In Deutschland lebt rund ein Drittel der Menschen ab 50 Jahren allein – und mit zunehmendem Alter steigt dieser Anteil weiter an. Was auf den ersten Blick nach Unabhängigkeit klingen mag, bedeutet für viele Betroffene aber oft eines: Einsamkeit. Der Verlust des Partners, familiäre Entfernungen oder körperliche Einschränkungen können dazu führen, dass soziale Kontakte weniger werden und das Gefühl der Isolation wächst. Dabei sind gerade im Alter zwischenmenschliche Begegnungen von unschätzbarem Wert. Sie schenken Lebensfreude, Orientierung und emotionale Sicherheit. Orte wie Nachbarschaftstreffs, Begegnungszentren, gemeinsame Kultur- oder Sportveranstaltungen sind für viele Menschen demnach wichtige Anker im Alltag – hier entsteht Gemeinschaft, hier wird gelacht, geredet und zugehört. Doch nicht jeder kann sich selbstständig auf den Weg zu diesen Angeboten machen. Deshalb gewinnen unterstützende Angebote wie Besuchsdienste, Sozialschwestern und -brüder sowie kirchliche Seelsorge zunehmend an Bedeutung. Sie bringen nicht nur Gesellschaft nach Hause, sondern auch ein offenes Ohr, praktische Hilfe und das Gefühl: Du bist nicht allein. Besonders für gesundheitlich eingeschränkte oder mobilitätseingeschränkte Menschen sind solche Angebote ein wertvoller Beitrag zur Lebensqualität. Es braucht weiterhin ein starkes gesellschaftliches Miteinander, damit Altern nicht gleichbedeutend ist mit Vereinsamung – sondern mit Würde, Teilhabe und echter Nähe, beschritten werden kann. Darum suchen viele dieser Angebote ehrenamtliche Unterstützung. Gibt es auch keinen wirklichen finanziellen Lohn, gibt es viel innere Zufriedenheit für beide Seiten. Denk mal darüber nach.

Kommet, ihr Hirten – Einladung zum Krippenspiel

Liebe Familien, liebe Kinder,

seit vielen Jahren gestalten die Kinder und Jugendlichen der evangelischen Kirchengemeinde Rondorf an Heiligabend ein Krippenspiel, das den Mittelpunkt des Familiengottesdienstes bildet. Auch in diesem Jahr freuen sie sich wieder auf viele große und kleine Schauspielerinnen und Schauspieler, selche die Weihnachtsgeschichte lebendig erzählen, sowie auf den fröhlichen Krippenspielchor, der das Spiel mit bekannten Weihnachtsliedern begleitet.

Zusätzlich suchen sie wie immer auch Nachwuchsmusikerinnen und -musiker für das kleine Krippenspielorchester, das unter der Leitung von Peter Stein, dem künstlerischen Leiter der Musikschule Papageno, mitwirkt.

Mitmachen können alle Kinder ab etwa vier bis fünf Jahren, ebenso natürlich auch die Jugendlichen der Gemeinde. Für schauspielerisch Interessierte gibt es Sprechrollen in unterschiedlicher Länge. Der Chor besteht aus allen Mitwirkenden, wobei besonders jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer angesprochen sind – sie bilden den Hirten- und Engelchor. Wer ein Instrument spielt, ist herzlich eingeladen, das Orchester zu verstärken.

Für die Teilnahme wird um eine formlose Anmeldung bei Britta Cepl gebeten. Gerne könnt ihr dabei schon euren Rollenwunsch (bitte auch einen Zweitwunsch angeben) und/oder euer Instrument nennen.

Zur ersten Kennenlernprobe, die Rollen verteilen, am

Mittwoch, 19. November 2025, von 16.00 bis 17.00 Uhr ins Ev. Gemeindezentrum.

Das Orchester wird sich separat treffen – vor allem im Dezember.

Die Singproben mit Katrin Thürbach, der Leiterin Kindersinggruppen Zauberglöckchen und der Rondorfer Kurrende, finden mittwochs in den jeweiligen Altersgruppen statt.

Weitere Informationen gibt es über das evangelische Geindezentrum Carl-Jatho-Straße 1 Köln50997

die Künstler*innen des Kunstzentrum Wachsfabrik laden herzlich am 02. November, zwischen 14 und 18 Uhr in ihre geöffneten Ateliers ein und freuen sich auf die Besucher und persönliche Begegnungen. Der Eintritt ist frei. Das Café ist geöffnet.

Adresse: Industriestraße 170, 50999 Köln
Weitere Informationen unter www.kunstzentrum-wachsfabrik.koeln.

