Gesundheitsamt der Stadt Köln gibt Tipps zur Eindämmung
Die Asiatische Tigermücke konnte im vergangenen Jahr in vier Kölner Stadteilen nachgewiesen werden. In den kommenden Monaten ist wieder mit einem Auftreten von Tigermücken in Köln zu rechnen. Die ersten Tigermücken schlüpfen meist im Frühjahr aus Überwinterungseiern, wenn die Temperaturen steigen. Außerdem können Tigermücken über den privaten und geschäftlichen Reiseverkehr sowie Gütertransporte nach Deutschland gelangen. Grundsätzlich begünstigen die immer milderen Winter die Ansiedlung der ursprünglich aus Südostasien stammenden Tigermücke. Das Insekt konnte sich in den vergangenen 30 Jahren weltweit verbreiten und ist auch in Europa aufgrund der klimatischen Bedingungen, bisher hauptsächlich im Mittelmeergebiet, aber auch in einigen Regionen in Deutschland, heimisch geworden.
Maßnahmen zur Eindämmung der Tigermücke
Der beste Schutz ist, mögliche Brutstätten auf dem eigenen Grundstück zu beseitigen. Mit folgenden Maßnahmen können Kölner*innen einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung der Tigermücke einzudämmen:
Wasseransammlungen zum Beispiel in Blumentopfuntersetzern, Eimern oder Gießkannen einmal pro Woche ausleeren.
Gießkannen, Eimer und Blumenkübel oder andere Gegenstände, in denen sich Wasser ansammeln kann, umdrehen, abdecken oder geschützt vor Regen lagern, sodass sich kein Regenwasser ansammeln kann.
Bei einem Befall die Wasserbehälter leeren und gründlich mit heißem Wasser (mindestens 60 Grad Celsius) und kräftigem Abschrubben reinigen.
Wasserstellen sind für viele Tiere überlebenswichtig. Sie sollten jedoch von Anfang April bis Anfang Oktober mindestens einmal pro Woche gereinigt und neu befüllt werden.
Regenrinnen regelmäßig von Laub und Schmutz befreien, damit Wasser ablaufen kann.
Alle Öffnungen (etwa Regentonnen) mit einem engmaschigen Mückennetz oder Deckel lückenlos verschließen.
Wenn als Brutstätten erkannte Wasseransammlungen in Gebieten mit nachgewiesenen Tigermücken nicht beseitigt werden können, können die verbliebenen Brutmöglichkeiten 14-täglich mit Bti-Tabletten behandelt werden. Diese Tabletten beinhalten einen Eiweißstoff, der nur für die Larven weniger Mückenarten tödlich ist.
Besondere Merkmale der Asiatischen Tigermücke
Mit einer Größe von drei bis acht Millimetern ist die Asiatische Tigermücke kleiner als andere Mückenarten. Das Insekt hat ein auffälliges Schwarz-Weiß-Muster am ganzen Körper und eine markante weiß-silbrige Linie, die mittig über Kopf und Rücken verläuft. Auffällig ist auch, dass das hinterste Beinpaar mit weißer Spitze („weiße Schuhe“) endet. Trotz dieser Merkmale kann die Tigermücke leicht mit heimischen Mückenarten verwechselt werden. Es handelt sich um eine sehr stechfreudige Mücke, die nicht nur in der Dämmerung, sondern bevorzugt tagsüber aktiv ist. Das kann zu einer starken Belästigung beim Aufenthalt im Freien führen.
Gesundheitsrisiken
Die Beschwerden nach einem Stich durch die Tigermücke unterscheiden sich nicht von anderen Mückenstichen (Rötung, Schwellung, Juckreiz). Die Asiatische Tigermücke kann jedoch Virusinfektionen wie das Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Virus übertragen. Dabei trägt die Tigermücke die Krankheitserreger nicht von Natur aus in sich. Um die Krankheitserreger zu übertragen, muss die Mücke zunächst einen infizierten Menschen stechen. Die durch diese Viren verursachten Infektionen werden regelmäßig bei Reiserückkehrenden aus betroffenen Gebieten festgestellt. Zu einer lokalen Übertragung dieser Viren in Deutschland ist es noch nicht gekommen, jedoch steigt das Risiko mit der Verbreitung der Tigermücke.
