches Dankeschön gilt demnach allen, die sich mit großem Einsatz beteiligt haben. Ein Straßenfest lebt davon, dass Vereine, Institutionen und Unternehmen gemeinsam auf die Straße gehen, sich präsentieren und miteinander ins Gespräch kommen und ich glaube, das haben wir an diesem Wochenende geschafft. Ich von meiner Seite bin auf jeden Fall sehr stolz darauf und danke jedem für die Teilnahme.
Ein ganz besonderer Dank gilt selbstverständlich den Sponsoren des Straßenfestes. Ohne ihre finanzielle Unterstützung wäre eine Veranstaltung dieser Größenordnung heute kaum noch möglich. Solche Feste verursachen erhebliche Kosten umso wertvoller ist es, dass Unternehmen aus dem Veedel bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und das gemeinschaftliche Leben aktiv zu fördern. Danke dafür.
Vier Bühnen sorgten für beste Unterhaltung
Musikalisch hatte das Straßenfest ebenfalls einiges zu bieten. Auf insgesamt vier Bühnen wurde den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Programm geboten.
Die beiden Hauptbühnen auf dem Maternusplatz und vor dem Sommershof standen ganz im Zeichen verschiedener Bands, kölscher Musik, Karnevalsstimmung und Unterhaltung. Bekannte Karnevalsinterpreten, Stimmungsmacher sowie das Kinderdreigestirn der Altgemeinde Rodenkirchen sorgten für beste Laune. Auch zahlreiche Kinder- und Tanzgruppen begeisterten das Publikum. Moderator Detlef Lauenstein führte mit viel Herzblut durch das Programm und freute sich sichtlich über die großartige Atmosphäre.
Ein gelungener Neustart: Die Ehrenamtsbühnen
Eine echte Bereicherung waren in diesem Jahr die beiden neuen Ehrenamtsbühnen an der RheinGalerie und in der Oststraße. Dort präsentierte sich ein beeindruckender Querschnitt des Veedels – mit Musik, Tanz, Sport und ganz viel Engagement.
Die Stimmung war hervorragend. Besonders schön: Moderation und Technik wurden ebenfalls ehrenamtlich von Menschen aus dem Veedel übernommen, was eindrucksvoll zeigt, was möglich ist, wenn viele gemeinsam anpacken. Ich von meiner Seite, hatte mich allerdings etwas überschätzt und werde es im nächsten Jahr anders machen müssen und entschuldige mich ausdrücklich bei allen, bei denen ich vielleicht nicht zum gewünschten Zeitpunkt war. Zwei Bühnen, jede Menge ehrenamtliche Stände und eine eigene Präsentation für die Kölner Stadtteilliebe waren schon etwas viel. Doch nach dem Fest ist vor dem Fest und ich gelobe Besserung und gehe schon in den Jour fix.
Und so gibt natürlich für das kommende Jahr einige Verbesserungs-Ideen. So sollen künftig an beiden Bühnen gastronomische Angebote vorhanden sein. An der RheinGalerie werden zusätzlich Sitzgelegenheiten geschaffen, damit Besucherinnen und Besucher länger verweilen können. Außerdem soll dort künftig ein Moderator die auftretenden Künstler vorstellen. Denn gerade die vielen Musikerinnen und Musiker verdienen Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Unterstützung. Viele von ihnen möchten sich nämlich im Veedel präsentieren und hoffen, auch bei weiteren Veranstaltungen auftreten zu können und da braucht es einen weiteren Mann bzw. Frau vor Ort, der vermittelt.
Wer das Straßenfest also noch einmal erleben möchte, findet auf unserer Facebook-Seite zahlreiche Videos und Eindrücke, zu den Auftritten und im nächsten Jahr auf jeden Fall auch ein Ansprechpartner auf dem Fest. Für die diesjährigen Künstler können Sie mich gerne ansprechen, denn natürlich habe ich, zu allen Kontaktdaten.
Wir von der Kölner Stadtteilliebe fanden es auf jeden Fall ein großartiges Fest und freuen uns schon aufs nächste Jahr. Übrigens: Das Straßenfest ist immer am letzten Wochenende vor den Sommerferien, für alle, die ebenfalls in Planung gehen möchten.
Aber auch in den anderen Veedeln wurde gefeiert
Nicht nur Rodenkirchen war am Wochenende in Feierlaune.
Zollstock
Unter dem Motto „Ein letztes Ma(h)l wie immer“ feierte die Evangelische Kirchengemeinde in der Melanchthonkirche ihr großes Gemeindefest. Familiengottesdienst, Musik, leckeres Essen sowie Spiel und Spaß für alle Generationen lockten demnach viele Besucher an. Wer das Fest kennt, weiß, wie herzlich und familiär dort gefeiert wird. Das gesamte Gemeindezentrum sowie das SPÖKES Kinder- und Jugendhaus waren wieder bestens besucht und alle Einsatzkräfte in bester Stimmung.
Sürth
Ebenso stimmungsvoll ging es beim traditionellen Pfarrfest von St. Remigius zu. Im schattigen Pfarrgarten feierten auch in diesem Jahr Jung und Alt gemeinsam. Organisiert wird das beliebte Fest übrigens von der katholischen Jugend und entwickelt sich seit Jahren immer mehr zu einem echten Mehrgenerationenfest. Bis um 22 Uhr am Sonntagabend, erschallte die Musik und das Lachen der Gäste, zauberte eine ganz besondere Stimmung an den Rhein. Auch war super faszinierend, wie sich junge Menschen engagierten, und sie immer wieder zeigen, dass sie vieles auf die Beine stellen können, wenn der Zusammenhalt stimmt.