8 geöffnete Ateliers:

Atelier 05 – Sebastian Probst – Art Projekt – Bildhauerei
Atelier 10 – Jeannette de Payrebrune – Malerei & Bildhauerei
Atelier 12 – Manfred Wachendorf, Jovita Majewski, Pascal Behrendt, Inge Lager, Mia Forsch – Skulptur & Malerei 
Atelier 13 – Gertraud Lütkefels – Schmuck & Objekte
Atelier 14 – miegL + Gastkünstler*in Student*in – Malerei & Bildhauerei
Atelier 19 – Sabine Burghardt – Fotografie
Atelier 20 – Joao de Almeida – Objekte 
Atelier 21 – Martha Potempa & Thomas Brück – Singer-Songwriter

Wir würden uns auch über Ihren Besuch freuen!

Jeannette de Payrebrune

Sprecherin GbR Kunstzentrum Wachsfabrik

Die Digitalisierung – es macht so viel Spaß, wenn man sie verstanden hat

Heute ist es nichts Ungewöhnliches mehr, mit dem Smartphone einen Weg zu finden, mit dem Tablet die Zeitung zu lesen sowie die Alarm- oder Heizungsanlage digital zu steuern. War es vor ein paar Jahren noch spooky, Fenster, Türen und Rollläden aus der Ferne zu öffnen oder zu schließen, gehört dies in der hochmodernen Architektur heute wie selbstverständlich dazu. Die zukunftsweisenden Steuerungen bieten mittels modernster Technik unglaubliche Möglichkeiten. Bewegungssensoren, Webcams und digitale Haustechnik ermöglichen schon jetzt, das Eigenheim detailgenau ins Leben einzubinden. So werden verstärkt auch Haushalte mit pflegebedürftigen Menschen mit smarten technischen Assistenzsystemen ausgestattet, um den Alltag zu unterstützen und zu erleichtern. Im jungen Wohnen bezieht sich die Digitalisierung meist auf Unterhaltungs- und Haustechnik. Ein ferngesteuerter Putzroboter, ein programmierbarer Backofen und ein Smart-TV stehen dabei oft ganz oben auf der Liste. Konkret bedeutet das: Immer mehr Alltagsgegenstände sind miteinander vernetzt. Die Home-Entertainment-Welt ist heute viel mehr als nur TV, Heimkino oder Audioanlage – Fernsehen, Radio und Computer verschmelzen in einem Gerät. Die für einen Computer typischen Funktionen bringen ein völlig neues Erlebnis mit sich. Die neue Technik greift meist über eine WLAN-Verbindung auf das Internet zu und bietet Möglichkeiten, die vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen wären. Die Programmvielfalt hat sich dadurch um ein Vielfaches erweitert. Durch den Zugriff auf Online-Musik, Videotheken, aktuelle Inhalte und steuerbare Wiedergabe bleiben kaum noch Wünsche offen. Die Smart-Technologie ist ein echter Alleskönner – und kaum ein Homeoffice-Bereich bleibt von den neuen Möglichkeiten unberührt, wenn man weiß, worauf es ankommt. Ein Fachunternehmen vor Ort ist deshalb immer ein guter Berater. Auch in Sachen Gesundheit macht die Digitalisierung nicht halt: Ein Arzttermin per Mausklick, eine Medikamentenbestellung in der Apotheke per App oder hochmoderne Hörgerätetechnik ohne Batterie, die in Kombination mit dem Smartphone Telefonieren, Audio-Streaming und App-Steuerung ermöglicht – all das ist heute bereits Realität. Sprechen Sie mit den Menschen Ihres Vertrauens – und Sie werden sehen: Digitalisierung macht richtig Spaß!

Bilder: Serkan Akin 

Am 17. Oktober 2025 fand in der renommierten Kölner Philharmonie ein außergewöhnliches musikalisches Ereignis statt: das Tenbûr-Konzert „Return to the Essence“. Eda Tanses verwirklichte ihren Traum und rückte die Tenbûr, eine Langhalslaute in den Mittelpunkt des beeindruckenden Abends. Unter der künstlerischen Leitung von Cemîl Qoçgîrî, einem der bedeutendsten Vertreter kurdisch-alevitischer Musiktradition in Europa, leitet sie das Publikum mehrsprachig in eine bisher kaum dagewesene Klangfülle.