Meldung von Verdachtsfällen
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln bittet alle Kölner*innen, Funde der Tigermücke zu melden. Auffällige Mücken können an den Mückenatlas gesendet werden, damit dort eine Bestimmung vorgenommen werden kann. Hinweise zur Verpackung und zum Versand von Tigermücken gibt es auf der Internetseite: www.mueckenatlas.com
Ergänzend zum Versand an den Mückenatlas können Bürger*innen ein Foto der Mücke per E-Mail an tigermuecke@stadt-koeln.de einsenden.
Weitere Informationen zur Asiatischen Tigermücke und eine interaktive Karte, in der betroffene Kölner Gebiete markiert werden, sind verfügbar unter: Die Asiatische Tigermücke
(Text.PI/Stadt Köln/Katja Reuter)
„Das Fenster zum Hof“ gelesen von Jens Wawrczeck 30.5.2026
AktuellesSamstag, den 30. Mai 2026 um 19:30 Uhr
Lesung „Das Fenster zum Hof“ mit Jens Wawrczeck.
Saxophon-Akzente setzt Vincent Dombrowski
Verfilmt wurde die Geschichte bekanntlich von Alfred Hitchcock.
Jens Wawrczeck ist heute einer der bekanntesten und vielseitigsten Sprecher im deutschsprachigen Raum
und hatte schon mit seiner Rolle als Detektiv Peter Shaw in der Hörspielserie Die drei ??? Kultstatus erreicht.
Auf seine Kunst, stimmlich Spannung aufzubauen, auf seine perfekte Leseperformance und seinen subtilen
Humor, begleitet von dem Saxophonisten Vincent Dombrowski, der die Gänsehautmomente der Lesung gekonnt aufgreift, freuen sich nun auch speziell im Kölner Süden viele Fans.
Die Karten für den Abend werden schnell vergriffen sein.
Mit der Lesereihe HITCH UND ICH erfüllt sich Jens Wawrczeck einen Traum. Seine große Leidenschaft gilt Alfred Hitchcock und der Literatur »hinter dem Film«, den unsichtbaren Dritten – den Romanen und Erzählungen hinter den Filmerfolgen.
Die Kurzgeschichte Das Fenster zum Hof wurde 1954 von Cornell Woolrich verfasst.
Es muss Mord gewesen sein. Das glaubt zumindest Hal Jeffries, der wegen eines eingegipsten Beines zu Bewegungsunfähigkeit und Langeweile verdammt in seinem brütend heißen Hinterhof-Appartement festsitzt. In Ermangelung anderer Unterhaltung verlegt er sich aufs Beobachten. Der Blick in die Wohnung gegenüber ist wie Kino. Auf dem Programm stehen Slapstik, Drama – und eben Mord. Gesehen hat Jeffries das Verbrechen nicht und Beweise liegen auch nicht vor. Aber wo war plötzlich die bettlägerige Frau aus der vierten Etage? Und war das Verhalten Ihres Mannes nicht äußerst seltsam? Jeffries geht der Sache auf den Grund. Schon bald erweist sich ausgerechnet eine Büste aus dem Besitz seines Vormieters als lebensrettend …
Kartenvorverkauf (pro Karte € 15) für die Lesung ab Sa.02. Mai 2026 im TEEKESSELCHEN Rodenkirchen, Hauptstr. 79 –
Mitglieder LITERAMUS e.V. ab Mi.29.April 2026
Politik wird eingebunden – Zwischenergebnis im Prozess zur Baukostensenkung
AktuellesPolitik wird eingebunden – Zwischenergebnis im Prozess zur Baukostensenkung
Köln benötigt dringend Wohnraum, der auch für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen bezahlbar ist. Die Stadtverwaltung hatte daher den Dialogprozess „Köln baut bezahlbar – Wohnen für alle“ initiiert. Dieser startete nach dem Ratsbeschluss im Dezember 2025. Vertreter*innen aus Verwaltung, Bau- und Wohnungswirtschaft sowie der Kommunalpolitik arbeiten gemeinsam daran, Kostentreiber zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten.