Rondorf
Auch der Trödelmarkt an der Kirche Heilige Drei Könige war an diesem Wochenende wieder ein voller Erfolg. Stand an Stand wechselten Schätze ihre Besitzer und viele Besucher nutzten die Gelegenheit zum Bummeln und Plaudern. Die engagierte Pfarrgemeinschaft zeigt immer wieder, wie Gemeinschaft im Dorf gelebt werden kann – klein, herzlich und mit viel Engagement, präsentierte sich in dem Fall Rondorf.
Bayenthal
Etwas klassischer wurde es bei einem Benefizkonzert in der evangelischen Kirchengemeinde Köln-Bayenthal. Der Pianist Michael Yanovitsky aus Philadelphia begeisterte dort das Publikum mit einem beeindruckenden Klavierabend für den guten Zweck. Es war traumhafte Musik und es ist immer wieder ein Fest, bei den Musikabenden dabei zu sein. In Bayenthal und Marienburg ist es meist etwas klassischer Natur, aber immer wertvoll und hoch professionell.
Meschenich
Sportlich dagegen war es in Meschenich. Dort wurde nämlich in großer Hitze der 14. Franz-Kremer-Gedächtnis-Cup ausgetragen. Zahlreiche Fußballvereine kamen dort zusammen und lieferten sich trotz sommerlicher Temperaturen spannende Spiele und faire Begegnungen.
Das war noch nicht alles. Auf unserer Internetseite finden Sie noch viel mehr Informationen, die ich leider in diesen Newsletter nicht alle unterbringen kann.
Der Kölner Süden bleibt auf jeden Fall in Bewegung – darum lesen Sie weiter
Wer glaubt, jetzt kehre Ruhe ein, irrt sich. Noch vor den Sommerferien wartet bereits das nächste große Highlight auf alle Bürgerinnen und Bürger.
Open-Air-Konzert & Parkfest der Diakonie Michaelshoven
Am Donnerstag lädt die Diakonie Michaelshoven zum großen Open-Air-Konzert und Parkfest ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, viele Mitmachangebote für Kinder und beste Unterhaltung für die ganze Familie.
Besonders schön: Der gesamte Erlös aus Speisen, Getränken und Spenden kommt der Stiftung „Einfach helfen“ sowie der Kampagne „Du bist wertvoll“ zugute.
Die wichtigsten Informationen:
- Eintritt frei
- Einlass: 17:00 Uhr
- Bühnenprogramm: 18:00 bis 22:00 Uhr
- Anreise möglichst mit Bus, Bahn, Fahrrad oder zu Fuß
- Keine Parkplätze auf dem Gelände
- Glasverbot
- Eigene Speisen und Getränke sind untersagt, was auch verständlich ist, bei diesem Angebot
- Hunde sind willkommen, müssen jedoch angeleint sein.
Kreatives Schreiben in Sürth
Ebenfalls am Donnerstag trifft sich wieder die Gruppe „Kreatives Schreiben“ des Seniorennetzwerks Sürth.
Wer Freude am Schreiben, an Geschichten, Erinnerungen oder kleinen Gedichten hat oder seine Kreativität einfach einmal ausprobieren möchte, ist herzlich willkommen.
Anmeldung:
E-Mail: seniorennetzwerk-suerth@caritas-koeln.de
Telefon: 01520 4895910
Mit dem Fahrrad in die Sommerferien
Sportlich in die Ferien starten? Dann ist die FamilyTour genau das Richtige.
Die rund 25 Kilometer lange familienfreundliche Fahrradtour führt mit mehreren Pausen und Verpflegungsstopps durch den Kölner Süden:
Godorf – Wesseling – Urfeld – Sechtem – Berzdorf – Meschenich – Immendorf.
Start:
Grundschulverbund Schule im Süden
Godorfer Straße 29
50997 Köln
Startzeit: 8:00 Uhr bis 11:00 Uhr
Weitere Informationen dazu finden Sie auf unserer Internetseite.
Unser Fazit
Das vergangene Wochenende hat einmal mehr gezeigt, was unseren Stadtbezirk ausmacht: engagierte Menschen, starke Vereine, lebendige Kirchengemeinden, viele Ehrenamtliche und Unternehmen, die Verantwortung übernehmen. Genau dieses Miteinander macht den Kölner Süden so lebens- und liebenswert.
Halt gelebte Kölner Stadtteilliebe
Und wenn sie sich daran beteiligen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Wir unterstützen Sie gerne, im Thema des sichtbar werden. Denn ja, wir bereiten bereits die Herbstausgabe vor im Print und setzen weiter täglich etwas auf unsere Internetseite – da haben wir übrigens unseren Rekord vom letzten Jahr mal wieder geknackt und sind in der Berichterstattung sehr stolz darauf. Denn wir bleiben dabei – wir brauchen unsere ansässigen Medien und so danke ich Ihnen auch jetzt wieder für ihre Zeit, dass sie all das gelesen haben, was ich zu sagen habe.
Wir wünschen Ihnen nun einen schönen Start in die Sommerferien, erholsame Tage und freuen uns schon auf viele weitere Begegnungen in unserem Veedel.
Denn wie ich hörte, gibt es neben dem flächendeckenden Ausreisen auch viele Leute, die zu Hause bleiben.
Ich freu mich auf jeden Fall, von Ihnen zu hören und mache mich nun weiterhin die Arbeit von meinem Küchentisch aus.
Übrigens, diesen Newsletter können Sie auch gerne mal weiterleiten – dennoch, das ist für mich Nachhaltigkeit und Bewusstsein – es ist Verantwortung für das eigene Veedel und ein wertvoller Beitrag für uns. Dennoch: Wir werden gemessen und können nur überleben, wenn wir oft gelesen werden.
In diesem Sinne einen schönen Wort Wochenstart, Ihre Ute Schmidt