Mehr als 40 Tenbûr-Spieler*innen aus verschiedenen Ländern versammelten sich auf einer Bühne und erschaffen gemeinsam mit internationalen Meistermusikern ein eindrucksvolles Klangbild zwischen Tradition und Moderne. Mit dabei sind herausragende Künstler wie Ali Akbar Moradi (Iran), einer der größten Tanbûr-Virtuosen weltweit, Erkan Oğur, bekannt für seine genreübergreifende musikalische Tiefe, sowie der Sänger und Multiinstrumentalist Mikaîl Aslan. Ergänzt wurde das Ensemble durch Musiker*innen an Violine, Cello, Daf, Flöte und Flügel – was dem Abend einen orchestralen, weltmusikalischen Charakter verleite.

Das Konzert war der Abschluss einer mehrjährigen Reihe, die vom Verein Tenbûrxane e.V. ins Leben gerufen wurde. Mit dem Leitgedanken „Return to the Essence“ ging es um mehr als Musik – es geht um die Rückbesinnung auf kulturelle Wurzeln, um spirituelle Tiefe und um den Brückenschlag zwischen Okzident und Orient. Die Tenbûr, die insbesondere in der alevitischen und zaza-kurdischen Kultur eine spirituelle Rolle einnimmt, wurde hier nicht nur als Instrument, sondern als Träger kultureller Identität inszeniert und so wurde die Kölner Philharmonie zum Schauplatz eines außergewöhnlichen musikalischen Erlebnisses. Das Tenbûr-Konzert „Return to the Essence“ zog mit seiner spirituellen Tiefe, kulturellen Vielfalt und musikalischen Exzellenz ein großes Publikum an und hinterließ bleibenden Eindruck.

Im Konzertabend erschmolzen traditionelle Melodien mit modernen Klanglandschaften zu einem eindrucksvollen Gesamtwerk, das die Zuhörer sowohl emotional als auch geistig berührte. So verzauberte Ali Akbar Moradi, der legendäre Tanbûr-Meister aus dem Iran, mit seiner tiefgründigen Interpretation spiritueller Klänge die Gäste. Erkan Oğur, Pionier der fretless Gitarre und stilprägender Musiker zwischen anatolischer Volksmusik und Jazz, beeindruckte mit filigranen Nuancen, auf der Tenbûr. Mikaîl Aslan, gefeierter Vertreter der kurdisch-zazaischen Musik, war als Special Guest Teil des Ensembles und berührte mit Stimme und Instrument. Sami Hosseini begleitete das Ensemble virtuos an der Daf (Rahmentrommel) und sorgte für einen erdenden Rhythmusfluss. Weitere herausragende Musiker wie Nure Dîlovanî (Violine), Beate Wolf (Cello) und Emrah Oğuztürk (Blasinstrumente) erweiterten das klangliche Spektrum jenseits traditioneller Grenzen. Das Ensemble Tenbûrxane verband all diese Elemente zu einem stimmigen Ganzen – ein musikalischer Dialog zwischen Generationen, Kulturen und Welten. 

Fazit

Das Tenbûr-Konzert 2025 „Return to the Essence“ war nicht nur ein musikalisches Ereignis – es war ein kulturelles Statement. In einer Zeit globaler Umbrüche erinnerte dieses Konzert daran, dass Musik ein Weg zu den eigenen Wurzeln, zur inneren Ruhe und zur interkulturellen Verständigung sein kann. Für viele im Publikum war es zweifellos ein unvergesslicher Abend. Der laute Applaus und die Bitte nach Zugaben verlängerten das Konzert zu einem außergewöhnlich langen und beeindruckenden Event – getragen von einer Musik, die tief aus der Seele der Besucher sprach. Es war ein Zeichen das auch fremde Kulturen in Deutschland eine Heimat haben und Traditionen immer noch Zukunft.

Freitag, den 31.10.2025 um 19.00 Uhr – Einlass 18.30 Uhr

Das Kulturforum Wachsfabrik, Industriestraße 171,  lädt ein zu einem besonderen Konzertabend im Atelier 5 mit dem Ensemble des Rodenkirchener Kammerorchesters.

Unter dem Titel „Variationen“ erklingen Werke von Mozart, Haydn, Händel, Corelli und weiteren Komponisten – fein ausgewählt und mit viel Gespür für Klang und Stil interpretiert.

Konzertmeister Go Yamamoto arbeitet mit dem Ensemble regelmäßig an einem homogenen Streicherklang und einer Phrasierung, die den jeweiligen Epochen gerecht wird.

Das Ergebnis ist ein intensives und lebendiges Musikerlebnis – Kammermusik und Symphonik auf hohem Niveau.

Im Ticketpreis inbegriffen ist ein gemütliches „Come together“ mit Getränken und einem kleinen Pausensnack
Link im 1. Kommentar!

Veranstalter: Kulturforum Wachsfabrik e.V.
www.kulturforum-wachsfabrik.koeln