Am 22. Mai 2026 werden nun die ersten konkreten Ergebnisse vorgestellt und die Politik offiziell in den gemeinsamen Prozess eingebunden. Stadtverwaltung und Wohnungswirtschaft haben dafür 61 konkrete Maßnahmen zusammengestellt. 22 davon sollen als Vorgaben beziehungsweise Prüfaufträge für die Stadtverwaltung vom Rat der Stadt Köln beschlossen werden. Die Vorschläge sollen nun bis zum 2. Juli 2026 politisch beraten werden. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Vereinfachungen bei Stellplatzregelungen, Planungsverfahren sowie Grün- und Spielflächenvorgaben, Entlastungen für sozialorientierte Wohnungsbauprojekte und flexiblere energetische Standards im Wohnungsbau.
Ziel des gemeinsamen Dialogprozesses von Verwaltung und Wohnungswirtschaft ist es, den Wohnungsbau in Köln schneller, einfacher und wirtschaftlicher zu machen, damit der Neubau von bezahlbaren Wohnungen vorangetrieben wird.
Parallel dazu arbeiten in dem Dialogprozess drei weitere Arbeitskreise an zusätzlichen Lösungen:
zur Reduzierung von Baukosten durch einfacheres und kosteneffizienteres Bauen sowie zur Entschlackung von Vorgaben auf Landesebene in Nordrhein-Westfalen
zur Optimierung städtischer Genehmigungs- und sonstiger Verwaltungsprozesse
zur dauerhaften Fortführung der erfolgreich gestarteten Zusammenarbeit zwischen Wohnungswirtschaft und Stadt Köln sowie ihrer weiteren Vertiefung
Bereits Ende März wurden über 85 baukostenreduzierende Maßnahmen zusammengetragen, an denen bis zur Sommerpause weiter intensiv gearbeitet wird. Am 18. Juni 2026 sollen sämtliche Ergebnisse einschließlich konkreter Einsparbewertungen vorgestellt werden.
Als wesentlicher Erfolg gilt neben den konkreten potenziellen Baukosteneinsparungen auch der intensive interdisziplinäre Dialogprozess, der einen Kulturwandel im gemeinsamen Verständnis aller Beteiligten für kostenreduziertes Bauen angestoßen hat. Der gemeinsame Prozess ist damit aber nicht abgeschlossen, sondern bildet vielmehr den Auftakt für eine langfristige Zusammenarbeit.
Oberbürgermeister Torsten Burmester betont die Bedeutung des gemeinsamen Dialogs:
Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist auch in Köln eine der drängendsten Herausforderungen. Mit den 22 Maßnahmen liegt jetzt ein gemeinsam erarbeitetes Paket auf dem Tisch, das echte Wirkung entfalten kann. Entscheidend ist nun, dass Politik, Verwaltung und Wohnungswirtschaft den weiteren Weg gemeinsam gehen und die Maßnahmen umsetzen. Dann können wir die Baukosten spürbar senken und das Wohnen in Köln endlich wieder bezahlbar machen.
Baudezernent Markus Greitemann erklärt:
Dass Verwaltung und Wohnungswirtschaft hier so eng und konstruktiv zusammengearbeitet haben, ist ein starkes Signal für Köln. Das zeigt, dass sie bereit sind, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und konkrete Veränderungen auf den Weg zu bringen.
Die Vorlage ist im Ratsinformationssystem einsehbar unter: SessionNet | „Köln baut bezahlbar | Wohnen für alle“
(Text: PI/Stadt Köln/Jutta Doppke-Metz)
Morgens ein Konzert erleben
AktuellesEs ist nicht zu überhören, unsere Vogelwelt ist in die neue Saison gestartet. Überall piepst, zwitschert und trällert es, sobald der Tag erwacht, und es ist Balsam für die Ohren sowie für die die Seele. Denn wussten Sie, dass schon sechs Minuten Vogelgezwitscher am Tag die mentale Gesundheit stärken und es ist egal, ob wir den Gesang einem bestimmten Vogel zuordnen können oder nicht. Die NABU hat dazu übrigens eine Vogeluhr auf ihrer Internetseite mit den verschiedenen Vogelstimmen und das ist hochinteressant. Leider wird aber der Gesang der Vögel seltener, denn vielerorts fehlt es ihnen an Lebensräumen, da immer mehr Bäume, Sträucher und Grünanlagen verschwinden. Wenn Sie also einen Garten oder Balkon haben, ist jeder Vogel Ihnen dankbar. Auch freuen sich unsere Federfreunde über Nistkästen und kleine Wasser- und Futterstellen. Heimischen Pflanzen schaffen übrigens für sie wertvolle Rückzugsorte und oft ist mehr auch auf kleinen Stellen möglich wie gedacht, wie gesagt die NABU hat dazu viele wertvolle Informationen, denn jeder Beitrag zählt und so sind auch die YouTube-Videos hochinteressant.
Der Club-Abend ist zurück – und ihr seid herzlich eingeladen!
AktuellesDie evangelische Kirche in Sürth öffnet wieder ihre Türen für alle Jugendlichen ab 13 Jahren, die Lust auf Gemeinschaft, Spaß und besondere Abende haben. Wenn ihr gerne Zeit mit netten Menschen verbringt, Neues ausprobiert und euch wohlfühlen möchtet, dann seid ihr hier genau richtig. Denn auch in diesem Jahr hat das engagierte Teamer-Team, bestehend aus Jonathan, Jule, Kristina, Lars, Lucil, Lukas, Milla, Elias und Pfarrer Simon Manderla, viele kreative Ideen und abwechslungsreiche Aktionen vorbereitet. Ob spannende Herausforderungen, fröhliche Spiele oder entspannte gemeinsame Abende – beim Club-Abend geht es darum, zusammen eine gute Zeit zu haben. Bringt gerne eure Freundinnen und Freunde mit oder bringt euch mit eigenen Vorschlägen ein. Eure Ideen sind willkommen! Das erwartet euch am 5.3. Escape Room, am 26.3. – Kickerturnier, 16.4. – Spieleabend, am 7.5. – Karaoke, am 28.5. – Switch-Spiele, am 11.06. – Wikingerschach, am 25.06. – Special: You choose und am 9.7. – Grillen. Der Beginn ist immer um 18 Uhr und das Ende um 21 Uhr. Damit ihr immer auf dem Laufenden bleibt, gibt es außerdem eine WhatsApp-Gruppe, in der alle Neuigkeiten und Infos geteilt werden, dazu könnt ihr euch beim Club-Abend anmelden.
Gesunder Koch-Workshop
AktuellesWandern in Zollstock
AktuellesWandern in Zollstock
Die Wandergruppe Zollstock lädt alle Bewegungsfreudigen herzlich zu gemeinsamen Spazier- und Wandertouren ein. In gemütlichem Tempo und mit leichtem Schwierigkeitsgrad erkunden sie abwechslungsreiche Wege und genießen die Natur in geselliger Runde. Treffpunkt ist mittwochs um 10 Uhr am Höninger Platz, Eingang Südfriedhof (bei den Bänken). Die Wegstrecke beträgt je nach Route etwa 10 bis 14 Kilometer und die genauen Details der Tour werden jeweils gemeinsam mit den Anwesenden vor Ort abgesprochen. Die Wanderungen finden alle 14 Tage in den ungeraden Kalenderwochen des Jahres statt. Ob allein oder in Begleitung – alle, die Freude an Bewegung und netten Gesprächen haben, sind herzlich willkommen.
Eine Kirche ist oft mehr
AktuellesWenn man im Schatten einer Kirche wohnt, beginnt man mit der Zeit, genauer hinzuschauen. Man bemerkt, wie viele Menschen aller Hautfarben, Altersschichten und ganz unterschiedlicher Art leise durch die Tür huschen – manchmal nur für einen Moment, manchmal mit einem sichtbaren stillen Anliegen im Herzen. Manche kommen regelmäßig, andere nur dann, wenn etwas auf der Seele liegt oder besonders wichtig erscheint. Ein Kerzchen wird meist entzündet, ein Gedanke dagelassen, oft ein Gebet gesprochen und ein Atemzug lang innegehalten und manchmal sogar etwas ins Buch geschrieben, damit der Pfarrer dieses aufnimmt. Was mich immer wieder überrascht: Fast nie ist man allein dort. Mir ist aufgefallen, dass es früher anders war. Die Kirche wirkte alt, leerer, stiller – nicht nur räumlich, sondern auch im Gefühl. Heute frage ich mich, ob diese Veränderung etwas mit der Entwicklung unserer Welt zu tun hat. Oder vielleicht damit, dass Menschen wieder stärker nach Hoffnung suchen, nach einem Ort, der trägt, wenn vieles unsicher geworden ist. Was mich besonders berührt: Die Menschen, die kommen, werden spürbar jünger. Wo früher vor allem ein höheres Durchschnittsalter zu sehen war, begegnen mir heute immer mehr junge Menschen, die den Weg in die Kirche finden. Suchend, offen, manchmal vorsichtig – aber da. Und ebenso fällt mir auf, wie viele Eltern mit ihren kleinen Kindern die Gottesdienste besuchen und das Gemeindeleben bereichern. Kinderhände, die Kerzen bestaunen, leises Flüstern, ein bisschen Unruhe erzeugen und zugleich so viel Neugier mitbringen. Es wirkt, als würde sich etwas neu verbinden: Generationen, Hoffnungen, Fragen. Vielleicht ist es genau das: ein leises Zurückfinden. Nicht aus Gewohnheit, sondern aus Bedürfnis. Nicht laut, nicht fordernd – sondern still, menschlich und voller Sehnsucht nach Sinn und Trost.
Asiatische Tigermücke
AktuellesGesundheitsamt der Stadt Köln gibt Tipps zur Eindämmung
Die Asiatische Tigermücke konnte im vergangenen Jahr in vier Kölner Stadteilen nachgewiesen werden. In den kommenden Monaten ist wieder mit einem Auftreten von Tigermücken in Köln zu rechnen. Die ersten Tigermücken schlüpfen meist im Frühjahr aus Überwinterungseiern, wenn die Temperaturen steigen. Außerdem können Tigermücken über den privaten und geschäftlichen Reiseverkehr sowie Gütertransporte nach Deutschland gelangen. Grundsätzlich begünstigen die immer milderen Winter die Ansiedlung der ursprünglich aus Südostasien stammenden Tigermücke. Das Insekt konnte sich in den vergangenen 30 Jahren weltweit verbreiten und ist auch in Europa aufgrund der klimatischen Bedingungen, bisher hauptsächlich im Mittelmeergebiet, aber auch in einigen Regionen in Deutschland, heimisch geworden.
Maßnahmen zur Eindämmung der Tigermücke
Der beste Schutz ist, mögliche Brutstätten auf dem eigenen Grundstück zu beseitigen. Mit folgenden Maßnahmen können Kölner*innen einen Beitrag dazu leisten, die Ausbreitung der Tigermücke einzudämmen:
Wasseransammlungen zum Beispiel in Blumentopfuntersetzern, Eimern oder Gießkannen einmal pro Woche ausleeren.
Gießkannen, Eimer und Blumenkübel oder andere Gegenstände, in denen sich Wasser ansammeln kann, umdrehen, abdecken oder geschützt vor Regen lagern, sodass sich kein Regenwasser ansammeln kann.
Bei einem Befall die Wasserbehälter leeren und gründlich mit heißem Wasser (mindestens 60 Grad Celsius) und kräftigem Abschrubben reinigen.
Wasserstellen sind für viele Tiere überlebenswichtig. Sie sollten jedoch von Anfang April bis Anfang Oktober mindestens einmal pro Woche gereinigt und neu befüllt werden.
Regenrinnen regelmäßig von Laub und Schmutz befreien, damit Wasser ablaufen kann.
Alle Öffnungen (etwa Regentonnen) mit einem engmaschigen Mückennetz oder Deckel lückenlos verschließen.
Wenn als Brutstätten erkannte Wasseransammlungen in Gebieten mit nachgewiesenen Tigermücken nicht beseitigt werden können, können die verbliebenen Brutmöglichkeiten 14-täglich mit Bti-Tabletten behandelt werden. Diese Tabletten beinhalten einen Eiweißstoff, der nur für die Larven weniger Mückenarten tödlich ist.
Besondere Merkmale der Asiatischen Tigermücke
Mit einer Größe von drei bis acht Millimetern ist die Asiatische Tigermücke kleiner als andere Mückenarten. Das Insekt hat ein auffälliges Schwarz-Weiß-Muster am ganzen Körper und eine markante weiß-silbrige Linie, die mittig über Kopf und Rücken verläuft. Auffällig ist auch, dass das hinterste Beinpaar mit weißer Spitze („weiße Schuhe“) endet. Trotz dieser Merkmale kann die Tigermücke leicht mit heimischen Mückenarten verwechselt werden. Es handelt sich um eine sehr stechfreudige Mücke, die nicht nur in der Dämmerung, sondern bevorzugt tagsüber aktiv ist. Das kann zu einer starken Belästigung beim Aufenthalt im Freien führen.
Gesundheitsrisiken
Die Beschwerden nach einem Stich durch die Tigermücke unterscheiden sich nicht von anderen Mückenstichen (Rötung, Schwellung, Juckreiz). Die Asiatische Tigermücke kann jedoch Virusinfektionen wie das Dengue-, Zika- oder Chikungunya-Virus übertragen. Dabei trägt die Tigermücke die Krankheitserreger nicht von Natur aus in sich. Um die Krankheitserreger zu übertragen, muss die Mücke zunächst einen infizierten Menschen stechen. Die durch diese Viren verursachten Infektionen werden regelmäßig bei Reiserückkehrenden aus betroffenen Gebieten festgestellt. Zu einer lokalen Übertragung dieser Viren in Deutschland ist es noch nicht gekommen, jedoch steigt das Risiko mit der Verbreitung der Tigermücke.
Meldung von Verdachtsfällen
Das Gesundheitsamt der Stadt Köln bittet alle Kölner*innen, Funde der Tigermücke zu melden. Auffällige Mücken können an den Mückenatlas gesendet werden, damit dort eine Bestimmung vorgenommen werden kann. Hinweise zur Verpackung und zum Versand von Tigermücken gibt es auf der Internetseite: www.mueckenatlas.com
Ergänzend zum Versand an den Mückenatlas können Bürger*innen ein Foto der Mücke per E-Mail an tigermuecke@stadt-koeln.de einsenden.
Weitere Informationen zur Asiatischen Tigermücke und eine interaktive Karte, in der betroffene Kölner Gebiete markiert werden, sind verfügbar unter: Die Asiatische Tigermücke
(Text.PI/Stadt Köln/Katja Reuter)
Public-Viewing in der Philippus-Gemeinde! Wer hilft?
AktuellesGerne würden wir in der Philippus-Gemeinde gemeinsam mit dem Stadtteilverein @raderbergundthal wieder Public-Viewing bei der Fussball-WM 2026 anbieten. Aktuell fehlen aber noch Helfende. Zunächst geht es nur um die Spiele am 14., 20. und 25. Juni.
Helfen bedeutet ca. eine Stunde vor dem Spiel mit aufbauen, während des Spiels Getränke und Snacks verkaufen und anschließend beim Aufräumen helfen. Das Aufräumen geht zumeist schnell.
Wer Lust hat, gerne bei holger.geissler@ekir.de melden.
Frühsommerfest St. Servatius 30.5.2026
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